Dieses Webinar anlässlich des Welt-Vitiligo-Tages richtet sich an alle, die mehr über die Erkrankung erfahren möchten – sei es aus eigener Betroffenheit, als Angehörige oder aus Interesse.
Das IVDP am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und das Hautnetz Hamburg e.V. lädt ein, gemeinsam mit erfahrenen Expertinnen und Experten den Ursachen von Vitiligo auf den Grund zu gehen, aktuelle therapeutische Möglichkeiten kennenzulernen und Impulse für den selbstbestimmten Umgang mit der Erkrankung zu erhalten.
Programm
18:00 Uhr: Begrüßung und Einleitung
18:05 Uhr: Was ist Vitiligo? Ursachen, Verlauf und häufige Fragen verständlich erklärt
18:30 Uhr: Neue Hoffnung durch moderne Therapien? Was heute möglich ist
18:50 Uhr: Wenn die Haut auffällt: Sicherer Umgang mit Blicken und Kommentaren
19:05 Uhr: Praktische Tipps für den Alltag: Hautpflege, Sonne und kosmetische Möglichkeiten
19:20 Uhr: Gemeinsam statt allein: Unterstützung und Austausch im Deutschen Vitiligo-Bund
19:30 Uhr: Fragen
Die Teilnahme ist kostenlos. Aber: Man muss sich anmelden, und zwar auf dieser Internetseite.
Das Webinar wird von zwei Pharmafirmen finanziell ermöglicht.
25.06.2026 16:00
bis
17:54
Hallo zusammen,
ich möchte mich hier auch kurz vorstellen. Ich bin männlich, 54 Jahre alt und wohne im Zollernalbkreis. Mein Leiden fing im Februar 2017 an, erster Arztbesuch Anfang März, stationäre Aufnahme 21. März, Stationäre Behandlung abgebrochen um persönliches zu regeln.
Die Schuppenflechte hat ihren Anfang im Kopfhaar, dann Stirn, Hände, Gesicht, Nacken, Rücken, Po, Arme, Oberschenkel, zu guter letzt Füße. Überall wo es anfing, war es auch geschwollen, jetzt nur noch die Füße. Im Gesicht und Kopfhaut ist es zurück gegangen, nur die Augen sind noch aktiv. Anfangs hatte ich kein Juckreiz, aber man sollte sich nie zu früh freuen, er hat mich eingeholt. Und das Schuppen an den Händen ist einfach beängstigend. Habe herausgefunden, dass es mir hilft wenn ich Latexhandschuhe trage, aber nach 2 Tagen sind die Finger wieder angeschwollen. Meine Behandlung war bisher mit verschiedenen Cremes. Mein Hausarzt hält wenig von den Fachärzten und will die Schuppenflechte mit einer Darmreinigung und Ernährungsumstellung in Griff bekommen. Die Dermatologen haben angefangen MTX zu verabreichen.
Ich habe zuerst nichts mit der Krankheit anfangen können, und habe mich gewundert warum der Hautarzt meinte ich solle mich damit abfinden und nicht aufregen. Je mehr man weiß desto schlimmer wird die Angst vor der Krankheit. Habe ich Glück? Manche sagen wenn man die Krankheit erst in meinem Alter bekommt, dann ist oft nicht so ein heftiger Verlauf. Aber wenn ich mich anschaue dann sieht das bei mir anders aus.
Was passiert mit mir? Wie geht es privat weiter, Hobby, usw.? Wie geht es beruflich weiter? Keiner weiß eine Antwort, wie auch.
Wer hat in meiner Gegend Erfahrung mit PSO und Ärzten? Würde mich freuen etwas zu hören.