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Geglückte Selbstheilung von Schuppenflechte + kleines damit verbundenes Problem

Hallo liebe Mitbetroffene,

ich möchte dem Forum gerne von einer geglückten (und sehr methodisch durchgeführten) Selbstheilung berichten, die mich innerhalb von nur acht Wochen praktisch vollständig von einer wirklich schlimmen Schuppenflechte befreite. Auch wenn ich nicht einschätzen kann, ob mein Vorgehen eventuell auch anderen helfen könnte, wollte ich euch doch wenigstens schildern, wie es möglich war, ein seit der Jugend bestehendes Hautproblem eigenständig und ohne die Hilfe von Ärzten oder Medikamenten selbst zu lösen. Die Geschichte zu all dem ist allerdings ziemlich umfänglich und nicht ganz unkompliziert, ich hoffe, ich schaffe es, mich einigermaßen kurz und verständlich zu fassen...

Also von vorn und der Reihe nach:

 Die erste Idee zur später so überraschend geglückten Selbstheilung entstand während des wohl schlimmsten Anfalls von Schuppenflechte, den ich je erlebt hatte, innerhalb von nur wenigen Wochen (und ohne jeden nachvollziehbaren Grund) entstanden heftig juckende Flecken an jedem Bereich meines Körpers,  Arme, Beine, Bauch und Rücken, schließlich auch an den Händen, dem Kopf und dem Gesicht. „Wenn das so weitergeht“, dachte ich verzweifelt, „zerstört mir diese Krankheit noch mein gesamtes gesellschaftliches Leben…“.

Leider wurde es in den nächsten Wochen noch viel schlimmer, die Schuppenflechte wuchs und wuchs, das Ausmaß der Schuppenbildung und die Heftigkeit des Juckreizes waren erschreckend, kein Arzt, keine Salbe, keine noch so ausgeklügelte Diät konnte noch helfen, ich empfand die Wucht der Krankheit geradezu als lebensbedrohlich.

In meiner Not begann ich, etwas abenteuerliche Überlegungen anzustellen, eine der Überlegungen betraf Krankenberichte von Intensivpatienten, deren Wille zur Genesung einen deutlich positiven Einfluss auf deren Heilfortschritte hatte. „Wie“, so fragte ich mich, „kann es einem Menschen gelingen, durch einen starken Überlebenswillen den Körper zu einer verbesserten Heilung anzuregen – und das nicht selten sogar noch in bewusstlosem Zustand?“

Angetrieben durch die voraneilenden Verschlimmerungen begann ich mit den ersten Experimenten. Ihr müsst dabei wissen, ich bin von Berufs wegen aktiver Wissenschaftler (nicht Medizin) und gewohnt, bei der Erforschung und Klärung von Fragen sehr genau und methodisch vorzugehen. Dies tat ich auch jetzt, ich hatte mehrere auf der Beobachtung von Intensivpatienten basierende Ideen, diese wurden dann in praktische Selbstversuche umgesetzt und die Auswirkung auf die Haut genau beobachtet und dokumentiert. Nach einer Reihe von Enttäuschungen und Misserfolgen kam es, sehr zu meiner Freude, schließlich doch noch zu einem echten Fortschritt:

Wie ihr wisst, ist Schuppenflechte normalerweise keine lebensbedrohliche Erkrankung, um den Körper dennoch, genau wie bei den Intensivpatienten, zu einer verbesserten Heilung anzuregen, nahm ich mir bei einem meiner Experimente vor, dem Körper die Lebensbedrohlichkeit der kranken Haut gewissermaßen vorzugaukeln! Ohne zu wissen, ob so etwas überhaupt funktionieren könnte, überlegte ich mir ein mögliches Vorgehen und begann anschließend mit der folgenden Übung:

 

Ich setzte mich auf einen Stuhl, schloss die Augen, konzentrierte mich ganz auf den Körper und begann dann, intensiv auf den Körper einzureden, etwa so: „Körper, die Hautkrankheit bedroht unser Leben/unsere Lebenssituation, du musst mehr gegen die Krankheit tun! Kämpfe, arbeite, du schaffst es, wir schaffen es, LOS!!!“.

Diese und viele ähnliche „Appelle“ an den Körper unternahm ich zu Versuchszwecken etwa eine halbe Stunde täglich. Nach drei Tagen ohne sichtbare oder spürbare Resultate gab ich das Experiment allerdings wieder auf. Am nächsten Tag aber (also am vierten Tag nach Beginn des Experimentes) wachte ich auf, schlurfte in die Küche, bereitete mir ein Frühstück zu und stellte fest: „Die Spitze ist weg!“. Gemeint war, dass sich die Haut ein ganz klein wenig besser anfühlte und ein ganz klein wenig weniger juckte. Zunächst maß ich dem noch keine besondere Bedeutung bei, vielleicht hatte ich ja nur einen guten Tag, später dann aber überlegte ich schon, ob diese minimalen Verbesserungen vielleicht doch etwas mit meiner seltsamen Übung zu tun haben sollten?

Ich entschloss mich, die Appelle an den Körper nicht nur zu wiederholen, sondern in Ausführung und Dauer noch zu intensivieren, „…falls die kleinen Verbesserungen etwas mit dem Experiment zu tun haben, müsste sich eine deutliche Intensivierung auch sehr viel klarer am Hautbild bemerkbar machen…“.

Ich begann wieder mit der gleichen Übung, jetzt aber eine ganze Stunde täglich inklusive deutlich gesteigerter Konzentration und Intensität während der Sitzungen. Und tatsächlich - ich konnte es kaum fassen – mit jedem Tag wurde das Haut- und Körpergefühl besser, der Juckreiz nahm ab. Bereits zwei Wochen später hatte sich mein Hautproblem deutlich reduziert, in Zahlen: etwa 50 Prozent weniger Juckreiz, etwa 50 Prozent weniger Schuppenbildung plus gänzlichem Stillstand des davor so heftigen Wachstums!

Das Schlimmste war schon mal überstanden, die Übung wurde mit viel Engagement weitergeführt (ich nannte mein Vorgehen jetzt „Hammering“, weil ich dem Körper die Notwendigkeit zum stärkeren Widerstand gegen die Hautkrankheit geradezu einhämmerte). Wie sich bald herausstellte, reichte diese Technik alleine jedoch zur völligen Genesung meiner Haut noch nicht aus. Es würde zu weit führen, alle Beobachtungen und Veränderungen des Hautbildes, die darauf basierenden „Theorien“ und Experimente genauer zu beschreiben, am Ende aber ergaben sich gleich drei unterschiedliche Ansätze zur Heilung meiner Schuppenflechte, das schon beschriebene „Hammering“, die etwas erweiterte „Hammering/Streaming-Technik“ und, als Krönung des Ensembles, die „Brainstream-Methode“.

Das intensive Praktizieren dieser Techniken war anstrengend, ich musste mich, mit gelegentlichen Pausentagen, über mehrere Wochen hin eine Stunde täglich mit meinem Körper/meiner Haut intensiv auseinandersetzen, ich musste lernen, mich gezielt und tief auf den Körper zu konzentrieren, ich musste dabei mit Wille, Kraft und Power vorgehen, all dies war eine ziemliche Anstrengung, „eine echte Rosskur“, wie ich meinte. Aber dennoch, zum meinem Stolz und meiner Freude, keine acht Wochen nach Beginn der ersten Experimente war ich praktisch wieder völlig gesund, keine Schuppen mehr, kein Juckreiz, die Haut wieder glatt, geschmeidig und absolut sommertauglich.

-

Soviel zur etwas eigentümlichen Geschichte meiner seither gesunden Haut. So sehr ich mich natürlich darüber freue, es entstehen damit auch viele Fragezeichen: ich habe wirklich keinen Schimmer, wie ich mit all dem jetzt umgehen soll!

Leider bin ich als medizinischer Voll-Laie nicht in der Lage, den Wert meiner, na ja, „Selbstheil-Techniken“ richtig zu überblicken. Könnte das Vorgehen vielleicht auch anderen Erkrankten helfen? Noch immer etwas unsicher habe ich mich entschlossen, eine mögliche Anwendung und den Umgang mit den drei Methoden wenigstens ordentlich aufzuschreiben. Ob die mehrwöchige (und merkwürdige) „Rosskur“ aber aus medizinischer Sicht wirklich empfehlenswert ist, kann ich leider unmöglich einschätzen. Vielleicht hat im Forum ja jemand eine Idee?

Falls ihr Zeit und Interesse habt, meine kleine (eher provisorische) „Anleitung zur Selbstheilung von Schuppenflechte“ einmal durchzulesen: das beschriebene Vorgehen spiegelt vor allem wider, was genau von mir unternommen wurde, um mich von einer wirklich schlimmen Schuppenflechte zu befreien. Wenn die beschriebenen Techniken nur bei mir funktionieren oder euch vielleicht sogar blödsinnig oder abstrus erscheinen, entschuldige ich mich schon mal im Voraus, ich habs ja nur gut gemeint…  

 

Viele Grüße

Neverkien (eigentlich Michael Kraus)

 

 

Anleitung zur Selbstheilung von Schuppenflechte.pdf

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vor 4 Stunden schrieb Tenorsaxofon:

Amoxiocillin. Zum entkrampfen der Bronchien und Schleim lösen ist Tymian als Kapsel oder Lutschtablette zu empfehlen.

Hallo Anne @Tenorsaxofon,

danke für Deinen guten Tipp mit dem Thymian, ich habe ihn sogar zu Hause. Er wird in China auch bei SARS Cov2 eingesetzt. Jetzt will ich ihn mal als Tee ausprobieren und sehen, was passiert. Eigentlich mag ich den Geschmack nicht so gerne, aber egal, jetzt will ich es wissen.

Mein Mann hatte das Bratenfleisch immer dick mit Thymian bestreut. Das fand ich lecker.

Die Antibiotika: Amoxicillin oder Moxifloxacin oa, je nach Erregerart, setze ich nur ein, wenn es eine bakterielle Infektion ist oder Bakterien mitbeteiligt sind.

LG Burg

Wollen wir einen neuen Thread eröffnen? Wir sind ganz stark off topic :D

vor 1 Stunde schrieb Salamander2:

Thread

Hallo @Salamander2,

was verstehst Du unter einem Thread?

Wäre das ein "neues Thema" öffnen?

LG Burg

5 hours ago, Burg said:

Hallo @Salamander2,

was verstehst Du unter einem Thread?

Wäre das ein "neues Thema" öffnen?

LG Burg

Ja genau sorry, etwas andere Forensprache 😅

Hallo @Salamander2,

ich habe den Begriff "thread" oft gehört, aber noch keine Definition dazu.

Dann fange ich mal an Vorschläge für einen Titel zu machen und bin auch gespannt auf Deine Vorschläge.

- Langzeitbeobachtung, NW, bei Pso und PsA mit und ohne Therapie

- dito mit und ohne Medikament

- dito alternative Maßnahmen

LG Burg

  • 1 Jahr später...

Ich schließe mich dem Thread/Thema 🙃 mal an um in die Runde zu fragen: Wer hat Erfahrungen mit 150-MHz-Befeldung nach Broers? Würde mich gerne austauschen!

Achso, falls ihr euch fragt, weshalb ich das in diesem Forum mache:

Quote

Die aktuellen Wirkmodelle gehen davon aus, dass über einen Resonanzeffekt und über die Induktion  eines Feinstroms ein Energieeintrag in die Zelle erfolgt (Hochfrequenz-Zellresonanz-Therapie), infolgedessen der Körper infolge der Selbstheilungskräfte in seinen gesunden Ursprungszustand geführt wird.

Weiterlesen/Nachlesen hier möglich

vor 6 Stunden schrieb tommyt:

Wer hat Erfahrungen mit 150-MHz-Befeldung nach Broers? Würde mich gerne austauschen!

Habe keine Erfahrung damit, kann aufgrund der Beschreibung nur abraten, das Geld für so einen unwirksamen Humbug auszugeben.
150 MHz liegen im Bereich der UKW-Radiowellen (siehe z.B. Elektromagnetisches Spektrum – Wikipedia).
Die Phantasiepreise zwischen 7000 und 17 000 Euro für ein Gerät sind herausgeschmissenes Geld - da kauft man sich besser und billiger ein Amateurfunkgerät, was zudem auch eine wesentlich höhere Leistung hat.

"In der höchsten Leistungsintensität des Gerätes (<4mW) ist die Welle im ganzen Raum messbar."
Mit empfindlichen Messgeräten mag man etwas messen (ein Radioempfänger macht das ja auch), eine biologische Wirkung ist ebenso wie eine "seelische" nur über den Placeboeffekt zu erwarten.
Und für Elektrosensible, die sich vor Elektrosmog in Acht nehmen, ist das Gerät erst recht nichts 🙂
 
 

vor 7 Stunden schrieb tommyt:

Resonanzeffekt und über die Induktion  eines Feinstroms ein Energieeintrag in die Zelle erfolgt

In der Zelle gibt es keine Strukturen, die mit einer Frequenz von 150 MHz in Resonanz treten könnten.
Für die Induktion eines Stromes fehlen ebenso Strukturen und ein postulierter Energieeintrag ist im Vergleich zur thermischen Molekularbewegung völlig vernachlässigbar.

Wahrscheinlich ist Handauflegen oder Besprechen wirksamer!

vor 11 Stunden schrieb GrBaer185:

Habe keine Erfahrung damit, ... 

Hallo @GrBaer185,

so geht es mir auch. Ich bewundere deine Beiträge und wie du an eine Sache rangehst. 

Dennoch: Zum Thema von @tommyt kann ich mir vorstellen, dass "da" etwas Richtiges dran ist. Schließlich leben wir davon, dass unser Immunsystem aus positiven und/oder negativen geladenen Atomen/Molekülen besteht (letzendlich elektrische Energie für die Veränderungen, von denen wir uns alle - möglichst - wünschen, dass sie positiv wirken); egal, ob wir nur etwas essen/trinken,  Medikamente einnehmen, uns mit UVB bestrahlen, .... nur im Schlaf-/Wach-Rhythmus wird unter mehreren "Bedingungen" etwas verändert durch Ausgleich in unseren ca. 28 bis 36 Billionen Zellen.  ............ eine unendliche Thematik (für Jüngere, als mich).

LG Richard-Paul

HiFi-Lexikon: Frequenzbereiche (Bass-, Mittelton-, Hochtonbereich)

Zitat: "

100-150Hz: Oberbass
Die Sprachgrundfrequenz der männlichen Stimme liegt in etwa in diesem Bereich. Ebenso die tiefsten Grundtöne von Alt- und Tenorsaxophon.

150-400 Hz: Untere Mitten/Grundtonbereich
Zusammen mit insbesondere dem Oberbass in hohem Maße entscheidend für die empfundene Wärme und Fülle des Klangbildes. Der unteren Grundton der Violine (200Hz) sowie die weibliche Sprachgrundfrequenz sind hier zu finden."

So geht es mir, wenn ich Klänge in dieser Tonhöhe höre, mich durchströmt dann ein Wohlgefühl.

https://www.fairaudio.de/lexikon/frequenzbereiche-bass-mitten-hochton-grundton/

LG Burg

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