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Na dann erst einmal ein herzliches "Hallo!" in die Runde.
Zu meiner einer: ich gehe dieses Jahr auf die 30 zu, habe seit Kindertagen Probleme mit meiner Haut (starke Windeldermatitis, sehr trockene Haut, sonnenbasierte Utikaria), dann mit Anfang 20 immer wieder schubweise Probleme mit den Händen (nie länger als 1-2 Wochen und 1-2x im Jahr) und seit der ersten Schwangerschaft 2010/2011 massive Pribleme an den Händen.
Ich war damals mehrfach bei Ärzten und gebracht hat es mir defacto nichts. Sie haben mich mit Cortisoncreme behandelt und das wars. Sei halt ein Ekzem. Meine Hände waren am Ende innen komplett offen bis aufs rohe Fleisch. Es ging von juckenden Pusteln über Hautabschälen bis eben zu den offenen Wunden und breitete sich zum Schluss hin bis auf die Handoberseite aus.
Nach der Geburt wurde es besser, aber richtig gut (=normal) war es nie. In der zweiten Schwangerschaft 2013 wurde es weiter besser, dann kamen immer wieder Rückschläge. Es ging auf und ab. Im Moment - unser Jüngster ist nun 8 Monate alt - geben meine Hände relativ Ruhe solange ich sie pflege.
Derzeitig bin ich dabei einige "Baustellen" zu bearbeiten und nachdem der Kinderchirurg unseres Sohnes uns den Tipp gegeben hat, bin ich nun bei einem privaten Hautarzt in der Nähe (Pommelsbrunn/Hohenstadt bei Hersbruck) gelandet. Nach einer Sichtung der Haut und einer für meine Erfahrungen sehr genauen Anamnese stehen nun so einige Bluttests an. Der Hautarzt sprach als erster von der Möglichkeit einer Psoriasis anstatt eines Exkzems oder einer Neurodermitis (was die Vermutung einer Assistenzärtzin der Notfallambulanz der Uniklink Erlangen war).
Ich bin derzeit dabei mich zu informieren und so einiges, was ich lese trifft auf mich zu.
Neben meiner Hautproblematik wurde bei mir nach jahrelanger Falschbehandlung 2008 eine Schilddrüsemunterfunktion und 2013 dann von der Endokrinologin Morbus Hashimoto diagnostiziert. Ich habe in den vergangenen 10 Jahren wohl vor allem deshalb über 25kg zugenommen. Noch so eine Baustelle an der ich momentan dran bin.
Ich bin beim googlen auf diese Seite gestoßen und erhoffe mir davon einen Input an Informationen, einen Blick über meinen bisherigen Tellerrand und einen Erfahrungsaustausch. Ich habe bitter lernen müssen, was es heißt den (falschen) Ärzten zu vertrauen und wirke daher manchmal vielleicht überkritisch, aber ich bin ein dahingegend (mehrfach) gebranntes Kind. Anderseits gebe ich zu, dass ich ungern mit dem Strom schwimme, nur, weil es ja alle so machen. Ich versuche wirklich zu begreifen und hinterfrage daher vieles. Mir ist der Dialog dabei immer sehr wichtig.
Ich hoffe, ich konnte einen ersten Eindruck geben von meine Person. Sollte ich Fragen offen gelassen haben: nur her damit!