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Offene Wunde am Bein


Burli
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Guten Morgen 

ich habe folgendes Problem....

seit Weihnachten 2019 habe ich unterhalb des linken Innenknöchels eine offene Wunde.

Ich wurde jetzt bereits 2 mal operiert (Eigenhaut-Transplantation), leider hat das nicht

geholfen. Die Wunde hat eine Größe von 6 x 5 cm. Nach der letzten OP Anfang August

haben die Ärzte sich entschieden die Wunde mit Alternativ-Mitteln zu behandeln.

In den letzten 7 Wochen habe ich eine Wundauflage (Bactigras), auf diese Auflage

habe ich Manuka-Honig aufgetragen, auf die Wunde gelegt und eine Mullbinde

darum gewickelt. Verbandswechsel jeden 2-ten Tag. Gestern hatte ich wieder

eine Kontrolle im KH, die Ärzte sind auch ratlos, weil sich gar nichts tut. 

Meine Frage nun, kennt jemand Mittel mit denen ich das Loch irgendwie zu bekomme.

 

Danke im voraus für die Anworten

Burli

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vor 6 Stunden schrieb Burli:

Meine Frage nun, kennt jemand Mittel mit denen ich das Loch irgendwie zu bekomme.

Hallo Burli,

ich hatte am Unterschenkel ein ähnliches Problem einer über Monate nicht heilen wollenden offenen Wunde. Nach vielem Hin und Her half dann nur diese eine (sterile) Wundheilungsauflage - mit Silbersalz - von der Fa. URGO (siehe Link). Damit kam die Wunde dann langsam hoch und schloss sich zunehmend, allerdings braucht man viel Geduld.

Gewechselt wurde der Verband nur alle 3 Tage, auf die Wunde selbst wurde noch dünn Diprogenta Creme aufgetragen und jeweils zuvor noch die Fubrinkruste entfernt. 

Diese UrgoCell-Wundauflagen (á 10x12 cm oder á 15x20 cm), in glänzend grüner Außenhülle jeweils einzeln steril verpackt, sind rezeptpflichtig und affig teuer. Man kann die benötigte Größe selbst zuschneiden.

Mein HA hat mir zum Wechseln während der Woche jeweils ein einzelnes steriles (grünes) Pflaster mitgegeben und ich musste ca. 1,5 Monate lang jede Woche zur Kontrolle und Wundversorgung hin.

Vielleicht hilft diese eine Wundauflage ja auch bei Dir?https://www.urgo.de/produkte/hydroaktive_wundversorgung/produkt/urgocell_silver.html

gLG 💁‍♀️Christiane

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Hallo Hans

Vorhin mit einer guten Freundinn darüber gesprochen. Ihre Großmutter hat es beim Opa mit Krautwickeln gemacht. Soll wohl ein altes Hausmittel sein. Wird über Nacht aufgetragen, ist wohl langwierig doch hilfreich.  In diesem Fall aus Weißkohl. Kannst ja mal googeln.

Gute Besserung

Wolle

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hallo, Buli -

ich meine, da es um eine Nachsorgebehandlung geht - wenn ich es richig verstanden habe -

gehe zu den Ärzten - und versuche nicht irgendwie irgendetwas selbst -

ehrlich, fasse Mut und mache das - ich wünsche dir viel Durchhaltevermögen -

nette Grüsse sendet - Bibi -

 

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Bur(!)li war bereits im KH und bei Ärzten!!

Und wie Burli schreibt, sind die Ärzte ratlos. Ist eindeutig aus dem Eingangsbericht zu lesen, Bibi!

Ich persönlich meine auch, dass eine alternative Behandlung, so wie VanNelle es schreibt, hilfreich sein kann. Zumindest wird diese bestimmt nicht schaden bzw. die Sache verschlechtern.

Eine Frage an Burli:  Hast Du evtl. Diabetes? Ich kenne das von einigen Bekannten die auch mit "offenen Füßen" zu tun haben. Diabetiker haben offenbar oft mit diesem Problem zu schaffen. Bei Diabetes ist es sehr schwierig, die Wunden wieder verschlossen zu bekommen.

Schwierig......Aber trotzdem alles Gute.

Gruß

Harley

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Zuerst mal lieben Dank an alle,

 

ich werde mal alle Vorschläge die gemacht werden sammeln und

bei meinem nächsten Termin im KH am 20.10. mitnehmen.

@ Bibi: ich bin wie Harley schon richtig geantwortet hat bereits in

             ärtzlicher Behandlung.

@ Harley: an Zucker hatte ich bei der ersten OP auch gedacht, aber ich habe

                  Gottseidank keinen. Diese kleine Wunde dürfte ich durch                                           Überbeanspruchungbei einer Therapie bekommen haben. Habe                              diese  erst nach ca. 1 Woche  endeckt, dann waren schon Bakterien                        drin.

                  Das Blöde an dieser Wunde ist auch, daß sie äußerst ungünstig liegt,

                  dieser Bereich ist ja selbst im Sitzen belastet.

 

 

                

                 

 

 

Edited by Burli
Verschrieben
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Tenorsaxofon

@Harley48

es muss nicht zwingend eine Diabetes vorliegen.  Wenn eine Wundheilungsstörung vorliegt dauert eine Heilung auch lange. Am Fersen geht es mit einem Blasenpflaster. Auf der Wunde lassen, bis es selber abfällt.

Gruss Anne

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Hallo Burli,

du schreibst

Am 30.9.2020 um 08:11 schrieb Burli:

... seit Weihnachten 2019 habe ich unterhalb des linken Innenknöchels eine offene Wunde.. .6 x 5 cm

Weißt du denn genau wie sie entstanden ist? Hast du dich gestoßen? Bist du irgendwo hängen geblieben? Gekratzt? Du schreibst "Überbeanspruchung beim der Therapie".... eine Blase? Ist es schon Fußsohle?

Du schreibst sie ist ca 6 x 5 cm, wie tief ist sie denn?

Am 30.9.2020 um 08:11 schrieb Burli:

haben die Ärzte sich entschieden die Wunde mit Alternativ-Mitteln zu behandeln.

Was für Ärzte sind das denn? Und was meinst du mit "Alternativen Mitteln"

Die von dir genannte Wundauflage ist nicht alternativ. Es ist eine Gaze die auch z.B. bei Verbrennungen eingesetzt wird und ein Ankleben an den Verband vermeiden soll. Außerdem wirkt sie Infektionen mit Chlorhexidin entgegen. Wenn du Zucker zur Wundheilung einsetzen willst, würde ich dir eher zu Puderzucker anstelle von Manuka-Honig raten. Der hat zwar im Prinzip antibakterielle Eigenschaften, aber seit er in der Naturheiler-Szene so "in" ist wird viel Schindluder damit getrieben. Außerdem schwankt der Gehalt des, als wirksamer Stoff identifizierte Methylglyoxal (MGO) im Manuka-Honig sehr und hat neben der antibakteriellen Wirkung wohl auch toxische Eigenschaften. Wahrscheinlich wird er auch gar nicht von den Bienen sondern von der Pflanze produziert.

Auch das durch Wundauflage und Honig produzierte feuchte Milieu wird sehr kontrovers diskutiert. Eine sterile Versorgung ist im privaten Umfeld sehr schwierig.

Wurde denn schon mal ein Abstrich von der Wunde gemacht um heraus zu finden welche Keime die Wunde evt. besiedelt haben und die dann gezielt zu behandeln.

Außerdem ist es wichtig den Grund für die Wundheilungsstörung zu finden - falls der nicht lokal ist. Wurde die Durchblutung deiner Beine gemessen? Wurde eine allgemeine Untersuchung inkl. Blut gemacht? Wo wieder die Frage wichtig ist - welche Ärzte behandeln denn? Chirurgen? Hautärzte? Was für ein KH ist es denn?

Gute Besserung

 

 

 

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Am 2.10.2020 um 11:45 schrieb gerbera:

manchmal hilft eine Behandlung mit Fliegenlarven. Klingt eklig, ist aber erfolgreich.

Gruß von der Gerbera

Das wird gemacht, das ist richtig. Allerdings nur bei sehr nekrotischen Wunden, d.h. Wunden mit viel totem Gewebe, die so "unübersichtlich" und groß sind, dass man es nicht mit chirurgischen Maßnahmen entfernen kann. Ich hoffe doch, dass das bei Burli nicht der Fall ist.

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@ Sia:

Die Wunde dürfte ich durch eine Überdehnung der Haut her haben. Da reicht ja schon ein kleiner Riss.

Sie ist nicht sehr tief, nur eine etwas stecknadelgroße Stelle ist etwas tiefer. Die Wunde ist nicht an der Fusssohle, sondern knapp unterhalb des Knöchels.

Die Wundauflage ist natürlich keine Alternativtherapie, sondern das was ich draufmache.

Abstriche wurden gemacht, scheinbar sind keine Bakterien oder Keime in der Wunde drin (sie riecht auch nicht, anders als am Beginn als ich den kleinen Hautriß erst nach einer Woche entdeckt habe).

Die Blutwerte sind alle in Ordnung. Behandelt werde ich von Ärzten der operativen Dermatologie und das ganze an der Uniklinik Salzburg.

Ich hoffe, das sich die Wunde irgendwann komplett schließt und ich nicht alle 2-3 Tage selbst

den Verbandswechsel machen muss.

LG Burli

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Wenn die Wunde nicht sehr tief ist und auch nicht weiter entzündet bzw. infiziert, wäre es das beste, wenn du sie gar nicht verbindest. Zumindest stundenweise. Evt. ginge das mit einem losen Baumwolltuch, das nur Staub abhält, aber nicht auf der Wunde auf liegt.

Fliegenlarven sind  keine Option, da die nur nekrotisches Fleisch "aufräumen".

Aus meiner Zeit im Krankenhaus kenne ich folgende Prozedur:

Wenn bettlägrige Patienten sich z.B. am Steissbein oder an den Fersen aufgelegen hatten, wurden die Haut rund um die offenen Stellen 2-3 Mal am Tag mit Eiswürfeln und einem Föhn behandelt. Erst mit den Eiswürfeln um die Stelle herum einreiben, dann auf niedriger Stufe trocken föhnen. Das einige Male wiederholen. Abschließend evt. ein wenig - wirklich nur dünn - Puderzucker in die offene Wunde blasen.

Die Abwechslung von kalt/warm verbesserte die Durchblutung und der Puderzucker soll die Wundheilung anregen. Wobei das nicht wirklich belegt ist.

Wichtiger ist es die umgebende Haut zu pflegen. So kann man z.B. mit einer Pantenol-Salbe (z.B. Bepanthen) die umliegende Haut ein, zweimal am Tag dünn eincremen und etwas ein massieren.  Auch das regt die Durchblutung an und es macht die Haut geschmeidig.

Gute Besserung

 

 

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  • 2 weeks later...

Kurzer Zwischenbericht - meinen Termin musste ich gestern absagen,

habe mir eine Bronchitis eingefangen, darf mir erst in 3 Wochen einen

neuen Termin machen.

 

LG Burli

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  • 1 month later...

Moin

nachdem ich ja jetzt nicht ins KH kann habe ich mir vor 3 Wochen eine

neue Wundauflage aus unserer Apotheke besorgt. Statt Bactigras habe

ich jetzt die Betaisodona-Wundauflage drauf und siehe da die Wunde

wird kleiner. Nur noch ca. 4 x 3 cm groß. Die Chancen stehen also nicht

schlecht, daß sie irgendwann mal ganz zuwächst.

Noch einen schönen Nikolaustag wünscht Burli

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