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Anti-Körper auf Biologika

Man hört immer wieder davon, dass gegen Biologika "Anti-Körper" gebildet werden. Das Immunsystem bildet Abwehrzellen, die die Wirkung des Biologikums abschwächen. Können Sie sagen, bei welchen Biologika besonders viele und bei welchen besonders wenige Anti-Körper gebildet werden. Ab wann und wie bemerkt man, dass die Wirkung nachlässt?

Hervorgehobene Antworten

Hallo!

In den AWMF-Leitlinien lässt sich bzgl. der Antikörper folgendes finden:

  • Bei der Therapie mit Humira treten Antikörper gegen die Substanz bei bis zu 9 % der Patienten auf.
  • Bei der Therapie mit Enbrel treten Antikörper gegen die Substanz bei bis zu 6 % der Patienten auf.
  • Bei der Therapie mit Remicade treten Antikörper bei 10% (bis max.30 %) der Patienten auf.
  • Bei der Therapie mit Stelara kommt es bei etwa 5 % der Patienten zur Bildung von Antikörpern gegen den Wirkstoff.
  • Über die (mögliche) Antikörperbildung bei Cosentyx gibt es noch keine weiteren Angaben.

Über die zeitliche Spanne bis zur Antikörperbildung kann keine Aussage getroffen werden. Die Antikörperbildung merken die Patienten, indem es zu einem schleichenden Wirkverlust der Therapie kommt und damit zu einer Verschlechterung des Hautbildes bzw. der Gelenke.

Liebe Grüße,

Lena Vogelgsang

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