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Hallo zusammen,

Ich leide seit meinem 13. Lebensjahr an Psoriasis. Heute bin ich 40. Ich hatte die Krankheit bestens im Griff man hat mir nichts mehr angesehen davon.

Ich nehme, bzw. nahm seit vielen Jahren WIDMER Efadermin Salbe. Die Creme war ein Traum, nur ist sie seit kurzem nicht mehr am Markt verfügbar. Der Wirkstoff Lithium succinat (80 mg pro 1 g Salbe) wird nicht mehr hergestellt.  Hat auch jemand die Creme benutzt und jetzt eine Alternative gefunden?

Danke.

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  • Hallo alle miteinander ! Ich möchte euch hier berichten wie ich an die Efalith facsimile Creme gekommen bin. Ich war so frech und habe auf Google Maps geschaut welches die am nächsten gelege

  • Leider hat auch die Avene Cicalfate Creme nicht geholfen. Viele Grüsse und schöne Weihnachten allen. Pinie

  • Hallo zusammen Ich habe, wie Ihr auch, in der Vergangenheit die Efalith Creme (in Deutschland Eferdermin) erfolgreich eingesetzt und bis jetzt keinen gleichwertigen Ersatz gefunden.  Eine Lö

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Nabend, wollte mal horchen ob jemand die Creme von mir benutzt hat, und wie die Erfahrungen sind.^^

  • 1 Monat später...

So meine Freunde, ich war bei einer Apotheke und diese hat mir die Halicar Salbe empfohlen.

Diese habe ich seit 1 Woche im gebrauch und muss sagen das die gut hilft.

Versucht es selber, beide Cremes helfen gut.

Link: https://amzn.to/2EPOZvy

vor 2 Stunden schrieb chef1337:

So meine Freunde, ich war bei einer Apotheke und diese hat mir die Halicar Salbe empfohlen.

Diese habe ich seit 1 Woche im gebrauch und muss sagen das die gut hilft.

Versucht es selber, beide Cremes helfen gut.

Link: https://amzn.to/2EPOZvy

Schaue mal hier rein: 

https://www.medizinfuchs.de/preisvergleich/halicar-creme-50-g-dhu-arzneimittel-gmbh-co.-kg-pzn-7511815.html

vor 2 Stunden schrieb Claudia:

Hallo @Christrose,

hilft dir denn ICHTHOMED Gel immer noch?

Und hallo @chef1337,

auch ein guter Tipp. Berichte mal, wie's weitergeht.

Das Gel habe ich noch garnicht ausprobiert. Habe bis Dato die zwei Cremes die ich reingepostet habe getestet. Bei der Sorion Creme ist der Nachteil das man es kontinuirlich Abends drauf machen muss.

Bei der Helicar ist es so das man schon nach 1-2 Stunden ein vernüftiges Hautbild besitzt und die Wirkung deutlich länger hält.

 

vor einer Stunde schrieb herbert.leichtfuss:

Oh danke dir, da ist es deutlich billiger :=)

  • 4 Wochen später...

Hallo 

Ich selber habe auch das Problem, efadermin gibt's ja leider nicht mehr, aber habe meinen Hautarzt nach der Diagnose gefragt und auch in der aphoteke gefragt. 

Halicar Salbe habe ich probiert, Gesichts Bild wird wirklich nach zwei Stunden etwas besser, zieht sehr schnell ein und ist nicht fettend. 

Ichthomed Gel hab ich auch benutzt und bin mit der ichthomed gel Salbe zufriedener, die bleibt wenigstens noch etwas fettend auf der Haut, jetzt nicht so stark fettend wie efadermin aber vollkommen ausreichend, Rötung am nächsten Tag schon fast ganz weg, Juckreiz verschwindet auch schon kurz nach dem auftragen. 

Meine Empfehlung ichthomed gel. 

Wirkt meiner Meinung nach, besser als halicar. 

Ausprobieren und wäre gut, wenn auch andere ein Kommentar hinterlassen würden, für die anderen, die mit dem Problem zu kämpfen haben und verbittert nach einer Lösung suchen

 

Ich hoffe, ich konnte mit meinem Beitrag auch weiter helfen 

 

LG Reiner 

  • 4 Wochen später...

Nabend,

also mein Favorit ist derzeit noch die Sorion Creme = https://amzn.to/2GI4IyW

Irgendwie ist die 150g Variante anders, weil mit den 50g Version hält meine Haut länger schön.

@Reiner1982 und @Claudia ich werde mir jetzt die ichthomed Gel https://amzn.to/2L4qGQS besorgen, gebe Euch dann dazu ein Feedback.

@Reiner1982 ist der Preis Günstig, oder hast du dazu eine Kostengünstigere Seite?

Die Halicar https://amzn.to/2UFLEW2 ist in der Tat nur zum Anfang gut, aber lässt dann relativ schnell nach und dann passiert garnichts mehr.

 

Wie sieht es denn mit alternativen aus, gibt es sonst noch was man so testen kann?

#Edit: Es kommt bis dato keine Creme an die Efadermin Salbe dran.

Bearbeitet ( von chef1337)

Hallo Alle zusammen,

also ich kann für mich sagen, dass ich super zufrieden? mit dem Ichthomed Gel bin. Der Geruch stört mich jetzt auch nicht mehr, man/frau gewöhnt sich eben (ein Glück) an alles...

Wichtig ist der Erfolg und der ist bei mir gegeben.

Ich freue mich wenn ich dem Einen oder Anderen mit meinem Tip helfen konnte und hoffe ebenso auf eine gute Wirkung des Gels bei Jedem der es probiert. Gekauft habe ich in der Online Apotheke  "Medikamente-per-Klick" - kaufe dort seit vielen Jahren und habe ebenso gute Erfahrungen gemacht. Es ist immer Originalware mit einem langen Haltbarkeitsdatum und unschlagbar im Preis. 

Na dann viel Glück und gute Heilung...

Christrose?

  • 2 Wochen später...

Hallo zusammen,

die Efadermin Salbe konnte ich leider nie testen (da ja jetzt offenbar vom Markt), kann mich aber ebenfalls für das Ichthomed Gel aussprechen. Tausend Dank schon mal für das Erwähnen des Gels!

Ich habe das Problem im Mundbereich (Oberlippe und Kinn). Dabei habe ich schon einiges probiert. Skinoren vom Hautarzt, z.B., was nichts gebracht hat. Sorion hat bei mir nur für eine fettige Haut gesorgt, nicht aber für eine Besserung oder Linderung. Ichthomed habe ich lange Zeit verwendet und war bisher das Beste, was das Problem immerhin nicht verschlimmert hat.

Die Rötungen sind leider immer noch da, allerdings juckt und brennt es nicht mehr. Aktuell hat mir mein Hautarzt Elidel verschrieben. Nutze es seit ca. 3 Wochen und habe hier leider bisher noch keine Besserung oder Linderung der Rötungen gesehen. Zwischen Ichthomed und Elidel gibt es bei meiner Haut also keinen Unterschied.

So langsam bin ich (und mein Arzt wahrscheinlich auch) mit dem Latein am Ende. So vieles wurde schon probiert. Na ja, ich werde bei Interesse berichten, ob sich noch eine Alternative finden lässt.

  • 3 Monate später...

Hallo zusammen,

ich hab immer wieder links und rechts von den Nasenflügeln und an der Stirn rote Stellen. Mein Hautarzt hat mir dagegen vor ca. 10 Jahren die Efadermin-Salbe verschrieben. Die Salbe hat auch immer super gewirkt, und ich hab mir die immer wieder in der Apotheke nachgekauft.

Daher war ich natürlich frustriert, dass es die Salbe jetzt nicht mehr gibt - das ist schon ein ziemlicher Mist.

Ich nehm im Moment die Phytosabal-Gelcreme von Dermasence (bzw. die heißt seit neuestem jetzt wohl Phytoclare). Also die Wirkung ist mit Efadermin nicht vergleichbar, aber immerhin reduziert sie die Talgproduktion etwas. Aber halt längst nicht so nachhaltig wie Efadermin.

Herzlichen Dank übrigens an die anderen Forums-Teilnehmer für ihre zum Teil recht hilfreichen Beiträge, da werde ich das ein oder andere mal ausprobieren.

Viele Grüße!
Michael

Jeder such  nach einer Heunadel..wie auch Du. Was dem Einem hilft, muss gleichzeitig nicht dem Anderen helfen. Diese Erfahrung macht jeder, egal welches Erscheinungsbild. Ich teste auch momentan und hoffe immer. Mal sehen....ich werde nie aufgeben, um einmal etwas zu finden, was langanhaltend,  oder gar für immer hilft.  

LG cherrymaus 

  • 1 Monat später...

Hallo zusammen

Ich habe, wie Ihr auch, in der Vergangenheit die Efalith Creme (in Deutschland Eferdermin) erfolgreich eingesetzt und bis jetzt keinen gleichwertigen Ersatz gefunden. 

Eine Lösung zeichnet sich ab, dass es eine Apotheke in Schaffhausen gibt (Apotheke Roter Ochsen), welche die Creme in identischer Rezeptur herstellt. Ich werde mir jetzt ein Rezept beim Arzt besorgen und dies ausprobieren.

Hallo in die Runde,

zunächst erst einmal freue ich mich Gleichgesinnte gefunden zu haben.

Die Salbe von Efadermin war auch bei mir die einzige mit der ich eine Linderung für einen recht langen Zeitraum erzeugen konnte.

Als ich nun Anfang des Jahres erfahren musste das es diese nicht mehr gibt habe ich mal wieder diverse andere Präparate ausprobiert: Selergo, ichthomed gel, Oliprox creme, sebomax creme und mal sehen womit ich weiter mache.

Leider habe auch ich noch nichts vergleichbares gefunden.

Ich konnte jetzt tatsächlich ein Efalith/Eferdermin-„Nachbau“ in der Apotheke Roter Ochsen in Schaffhausen kaufen. Eine Tube kostete CHF 31.50. Die Apotheke stellt diese selbst her auf der Basis der Efalith Creme von Widmer. Ein Rezept musste ich natürlich haben, war aber bei meiner Ärztin kein Problem. 

  • 2 Wochen später...
  • Ersteller

Hallo Passeur,

 

magst du mal bitte die Rezeptur die dein Arzt dir aufgeschrieben hat posten. Mir geht es dabei um Mengenverhältnisse der Beistoffe. Ich hatte das mal bei Widmer angefordert, bekam aber nur eine Auflistung der Inhaltsstoffe. Kannst du in der Apotheke bitte fragen, woher sie das Lithium succinat beziehen, weil dieses nirgends aufzutreiben ist. Ich habe schon viel versucht und spiele immer noch mit dem Gedanken sie mir selbst herzustellen.

Ich wünsche dir, dass du sie bekommst und sie wieder hilft. Für die Apotheke ist es eine riesen Marktlücke:-).

 

LG

Ciao keiner

Meine Ärztin hat mir keine Rezeptur aufgeschrieben, sie hat sich "nur" auf die Efalith Creme bezogen und die Verschreibung ist jetzt in der Apotheke. Bezüglich der Inhaltsstoffe schlage ich vor, du gehst direkt auf die Apotheke zu (www.aporo.ch). Ich habe dort schnell eine Antwort auf meine Email erhalten. Mein laienhaftes Verständnis ist, dass die Apotheke 1:1 die Efalith Creme kopiert hat. 

Herzliche Grüsse

Passeur

vor 1 Stunde schrieb Passeur:

Mein laienhaftes Verständnis ist, dass die Apotheke 1:1 die Efalith Creme kopiert hat. 

 

Hallo Passeur,

dies hatte ich auch schon einmal mit einer anderen Salbe. Sie war in Deutschland noch nicht zugelassen, aber meine Ärztin stellte mir ein Rezept mit identischen Zutaten für die Apotheke aus. 

Dies durfte dann die Apotheke herstellen.

LG Joachim 

  • Ersteller

Danke, ich hatte die Apotheke heute heute angeschrieben. Sie stellen sie nach Originalrezept her. Zu meiner Frage, woher sie die Grundsubstanz beziehen leider keine Antwort. Sie brauchen aber ein Rezept vom Arzt.

Ich rufe da morgen an und werde mir eine Tube bestellen, die anderen Salben helfen mir leider nur begrenzt.

Sie antworten aber echt sehr schnell:-) Gefällt mir.

  • 3 Wochen später...

Hallo,

vielen Dank fuer den Super-Tipp mit der Schaffhauser Apotheke! Auch ich habe mir dort nach Bestellung auf Rezept diese Woche zwei Tuben "Efalith facsimile" gekauft zu je 20 Gramm, ein Jahr haltbar.  Inhaltsstoffe laut Aufdruck: Lithiumsuccinat 8.00 (ich nehme an %), Zinksulfat Heptahydr 0.050, EXCIPIAL CREME 91.95. Ob's genauso gut wirkt wie die alte Efadermin-Creme, kann ich jetzt noch nicht sagen, die Wirkung von Efadermin hat auch etwas auf sich warten lassen. Falls die Facsimile-Creme wider Erwarten nicht so gut wirken sollte wie gewohnt,  melde ich mich hier wieder.

Gruss

zz

vor 10 Stunden schrieb zzzz:

Hallo,

vielen Dank fuer den Super-Tipp mit der Schaffhauser Apotheke! Auch ich habe mir dort nach Bestellung auf Rezept diese Woche zwei Tuben "Efalith facsimile" gekauft

Hallo, 

noch eine Frage zur Abwicklung. Wie wird bezahlt und in welcher Währung?

Gruß Joachim

vor 2 Stunden schrieb joachims:

Wie wird bezahlt und in welcher Währung?

Ich habe in CHF via Bankueberweisung gezahlt. Die Bezahlung per PayPal soll ebenfalls moeglich sein.

zz

  • 2 Wochen später...
  • Ersteller

https://data.epo.org/publication-server/rest/v1.0/publication-dates/20170712/patents/EP3189829NWA1/document.pdf

Schaut euch mal bitte dieses patent genau hat. Ich könnte mir vorstellen das es ein grund sein könnte das die creme vom markt verschwunden ist. Leider kenne ich mich im patentrecht zu wenig aus. Die kombination der efardermin creme würde aber wohl darunter fallen. Ich muss zugeben es nur überflogen zu haben.

  • Ersteller

Wenn es so wäre fände ich es sehr traurig

Hallo - 

Mit dieser Patentgeschichte das versteh ich iwie nicht - aber ich hab mir auch nicht alles durchgelesen...

Meine Frage geht an die Leute die die Efalith facsimile gekauft und ausprobiert haben - wie sind denn Eure Erfahrungen und könnt Ihr sie weiter empfehlen? Ich würde mich sehr über Eure Rückmeldung freuen - bis dahin eine schöne Adventszeit und liebe Grüße

Christrose

 

  • Ersteller

Dieses Patent erhebt Anspruch auf:

 

Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Alkali- und/oder Erdalkalisalz z.b. Lithiumsuccinat (wie bei Efardermin!!) Es ist für mich nicht nachvollziehbar wie ein Anspruch darauf gewährt werden kann, obwohl es Stand der Technik ist!!!!!

 

Mittel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Konzentration des Alkali- oder Erdalkalisalzes 0,25 bis 10 % (w/v) beträgt. (wie bei Efardermin!! 8%)

Veröffentlicht: 12.7.17!!!!! Wann verschwand Efardermin vom Markt, ca. ein 3/4 Jahr später!!!

Also was ich hier schreibe sind nur meine Vermutungen!!!!

Vielleicht werde ich den Erfinder mal kontaktieren. Sollte ich falsch Liegen, was durch aus sein kann, würde ich alle Texte löschen hier.

Das Patent habe ich zum größten Teil zitiert, wichtige Dinge sind dick dargestellt.

 

 

Schauen wir uns das Paten EP3189829A1·2017-07-12 mal genauer an:

 

 

 

Patentnummer: EP3189829A1

Zusammenfassung

Zitat"

Gegenstand der Erfindung ist ein Mittel umfassend mindestens ein Alkali- oder Erdalkalisalz zur Prophylaxe und Therapie von Erkrankungen und kosmetischen Problemen bei Menschen und Tieren, welche unter Beteiligung von Malassezia-Hefen verursacht oder aufrechterhalten werden. "

 

Hier kommen die Ansprüche des Patentes:

 

1. Mittel umfassend mindestens ein Alkali- und/oder Erdalkalisalz zur Verringerung der Keimzahl von Malassezia-Hefen auf der Haut bei Menschen und Tieren.

2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Alkali- und/oder Erdalkalisalz um Lithium-, Natrium-, Kalium-, Magnesium-, Calcium-, Beryllium-, Barium-, Strontium-Succinat und/oder Lithium-, Natrium-, Kalium-, Magnesium-, Calcium-, Beryllium-, Barium-, Strontium-Gluconat und/oder Lithium-, Natrium-, Kalium-, Magnesium-, Calcium-, Beryllium-, Barium-, Strontium-Citrat und/oder Lithium-, Natrium-, Kalium-, Magnesium-, Calcium-, Beryllium-, Barium-, Strontium-Malat handelt.

3. Mittel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Konzentration des Alkali- oder Erdalkalisalzes 0,25 bis 10 % (w/v) beträgt.

4. Mittel gemäß der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass es zusätzlich pharmazeutisch unschädliche Exzipientien und/oder Additive umfasst.

5. Verwendung eines Mittels gemäß der Ansprüche 1 bis 4 zur Prophylaxe und Therapie von Erkrankungen und kosmetischen Problemen bei Menschen und Tieren, welche unter Beteiligung von Malassezia-Hefen verursacht oder aufrechterhalten werden.

6. Verwendung eines Mittels gemäß der Ansprüche 1 bis 4 in Kombination mit anderen Antimykotika, juckreizstillenden Substanzen, Antiphlogistika oder Desinfizienzien.

Zitat:"

Lösung der Aufgabe

[0021] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird gelöst durch die Verwendung von mindestens einem Salz eines Alkali- oder Erdalkalimetalles als Wirkstoff in einem Mittel gemäß der Ansprüche.

[0022] Der erfinderische Gedanke besteht darin, die für das Wachstum der Malassezia-Hefen essentiellen freien Fettsäuren auf der Haut der betroffenen Patienten zu vermindern, indem diese abgebunden werden. Die Alkali- oder Erdalkalisalze reagieren mit den freien Fettsäuren auf der Haut in einer Säuren-Basen-Reaktion unter Bildung von Alkali- oder Erdalkali-Seifen, die präzipitieren und daher von den Malassezia-Hefen nicht mehr verstoffwechselt werden können.

[0024] Alkali- oder Erdalkalisalze, insbesondere solche der Bernsteinsäure (Succinate, Sukzinate) reagieren mit den freien Fettsäuren in einer Säuren-Basen-Reaktion unter Bildung von Alkali- oder Erdalkali-Seifen, die präzipitieren und von den Malassezia-Hefen nicht mehr verstoffwechselt werden können. Aus diesem Ansatz resultiert ein therapeutisch nutzbarer antimykotischer Effekt. Ferner werden diese freien Fettsäuren durch die Verseifung mit Alkali- oder Erdalkalisalzen wasserlöslich und damit leichter von der betroffenen Haut abspülbar. Auch dieser antiseborrhoische Effekt führt dazu, dass die für das Wachstum der Malassezia-Hefen essentiellen freien Fettsäuren auf der Haut verringert werden, wodurch das Wachstum und die Vermehrung der Malassezia-Hefen gehemmt werden.

[0026] Am besten geeignet sind Succinate (Sukzinate, Salze der Bernsteinsäure) und Gluconate (Glukonate, Salze der Glukonsäure). Aber auch Kombinationen aus Alkali- und/oder Erdalkalisalzen, ausgewählt aus Lithium-, Natrium-, Kalium-, Magnesium-, Calcium-, Beryllium-, Barium- und Strontium-Succinat und/oder Lithium-, Natrium-, Kalium-, Magnesium-, Calcium-, Beryllium-, Barium- und Strontium-Gluconat zeigen eine gute Wirksamkeit gegen Malassezia-Hefen.

[0027] Dieser Wirkmechanismus zur Hemmung der Malassezia-Hefen wird auch durch andere Alkali- und/oder Erdalkalisalze erreicht, beispielsweise durch Lithium-, Natrium-, Kalium-, Magnesium-, Calcium-, Beryllium-, Barium- und Strontium-Citrat oder Lithium-, Natrium-, Kalium-, Magnesium-, Calcium-, Beryllium-, Barium- und Strontium-Malat.

 

"

Schauen wir uns mal die Angaben zum Stand der Technik an, diese zitiere ich komplett, da hier etwas wesentliches fehlt! Es fehlt LithiumSuccinate ein Alkalimetall gepaart mit dem Salz der Bernsteinsäure!!!!!!!

Zitat:

"Stand der Technik

[0013] Es gibt eine Vielzahl von antimikrobiell wirksamen Substanzen, von denen einige als Antimykotika zum Einsatz gegen Pilzinfektionen, beispielsweise Malassezia-Infektionen eingesetzt werden.

[0014] Eine bekannte Stoffgruppe, die als Antimykotikum verwendet wird, ist die Gruppe der Azole bzw. Pyrrole. Azole interagieren mit der Ergosterol-Biosynthese der Malassezia-Hefen und reduzieren somit die Gesamtpopulation von Malassezia-Hefen auf der Hautoberfläche. Bekannte antimykotische Wirkstoffe aus der Gruppe der Azole bzw. Pyrrole sind beispielsweise Clotrimazol, Ketoconazol, Bifonazol, Econazol, Isoconazol, Sertaconazol, Miconazol, Itraconazol, Fluconazol, Voriconazol, Posaconazol und Fosfluconazol. Antimykotika aus der Gruppe der Azole bzw. Pyrrole werden bevorzugt bei Pityriasis versicolor, seborrhoischem Ekzem und Head-Neck-Dermatitis eingesetzt. Die bekannten antimykotischen Wirkstoffe aus der Gruppe der Azole bzw. Pyrrole können als Nebenwirkung Leberschäden und Fruchtschäden an Embryo oder Fötus verursachen, insbesondere wenn sie systemisch eingesetzt werden.

[0015] Weitere bekannte Antimykotika sind beispielsweise Amphotericin B, Nystatin, Natamycin, Griseofulvin, Caspofungin, Cilofungin, Flucytosin und Ciclopirox. Diese Antimykotika haben teils schwerwiegende Nebenwirkungen, teils sind sie nicht gegen Malassezia-Hefen wirksam und teils sind sie nicht für eine topische Anwendung geeignet.

[0016] Weitere antimykotisch wirksame Substanzen sind beispielsweise Zinkpyrithion oder Selendisulfid.

[0017] Bei den bekannten Antimykotika kann es zu Resistenzbildungen kommen, einerseits durch die langdauernde therapeutische Anwendung (beispielsweise bei der Verwendung von Azolen bzw. Pyrrolen gegen Malassezia-Hefen als Dauertherapie), andererseits durch den Eintrag dieser Antimykotika in die Umwelt (beispielsweise durch nicht ordnungsgemäß entsorgte Medikamentenrestbestände).

[0018] Neben diesen bekannten Antimykotika weisen auch freie kurz- und mittelkettige gesättigte Fettsäuren eine topische antimykotische Wirkung auf. Dies gilt beispielsweise für die Caprinsäure, die Caprylsäure oder die Capronsäure, welche eine antimykotische Wirkung gegen Malassezia- und Candida-Hefen zeigen. Ein Nachteil eines direkten topischen Einsatz dieser Fettsäuren ohne weitere Zusatzstoffe in Pflegeprodukten, Kosmetika oder Lokaltherapeutika zur Therapie und Prophylaxe von hefe-assoziierten Erkrankungen ist der intensive und unangenehme Geruch dieser Fettsäuren. Zusätzlich müsste die freie Säurefunktion dieser Fettsäuren gepuffert werden, was bei der Verwendung als Pflegeprodukt, Kosmetikum oder Lokaltherapeutikum schwierig ist.

[0019] Außer Antimykotika werden auch weitere Stoffe zur Prophylaxe und Therapie von Erkrankungen und kosmetischen Problemen, die unter Beteiligung von Malassezia-Hefen verursacht oder aufrechterhalten werden, eingesetzt. Dazu gehören beispielsweise entzündungshemmende Stoffe (z.B. Glukokortikoide, Kortikosteroide), Desinfizienzien oder Calcineurin-Inhibitoren. Diese Stoffe können ebenfalls unerwünschte und teilweise schwerwiegende Nebenwirkungen haben."

 

JUSTUS-LIEBIG-UNIVERSITÄT GIESSEN [DE]

Inventors
MAYSER PETER [DE]
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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