Einfluss der Körpertemperatur auf biologische Vorgänge und ihre Beeinflussbarkeit - Körpertemperatur bei Älteren
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Genau das trifft auch auf meinen Mann zu. Er friert im Winter, wenn er keine 25 Grad mehr hat. Im Herbst verschlimmert sich seine Haut und ab da an reagiert er auch stärker auf Lebensmittelunverträgli
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dazu passend:
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Ich messe immer unter der Achsel. Das Thermometer stammt aus der Apotheke und zZ ist es ein digitales von der Firma Hartmann. - Mein Arzt hatte mal bei einem grippalen Infekt mit erhöhter Te
Die Stanford University hat herausgefunden, dass der mittlere Wert der Körpertemperatur inzwischen gesunken ist. Als normal gelten heute Werte zwischen 35,7 und 37,3 Grad. Wenn ältere kühlere Lebewesen länger leben, passt diese Aussage. (siehe am Ende)
Die Körpertemperatur wird vom Hypothalamus in enger Zusammenarbeit mit unserer Schilddrüse und den Nebennieren kontrolliert, welcher kontinuierlich die Temperatur anpasst, indem er die aktuelle Temperatur mit dem Normalwert von etwa 37 Grad Celsius vergleicht. Ist die Temperatur zu niedrig, sendet der Hypothalamus Signale aus, sodass der Körper genügend Wärme für den Körper produziert. Bei einer zu hohen Temperatur fängt der Körper an zu schwitzen, um die Haut abzukühlen.
Bis zu 5 % der Bevölkerung haben außerdem Körpertemperaturen, die nicht in dem Normalbereich liegen. Dies kann beispielsweise auf den Stoffwechsel vieler zurückzuführen sein. Ein langsamer Stoffwechsel bedeutet, dass man eher eine niedrigere Körpertemperatur hat. Bei einem höheren Stoffwechsel ist auch die Körpertemperatur höher. Beeinflusst wird der Stoffwechsel vom Erbgut, dem Lebensstil, dem Alter und dem Umfeld.
Die Körperkerntemperatur wird durch einen mehrschleifigen Regelkreis (Thermoregulation) weitgehend konstant gehalten, um ein Temperaturoptimum für die biochemischen Stoffwechselvorgänge zu gewährleisten. In großer Hitze kann die Körpertemperatur leicht ansteigen, bei körperlicher Arbeit und Sport ist ein Anstieg der Körperkerntemperatur auf etwa 38 °C bis 39 °C normal und (auf Kosten eines höheren Energieverbrauchs) einer größeren Leistungsfähigkeit förderlich. Die Körperschalentemperatur ist größeren Schwankungen ausgesetzt als die Körperkerntemperatur. Die Körperenden (Akren) sind generell kühlere Gewebe.
https://flexikon.doccheck.com/de/Körpertemperatur
Bedeutung von Entzündungsaktivität für die Körpertemperatur:
Entzündungen im Körper erhöhen Ihre Temperatur. Das können offensichtliche Entzündungen, wie z.B. eine Erkältung, aber auch unterschwellige entzündliche Prozesse sein. Ein wichtiger Faktor bei der unbemerkten entzündlichen Aktivität ist das Körperfett, welches hier ein eigenständiger Risikofaktor ist.
https://www.cardiopraxis.de/wie-reguliert-der-mensch-die-koerpertemperatur/
Körpertemperatur:
https://www.praktischarzt.de/ratgeber/normale-koerpertemperatur/
Die ideale Körpertemperatur bei Erwachsenen beträgt etwa 37 °C. Diese Idealtemperatur ist jedoch abhängig vom Alter, Geschlecht, Gesundheit und Aktivität des Körpers. Wichtig ist auch, dass die Temperatur über den Tag hinweg schwankt. Das ist vollkommen gesund und zunächst kein Grund zur Sorge. Eine Temperatur über 38 °C signalisiert jedoch Fieber und sollte genauer beobachtet werden. Bei einer besonders hohen oder niedrigen Temperatur sollten Sie unbedingt einen Arzt/eine Ärztin aufsuchen.
Körpertemperatur bei Älteren:
Da bei älteren Menschen die Abwehrkräfte immer weniger werden, werden vom Immunsystem auch weniger Botenstoffe produziert. Ohne diese Botenstoffe bleibt die Temperatur niedriger. Dies kann ziemlich gefährlich enden, da ältere Menschen nur noch selten Fieber bekommen können und Infektionen so erst spät entdeckt werden. Um Fieber diagnostizieren zu können, müssen folgende Kriterien eintreten:
Bei einmaliger oraler Messung ist die Temperatur höher als 37,8 °C
Mehrmalige orale Messungen sind höher als 37,2 °C oder mehrmalige rektale Temperaturen liegen bei mehr als 37,5 °C
Die Basaltemperatur erhöht sich um 1,1 °C
Abnahme der Thermoregulation, sowie die reduzierte Ausschüttung von Pyrogenen. So sinkt pro Lebensdekade die Körpertemperatur etwa um 0,1-0,15 °C. Dies ist bedeutsam für die Einschätzung von Hyperthermien, z.B. im Rahmen eines Infektes. So haben ältere Menschen teils schwere Infekte, mit einer Körpertemperatur, die bei jüngeren Menschen als normal angesehen würde. Etwa 30% aller älteren Menschen entwickeln bei selbst stärksten Infektionen gar kein Fieber.
Zu niedrige Körpertemperatur:
Die ideale Körpertemperatur beträgt bei Erwachsenen 36 - 37 °C. Sinkt diese jedoch unter 35 °C kommt es zu einer Unterkühlung. Der Körper verliert Wärme und schafft es nicht, diese schnell genug zu erzeugen. Im schlimmsten Fall sind diese lebensgefährlich, da die Organe nicht mehr richtig versorgt werden können. Lesen Sie in unserem Artikel Untertemperatur alles Wichtige über zu niedrige Körpertemperaturen.
Untertemperatur / Hypothermie:
Die Durchblutung des ganzen Körpers wird empfindlich gestört, so dass es zu einer schlechteren Versorgung mit Sauerstoff in allen Organen kommt. Lebenswichtige Nährstoffe können nur noch im Schneckentempo transportiert werden. Ebenso wird unser Körper nicht mehr in der Lage sein, gut zu entgiften oder zu entsäuern. Unser Körper verfällt in eine Art Winterschlaf!
https://www.praktischarzt.de/krankheiten/untertemperatur/
Bei einer niedrigen Körpertemperatur können Herz, Nervensystem und weitere Organe nicht wie gewohnt funktionieren. Wird dieser Zustand nicht behandelt, kann es dem Gehirn schaden oder zu einem Versagen des Herzens sowie der Atemwege kommen und folglich zum Tode führen.
Es gibt viele Risikofaktoren, die eine Untertemperatur auslösen können. Dazu gehören:
- Abgeschlagenheit: Sobald man müde ist, sinkt die Kältetoleranz des Körpers und man ist dieser eher ausgesetzt.
- Hohes Alter: Mit dem Alter verliert der Körper die Fähigkeit, Kälte zu regulieren. Außerdem wird das Kälteempfinden mit der Zeit weniger. Ebenfalls zu beachten ist, dass ältere Menschen in manchen Fällen nicht kommunizieren können, dass ihnen kalt ist und auch nicht die Mobilität haben, sich an einen wärmeren Ort zu begeben.
- Kinder: Kinder verlieren in der Regel schneller Wärme und ignorieren, vor allem beim Spielen, die Kälte. Zudem fehlt ihnen das Urteilsvermögen sich temperaturgerecht zu kleiden.
- Mentale Probleme: Menschen, die an mentalen Erkrankungen, Alzheimer oder ähnlichen Umständen leiden, können oftmals nicht richtig einschätzen, welche Kleidung angemessen für die Temperaturen sind. Daneben verstehen sie auch oft nicht die Risiken von kaltem Wetter.
- Alkohol und Drogen: Alkohol gibt den Anschein, dass der Körper sich erwärmt. Durch den Alkohol öffnen sich jedoch die Blutgefäße und es wird eine Menge Wärme über die Haut abgegeben. Unter Alkoholeinfluss versiegt auch die Körperfunktion zu zittern. Außerdem verliert man durch Alkohol- und Drogenkonsum das Einschätzungsvermögen, welche Kleidung für die Temperaturen passend sind.
- Bestimmte Erkrankungen: Einige Erkrankungen beeinflussen die Eigenschaft des Körpers Temperaturen zu regulieren. Dazu gehören unter anderem Thyreoidea, Diabetes, Schlaganfall, Parkinson, Traumata (Unfall, Trauer), Arthritis, Verletzungen am Rückenmark aber auch eine schlechte Ernährungsweise und nervöse Magersucht gehören zu den Risikofaktoren.
- Medikamente: Manche Medikamente beeinflussen die Eigenschaft des Körpers Temperaturen zu regulieren. Unter anderem gehören dazu Antidepressiva, Antipsychotika, Schmerz- und Beruhigungsmittel, Cortison, Diuretika, Antibiotika, Hormone. Oder Schwermetalle, Quecksilber.
Eine weitere Ursache, die unsere Körpertemperatur sinken lässt, sind Genussmittel wie Alkohol, Nikotin (Tabakwaren, Zigaretten und E-Zigaretten). Es handelt sich dabei um Giftstoffe, die unsere Mitochondrien (Zellkraftwerke) lahm legen können.
https://bode-naturheilpraxis.de/koerpertemperatur.html
- Obdachlosigkeit: Da man konstant den Temperaturen draußen ausgesetzt ist und keine Möglichkeit hat sich aufzuwärmen, gehört Obdachlosigkeit ebenfalls zu den Risikofaktoren.
Frauen:
Frauen haben generell eine dünnere Oberhaut als Männer, sodass die Haut schneller abkühlt.
Auch bei der Durchblutung gibt es Unterschiede. Östrogen weitet bei Frauen die Blutgefäße, sodass sich die Durchblutung erhöht und die Füße und Hände aufwärmt. In diesem Vorgang wird jedoch eine Menge Wärme an das Umfeld abgegeben. Um die inneren Organe zu schützen, fährt der Körper der Frau ab 15 °C die Durchblutung herunter. Dabei kühlen Ohren, Nase, Füße und die gesamte Hautfläche ab.
Infrarotlicht, IR:
Erhöhung einer zu niedrigen Körpertemperatur: Mit einer IR-Wärmekammer.
https://www.youtube.com/watch?v=dtbVg2ukS8A
Lebensdauer: Körpertemperatur bedeutender als Stoffwechselrate:
Aber kühle Nagetiere leben länger.
https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/lebenserwartung-koerpertemperatur-beeinflusst-lebensdauer-20220318556202/