Dieses Webinar anlässlich des Welt-Vitiligo-Tages richtet sich an alle, die mehr über die Erkrankung erfahren möchten – sei es aus eigener Betroffenheit, als Angehörige oder aus Interesse.
Das IVDP am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und das Hautnetz Hamburg e.V. lädt ein, gemeinsam mit erfahrenen Expertinnen und Experten den Ursachen von Vitiligo auf den Grund zu gehen, aktuelle therapeutische Möglichkeiten kennenzulernen und Impulse für den selbstbestimmten Umgang mit der Erkrankung zu erhalten.
Programm
18:00 Uhr: Begrüßung und Einleitung
18:05 Uhr: Was ist Vitiligo? Ursachen, Verlauf und häufige Fragen verständlich erklärt
18:30 Uhr: Neue Hoffnung durch moderne Therapien? Was heute möglich ist
18:50 Uhr: Wenn die Haut auffällt: Sicherer Umgang mit Blicken und Kommentaren
19:05 Uhr: Praktische Tipps für den Alltag: Hautpflege, Sonne und kosmetische Möglichkeiten
19:20 Uhr: Gemeinsam statt allein: Unterstützung und Austausch im Deutschen Vitiligo-Bund
19:30 Uhr: Fragen
Die Teilnahme ist kostenlos. Aber: Man muss sich anmelden, und zwar auf dieser Internetseite.
Das Webinar wird von zwei Pharmafirmen finanziell ermöglicht.
25.06.2026 16:00
bis
17:54
Hallo,
nachdem ich die letzten Tage hier nur passiver Mitleser war, möchte ich mich nun kurz vorstellen und mich hier und da auch aktiv beteiligen.
Ich bin 38, aus NRW - mit der Psoriasis habe ich zwar seit 1998 zu tun, aber seit bestimmt 10 Jahren war ich deswegen nicht mehr beim (Haut-)Arzt. Es gab immer nur Kortisonsalben hier, irgendwelche Cremes da, alles ohne Erfolg. Hab dann irgendwann aufgegeben, und behelfe mir seitdem mit einfachen Hautcremes oder Melkfett aus der Drogerie, um zumindest die Schuppen im Griff zu haben.
Betroffen waren bei mir immer "nur" die Knie und Ellbogen, aber im Laufe des letzten Jahres gesellten sich die Hände (außen) sowie kleinere Stellen im Gesicht, am Ohr und auf dem Kopf dazu. Im Sommer habe ich dann auf Anraten unserer Betriebsärztin einen Termin bei der Uniklinik Bonn angefragt, die haben eine "Psoriasis-Spezial-Sprechstunde. Mit ziemlich langen Wartezeiten:
Der Termin war jetzt am 7. Dezember, letzten Mittwoch ! Eine Überweisung vom Hausarzt muss ich noch nachreichen, ist aber kein Problem..
Ergebnis meines Besuchs dort: Der untersuchende Arzt fand es als beste Lösung, aufgrund der aktuell recht entzündeten, knallroten Hände, dass ich ein paar Tage stationär zu denen komme. Kurz überlegt, dann gesagt - getan, am 9. Dezember bin ich dann hier eingezogen, und habe heute meinen 6. Tag hinter mir. Am Samstag geht´s wieder nach hause.
Was soll ich sagen, ich bekomme im Moment 2x täglich Cortison- und Dithranolsalbe, dazu täglich Ölbäder, Lichttherapie (Ganzkörper-UVB 311nm sowie Creme-PUVA für die Hände), meine Haut ist kaum wieder zu erkennen. Ich versuche gleich mal, 2 Vorher/Nachher-Fotos meiner Hand anzuhängen. Das erste ist vom letzten Freitag, das zweite vom Sonntag.
Nach meiner Entlassung werde ich dann doch nochmal einen Hautarzt aufsuchen, um die Erfolge hoffentlich fortzuführen.
Die Oberärztin hat heute eine Weiterbehandlung mit Fumaderm empfohlen, und falls die Leberwerte was dagegen haben sollten, auf Otezla zu wechseln.
Außerdem hat sie mir eine Reha-Maßnahme empfohlen, sie würde das befürworten. Da wäre ich nicht abgeneigt, obwohl ich dafür (in meinen Augen) ein zu leichter Fall bin ?!
Mal schauen, auf jeden Fall hoffe ich, bald mal mit meinem Sohn ins Schwimmbad gehen zu können.
Gruß, Kristian