Die Selbsthilfegruppe in Neustadt am Rübenberge ist offen für Menschen mit Schuppenflechte, Neurodermitis und Rosazea. Bei den Treffen geht es darum, sich über Auswirkungen der Krankheit, Behandlungsarten und -hilfen auszutauschen – über Reha, Akut-Einweisung, Grad der Behinderung, Vorträge, Broschüren...
Die Treffen finden jeweils am zweiten Montag im Monat statt.
Eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Organisatorin ist unter 05032-18 21 zu erreichen.
Die Einrichtung kann mit einem Rollstuhl erreicht werden.
Mehr Informationen gibt es hier.
13.07.2026 13:00
bis
15:00
Hallo Zusammen,
ich dachte, ich setzte mal meine Überlegungen und Erfahrungen, die ich selber gerade seit Diagnosestellung habe und mache, ins Forum, um einfach mal eure Meinungen und Erfahrungen dazu zu hören.
In Stichworten zu mir:
Danach Kortisonstoßtherapie, unter der es schnell erträglich wurde.
Da die Klinik mich aber nicht dauerhaft weiterbehandeln konnte, musste ich bald einen Termin zur Weiterbehandlung und medizinischen Betreuung bei einem Rheumatologen bekommen,
Ich wohne im Westerwald, was es nicht ganz einfach machte, Weswegen ich paralell einen Termin bei einem Hautarzt (der auch PSA behandelt) und Rheumatologen versuchte zu bekommen. Zuerst bekam ich dann einen Termin bei dem Hautarzt, der mir nach Befund (Wiesbaden) und umfassender Blutuntersuchung seinerseits (aber keine körperliche Untersuchung!) MTX 17,5mg verschrieb. Ich ließ mir Zeit mit meiner Entscheidung, die dann aber positiv für das MTX ausfiel.
Seitdem regelmäßige Blutabnahme dort, den Arzt habe ich allerdings bislang nur zu Anfang zweimal vor Verschreibung gesprochen und seitdem erst wieder vor 2 Wochen (siehe unten).
Gleichzeitig versuchte ich im November eine Aufnahme in der Hufeland Klinik in Bad Ems zu erwirken, was auch klappte und für mich sehr wichtig war, da ich paralell zur Schulmedizin ganzheitlich behandelt werden wollte (Einweisung durch meine Hausärztin, die einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt, Hautarzt war nicht zu einer Einweisung bereit)
Kurz vor der Klinik dann im Dezember noch erster Termin bei dem Rheumatologen, der mich auch körperlich untersuchte und auch Blutbild machte.Der empfahl vor allem nach Linderung meiner typischen PSA Beschwerden eine Runterdosierung auf 15 mg.
Ich fuhr erst einmal in die Klinik für 16 Tage.
Seit November nehme ich nun 17,5 mg MTX, vertrage es bislang gut, von September bis Anfang Februar nahm ich Kortison paralell.
Nach der Klinik in Bad Ems physich und psychisch viel besser.
Soweit so klar war es erst einmal für mich.
Tatsächlich gibt es Besserung meiner Beschwerden nach Kortison, MTX , Klinik und anderen Dingen, die ich auf innere Prozesse und Entscheidungen zurückführe.
Aber seit einigen Wochen tut mir mein rechter Ellebogen weh, wenn ich ihn belaste (z.B. den Wasserkocher hebe usw,) und mein rechter Fuß hat ein Problem nach Ruhephasen beim Auftreten, so wie bei einem Fersensporn, was aber nach einiger Bewegung besser wird.
Hier und da 'knirschen' meine Gelenke, was vorher nicht so war, auch wenn ich schon 50 bin.
So und jetzt wird es für mich unklarer oder überlegenswert....
Der Hautarzt bei dem ich turnusmäßig zur Blutabnahme war und den ich seit November, das erste Mal wieder gesehen habe, weil ich (!) das jetzt so wollte, sagte mir als ich ihm von den Beschwerden im Ellebogen und Fuß erzählte, eine Möglichkeit sei, das MTX auf 20 mg zu erhöhen (es erfolgte keine körperliche Untersuchung!), auch wenn er nicht sagen könne, ob es definitv helfe.
Ich entschied mit ihm, dass ich derzeit doch erst mal bei den 17,5 mg bleiben wolle, zumal ich ja auch noch den Termin bei dem Rheumatologen eine Woche später im Blick hatte.
Letzte Woche dann der Rheumatologe: Nach körperlicher Untersuchung meinte der, das seien aus seiner Sicht keine arthritischen Beschwerden, sondern eine Folge meiner Hypermobilität (Ellebogen) und Ablagerungen im Fuß und deswegen für ihn kein Anlass, das MTX zu erhöhen. Auch er veranlasste ein Blutblid, dessen Ergebnis noch aussteht.
Da ich jetzt aber aktuell noch über eine vollständige Packung 17,5 mg verfüge, solle ich die jetzt aufbrauchen. Sollte das Blutbils ok sein, würde er aber eine niedirgere Dosis von 15mg empfehlen. Ein Beratungsgespräch nach den Ergebnissen steht noch aus.
Ok , soweit der Stand der Dinge....
Im Moment scheint mir die Behandlung durch den Rheumatologen überzeugender, auch wenn ich ihn erst 2 mal konsultiert habe. Am Ende werde ich auf meine innere Stimme hören...
Mich würde aber dennoch eure Meinung und eure eigenen Erfahrungen dazu interessieren? Wie geht ihr vor?
Welche Kriterien setzt ihr bei der Wahl eurer BehandlerInnen an?
Wie ist bei euch die Kooperation zwischen den verschiedenen ÄrztInnen?
LG und uns allen gute Besserung
Shakti