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Erfahrung Cannabis, Alkohol und Psoriasis


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Ich halte kurz mich... 

habe sehr gute Erfahrungen mit Cannabis gemacht (Rauchen pur) zwar hat es die Krankheit nicht geheilt aber die stellen hatten sich nicht verschlechtert eher leicht verbessert, das überaus Positive war das ich überhaupt kein Juckreiz mehr hatte, es viel mir auch viel besser mit umzugehen (mit der Psyche) mit Psoriasis.Meiner Meinung sollte jeder der die Krankheit hat Cannabis von der Krankenkasse bekommen. Bei Alkohol genau das Gegenteil jeder schluck verschlechtert sich die Haut sofort. Die Politik soll endlich was machen und den Menschen nicht Steine in weg legen. Das neue Gesetz ist ein Witz jeder Arzt lacht einen aus wen man darüber spricht. Armes Deutschland. Oder was habt ihr für Erfahrungen 

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Bei meinem Hausarzt wäre es möglich hat er mir gesagt aber nur wenn ich die blauen wähle !

 

😂😂😂😂

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vor einer Stunde schrieb Denis87:

Reaktion und Meinungen von Konservativen CDU Wählern sind hier nicht erwünscht 

1. Gut das du das hier nicht bestimmen kannst.

2. Wie willst du die denn erkennen?

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vor 1 Minute schrieb Denis87:

Tut mir leid will nicht Persönlich werden aber dein Profilbild reicht schon aus

Welch gute Menschenkenntnis du doch hast, und überhaupt keine Vorurteile. 😁

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vor 3 Minuten schrieb Denis87:

Ich sags mal so über 90% der ab 50 jährige/n sind so wie du und Leben noch so wie vor 40 Jahren

Bei diesem Niveau ist die Diskussion für mich mit dir beendet.

 

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borchertmatthias
vor einer Stunde schrieb Denis87:

Ich sags mal so über 90% der ab 50 jährige/n sind so wie du und Leben noch so wie vor 40 Jahren

Vorsicht mit solche Äusserungen . Hier geht es um sachliche Themen . Politik hat hier nichts verloren. Und Profilbilder sagen nichts aus .

 

Edited by borchertmatthias
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Tenorsaxofon
vor 2 Stunden schrieb Denis87:

Ich sags mal so über 90% der ab 50 jährige/n sind so wie du und Leben noch so wie vor 40 Jahren

Du musst es ja wissen. Wenn du Cannabis möchtest, dann kauf es dir doch selber und fordere nicht, dass  die Allgemeinheit (über KK) dafür aufkommen soll. Und wenn du schon weist, dass deiner Haut Alkohol schadet - einfach bleiben lassen.

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vor 1 Stunde schrieb Denis87:

Hier gibt es kein junges Publikum OMG nur alte erfahrene User hier bin ich eindeutig FALSCH 

 

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borchertmatthias
vor 30 Minuten schrieb Denis87:

Hier gibt es kein junges Publikum OMG nur alte erfahrene User hier bin ich eindeutig FALSCH 

Dann bleib einfach weg !!

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vor 7 Stunden schrieb Denis87:

Ich halte kurz mich... 

habe sehr gute Erfahrungen mit Cannabis gemacht (Rauchen pur) zwar hat es die Krankheit nicht geheilt aber die stellen hatten sich nicht verschlechtert eher leicht verbessert, das überaus Positive war das ich überhaupt kein Juckreiz mehr hatte, es viel mir auch viel besser mit umzugehen (mit der Psyche) mit Psoriasis.Meiner Meinung sollte jeder der die Krankheit hat Cannabis von der Krankenkasse bekommen. Bei Alkohol genau das Gegenteil jeder schluck verschlechtert sich die Haut sofort. Die Politik soll endlich was machen und den Menschen nicht Steine in weg legen. Das neue Gesetz ist ein Witz jeder Arzt lacht einen aus wen man darüber spricht. Armes Deutschland. Oder was habt ihr für Erfahrungen 

Du möchtest eine Antwort... Bitteschön :

Du hast Cannabis geraucht und festgestellt, es hat nicht geholfen... Vielleicht so ein bissel. Aha. 

Da ich nicht rauche, werd ich gewiss nicht probieren... Und nein, ich finde nicht, dass es über Krankenkasse bezogen werden sollte. 

Alkohol musst du nicht trinken, wenn du ihn nicht verträgt...  klug von dir. 

 

Und dann benimmt du dich bitte ordentlich und fängst nicht an User zu beleidigen! 

 

Ach und noch etwas... Es interessiert mich herzlich wenig wen du wählst und ich verbiete mir irgendwelche Unterstellungen deinerseits. 

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Tenorsaxofon
vor 5 Stunden schrieb Denis87:

Ich sags mal so über 90% der ab 50 jährige/n sind so wie du und Leben noch so wie vor 40 Jahren

wie war das? Du bist hier selbstverständlich in einem Forum - nur solltest du dich auch dementsprechend benehmen.

Bei uns Schwaben gibt es ein Sprichwort. Dr Schwob wrd erschd mit 40ge gscheit.

vor 37 Minuten schrieb Denis87:

 

und was wolltest du uns hier mitteilen?

Edited by Tenorsaxofon
Zusatz
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vor 7 Minuten schrieb Tenorsaxofon:

Du bist hier selbstverständlich in einem Forum - nur solltest du dich auch dementsprechend benehmen.

Ergänzend hinzu fügen möchte ich noch, dass jegliche Vorverurteilungen in diesem Forum fehl am Platz sind. Wir tauschen Erfahrungen aus und suchen Antworten. Und zwar durchaus ernsthaft - und auch ganz unabhängig vom Alter des/der Betroffenen.

Es steht Dir jederzeit frei, das Forum wieder zu verlassen 👍 (und evtl. erst einmal vernünftig Deutsch zu lernen) (Uuups... Asche auf mein Haupt!)

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Es kommen immer wieder mal Clowns zur Belustigung ins Forum. Jede gut gemeinte Antwort ist  daher Nonsens. 

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Was bedeutet, wenn der User nun als "Gast" dargestellt wird? Ist er dann schon wieder abgemeldet?

Wie auch immer. Ich weiß nicht wie alt/jung dieser User ist. Anhand seiner Aussagen nehme ich mal an, dass er/sie noch relativ jung ist. Oder doch Ü30 mit einer Störung des Reifeprozesses?

Den sonst kann er/sie diesen Quatsch über Menschen die bereits die 50er Marke überschritten haben, nicht vom Stapel lassen.

Den soviel ich weiß, gibt es Cannabis nicht erst seit den 90er. Es kommt ihm wahrscheinlich gar nicht in den Sinn, dass gerade die "Älteren" vielleicht bereits Cannabis konsumiert oder getestet haben könnten. Die guten 68er... da war dieser User noch lange nicht geboren und diese Generation hat schon mehr erlebt und getan, als er sich überhaupt vorstellen kann.

 

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vor 27 Minuten schrieb arni:

Was bedeutet, wenn der User nun als "Gast" dargestellt wird? Ist er dann schon wieder abgemeldet?

 

Ganz einfach. Er ist entweder freiwillig ausgetreten, oder unfreiwillig ausgetreten worden.

Klein Verlust für das Forum. Vermutlich ist der eh unter Wasser gezeugt worden. Das Beste ist wohl bei wech geschwommen. smile emoticon kolobok

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    • Claudia Liebram
      By Claudia Liebram
      In einer früheren Studie hatten Forscher herausgefunden, dass unter den Menschen mit Schuppenflechte mehr Leute an einer Internetabhängigkeit leiden als ansonsten gesunde. Forscher um Maximilian Schielein von der TU München setzten eine weitere Studie auf: Sie wollen herausfinden, wie stark Betroffene sozial eingeschränkt sind und ob parallel zur Internetabhängigkeit auch Depressionen, verstärktes Rauchen oder Alkoholabhängigkeit zu finden sind.
      Von März bis Juni 2019 waren Betroffene deshalb aufgerufen, einen Online-Fragebogen auszufüllen. Die Forscher werteten die Antworten von 460 Teilnehmern aus. Fast zwei Drittel waren weiblich, der Altersdurchschnitt lag bei 46 Jahren. Die Teilnehmer hatten ihre Psoriasis seit durchschnittlich 21 Jahren. Fast 23 Prozent waren zum Zeitpunkt der Umfrage nicht in ärztlicher Behandlung.
      Die Ergebnisse in Kurzform
      88 Prozent berichteten, dass sie sich sozial beeinträchtigt fühlen – manche selten, andere öfter.  Eine Internetabhängigkeit wurde 8,5 Prozent der Teilnehmer attestiert. In der Allgemeinbevölkerung sind das 3,2 Prozent (wobei man zu diesem Vergleich mehr wissen muss – siehe weiter unten). 40 Prozent der Teilnehmer zeigten depressive Tendenzen. 33 Prozent gaben an, dass sie täglich rauchen. In der Allgemeinbevölkerung tut das nicht einmal die Hälfte davon. 17 Prozent galten als alkoholabhängig. In der Allgemeinbevölkerung liegt dieser Wert bei 3,1 Prozent. Eine stärkere Alkohol- und Zigarettenabhängigkeit unter Psoriatikern hatten  mehrere Studie früher schon berichtet – doch der Internetabhängigkeit oder dem zwanghaften Internetgebrauch hatte sich bislang nur eine Studie gewidmet, die noch nicht veröffentlicht wurde.
      Studien oft nicht repräsentativ für alle Betroffenen
      Eine Herausforderung bei Studien ist es, Teilnehmer aus dem ganzen Spektrum der Betroffenen zu finden. Meist werden die Daten aus sogenannten Registern benutzt, doch dort werden hauptsächlich die Daten von mittelschwer bis schwer betroffenen Menschen gesammelt, und das in üblichen Einrichtungen wie Arztpraxen oder Kliniken. Das heißt aber auch: All die, die aus irgendeinem Grund nicht wegen ihrer Schuppenflechte zu einem Arzt gehen, kommen in Studien kaum vor. Viele suchen aber im Internet nach Informationen, und genau die wollten die Forscher mit ihrer Studie auch erreichen.
      Eine weitere Herausforderung: Sonst sind in Studien meist der PASI oder die Größe der betroffenen Körperoberfläche das Maß der Dinge. Die online zu ermitteln, ist schwierig – also fielen diese Angaben weg. 
      Eine Frage, 552 Antworten
      Und so wurde mit genau einer Frage ermittelt, ob sich jemand durch seine Psoriasis sozial beeinträchtigt fühlt: "Hindert Ihre Psoriasis Sie daran, bestimmten Freizeitaktivitäten nachzugehen?“ – bewertet auf einer fünfstufigen Skala von "nie" bis „immer“. Alle, die mindestens „selten“ angaben, wurden gefragt, woran genau sie gehindert werden. Dabei gab es keine vorgefertigten Antworten zur Auswahl, sondern ein Textfeld zum Ausfüllen – mit Beispielen wie Schwimmen, Sauna oder Sonnenbaden.
      88 Prozent der Teilnehmer fühlen sich durch ihre Psoriasis selten oder häufiger an Freizeitaktivitäten gehindert. Auf die Frage, woran genau sich die Teilnehmer gehindert fühlten, kamen 552 Antworten. Die meisten drehten sich um
      Schwimmen (273-mal geantwortet) Sport (93-mal) Sauna (49-mal) Sonnenbaden (32-mal) Stigmatisierungen und Aussehen (30-mal) Bewegung und Walken (28-mal) Ausgehen und Freunde treffen (21-mal) Andere (11-mal) Für die Forscher deuten viele Antworten außerdem darauf hin, dass manche Menschen mit Psoriasis weniger soziale Kontakte haben. 
      Weitere Zahlen und Fakten aus der Studie
      Depressive Tendenzen wurden bei 40 Prozent der Teilnehmer festgestellt. Bei diesem Teil der Befragung wurde klar: Je stärker sich jemand sozial beeinträchtigt fühlt, um so stärker sind depressive Tendenzen.
      Der Anteil derer, die täglich rauchen, ist mit 33 Prozent mehr als doppelt so hoch wie im Durchschnitt. In der Allgemeinbevölkerung rauchen Männer häufiger täglich als Frauen. Bei den Teilnehmern dieser Studie war es andersherum.
      Während 17 Prozent der befragten Psoriatiker alkoholabhängig waren, sind es im bundesdeutschen Durchschnitt nur 3,1 Prozent. Jeder vierte Mann gab in dieser Studie an, dass er alkoholabhängig ist – und jede achte Frau.
      Die Zahl der Internetabhängigen aber war es, die die Forscher in dieser Studie wirklich überraschte. In einer repräsentativen Studie waren 3,2 Prozent aller Jugendlichen internetabhängig – unter den (deutlich älteren) Befragten mit Psoriasis waren es 8,5 Prozent. Dabei gab es keine deutlichen Unterschiede zwischen den Geschlechtern, dem Alter oder, wie stark sich jemand wegen der Schuppenflechte sozial beeinträchtigt fühlte.
      Die hohe Prozentzahl ist übrigens um so erstaunlicher, weil die Internetabhängigkeit eher bei jüngeren Menschen auftritt und abnimmt, je älter man wird.
      Die Teilnehmer der Umfrage waren im Durchschnitt 21,6 Stunden pro Woche online – abseits der Arbeit.
      Diese auffällig anderen Ergebnisse führen die Forscher auch darauf zurück, dass die Teilnehmer in dieser Online-Umfrage anonym antworten konnten oder die Teilnehmer waren ohnehin anfälliger – oder beides.
      Tipp: Bei therapie.de kann jeder in einem Test ermitteln, ob sein Internetgebrauch problematisch ist.
      Schwächen, Stärken, Schlussfolgerungen
      Den Forschern ist klar: Da es sich um eine Online-Umfrage handelte, konnte der Wahrheitsgehalt der Antworten der Teilnehmer nicht überprüft werden. Und: Mit einer Online-Umfrage erreichen die Forscher nur die, die ohnehin im Internet unterwegs sind – und nicht die, die zum Beispiel keinen Internetanschluss haben. Wer wegen seiner Krankheit stärker Probleme hat, sucht möglicherweise im Netz eher nach Informationen und stolpert irgendwann über die Einladung zur Umfrage als andere.
      Ein Vorteil aber könnte die Anonymität der Teilnehmer gewesen sein: Sie antworteten vielleicht ehrlicher und nicht so, wie sie denken, dass es von ihnen erwartet wird („soziale Erwünschtheit“). Früherer Studien hatten diesen Vorteil jedoch nicht, so dass die Ergebnisse nicht unbedingt vergleichbar sind.
      Für die Forscher unterstreicht die Studie, wie wichtig die psychische Belastung bei Psoriasis ist. Sie zeigt auch, dass Programme zum Abbau der Stigmatisierung nötig sind.
      Ihrer Meinung nach deutet alles darauf hin: Wenn Online-Selbsthilfeplattformen (wie unsere) und ihre Nutzer in die Gesundheitsforschung einbezogen werden, fördert das die Versorgung aller Betroffenen – und nicht nur derer, die beim Arzt oder in einer Klinik behandelt werden, also klassisch als Patienten bezeichnet werden.
      Ein Thema für künftige Studien haben die Forscher übrigens nebenbei ausgemacht: Schmerzen auf oder an der Haut wurden ihnen häufig als Symptom genannt.
      Die Studie "Always Online? Internet Addiction and Social Impairment in Psoriasis across Germany" wurde jetzt im "Journal of Clincal Medicine" veröffentlicht.
      Hinweis in eigener Sache: Das Psoriasis-Netz ist an der Studie nicht unschuldig. Wir unterstützten die Forscher bei der Formulierung der Fragebögen, riefen zur Teilnahme auf und waren an der Publikation der Ergebnisse beteiligt.
      Tipps zum Weiterlesen...
      ...zum Thema Wohlbefinden
      Im "Welt-Psoriasis-Glücks-Report" geht es darum, wie sich Menschen mit Schuppenflechte in Deutschland fühlen. [lesen] "Mit der Krankheit leben, ohne zu verzweifeln" vom Psoriasis Forum Berlin e.V. [lesen] Informationen der Deutschen Depressionshilfe über Selbsthilfe bei Depressionen [lesen] ...zum Thema Sucht
      Häufig gestellte Fragen zum Thema Sucht, beantwortet von der Caritas Informationen der Anonymen Alkoholiker Das Wichtigste über das Zusammenspiel von Schuppenflechte und Rauchen ...zum Thema Sex
      Partnerschaft und Sexualität bei Schuppenflechte Bei Psoriasis: Der Sex bleibt, die Zärtlichkeit verschwindet
    • Redaktion
      By Redaktion
      Alkoholgenuss in Maßen wird seit Jahrhunderten ein wohltuender Effekt nachgesagt. Dennoch warnen Ärzte vor dem zunehmenden Alkoholmissbrauch. Das Deutsche Ärzteblatt widmet dem Thema Alkohol seit längerem eine Serie. Jetzt waren auch die Auswirkungen von Alkoholmissbrauch auf die Haut ein Thema. Weil der Artikel arg von Medizinerlatein durchsetzt ist, hier ein "übersetztes" Fazit.
      Chronischer Alkoholismus kann auch an Hautveränderungen erkannt werden. Bekannte Krankheiten dazu sind
      Facies alkoholica - "anfallartige" oder ständige Gesichtsrötung, manchmal mit einer vermehrten Talgproduktion das Palmarerythem - eine Rötung der Handinnenfläche, nicht nur alkoholisch bedingt die Spider naevi - Gefäßneubildungen, meist ein zentrales Gefäßknötchen mit sternförmig abgehenden feinen Gefäßen; besonders im Gesicht. Was nicht so bekannt ist: Die Fettverteilung am Körper verändert sich: Fett sitzt dann oft am Stamm, die Beine sind eher schmächtig. Körperbehaarung nimmt ab, weil sich der Hormonhaushalt verändert. Und: Bestehende Hautkrankheiten können verschlimmert werden.
      Auf die Haut wirken auch Veränderungen
      im Vitaminhaushalt im Nervensystems im Magen- und Darm-Trakt in der Leber Alkohol "unterdrückt" das Immunsystem, setzt dessen Funktionsfähigkeit herab. Der Körper ist daraufhin empfänglicher für Pilz- und bakterielle Infektionen. Ein guter Hautarzt erkennt an typischen Hautveränderungen den Alkoholmissbrauch.
      "Alkohol ist die weltweit am meisten konsumierte Droge", weiß der Verfasser des Artikels. Grund: Sie ist "vergleichsweise billig, legal und sozial weitgehend akzeptiert". Für gewöhnlich würde von dem, der auf Alkohol verzichtet, eine Erklärung erwartet - nicht aber von dem, der Alkohol konsumiert.
      Weitere Zeichen:
      Die Haut wird elastischer. Die Haut blutet. Die Haut wird papierdünn. Venen in der Bauchdecke erweitern sich. Nägel färben sich weiß oder verändern sich gar in ihrer Form. Alkohol und Psoriasis
      Auch auf die Schuppenflechte hat Alkohol einen Einfluss.
      Bakterien siedeln sich leichter an. Durch sie werden Enzyme beeinflusst, die die Zellteilung und -erneuerung regulieren. Die Hautbarriere zur "Außenwelt" wird beeinflusst.
      Regelmäßiger Alkoholgenuss verschlimmert die Psoriasis nicht nur: Die gängigen Therapien schlagen immer schlechter an. Und: Die ohnehin schon bei vielen vom Juckreiz geplagte Haut juckt um so mehr.
      Und wenn das alles jetzt schrecklich klingt, soll es das auch 🙂
       
      ("Übersetzung": Claudia Liebram; Originalartikel: Dr. Günter Burg, Universitäts-Spital Zürich und Natascha Kettelhack)
      Originalartikel aus: Deutsches Ärzteblatt, Heft 41 vom 11.10.02; Informationen auch von der 19. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie, Juli 2004
    • Wybren
      By Wybren
      Hallo liebes Expertenteam
      Ich leide seit 25 Jahren an Psoriasis. Hatte immer wieder Schübe, rsp. auch wieder Pausen.
      Seit meiner zweiten Schwangerschaft allerdings beruhigt sich meine Kopfhaut einfach nicht mehr und der Juckreiz ist unerträglich.
      Medikamente (Elocom, Dermovate) helfen gar nicht mehr.
      Aloe Vera, Produkte vom Toten Meer, Produkte mit Urea helfen auch gar nicht.
      Mein Hautarzt hat resigniert und kann nicht weiterhelfen.
      Haben Sie noch eine Idee, was ich ausprobieren könnte?
      Ich trinke übrigens häufiger ein Bier (ca. 2 Mal pro Woche), sonst keinen Alkohol. Könnte das die Lage verschlimmern? Allerdings hatte ich in der Schwangerschaft starke Pso und trank keinen Tropfen Alkohol.
      Vielen Dank für die Hilfe und freundliche Grüsse
      Wybren

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