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Fasten bei Schuppenflechte – Eure Erfahrungen?


Claudia

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Hallo Ihr,

heute las ich beim Stern etwas über Intervallfasten. Nicht, dass ich das jetzt machen wollte, aber es hört sich stimmig an.

http://www.stern.de/gesundheit/intervallfasten--wie-gesund-ist-der-trend--6748894.html

Andreas Michalsen, Chef der Naturheilkunde-Abiteilung am Immanuel Krankenhaus hier in Berlin, wird in dem Artikel zitiert:

Zitat
"Ich würde niemandem dazu raten, dass er seine Krankheit mit Fasten besiegen soll", sagt Michalsen. "Wir wissen allerdings, dass der Nahrungsverzicht den meisten Menschen einfach gut tut." Auch das Intervallfasten verbessere das Risikoprofil. "Studien zeigen, dass auch wenige Fastentage und Essenspausen von 16 Stunden bereits einen positiven Effekt haben. Blutdruck, Blutzucker, Cholesterin- und Entzündungswerte verbessern sich, das Gewicht geht runter und die Stimmung hellt sich auf.

 

In unserer Berliner Selbsthilfegruppe haben wir ab und an schon von Leuten gehört, die ziemlich übereinstimmend sagten. "Okay, meine Schuppenflechte (oder Psoriasis arthritis) ist davon nicht weg, aber besser ist sie schon und ich fühle mich wohler."

Habt Ihr Erfahrung mit Fasten in Bezug auf die Schuppenflechte oder die Psoriasis arthritis?

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Ich hab ehrlich gesagt nicht den Eindruck, dass es bei mir viel ausmacht, ob ich faste oder nicht. Ich frühstücke fast nie und lege öfter mal einen Tag in der Woche ohne essen ein. Auf die Pso scheint es keine großen Auswirkung zu haben, allerdings halten sich an den Fastentagen die Asthmasymptome in Grenzen. Da ich aber eigentlich schon immer so gegessen bzw. nicht gegessen habe, hab ich leider keine richtigen Vergleichswerte. Vielleicht wäre Heilfasten ja mal was, das ich testen sollte... 

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...

In unserer Berliner Selbsthilfegruppe haben wir ab und an schon von Leuten gehört, die ziemlich übereinstimmend sagten. "Okay, meine Schuppenflechte (oder Psoriasis arthritis) ist davon nicht weg, aber besser ist sie schon und ich fühle mich wohler."

...

 

Das kann ich zumindest auch bestätigen. Bisher habe ich es dreimal für 8-14 Tage versucht.

Zweimal davon unter ärztlicher Begleitung und Beobachtung in der Akutklinik Schloß Friedensburg

in Leutenberg, einmal so ganz allein für mich.  Die Ergebnisse haben mich jedes Mal davon überzeugt,

dass Fasten in unmittelbaren Zusammenhang mit konsequenter Ernährungsumstellung zu einem deutlich

verbesserten Hautbild führt. An was es mir ganz klar mangelt, ist Konsequenz und die dazugehörige Disziplin.

Vielleicht lern' ich das aber auch irgendwann noch - hoffentlich! <_<

 

Im April starte ich mal wieder mit fasten, denn im Mai fahre ich für drei Wochen ans Tote Meer nach Jordanien.

Ich hatte diese Kombo schon einmal in 2012 und der Erfolg hielt für ein gutes Jahr und ein bisschen an.

 

LG - Uli

Edited by kuzg1
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Mein allgemeines Wohlbefinden ist nach einer Fastenwoche immer ziemlich angenehm. Weg ist die PSA dann nicht, aber irgendwie wieder geerdet.

Habe früher immer mal den Montag gefastet. Allerdings in letzter Zeit nicht mehr. Der innere Schweinehund bellt dann immer so laut...

Aber eigentlich ist es überfällig...

Werde diesen Thread doch gleich mal wieder zum Anstoß nehmen.

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Mit Intervallfasten habe ich keine Erfahrungen, nur mit dem Heilfasten nach Buchinger.

Das letzte Mal habe ich Anfang Januar gefastet - 13 Tage -

Anlass war ein wirklich schlimmer Schub. Mein Hausarzt meinte, ich solle fasten. Das würde besser helfen als eine Kortison-Stoßtherapie. Die hätte ich dieses Mal freiwillig gemacht. Nein, das wäre nicht nötig, das Fasten würde ausreichen. Er behielt Recht. Als erstes hörten die Heulattacken auf, dann ließen die Schmerzen nach. Die deutlichste Verbesserung stellte sich ab dem 10. Tag ein.  

Verbesserungen am Hautbild traten auch ein, aber wichtiger für mich war die Wirkung bei der Psa.  

Ich stelle mir das Heilfasten einfacher vor als das Intervallfasten, weil man da keinen Hunger hat.

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Ich habe früher regelmäßig mal 5-7 Tage gefastet, da hatte ich aber noch keine PsA. Ich dachte ich tue mir etwas Gutes, war ja damals wie heute Tenor in den Medien. Es bekam mir gut, wobei ich nicht unbedingt behaupten kann das die Pso besser wurde. Das war eigentlich auch nicht mein Hauptgrund, sondern ich wollte mein Allgemeinbefinden stärken. War schon hart wenn man nebenher gearbeitet hat. Auch kenne ich keinen Arzt, der es für sinnvol hält das ein Fasten über  7 Tage gehen sollte. Man entzieht dem Körper ja sehr viel, und zwar nicht nur schädliches.

Ich esse heute bewusster als früher, meist gesund und beachte meine Lebensmittelunverträglichkeiten, aber zum Fasten bin ich nie wieder gekommen. Die Meinungen über Fasten haben sich ja im Laufe der Zeit immer mal wieder verändert. Ich bin eher jemand der den Genuss liebt, wobei ich vieles nicht essen darf. Das ist sicher ein Grund warum ich mich dann auch nicht noch einem Fasten unterziehe. Wenn ich meine es ist jetzt mal Genug, mache ich FdH und das tut mir und meiner Figur dann wieder gut. Meiner PsA ist das alles eher egal.

 

Gruß Lupinchen

Edited by Lupinchen
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Hallo!

 

Ich faste jetzt seit gut 2 jahren in intervallen und meine schuppenflechte hat sich wirklich verbessert. natürlich habe ich auch meine ernährung umgestellt aber damit kommt man auch klar. Im kopf passiert das gleiche wie am körper, er stellt sich drauf ein und man fühlt es richtig.

Ich hatte und habe hunger während dieser zeiten und verdammt was hätte ich gegeben für ne leckere currwurst oder ne pommes; leute ich kann euch sagen.........!! Jedoch der erfolg dieses fastens in intervallen ist einfach klasse. probiert es doch einfach mal aus; langsam beginnen die nahrungsaufnahme einzustellen. Leute habt einfach mut dazu, ihr könnt das!!!

In den 2 jahren habe ich 13,7 kg verloren und das tat mir auch sehr gut und muste sein. meine schuppenflechte ist nicht weg, das wußte ich ja auch, aber mein körper hat sich mit umgestellt und ich fühl mich wieder zu hause in meinem körper, das tut guuuut!

euer...... Wayfinder

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  • 3 weeks later...
Guest Bastilein

Also ich bin grad dabei an der Ernährung rum zu probieren:

Zunächst hab ich Abends das Brot weggelassen und bin auf Salate, Gemüse und Fisch oder Geflügel umgestiegen.

Im nächsten Schritt wurde das Frühstück umgestalltet: statt Brötchen mit Butter und Marmelade, Wurst, Käse, Schoko oder sonstigeM "Dreck" gibts jetzt Quark mit Leinöl, Milch und etwas Honig plus einen klein geschnittenen Apfel sowie Kürbiskerne obendrauf.

Mittags Fisch oder Geflügel und viel Gemüse (Brokkolie, Rosenkohl, Kaisergemüse... was immer das Herz begehrt).

Zusätzlich gibts als Nahrungsergänzung mind. einmal täglich eine Omega 3 Kapsel.

tja und was soll ich sagen - Kohlenhydrate 4 Wochen weg - und ganz langsam geht die Pso zurück.

Nun wollt ichs wissen: nach 6 Wochen mal wieder richtig zugelangt: Kohlenhydrate gegessen - und die stellen die eben noch am verblassen waren kamen shwuppdiwupp wieder.... 

nun will ich mal auf Glutenunverträglichkeit testen lassen - aber so oder so: Die Kohlenhydrate und hier vorallem sämtliche Mehlprodukte bleiben weiter tabu.

mal schaun wie weit ich die Pso so zurückdrängen kann - natürlich Plus Sport 🙂

lg

 Basti

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  • 3 years later...

Auf das Frühstück. 

Der einfache Grund ist, ich habe zu dieser unmenschlichen Zeit überhaupt keinen Hunger und dann eigentlich bis Feierabend keine Zeit mehr zum Essen... Kommt mir dann sehr entgegen😃

Und abends hat der Schatz dann gekocht und wir Tafeln gemeinsam... So passt es ganz gut in die Tagesplanung. 

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Fasten würde ich es bei mir nicht nennen.

Ich trinke morgens 2 Tassen Kaffee mit Milch, aber ohne Zucker. Gegen Mittag kann ich dann etwas zu mir nehmen. Warme Mahlzeit gibt es dann am Abend. Im Urlaub habe ich kein Problem mit der Nahrungsaufnahme am Morgen. 😊

An Wochenende frühstücken wir auch recht spät, also gegen Mittag und Abends gibt es dann der Jahreszeit entsprechend etwas.

Ich mache es auch nicht um irgend etwas damit zu bewirken. Es ist halt so bei mir. Habe aber auch keine negativen Erfahrungen damit gemacht.

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Das habe ich auch fast 2 Jahre durchgehalten. Damals habe ich einfach das Abendessen weggelassen, wollte einfach mal etwas abnehmen. Das ist mir aber auch nur gelungen, da ich da fast immer allein war. Mit Familie und Kindern gestaltet sich das etwas schwieriger,  wenn dann alle am Tisch sitzen. Das Frühstück brauche ich , da sich mit leeren Magen nicht gut denkt und die Konzentration auf Tauchstation geht.  Dieses Fasten hat mich 8 kg verlieren lassen und das schön langsam. Jetzt halte ich mein Gewicht, obwohl ich wieder gut und gern essen. Vor allem Schnitzel..😁

Ps. Die Haut hat sich dabei weder verbessert noch verschlechtert..

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Tenorsaxofon

Auch ich verzichte aufs Frühstück. Zusätzlich führe ich noch ein Ernährungstagebuch, in dem Fett; Zucker und dgl. aufgeschlüsselt wird.

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Versuche auch seit 1,5 Wochen eine Fastenmethode. Ich esse nur zwischen 8 und 16 Uhr, aber soviel und was ich will. Hab irgendwo gelesen das durch die 16 stündige Essenspause im Körper Entzündungshemmer gebildet werden.

Momentan ist die Schuppenbildung stark zurück gegangen, abgeheilt ist jedoch nichts. Mal schauen ob es was bringt wenn man es länger durchzieht :)

Edited by Ali3n
  • Like 1
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Ich mache auch Intervall-Fasten, esse aber auch abends. Es ist überholt das man nach 18:00 nichts mehr essen soll. Mich haben bei Einladungen diejenigen immer genervt. Da ich morgens fast nie Hunger habe fällt es mir leicht 12-14 Stunden nach einer Mahlzeit zu pausieren. Ich bin aber auch nicht mehr berufstätig deswegen ist das natürlich leicht.

Selbst im Urlaub habe ich bei all dem tollen Essen nichts zugenommen. Aber auch da diszipliniere ich mich....eben nur 1x Nachtisch am Tag. Da ich keine Rohkost vertrage, ist das Ausweichen auf Obst und Salat schwierig. Am meisten, wenn auch langsam, hilft bei mir "Iss die Hälfte" und ich esse nur bis ich gerade satt bin und nehme nichts nach....OK bei Feiern schon mal.

Gefastet habe ich früher auch, hatte aber nie Auswirkungen auf die Pso. Meine PsA bleibt da heute auch ziemlich neutral.

Die oben beschriebene Art halte ich für falsch, oder falsch interpretiert.

Gruß Lupinchen

Edited by Lupinchen
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vor 7 Stunden schrieb Lupinchen:

 

Die oben beschriebene Art halte ich für falsch, oder falsch interpretiert.

Gruß Lupinchen

Was für eine Art meinst Du den?  

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16 Stunden Pause, es wirken auch weniger und das man nach 16:00 Uhr nichts mehr essen sollte. Früher galt mal 18:00 als Standart dabei. 

Gruß Lupinchen

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  • 6 months later...

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      In diesem Sinne fordert er Ärzte auf, bei ihren Patienten "subjektive Krankheits- und Heilungsüberzeugung" nicht als "absurd oder unwissenschaftlich" abzutun. Vermutlich deshalb, weil inzwischen eindeutig nachgewiesen ist, dass die Kraft der Gedanken gesund machen kann. Leider problematisiert er an dieser Stelle nicht, dass es auch "Heilsüberzeugungen" gibt, die unseriös und gefährlich sein können: Bekanntlich gibt es immer wieder Scharlatane (Hackethal, Rath, Humble & Co.), die „natürliche“ Verfahren anbieten und mit unbewiesenen Heilsversprechen verzweifelte Patienten anlocken.
      Michalsen geht in seinem Buch nicht auf andere Richtungen ein, die sich selbst ebenfalls als „Naturheilkunde“ bezeichnen, wie z.B. Homöopathie, Anthroposophie, Bachblüten-Therapie, Schüßler-Salze, Bioresonanz-Therapie usw. Aber das ist für eine solch umfangreiche Darstellung vermutlich zu viel verlangt.
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      Weiterlesen:
      Bewährte Behandlungen der Psoriasis in der Naturheilkunde (Veranstaltung am 28. April 2018 in Berlin) Psoriasis naturheilkundlich behandelt, Klinik Blankenstein Ordnungstherapie in der stationären Naturheilkunde, Leonie Jagenburg, Christa Golücke, André-Michael Beer CAM-Report - Wissenschaftliche Meta-Analyse wie gut Heilkräuter & Co. bei rheumatoider Arthritis, Arthrosen (meist vom Knie) und Fibromyalgie helfen, Rheuma Liga Alternative Heilverfahren – Sanfte Methoden ergänzen Schulmedizin, Inga Richter, PSO aktuell 1/2013 Mit Naturheilkunde die Schuppenflechte behandeln (Expertenforen 2013 und 2016), Psoriasis-Netz Naturheilkunde und andere ergänzende Heilmethoden, Rheuma Liga Deutschland Psoriasis und Alternativmedizin 2014, Psoriasis-Netz Berlin: Alternativ-Mediziner kooperieren
    • Piet_Schuppenflechte-immun
      By Piet_Schuppenflechte-immun
      Diagnose Schuppenflechte. Eine unheilbare Krankheit. 
       
      Das war die Aussage meines Hausarztes als ich im Alter von 6 Jahren war. Seitdem sind über 25 Jahre vergangen und habe habe vermutlich wie so viele von Euch jegliche Therapien durchgemacht. Von Kortison über Teersalben, Lichttherapien und Salzbäder. 
       
      Leider hat nichts nachhaltig gewirkt und sich über die Jahre weiter verschlimmert. 
       
      Er als ich mich mit Mitte 20 intensiver mit Alternativen Behandlungsmethoden beschäftigt habe und meine Säule auf 3 - Säulen aufgebaut habe,
       
      1. Körperliche Entgiftung
      2. gesunde Ernährung 
      3. Hautpflege
      Konnte ich meine Schuppenflechte um ein Vielfaches lindern. 
       
      Teilweise war ich sogar lange Zeit erscheinigungsfrei. Je nach Lebenssituation kam sie hin und wieder jedoch zurück. 
       
      Das Erreichte hat mir aber soviel Kraft und Hoffnung gegeben, meine Erfahrungen zu teilen und vielleicht auch Euch wieder Mut im Kampf gegen Psoriasis zu geben! 
       
       

    • EddiJ
      By EddiJ
      Ich finde diese ganze Regasinum Diskussion ja recht interessant, aber ich wundere mich immer wieder, zu welchen Maßnahmen Leute greifen, um ihre Schuppenflechte in den Griff zu kriegen.
      Da wird wirklich nichts unversucht gelassen und jeder gibt zu, dass er unter der Psoriasis unendlich leidet. Nur auf das Naheliegendste, nämlich die Ernährung wird nicht wirklich umfassend geachtet.
      Seit meinem Selbstversuch weiß ich, dass Ernährung und Schuppenflechte 1 zu 1 zusammenhängen. Es mag sein, dass jeder ein paar andere Stoffe hat, die bei ihm auslösend sind, aber es gibt diese Auslöser, man muss sie nur finden.
      Ich habe ja meinen Weg beschrieben (4 Wochen eine einseitige langweilige Basisernährung, die garantiert nicht auslösend ist, z. B. Reis und Fisch (Lachs oder Seelachs, nur gesalzen)), danach war die Flechte weg.
      Seitdem habe ich viele Lebensmittel wieder dazugenommen, Ergebnis: Die Flechte ist immer noch weg. Ich kann alle Milchprodukte essen, Fleisch von guter Qualität (Bio), Gemüse, Obst aus dem Garten (oder Bio), Kartoffeln, Nudeln, Eier, sogar Alkohol (Bier). Lediglich scharfe Gewürze, Geschmacksverstärker, Natriumglutamat, Fertignahrungsmittel, Glukosesirup (leider auch Speiseeis) und Wein meide ich.
      Warum so schwer, wenn es doch auch einfach geht??? Ich verstehe Euch alle nicht.
      Gruß
      EddiJ (aufdemjetztwahrscheinlichallerumhackenwerden)

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