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Festes Shampoo und Haarseife (und Omega-3-Fettsäuren)


Claudia

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Das letzte Heft von Stiftung Warentest (Juni 2020) enthielt für unsereins zwei interessante Themen, finde ich. Das Heft gibt es bestimmt auch in Büchereien ;) 

Der eine interessante Test war einer von Omega-3-Kapseln. Da fand ich aber gar nicht den Test an sich interessant, sondern die ganz plastische Information, wie man seinen Omega-3-Bedarf ohne die Kapseln decken kann, nämlich mit

  • 1- bis zweimal Fisch pro Woche (fetten Seefisch wie Hering, Lachs oder Makrele) ODER
  • 1 Teelöffel Leinöl pro Tag ODER
  • 1 bis 2 Esslöffel Rapsöl pro Tag ODER
  • 4 bis 5 Walnüsse pro Tag

Vielleicht findet ja jemand einen der Vorschläge besser als die Kapseln ;)

Zum anderen wurden Shampoos getestet. Vor allem ging es um einen Vergleich zwischen flüssigem Shampoo, festem Shampoo und Haarseife. Ich hab mir da nie groß Gedanken drum gemacht. Was ich aber gelernt habe: Feste Shampoos und Haarseifen kommen ohne Konservierungsstoffe auf und belasten das Wasser weniger.

Verwendet von euch denn jemand festes Shampoo oder Haarseife und kann dazu seine Erfahrungen hier aufschreiben?
 

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vor 15 Minuten schrieb Claudia:

Zum anderen wurden Shampoos getestet. Vor allem ging es um einen Vergleich zwischen flüssigem Shampoo, festem Shampoo und Haarseife. Ich hab mir da nie groß Gedanken drum gemacht. Was ich aber gelernt habe: Feste Shampoos und Haarseifen kommen ohne Konservierungsstoffe auf und belasten das Wasser weniger.

Ich habe den Artikel dazu auch gelesen. Fand ich ganz interessant. Die Umweltbilanz sieht bei den festen Produkten (auch wegen ihrer Verpackung) besser aus. Ich hab noch nichts von den festen Produkten probiert, aber das feste Shampoo könnte ich mir vorstellen.

Die Haarseife wäre nichts für mich, da die Haare durch den "seifigen" Anteil stumpf werden und man eine saure Spülung (z.B. mit Essigwasser) nach dem Waschen machen sollte. Das wäre mir im Alltag zuviel Aufwand. ;)

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vor 1 Minute schrieb malgucken:

Ich hab noch nichts von den festen Produkten probiert, aber das feste Shampoo könnte ich mir vorstellen.

Ja, so geht es mir eben auch. 🧼

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vor 15 Minuten schrieb Claudia:

Ja, so geht es mir eben auch. 🧼

Ich stand schon vor so nem Produkt. Würde es gern probieren, aber dafür müsste ich mir gleich ein großes Shampoostück kaufen. Das stört mich etwas. Eine Probiergröße wäre praktisch.

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halber Zwilling

Meine Schwester macht die Haarwaschstücke selber mit einem milden Tensid, Kakaobutter und ohne Schnickschnack. Ich verwende sie nur noch und bin super zufrieden. Hin und wieder eine Spülung reicht aus. Meine Friseurin meinte, das kenne sie so von den käuflichen festen Shampoos nicht. Die trocknen eher die Haare aus.

Wenn jemand Interesse hat am Rezept, kann ich gerne nachfragen. Sie hat das Rezept aus dem Internet vom "Plastikspar- Buch" und mit Chemieschülern im Nachhaltigkeitsprojekt ausprobiert.

Schwäbische Grüße vom halben Zwilling 

 

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LütteDeern

Ich verwende - teste - ein festes Shampoo die es in jeder Drogerie zu finden gibt und aus der "Natur Box" kommt 😉 

Ich verwende das feste Shampoo mit Kokosnuss-Öl. Es riecht ganz angenehm (meiner Meinung nach). Es gibt noch die Richtung Mandel- oder Avocado-Öl. 

Zum Shampoo: Bei dem Shampoo wird komplett auf Silikone, Parabene und Sulfate verzichtet. Letztere sollen ja die Kopfhaut so austrocknen und das Aufschäumen erleichtern. Trotzdem schäumt es gut auf. Auch ist es zertifiziert Vegan - das heißt 0 tierischen Inhaltsstoffe, noch kam das Shampoo damit während der Produktion in Berührung, falls  das jemanden ein anliegen ist. 🙂

Handhabung: Entweder man macht es wie mit einer normalen Seife und schäumt das Shampoo in der Hand auf, oder man gleite über das Haar. Beides ist Möglich. Das Stück ist dafür groß genug. Der einzige Nachteil ist - es ist rund und flutscht damit sehr leicht aus der Hand. Ich lege es nach gebrauch zum trocknen auf den Waschbeckenrand in eine Seifenschale. Danach geht  sie wieder zurück in ihren Karton. 

Ergebnis: Meine Haare sind danach sauber und duften dezent nach Kokosnuss. Keine Rückstände, kein "Schweregefühl". Ob es wirklich so lange Hält wie der Hersteller verspricht (im Vergleich 500ml flüssig) muss es jetzt noch beweisen - ich teste da ganz fleißig. Aber da kommt es wohl drauf an, ob man wirklich sehr sparsam mit dem flüssigen Shampoo ist und sich an die "Walnuss-Portionen" hält oder eher dazu neigt, größere Mengen zu nehmen. Preislich finde ich das feste Shampoo auch in Ordnung mit knapp 5 Euro. 

Also ich bin positiv überrascht. Ich glaube solche Shampoos sind wirklich eine gute Alternative, vor allem wenn man auf seinen ökologischen Fußabdruck achten möchte. Vielleicht hilft es dem einen oder anderen, es doch mal auszuprobieren? Der Markt an solchen Alternativen scheint ja zu wachsen weil die Nachfrage da ist.

 

  • Thanks 1
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Es gibt inzw. genug umweltfreundliche Shampoos und Duschgels, nicht nur aus dem Bioladen.. Die oben beschriebenen Inhaltsstoffe haben z.B. weder die von Eubos oder Medipharm. Frosch hat zumindest so ein Duschgel. Die Plastikflaschen sind meist aus Altplastik. Ich hatte auch schon eins von Ducray das nicht umweltbelastend ist. Natürlich sind diese Artikel etwas teurer. Ich bin Allergiker und kam mit den Shampoos gut zurecht.

Finde eine Seife zum shamponieren umständlich und wenn ich dann noch zusätzlich etwas zum pflegen brauche..., dann belaste ich die Umwelt trotzdem und mich ggf. auch. Fand schon die früher so hochgelobten Aloe Vera Shampoos schlecht.

Lg. Lupinchen

Edited by Lupinchen
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  • 7 months later...
abhilfebeipsoriasis

Also soweit ich das verstanden habe, funktionieren pflanzliche Ersatzmittel als Omega 3 Quelle nicht so gut. Ich habe gelesen dass der Körper nur 5% des eingenommenen Omega 3 aus z.B. Leinöl überhaupt in DHA und EPA (die 2 omega3 bestandteile) umwandeln kann. 
D.h. entweder Fisch essen oder Fischöl zu sich nehmen... Wobei ich mich dann frage ob es so gut ist den ganzen Schwermetall Fisch aus Norwegen zu essen.
Wie macht ihr das?

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      By abhilfebeipsoriasis
      Hallo alle zusammen,
      Ich habe von einem guten Freund gehört dass er seit 4 Monaten hochwertiges Omega 3 Öl (nicht die billigen Kapseln aus der Drogerie) zu sich nimmt und das seine Psoriasis Schübe damit erheblich verbessern konnte. Habe dann gelesen dass Omega 3 anti-inflammatorisch ist und mich nun selbst mal auf den Versuch eingelassen.
      Auch wenn es keine Heilung ist, wirkt es angeblich unterstützend und einfach gegen dieses generalisierte Entzündungsreaktion.
      Habt ihr schon mal Erfahrungen damit gemacht?

      LG B.
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      By Richaelmauer
      Hallo zusammen!

      Ich habe ein seborrhoisches Ekzem auf der Kopfhaut, was sich in starker Schuppung am Haaransatz bemerkbar macht. Von meinem (mittlerweile dritten) Hautarzt habe ich Stieproxal verschrieben bekommen, mit dem ich zweimal in der Woche meine Haare waschen soll. So weit, so gut!
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      Schon mal ein großes Danke für eure Hilfe!

      Schöne Grüße,
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    • PistolPete
      By PistolPete
      Hallo mtieinander,
      ich bin seit fünf Jahren von einer Schuppenflechte auf dem Kopf betroffen. Es soll ja typisch sein, dass sowas mit Ende 20 ausbricht, insbesondere beim Mann.
      Was ich schon alles hinter mir hatte:
      etliche normale Anti-Schuppen-Shampoos Birkenhaarwasser Klettenwurzelöl Urea-Shampoo Totes-Meersalzshampoo Linola-Shampoo Ich probierte auch harte Sachen wie Selsun. Ducray Kertyol P.S.O. brachte kurzzeitig etwas. Ich war auch schon beim Hautarzt, der mir nach einem flüchtigen Blick Kortison verschrieb. Brachte kurzzeitig tatsächlich was.
      Ich war nun aus beruflichen Gründen für fünf Wochen in den USA. Dort macht ich mich schlau und schaute dann auch gezielt nach Shampoos. Es kann ja sein, dass es in den USA wirksame Präparate gibt, die bei uns verboten sind.
      Und tatsächlich habe ich was gefunden:
      Head & Shoulders in einer blauen Flasche (was es bei uns nicht gibt). Mit Selendisulfid, aber geringer konzentriert als bei Selsun. Das kann man täglich anwenden und ich wende es täglich an. Ich kombiniere es dann auch mit einem Urea-Shampoo. Schon in den USA spürte ich eine Verbesserung. Es rieselte weniger runter, es juckte auch weniger. Es hat aber drei Wochen gedauert, dass die Kopfhaut nicht mehr gerötet ist. Seitdem stehe ich gerne häufig vor Spiegel und betrachte meine Haaransätze. Das macht mich glücklich.
      Es rieselt auch nicht mehr so stark. Nur mal zum Vergleich: Bevor ich  nun diese Lösung fand, habe ich mir bestimmt zwei Esslöffel Schuppen täglich von der Kopfhaut gekratzt und zwei weitere Esslöffel fielen so herunter. Der Bereich um meinem Schreibtisch war ein Trümmerfeld. Mein Kopfkissen war jeden Tag voller Schuppen. Besonders peinlich: Schuppen die auf der Brille hängen blieben und einen immer an das Problem wenige Zentimeter höher erinnerten. Und das habe ich nicht mehr.
      Ich habe aber auch Fragen:
      1. Hat jemand das H&S in der blauen Flasche schon mal in Deutschland gesehen? Ist es vielleicht bei uns apothekenpflichtig?
      2. Es gibt eine Spirale des Juckens und Kratzens, sodass sich der Zustand der Kopfhaut immer weiter verschlimmert. Gibt es auch eine Erholungsspirale, d.h. bin ich guter Hoffnung, dass sich die Kopfhaut nun so gut erhohlt, dass ich auch einige Tage ohne diese Shampoos auskommen kann und dass es mir auch leichter fällt, dem Juckreiz nicht nachzugeben?
      Wer noch nichts gefunden hat, kann ja mal meine Prozedur ausprobieren. Vielleicht ist das Ducray kertyol P.S.O genausogut, nur was ich daran nicht leiden kann, ist die Waschprozedur. Ich möchte ein Shampoo haben, das ich täglich anwenden kann und das in einfacher Prozedur ohne ohne 2 x 5 Minuten einwirken zu lassen. Das halte über längere Zeit ohnehin nicht durch.

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