Dieses Webinar anlässlich des Welt-Vitiligo-Tages richtet sich an alle, die mehr über die Erkrankung erfahren möchten – sei es aus eigener Betroffenheit, als Angehörige oder aus Interesse.
Das IVDP am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und das Hautnetz Hamburg e.V. lädt ein, gemeinsam mit erfahrenen Expertinnen und Experten den Ursachen von Vitiligo auf den Grund zu gehen, aktuelle therapeutische Möglichkeiten kennenzulernen und Impulse für den selbstbestimmten Umgang mit der Erkrankung zu erhalten.
Programm
18:00 Uhr: Begrüßung und Einleitung
18:05 Uhr: Was ist Vitiligo? Ursachen, Verlauf und häufige Fragen verständlich erklärt
18:30 Uhr: Neue Hoffnung durch moderne Therapien? Was heute möglich ist
18:50 Uhr: Wenn die Haut auffällt: Sicherer Umgang mit Blicken und Kommentaren
19:05 Uhr: Praktische Tipps für den Alltag: Hautpflege, Sonne und kosmetische Möglichkeiten
19:20 Uhr: Gemeinsam statt allein: Unterstützung und Austausch im Deutschen Vitiligo-Bund
19:30 Uhr: Fragen
Die Teilnahme ist kostenlos. Aber: Man muss sich anmelden, und zwar auf dieser Internetseite.
Das Webinar wird von zwei Pharmafirmen finanziell ermöglicht.
25.06.2026 16:00
bis
17:54
Mich würde generell mal interessieren, wie viele eine PsA am Kiefergelenk haben.
Tatsächlich war das bei mir der Fall und auch wenn das fast jeder Arzt für untypisch hielt, besserte sich das Problem deutlich mit MTX.
In der Zeit habe ich einige Erfahrungen gemacht die ich hier nochmal teilen möchte. Das ganze ist nämlich absolut kein Spaß, da der Kiefer ja maßgeblich die Kaufunktion und das Sprechen beeinflusst.
Wenn man mit Kiefergelenksproblemen zum Zahnarzt geht (das ist der richtige Facharzt dafür), dann wird man zunächst 2 Dinge bekommen: 1. eine Aufbissschiene, da Knirschen als Ursache vermutet wird. 2. Physiotherapie, um die "CMD" (craniomandibuläre dysfunktion) zu bessern.
Beides ist mit PsA nur bedingt empfehlenswert aus meiner Sicht.
Warum?
1. die Aufbissschiene kann helfen, vor allem, wenn sie einen Fehlbiss ausgleicht und das entzündete Gelenk entlastet. Diese wird aber meist nur Nachts getragen und der Unterschied zwischen Entlastung und Belastung ist dann immer sehr groß - das kann sehr irritierend sein. Außerdem ist die Aufbisschiene ein rein symptomatisch behandelndes Instrument.
2. Physiotherapie. Hier ist es extrem (!) wichtig, einen wirklich guten Physio zu haben. Kiefer ist ein Bereich für den Physiotherapeuten eine Zusatzausbildung benötigen. Das Problem ist hier, dass in der sog. manuellen Therapie gelehrt wird, besonders grob am Gelenk zu ziehen, zu drücken und bestimmte Tests durchzuführen. Das ist tatsächlich die klassiche Lehre für CMD und wirkt bei CMD Patienten auch (wahrscheinlich).
Hat man aber eine Entzündung am Gelenk ist das fatal. So passierte es bei mir, dass ich von Physio Termin zu Physio Termin immer schlimmere Beschwerden hatte und nun auf dem MRT (Zeitraum < 1 Jahr) deutliche Schäden am Gelenk habe. Erst eine zweite Physiotherapeutin vermutete nach Anamnese eine Entzündung und ging deutlich vorsichtiger vor - da war aber schon einiges an Schaden angerichtet. Das Problem ist nur, dass diese Anamnese im hektischen Betrieb kaum noch gemacht wird. Blind drauf los behandeln ist bei einem so feinen Gelenk wie dem Kiefergelenk extrem fatal.
Man kann das ganze so zusammenfassen: Bei Kiefergelenksproblemen wird in der Regel nach Schema F behandelt. Dieses Schema F ist bei einer vorliegenden Entzündung jedoch sehr kontraproduktiv. Bei mir hat es einen ganz deutlichen Schaden produziert.
Ich hoffe, dass ich mit diesem Beitrag ein biscchen etwas von meinen Erfahrungen teilen kann. Was mir heute mit dem Problem hilft ist eine Korrektur der Zahnstellung (um das Gelenk zu entlasten) und die systemische Therapie gegen PsA.