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Wie weiter nach MTX und Leflu

Hallo liebe Forumsmitglieder,

Ich bin neu hier…

Psoriasis habe ich seit ca. 2006, aktuell eigentlich nur noch an den Ellenbogen und manchmal im Gesicht, benutze Enstillar und bin damit sehr glücklich.

Seit 3-4 Jahren habe ich nun teils langanhaltende Schmerzen im rechten Handgelenk gehabt, die von Orthopäden immer wieder als Sehnenscheidenentzündung abgetan wurden. War dann beim Rheumatologen, der Pso. Arthritis auch ausschloss.

Seit letztem Jahr hatte ich plötzlich rechts ein geschwollenes Gelenk am Mittelfinger und dazu wieder die altbekannten Schmerzen. War erneut beim Rheumatologen. Röntgen, MRT und Blut okay. Ich erhielt versuchsweise MTX. Damit waren nach einer Woche die Schmerzen weg, aber ich habe dann Nebenwirkungen bekommen und beendete MTX. Jetzt nehme ich seit ca. 3 Monaten Leflunomid und selbst meine chronischen Rückenschmerzen sind weg und die Schwellung auch. Allerdings habe ich seit einigen Tagen wieder die Nebenwirkungen, die auch bei MTX auftraten. Ich versuche es nun erstmal mit Dosisreduktion.

Die Rheumatologin hatte mir angekündigt, dass es in meinem Fall keine weiteren Medis gibt, die sie mir verschreiben kann, weil weder Röntgen/MRT, noch Blutbild irgendwelche Veränderungen/Erhöhungen hergeben. 

Hatte jemand von euch eine ähnliche Situation? Habt ihr Tipps? 

Könnt ihr Ärzte im Raum Berlin empfehlen, die sich mit PsoArthritis gut auskennen? 

Vielen Dank!

Frühnebel

Hervorgehobene Antworten

vor 6 Stunden schrieb Frühnebel:

Die Rheumatologin hatte mir angekündigt, dass es in meinem Fall keine weiteren Medis gibt, die sie mir verschreiben kann, weil weder Röntgen/MRT, noch Blutbild irgendwelche Veränderungen/Erhöhungen hergeben. 

Hallo Frühnebel😃

herzlich willkommen hier im Forum.

Ich habe eine Frage bez. deiner MRT-Untersuchung: Ist die Bildgebung mit oder ohne Kontrastmittel erfolgt?

Bei mir machte diese Untersuchung mit KM  das Ausmaß der Daktylitis mit Sehnenentzündung/Synovialitis deutlich. Das war sozusagend beweisend für PsA oder reaktive Arthritis. Andere Verfahren können das nur sehr bedingt darstellen, was aber für die Erstdiagnose und Therapieleitlinie extrem wichtig ist.

Ich bin immer wieder perplex darüber, dass auch erfahrene Rheumatologen damit argumentieren, dass Blutwerte keinerlei Auffälligkeiten aufweisen...Das ist doch gerade so charakteristisch für PsA! Bei mir ist es genauso und war es auch immer seit ich massive Beschwerden entwickelt hatte.

Wenn MTX und Leflunomid gewirkt haben, dann verstehe ich die Argumentation deiner Ärztin nicht. Es zeigt doch, dass hier durch Immunsuppression/ Immunmodulation etwas erreicht wurde!

Leider kann ich dir für den Raum Berlin keinen Arzt oder Klinik empfehlen, da ich aus NRW bin. Es melden sich aber ganz sicher noch einige User bei dir. Ich war kürzlich im St. Josef-Stift Sendenhorst.Das war in jeder Hinsicht top, aber wahrscheinlich ist das zu weit für dich?

Alles Gute für dich, bestimmt bekommst du noch aufschlussreiche Tipps.

LG

Kirsten

Nach MTX und Arava bekam ich dann endlich das erste Biologika, Simponi. Meine Pso war da abgeklungen, bis heute. Beides werde ich nie wieder nehmen wg. der NW, wobei MTX kurzzeitig gut gewirkt hat . Arava war eine einzige Katasthrophe. Falls bei Dir beides vorliegt würde ich denken das Cosentyx gut wäre.  Das hätte er/sie gleich machen können, es ist ein Firstline Biologika. Dazu kannst Du hier alles nachlesen.

Mein CRP ist unter Behandlung jetzt immer OK, einen Marker für PsA gibt es nicht. Der wchtigste Hinweis ist doch bei Beschwerden der Gelenke, dass schon eine Pso vorliegt. Manche Rheumatologen haben echt ihren Beruf verfehlt. Bis auf MRT oder Röntgenbild etwas zu sehen ist, können bis zu 15 Jahre vergehen, dann ist es aber  meist schon chronisch.

Wegen Berlin werden sich hier sicher noch einige melden.man hat das Recht auf eine Zweitmeinung, da wäre ggf. die Charite die richtige Anlaufstelle.

Lg. Lupinchen

  • Ersteller

Hallo und vielen Dank erstmal für eure Antworten.

Das MRT war ohne KM - ich werde die Ärztin beim nächsten Termin darum bitten, dass sie mir eines mit KM verordnet, mal gucken... So richtig gut aufgehoben fühle ich mich in der Praxis leider nicht. 

Hat jemand unter euch Beschwerden mit Sehnenansätzen am Rücken bzw. am Becken (die Sehnen setzen am Becken an)? Mein Physiotherapeut meinte, ich hätte da massive Entzündungsreaktionen in den Sehen, er hat die behandelt und es fühlte sich, als wären die Erbsengroß und sehr schmerzhaft.

Liebe Grüße!

 

hallo Frühnebel -

ich begrüsse dich auch in diesem informativen Forum -

ich hoffe du fühlst dich hier wohl und durchstöberst das Forum - das ist wirklich breit gefächert und gibt auch mal Entspannung -

nette Grüsse sendet - Bibi -

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