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Hallo zusammen,
ich muss mir mal was von der Seele schreiben (einfach nur das es mal raus ist)
Ich nehme jetzt schon seit September 2017 Cosentyx, am Anfang ging es richtig gut voran, meine Hände wurden innerhalb kurzer Zeit besser, fast erscheinungsfrei.
auch die restlichen Stellen wurden etwas besser, Nebenwirkungen hatten ich nur geringe (Dauererkältung und häufiger Probleme mit den Bronchen teilweise Haarausfall).
Leider hat sich seitdem nicht mehr viel getan, die befallenen Stellen wurden etwas besser, aber sie gehen nicht weg. Seit ca. 5 Wochen bekomme ich wieder neu Stellen hinzu und das an Stellen wo ich noch nie Schuppenflechte hatte. Zudem wurde noch ein Pilz befall, im Mund und so wie sich der Arzt angehört hat auch im restlichen Verdauungstragt, festgestellt.
Ich hoffe ich bekomme nächste Woche eine genauerer Diagnose, da noch auf Ergebnisse von Untersuchungen gewartet wird.
Die PSA wurde leider auch nicht wirklich besser, der ständig anstehende, wenn auch nicht sehr starke Schmerz macht mich langsam Wahnsinnig. Das Wetter leistet natürlich auch noch seinen Teil dazu, und ich bekomme öfter mal recht heftige Schmerzen, hauptsächlich im Knie, Sprunggelenk und in den Händen.
Arbeiten fällt mir nicht unbedingt leicht, nach 2-3 Stunden ist meine Konzentration weg, ich humple nur noch durch die Firma und bin froh wenn man mich nicht anspricht. Selbst am PC zu sitzen und E-Mails abzuarbeiten bzw. andere Schreibarbeiten am PC fallen mir mit der Zeit sehr schwer.
Ich finde Cosentyx ist ein sehr gutes Medikament, ich möchte mir nicht vorstellen wie ich ohne es aussehen würde aber es macht mich wütend, wenn ich mich anschaue und sehe noch überall diese verdammte PSO. Dazu kommt noch die Angst vor eventuellen Nebenwirkungen, im Vergleich zu MTX geht es mir, was das betrifft, wesentlich besser und MTX hat auch nicht diese positive Wirkung gehabt.
Ich möchte, sollte ich Cosentyx absetzen müssen, keine Medikament (immunsuppressiva usw.) mehr nehmen, dann sollen Sie mich halt an den Zoo vermieten, da kann ich immer noch als Schuppentier gehen.
Ich bin es langsam leid, mich mit Chemie voll zu stopfen, nur damit ich arbeiten gehen kann, das kann doch nicht Sinn und Zweck sein.
Bitte nicht falsch verstehen,
ich gehe gerne arbeiten aber wenn ansonsten nicht mehr viel übrigbleibt, macht das auch nicht wirklich viel Spaß.
Ich versuche eigentlich immer positiv zu denken, aber das fällt mir, in letzter Zeit leider, immer schwerer und ich merke auch wie schwer es mir fällt, mich zu irgendetwas aufzuraffen. Für mich steht an erster Stelle meine Arbeit, ohne die kann ich nun mal mein Leben nicht bestreiten, danach kommt die Familie und dann ich.
Für die Arbeit reicht meine Kraft gerade noch so, wobei selbst da baue ich nach der 3. Stunde spürbar ab, für die Familie ist da nicht mehr viel Kraft übrig und ich nehme das was übrig bleibt.
Mehr habe ich erst einmal nicht zu schreiben (genug rum gemeckert und geheult)
Ach so, es ist mir auch bewusst, dass es Menschen gibt, denen es schlechter geht aber ganz ehrlich, diesen Spruch kann ich nicht mehr hören,
ich möchte mich nicht am Leid anderer aufbauen (schau mal der hat Krebs ich ja nur PSO/PSA)
So und jetzt geht es weiter,
Kopf hoch und durch! ;-)
GlG. und ein schönes Wochenende!
Tomaso.