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Kaffee und Psoriasis

Hallo zusammen, 

Ich habe Psoriasis und versuche durch die Ernährung die Symptome zu lindern. Ich habe viel über die Ernährung gelesen und versuche so gut es geht die Tipps umzusetzen. Mir fällt es nur schwer auf Kaffee zu verzichten. Ist eine Espressotasse am Morgen (ohne Milch und ohne Zucker) schon zu viel bei Psoriasis? 

Habt ihr viel Erfahrung mit Ernährung bei Psoriasis? Muss man sich 100% dran halten? 

Danke und Gruß

Franky

Hervorgehobene Antworten

Hallo Franky, 

hast Du denn bisher Erfolg mit der Ernährung? 

Sowohl mein Dermatologe wie auch mein Rheumatologe haben mir gesagt, dass die Ernährung nicht hilft bei der Psoriasis und der Psoriasis-Arthritis. Sie haben mir trotzdem empfohlen, meine Ernährung in etwa auf Mittelmeerküche umzustellen und mich regelmäßig zu bewegen, weil infolge der Psoriasis Herzinfarkte und Schlaganfälle häufiger seien und die Ernährung günstig sei, um das Risiko dafür zu verringern. 

Viele Grüße

Marion 

  • Ersteller

Hallo Marion, 

vielen Dank für dein Feedback! Ich arbeite an meiner Ernährung seit ca. einem 3/4 Jahr. Ich versuche hauptsächlich mich glutenarm zu ernähren und auf Schweinefleisch und Zucker zu verzichten. Stattdessen nehme ich entzündungshemmende Nahrung zu mir.  

Ich muss aber zugeben, dass es nicht einfach ist auf Zucker oder Gluten zu verzichten. Ich bevorzuge weniger Brot und Nudeln zu essen, statt auf glutenfreie Nahrung zu wechseln. Und statt Weizen- esse ich Dinkelprodukte. 

Die Ergebnisse sind mäßig. Eine Zeit lang hatte ich keine Beschwerden an der Kopfhaut, weiß aber nicht ob es von der Ernährung kam oder von meinem Sommerurlaub am Strand (Sonne und Salzwasser sollen auch helfen bei Psoriasis). 

Seit ca. einen Monat ist es aber am Kopf wieder schlechter geworden, weiß aber nicht warum. Ich werde mich weiterhin "gesund" ernähren und die Psoriasis beobachten. 

Für Tipps allerart bin ich dankbar! 

Gruß 

Franky

  • 11 Monate später...
Am 8.2.2021 um 13:26 schrieb Franky201234:

Mir fällt es nur schwer auf Kaffee zu verzichten. Ist eine Espressotasse am Morgen (ohne Milch und ohne Zucker) schon zu viel bei Psoriasis? 

Ich trinke, seit ich 17 bin, täglich meinen Kaffee. So mit Anfang/Mitte 20 zeigten sich die ersten PSO-Symptome. Meinen Kaffee habe ich erst mal weitergetrunken, bis ich es mit starker Übelkeit zu tun bekam. Zunächst wurde mir ein Reizmagen "diagnostiziert", später stellte sich aber heraus, dass ich Gilbert-Meulengracht habe. Eine Stoffwechselstörung, die zwar offiziell keinen Krankheitswert hat, trotzdem aber zu diversen Symptomen führt. Jedenfalls habe ich dann für zwei Jahre mit dem Kaffee pausiert - ohne jegliche Veränderungen der Haut.

Im Laufe meines "Psoriasis-Werdegangs" habe ich auch viele Kaffeesorten ausprobiert: vom stinknormalen Filterkaffee über Pads und Kapseln bis hin zu frischgemahlenen Bohnen aus dem Vollautomat, was nun meinen täglichen Kaffeekonsum darstellt.

Espresso-Fan war ich zwar nie, aber der sollte tatsächlich am unproblematischsten sein. Was viele nämlich nicht wissen, ist, dass der noch am schonendsten ist. Liegt vor allem daran, dass Espresso-Bohnen länger als normaler Kaffee geröstet wird, was eben dazu führt, dass er wesentlich weniger Gerbsäure hat. Deswegen glaube ich nicht, dass deine eine kleine Tasse am Morgen überhaupt irgendeinen Einfluss hat.

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