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"Hallo @Richard-Paul,

erst einmal gute Besserung und nicht das es dass ist, was wir jetzt Alle denken.

Mit solchen Symptomen würde ich sofort einen Arzt oder das Gesundheitsamt konsultieren.

Gruß Uwe"

 

Gestern  hat @butzy mir den zuvor zitierten Text geschrieben. Um nicht Kringelblümchen's  Beitrag zu "missbrauchen", habe ich einen neuen Beitrag geöffnet.  

Ja Uwe, ich hätte dir in einer vergleichbaren Situation genau dasselbe geantwortet.  

Warum ich - vorläufig - nicht ins Krankenhaus oder zum Arzt gehe? (nicht empfehlenswert, nachzumachen) 

1.) Unser Gesundheitssystem ist überlastet und zuerst müssen mal die Jüngeren unter uns versorgt werden. 

2.) Ich persönlich habe bedenken ins Krankenhaus zu gehen, auch wenn das Deutsche Gesundheitssystem sehr gut ist. 

3.) Ich fühle mich hier zu Hause sehr gut aufgehoben; 5 Tage Quarantäne heißt, 5 Tage wird die Wohnungseingangstür nicht geöffnet [einen anderen Zugang gibt es nicht]; ich bin alleine und habe (schon immer) für mindestens 14 Tage Lebensmittel als Vorrat; zufällig habe ich mir am Samstag, 31.10. noch ein 2 kg Brot geholt und geschnitten eingefroren].

4.) Wenn ich mich bei meinem Hausarzt (Internist) anmelden würde, wäre die erste Frage "warum"? Bei einer Antwort meinerseits, "ich habe wieder alle Symptome einer Corona-Infizierung" käme als  Antwort "Machen Sie erst mal einen Test". Für einen Test brauche ich einen Termin; aus Erfahrung weiß ich, wie lange es dauert, bis ich einen Termin bekomme [ich habe ja Verständnis, dass viele Andere auch einen Termin haben wollen]. 

5.) Aus meiner (lt. Uli: vermutlichen) Infizierung aus dem Januar 2020 [damals hat hier noch niemand von Corona gesprochen] habe ich viel gelernt. Damals habe ich mich [damals vermutete ich eine schwere Influenza/Erkältung] freiwillig mehrere Tage ins Bett gelegt [und bin nicht zur Trauerfeier meiner Schwägerin gefahren, obwohl ich schon eine Fahrkarte hatte]. 

6.) Meine Symptome: große Probleme (Schmerzen) in der Lunge beim Atmen (Kurzatmigkeit) + Temperatur bis 38,7 °C + trockener Husten + [was mich im Januar sehr gewundert hat, weil ich es nicht kannte] veränderter Geschmack und veränderter Geruchssinn + eine (bis dahin) nicht gekannte Müdigkeit + Gliederschmerzen + Halsschmerzen [daher bin ich von einer Erkältung ausgegangen] + bei mir unbekannte, leichte Kopfschmerzen + mein Physiotherapeut meinte im Februar [als es mir wieder besser ging]: meine Haut hätte sich verfärbt (Schwarzblut); er hat auch Bilder aufgenommen, dort kann man nichts erkennen + (wahrscheinlich habe ich noch etwas vergessen)!

7.) was diesmal anders war: um 14:40 Uhr habe ich meiner Schwester noch eine Whats-App geschrieben, das es mir gut geht; danach bemerkte ich, wie sich "etwas" mit "rasender" Geschwindigkeit im Körper veränderte.  Als ich mich um ca. 15:10 Uhr ins Bett legte, war mir trotz dicker Daunendecke "kalt" an den Händen und Füßen, obwohl meine Temperatur erhöht war. Und zu meinen Schmerzen (war schlimm) in der Brust, kamen Krämpfe in den Waden und Fersen hinzu. Da habe ich gegen 18:30 Uhr eine Magnesium-Tablette in Wasser aufgelöst und getrunken [ich nehme Magnesium-Carbonat; erst wenige Tage vorher hatte ich eine Tablette genommen, die ansonsten mindestens 14 Tage ausreicht; bei zu viel Magnesium bekomme ich Durchfall]. Obwohl ich keinen Hunger hatte, habe ich mich um 18:00 Uhr "gezwungen" etwas zu essen [u.a. Butterbrot mit Salz]. 

7a.) Ich hatte nach 15:00 Uhr immer 2 Gedanken: wenn es schlimmer wird, "112" anrufen und meinem Freund noch paar Abschiedsworte senden. 

8.) Das Gesundheitsamt empfiehlt: "Menschen, die nur leichte Symptome haben, und ansonsten nicht unter anderen Krankheiten leiden, sollen sich daheim auskurieren;  [siehe meine Anmerkung zu 1.)]. 

8.) Sorgen habe ich eigentlich nur um meine Nieren + Lunge [beide haben Nachwirkungen]; wobei ich ja nach dem "Januar" bei genügend Ärzten war (mit Lunge geröntgt + CT) + HNO + Augen. Keine(r) von 10 wusste weiter.  

So bleibe ich erst mal 5 Tage zu Hause. 

LG  Richard-Paul

PS: Noch eine Anmerkung: Am Montag (bevor es mir nach 15:00 Uhr so schlecht ging) fährt eine Frau (die ich für sehr intelligent halte) aus dem Hause mit mir im Fahrstuhl nach unten, als sie mich fragt: "Glauben Sie persönlich an Corona, oder wollen die uns nur vom 3. Weltkrieg abhalten?"  - Ich habe erst mal schlucken müssen!

 

Bearbeitet ( von Richard-Paul)
Wort ergänzt

Hervorgehobene Antworten

vor 51 Minuten schrieb C.T.H.:

Hallo Richard-Paul,

 Da Du das Testzentrum auf der Theresienwiese bereits kennst, umso besser - dann fällt Dir der Gang dorthin ja weniger schwer.

gLG 💁‍♀️Christiane

  

Lt. RKI und div. Laboren werden z.Z. nur noch schwere Fälle getestet, da die Labore total überlastet sind.

Gruss Anne

  • Ersteller
vor 1 Stunde schrieb C.T.H.:

... Die Vergangenheit kannst Du nicht mehr ändern ... 

Liebe Christiane,

du hast einen sehr schönen Beitrag geschrieben. -- Aus meiner Sicht denken wir dasselbe. Auch ich sage, man (ich) kann die Zeit nicht zurückdrehen. 

vor 1 Stunde schrieb C.T.H.:

... Risikobegegnungen in der App ... 

Dies ist nur eine Nebensache, die sich aus der Diskussion heraus ergeben hat. 

 

vor 1 Stunde schrieb C.T.H.:

Bisher dachte ich ja - in diesem Beitrag ginge es primär um die Gegenwart

... so ist es und so soll es bleiben. 

 

vor 1 Stunde schrieb C.T.H.:

Testzentrum auf der Theresienwiese

... ich könnte sogar zu Fuß hingehen (durfte man bei meinen 2 Tests nicht).

 

vor 1 Stunde schrieb C.T.H.:

Auf jeden Fall hättest Du Gewissheit ob Corona oder Infekt

Man kann nicht einfach  immer  wieder hingehen; auch nicht zum Arzt (ich weiß nicht mehr, was ich den Ärzten sagen soll. - Hier müsste ich (für euch) meine ganze Arzt-Odyssee schreiben vom März bis Juni 2020.

 

vor 1 Stunde schrieb C.T.H.:

... Corona ... 

  Wenn ich mir die Zahlen in Deutschland + Europa + weltweit ansehe, dann bin ich der Meinung, dass wir (die Behörden + Ämter + Bürger) die Kontrolle bei Covid-19 verloren haben [und nicht nur dort]; - es gibt zu viel Spaltung in der Welt (Gesellschaft), unterstützt durch die Medien (mit Internet). Jeder behauptet was anderes und sagt, dass nur seine Meinung richtig ist.

Ich bin nun mal in einem Alter, wo ich auf ein erfülltes Leben zurückschauen kann; ... und man sieht aus einem fortgeschrittenen Alter "Dinge" anders, als man sie früher gesehen hat [wird jeder selbst erleben]; da bin ich mir - ausnahmsweise - mit meinem (bald) 93 jährigem Schwager einig. 

Was mich jetzt selbst betrifft: - ich habe meine 5 Tage Quarantäne gut verbracht. Ich hänge sogar noch 2 Tage dran. Am Montag, wenn die Geschäfte noch leer sind, will ich allerdings paar Sachen einkaufen (obwohl ich immer noch für 3 Wochen Essensvorräte hätte; hängt auch damit zusammen, dass im Kofferraum meines Autos noch Lebensmittel für die Münchner Tafel lagern]; ich brauche Milch + Frischobst + Briefkasten schauen. 

Es geht mir wieder gut [und vielleicht hat mein Freund (Radiologe + Hausarzt, dem es jetzt selbst schlecht geht), recht, dass es nur ein Infekt war. 

Und ich gebe @Tenorsaxofon recht mit ihren Worten.

Für mich sind erst die Jüngeren, unsere Zukunft dran!

Bleibt gesund

Richard-Paul

  • 1 Monat später...
  • Ersteller

Mal ein Update

Es gibt Momente (Tage), da meine ich, es macht "Wumms" und es ist vorbei. 

In meinem Körper hat sich einiges verändert seit Januar 2020. Da ich bis zum 27.05.2020 keine Medikamente genommen habe [erst seit dem 28.05. nehme ich = "ASS 100 protect"], muss es andere Ursachen haben. Für meinen Arzt habe ich mir 30 Punkte notiert, wobei ich nicht sagen kann, ob alle mit Covid-19 zusammenhängen. 

Ab dem 02. Januar 2020 habe ich mich gewundert, dass ich leichte Kopfschmerzen habe [die gab es bis Dato nicht bei mir]. Dann  kam leichter Temperaturanstieg bis ca. 38,7 [aber kein Fieber, wie häufig gesagt wird. Inzwischen sollen ja ältere Menschen auch nicht unbedingt Fieber bekommen]. Das Wichtigste und immer noch anhaltend: der trockene Husten aus der Brust heraus. Am 05. Januar 2020 war der Höhepunkt (am Schlimmsten). Merkwürdig fand ich [von Corona hatte ich noch nichts gehört], dass alles anders roch und anders schmeckte. Immer wieder habe ich meine Nase an verschiedene Sachen gehalten und zu mir gesagt: "merkwürdig".  

Ich musste (und immer noch) häufig und ganz plötzlich nießen mit Schleim (könnte auch mit Schwermetalleinlagerung in den Nasennebenhöhlen zu tun haben). - Meine Nieren "drückten" ständig und musste ständig Pipi machen sofort nach dem Trinken; mein Urin riecht seit Jan. anders [ungefähr, wie ranziges Schmieröl]. Zusammen mit der Lunge:  Kurzatmigkeit (was sich etwas gebessert hat). Hier aber "Schwarzblut", sagte mein Physiotherapeut zu mir. [Anmerkung, bevor jemand sagt, es gibt kein "schwarzes Blut": das ist der volkstümliche Ausdruck, wenn zu wenig Sauerstoff im Blut enthalten ist. - Auch darüber haben wir in diesem Forum diskutiert = auch sehr wichtig für alle für die anstehenden Impfungen]. - Multisystemische Erkrankung: ich bin langsamer geworden. Neurologische Beschwerden: Taubheitsgefühle, Sehkraft, riechen, schmecken [riechen + schmecken wahrscheinlich wieder normal]. Psychiatrische Störungen: ich erlebe vieles anders, ich nehme vieles anders wahr. Kardiologische Probleme: Ich meine, immer wieder was am Herzen zu haben. - Zu "Schwarzblut": Ich sitze bei z.B. 21,5 °C im Zimmer und friere; ich sitze z.B. bei 19,5 °C im Zimmer und mir ist warm genug, bei gleicher Körpertemperatur. Ich lege mich ins Bett unter eine doppelte Daunendecke und meine Füße und Hände werden "eiskalt" [Körper schaltet Extremitäten auf Sparflamme, um Energie zu sparen; - pH-Wert und hydrostatische Druck spielen eine Rolle über die Osmose].  

Im Januar Muskelschmerzen in der linken Schulter + in den Beinen. Schwanken des Körpers am Morgen. Müdigkeit am Tag; ich lege mich öfters am Tag ins Bett. Potenzstörung [darüber sprechen nur wenige].  

Von Jan. bis Mai 2020 war ich bei 10 verschiedenen Ärzten, mit CT usw. 

Wenn ich etwas anderes esse oder trinke [z.B. gestern: Magnesium-Carbonat], dann rumpelt und pumpelt es im Magen; Durchfall und alles ist wieder vorbei und wie gewohnt. 

Soweit eine paar wenige Anmerkungen zu Veränderungen in meinem Körper.

Passt auf euch auf; die "Dunkelziffer" ist sehr hoch und Covid-19 ist unberechenbar.

LG  Richard-Paul

   

  • Ersteller

Und noch eines wundert mich (und dies kann man nicht einem Tag zuordnen): meine nachwachsenden Körperhaare an Armen und Beinen sind länger und dünner. 

...so kann man sich in Selbstisolation auch beschäftigen. Nimm bloß den Zettel mit den 30 Punkten zum nächsten Arztbesuch mit, soviel kann sich ja keiner merken. Auch hoffe ich für Dich dass Dein Arzt die Zeit die er länger braucht, nicht privat liquidiert.

Gruß Lupinchen

Hallo R.P,

wie jung bist Du?  Mit zunehmenden Alter schleichen sich manche Ungereimtheiden in den Körper, auch Durchblutungsstörungen gehören bei vielen Menschen dazu. Aber Du hast ne Menge Docs, -  davon kann man nur träumen - vielleicht finden sie die Erklärungen für Deine Probleme. . Es ist gesundheitlich vieles nicht mehr so, wie es einmal war, geht mir genauso. Aber bitte überfordere nicht Deine Ärzte, die sich auch nicht alles erklären können. Ich hatte einen Nachbarn, der allein lebte und dadurch zum Hypochonder wurde. Alles Gute Dir und LG Waldfee

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