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Hallo. Brauche euren Rat. Wegen einer drei monatigen Entzündung im Mittelgelenk meines Ringfingers hat mir der Orthopäde eine Stosstherapie Cortison über 11 Tage mit ausschleichen verschrieben. Gesagt, getan. Ringfinger dann wieder schlimmer und zusätzlich zweite Zehe Grund und Mittelgelemk entzündet. Kam direkt am letzten Tag von Cortison. Jetzt sind beide Gelenke entzündet. Rheumatologe meinte dann ok … neuer Termin im Oktober und dann mal sehen und evtl. ein Basismedikament. Ich soll noch 8 Tage Naproxen nehmen. Danach war es aber immer noch nicht besser. Aber es hilft gegen die Entündung Schwellung und Schmerzen dann Naproxen abgesetzt. Alles wieder schlimmer. Jetzt 4 Tage Cox2 . Auch die lindern alles erh3blich. Man soll diese Schmerzmittel doch nur ein paar Tage einsetzen wegen Nieren, Kreislauf Etc. Nebwirkungen. Paracetamol und so helfen Nix. Was soll ich tun? Ohne Schmerzmittel geht es nicht.????

Hervorgehobene Antworten

Hallo Marfuh,

mit Basismedikament wird er bestimmt MTX meinen. Möglichkeiten wären eventuell kühlende und entzündungshemmende  Salben, kühlende Umschläge ( z.b. Essigsaue Tonerde oder auch Retterspitz )

3 Monate bis zum nächsten Termin sind lange hin, so lange könnte eine Kortisonspritze direkt ins Gelenk helfen. Bist du denn mit deinem Doc zufrieden und vertraust ihm ? 
Ein Rheumatologe wäre vielleicht eine andere Möglichkeit, er wird sich mit dem Thema wohl besser auskennen wenn es in Richtung PSA gehen sollte.

Du brauchst als erstes eine richtige Diagnose wo der Arzt ansetzen kann.

Viel Glück

Winfried

 

Ich habe von Quarkwickel gelesen.  Vielleicht kann dir das helfen.

vor 8 Stunden schrieb Winfried:

Ein Rheumatologe wäre vielleicht eine andere Möglichkeit, er wird sich mit dem Thema wohl besser auskennen wenn es in Richtung PSA gehen sollte.

Du brauchst als erstes eine richtige Diagnose wo der Arzt ansetzen kann.

Hallo Marfuh,

wenn die Schmerzen und Schwellungen von PSA kommen, wird von außen nichts helfen. Vor meiner Diagnose vom Rheumatologen, habe ich alles ausprobiert was ich an Tipps bekommen habe. Kälte war zumindest ein wenig lindert. Der Orthopäde war nett aber ahnungslos, die Verschreibungspflichtigen Diclofenac Tabletten haben natürlich kurzzeitig geholfen, sind aber auf Dauer auch nichts. Sollte es wirklich PsA sein, klingt zumindest wahrscheinlich, dann ganz schnell zum Rheumatologen und mit einem Basismedikament starten. Die Zeit die von Erkennung der 1. Symptome zur Behandlung vergeht, kann den weiteren Verlauf entscheiden. Lange Verzögerung heißt in dem Fall schlechter, aber Kortison ist gut zum überbrücken. Meinem Orthopäden muss ich mal darauf hinweisen, dass er die PsA hätte erkennen müssen. Der wollte noch viel länger an den Fingern und Zehen rumgedoktern, mit Verdacht auf Kapselprellung. Ich habe dann aber auf ein MRT bestanden und hatte recht, keine Kapselprellung sondern einfach deutliche Sehnenentzündungen. Meine Hausärztin hat dann eine Eilüberweisung zum Rheumatologen angewiesen und damit nahm es seinen Lauf. Mit MTX konnte ich sehr schnell auf Schmerzmittel verzichten. Es gibt spezielle Fragebögen im Internet: GEPARD, eventuell Hast du den schon gemacht. Wenn nicht, mach das mal, den kannst du auch zum Arzttermin mitnehmen.

Dir alles gute und bleib dran, Zeit heilt nicht immer 

Viele Grüße, Radelbine 

 


 

  • Ersteller
vor 4 Stunden schrieb Radelbine:

Hallo Marfuh,

wenn die Schmerzen und Schwellungen von PSA kommen, wird von außen nichts helfen. Vor meiner Diagnose vom Rheumatologen, habe ich alles ausprobiert was ich an Tipps bekommen habe. Kälte war zumindest ein wenig lindert. Der Orthopäde war nett aber ahnungslos, die Verschreibungspflichtigen Diclofenac Tabletten haben natürlich kurzzeitig geholfen, sind aber auf Dauer auch nichts. Sollte es wirklich PsA sein, klingt zumindest wahrscheinlich, dann ganz schnell zum Rheumatologen und mit einem Basismedikament starten. Die Zeit die von Erkennung der 1. Symptome zur Behandlung vergeht, kann den weiteren Verlauf entscheiden. Lange Verzögerung heißt in dem Fall schlechter, aber Kortison ist gut zum überbrücken. Meinem Orthopäden muss ich mal darauf hinweisen, dass er die PsA hätte erkennen müssen. Der wollte noch viel länger an den Fingern und Zehen rumgedoktern, mit Verdacht auf Kapselprellung. Ich habe dann aber auf ein MRT bestanden und hatte recht, keine Kapselprellung sondern einfach deutliche Sehnenentzündungen. Meine Hausärztin hat dann eine Eilüberweisung zum Rheumatologen angewiesen und damit nahm es seinen Lauf. Mit MTX konnte ich sehr schnell auf Schmerzmittel verzichten. Es gibt spezielle Fragebögen im Internet: GEPARD, eventuell Hast du den schon gemacht. Wenn nicht, mach das mal, den kannst du auch zum Arzttermin mitnehmen.

Dir alles gute und bleib dran, Zeit heilt nicht immer 

Viele Grüße, Radelbine 

 


 

Vielen Dank 😊 

  • 1 Monat später...

Hallo in die Runde, bei mir hilft sehr gut, wenn ich mich konsequent antientzündlich ernähre und nur 2 Mahlzeiten am Tag einnehme. Dazwischen nur Wasser, ungesüssten Tee. Keine Zwischenmahlzeit, auch kein Obst. Zu den beiden Mahlzeiten antientzündliche Gerichte nach den Ernährungsdocs. Und Stress runter fahren.  Ich hatte einen sehr schweren A-typischen Verlauf der PSA. Beginn 2020. Seit Juni 2024 brauche ich keine Medikamente mehr.  Esse ich Kuchen,  Chips etc treten Steifigkeit und Schmerzen wieder auf. Nicht sofort,  aber einige Tage schlechtes Essen reicht. 

Das mag für Dich ja passen, gesunde Ernährung sieht anders aus und nicht jeder hat Probleme mit der Ernährung. Bei einer PsA ist es wichtig rechtzeitig mit einer Basistherapie zu beginnen. Ich hatte am Anfang auch erst nur leichte Schübe und lange Intervalle ohne Schmerzen und Schwellungen.

Was bitte ist ein A-typischer Verlauf?

Gruß Lupinchen

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