Für Menschen mit Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis ist es unbestritten besser, wenn sie nicht rauchen. Wer es nicht schafft, davon zu lassen, hat in diesem Kurs die Gelegenheit, sich mit seinem Rauch-Verhalten zu beschäftigen.
Das UKSH Gesundheitsforum Kiel bietet einen Rauchentwöhnungs-Kurs an. Er wird digital und vor Ort in Kiel abgehalten. Und: Er ist kostenlos.
Sucht und Gewohnheit – die beiden großen Hindernisse beim Nichtrauchen – werden in Teil 2 des Kurses demontiert, individuelle Strategien erarbeitet. Am Ende des zweiten Kurstages soll der Plan des Rauchstopps sehr konkret geworden sein.
Der Kurs ist nicht als Frontalvortrag gedacht, sondern als moderierte gemeinschaftliche Diskussion. Dadurch soll die Möglichkeit entstehen, dass jeder seinen eigenen Weg zum Nichtraucher findet. Es wird aber natürlich auch respektiert, wenn sich Teilnehmer nicht an den Diskussionen beteiligen wollen.
Der Kurs ist ein Gruppenkurs mit Eike Hansen, einem zertifizierten Rauchentwöhnungstrainer mit jahrelanger Erfahrung Er ist Lungenarzt und Ex-Raucher und weiß genau, worüber er redet. Die drei Teile des Kurses bauen aufeinander auf, sie können aber auch jeweils einzeln besucht werden.
Informationen zum Kurs gibt es unter Telefon 0431 500-10741 oder per Mail an gesundheitsforum.kiel@uksh.de. Auf beiden Wegen kann man sich auch anmelden.
Wer vor Ort teilnehmen will: Die Veranstaltung findet im UKSH Gesundheitsforum im CITTI-Park Kiel am Mühlendamm 1 in 24113 Kiel statt.
04. November 2026 17:00
Hallo zusammen,
ich wollte einmal in die Runde fragen, ob jemand unter Taltz schon einmal etwas Ähnliches erlebt hat.
Ich nehme seit etwa 12 Jahren Biologika. Ursprünglich wegen meiner Psoriasis, später kam noch Psoriasis-Arthritis dazu. In der Zeit wurde ich mehrfach umgestellt – teilweise wegen unzureichender Wirkung, teilweise wegen Nebenwirkungen.
Mit Stelara bin ich über viele Jahre, zumindest was die Haut angeht, sehr gut zurechtgekommen. Danach wurde ich auf Bimzelx + MTX umgestellt. MTX habe ich leider überhaupt nicht vertragen und unter Bimzelx hatte ich eine deutlich erhöhte Infektanfälligkeit. Deshalb wurde ich im Frühjahr auf Taltz umgestellt.
Seit Mai habe ich immer wieder Bauchschmerzen und teilweise massiv erhöhte Leberwerte. Damals wurde zusätzlich ein Gallenstein festgestellt, weshalb die Beschwerden und Laborwerte zunächst damit erklärt wurden.
Vor etwa vier Wochen waren meine Blutwerte – ungefähr zwei Wochen nach einer Taltz-Injektion – allerdings völlig in Ordnung.
Aktuell habe ich wieder starke Probleme. Bei einer Voruntersuchung für eine OP wurden erneut deutlich erhöhte Leberwerte festgestellt, dazu kamen kolikartige Schmerzen. Ich liege deshalb momentan im Krankenhaus. Im MRT konnten dieses Mal allerdings keine Gallensteine bzw. keine entsprechende Ursache festgestellt werden, und die Ärzte suchen derzeit weiter nach einer Erklärung.
Eine Vermutung, die hier nun vorsichtig geäußert wurde, ist eine mögliche autoimmune bzw. immunvermittelte Reaktion im Zusammenhang mit Taltz. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, dass Taltz direkt lebertoxisch wäre.
Was mich daran allerdings zweifeln lässt: Als die Probleme im Mai/Juni begonnen haben, hatte ich Taltz auf Anraten meines Rheumatologen bereits einmal pausiert. Eine erkennbare Verbesserung gab es dadurch damals nicht.
Mir ist wichtig zu sagen, dass ich Taltz hier ausdrücklich keine nicht aufgeführte Nebenwirkung zuschreiben möchte. Es kann genauso gut sein, dass das Medikament überhaupt nichts damit zu tun hat. Die Ärzte suchen aktuell einfach nach möglichen Erklärungen und ich greife inzwischen ehrlich gesagt nach jedem Strohhalm, weil mich die ganze Geschichte körperlich ziemlich mitnimmt.
Daher meine Frage: Hat jemand mit Psoriasis/PsA unter Taltz oder einem anderen IL-17-Hemmer schon einmal unerklärlich stark erhöhte Leberwerte, kolikartige Bauchschmerzen oder eine vermutete immunvermittelte Leberreaktion erlebt?
Mich würden vor allem Erfahrungen interessieren, wie das bei euch abgeklärt wurde und ob sich am Ende eine Ursache finden ließ.