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Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und würde mich gerne vorstellen. Ich bin 37 Jahre alt und weiblich, ich habe zwei kleine Kinder. Ich hatte als Kind PSA von 11-18 Jahren, dann hat es sich scheinbar verwachsen. Ich habe in den Jahren alle meine Schulferien in einer Rheumaklinik verbracht, insgesamt also jährlich mehrere Monz. Medikamentös hatte ich alles durch!
Dann war ganz plötzlich Ruhe. Das erneute Aufflammen der Erkrankung habe ich erst erfolgreich ignoriert, aber als die Anzahl der betroffenen Gelenke immer größer wurde konnte ich es nicht mehr ignorieren. Mittlerweile betrifft es auf der rechten Körperseite den kompletten Fuß, die Hand, Handgelenke, Ellenbogen und Knie.
Einen Rheumatologen habe ich schnell gefunden, der hat mich ziemlich zügig auf Prednison 15 mg ausschleichend und MTX 10 mg eingestellt. Ich habe zunächst ziemlich gezögert angesichts dieser Medikamente, da sich mein Gesundheitszustand aber rasch verschlimmerte habe ich sie letztendlich genommen. Das Prednisolon reicht in dieser Dosis um die Entzündung etwas zu dämpfen, aber nicht, um sie zu beseitigen.
Was mich derzeit etwas umtreibt: ich habe zwei kleine Kinder, davon vermutlich eins mit erhöhtem Förderbedarf. Ich bin berufstätig und mein Partner auch und ich mag meinen Beruf sehr und würde ehrlich gesagt gerne auch darin erfolgreich sein. Ich merke aber, dass mich die Krankheit schlaucht. Ich leide stark unter einer massiven Erschöpfung. Neben dem eh schon stressigen Leben mit zwei Kids und zwei Jobs, davon die Sonderbelastung durch meinen Sohn stellt sich mir die Frage meiner Leistungsfähigkeit, da sich Stress ja auch unmittelbar auf die Erkrankung auswirkt. Ich bin aber auch irgendwie überhaupt nicht bereit, zurückzustecken. Oder eine längere Krankschreibung in Kauf zu nehmen. Wie sind eure Erfahrungen? Das würde mich wirklich sehr interessieren!
Danke, dass ihr meinen langen Text gelesen habt!