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Hallo an alle Leidensgenossen,
habe seit 98 Rheuma mit Schuppenflechte.
Werde 36Jahre alt und habe schon einiges mitgemacht.
Seit ca. drei Jahren spritze ich einmal wöchentlich Raptiva.
Damals konnte ich nach ca. 5 - 6 Spritzen eine wesentliche Besserung erkennen und war nach ca. 10 Spritzen kpl. Erscheinungsfrei. Körper war zu 90% befallen.
Nach 3 Monaten musste ich eine Pause einlegen um zu sehen wie lange Raptiva seine Wirkung anhält. Nach 5 Wochen merkte ich wie sich unter der Haut etwas tut - ein sehr unangenehmes Gefühl.
Kurz drauf war es soweit - die Schuppenflecht brach so stark und schnell aus so etwas habe ich noch nicht gesehen an mir.
Mein Hautarzt hatte sofort wieder mit Raptiva angefangen - eine Besserung trat zum Glück wieder ein und bis heute bin ich fast Erscheinungsfrei.
Mal ein paar kleine Flecken und seit neuem Schuppenflechte unter einem Fingernagel.
Jetzt kommts:
Mein Hautarzt sagte diese Woche zu mir - er habe sein Budget im letzten Jahr um tausende von Euro überzogen, er habe Einspruch eingelegt aber wenn er verliert kann er mir Raptiva nicht mehr verschreiben bzw. er kann seine kostenintensivsten Patienten nicht weiter behandeln weil er keinen Ärger mehr mit den Krankenkassen, Ärztekammer usw. haben will.
Jetzt steht man da wie ein Depp - es gibt ein Medikament das einem Hilft und zu 100% einen Gesellschaftsfähig macht - aber kein Hautarzt verschreibt es dir da es zu Teuer ist.
Was habt ihr für Erfahrungen gemacht, was glaubt ihr wie es weitergeht????
Fragen über Fragen.
Freue mich sehr auf Eure Antworten!!!!
MfG Tom