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Hilferuf aus dem Libanon

Hilferuf aus dem Libanon

Ein junger Christ aus dem Libanon, Vater von zwei Kindern (3 und 5 J.) leidet seit nunmehr als 4 Jahren an Psoriasis. Der Zustand seiner Haut hat sich trotz Behandlung zusehends verschlechtert. Gesicht, Hände, Brust, Beine und Rücken, ja das ganze Körper sehen schlimm aus. Seine kleinen Kinder und seine Frau leiden unermeßlich. Sie fürchten sich und leben ständig in Angst. Er kann weder arbeiten, noch das Haus verlassen. Alle meiden ihn, weil sie eine Ansteckung fürchten, denn die Menschen wissen nichts über diese Krankheit. Außerdem lebt er in einem Land (Libanon), wo man für Arzt und Medikamente selbst bezahlen muß.

Wer Kann helfen? und wie kann man helfen?

Ich bin für Vorschläge und Anregungen sehr dankbar, da ich auf diesem Gebiet keine Erfahrungen habe.

[marquee]Hilferuf aus dem Libanon[/marquee]

Wer Kann helfen? und wie kann man helfen?

Hilferuf aus dem Libanon

hayek@fhtw-berlin.de

Hervorgehobene Antworten

hat er pos oder lepra,die waere ja tatsaechlich ansteckend

  • Ersteller

Ich habe leider Hartmut falsch verstanden. Ich entschuldige mich bei ihm.

Hallo Hayek,

ich glaube mit Zynismus hat das wenig zu tun ... Psoriasis und Lepra sind wirklich sehr leicht zu verwechseln, soweit ich weiß ... deswegen haben ja die Psoriatiker schon seit jahrhunderten Probleme mit der Gesellschaft :-(

Viele Grüße

Wie kann man helfen ?

Ich gehe nach der Beschreibung mal davon aus, dass es den Mann heftig erwischt hat, und er nicht nur unter einem kleinen Fleckchen hier und da leidet. Ein bischen Sälbchen langt also nicht.

1. Behandlungen wie in Mitteleuropa üblich

UVB- Bestrahlungen

- benötigen ein entsprechendes Gerät, kostet irgendwo zw. 2000 und 5000 Euro

- benötigen ärztliche Kontrolle

Systemische Therapie Fumaderm oder Basistherapeutika

- reine Medikamentenkosten zwischen 25(MTX) und 200 (Fumaderm) Euro/Monat

- benötigt ärztliche Kontrolle mit Laboruntersuchungen ( weitere Kosten, die lokal anfallen)

Zu bekommem ist das beides auch im Libanon - wenn man das Geld hat. Die Betreuung muß vor Ort erfolgen, selbst wenn man die Medikamente hinschaffen könnte.

2. Totes Meer

Israel fällt flach, aber es gibt ja auf der jordanischen Seite auch Möglichkeiten. Die Preise sind aber eher mitteleuropäischer Standard. Hier fallen für einen sinnvollen Aufenthalt von einigen Wochen auch mindestens 800 bis 2000 Euro an, auch ohne Flug von Europa aus.

Eine Überlegung: Gibt es die Möglichkeit als Libanese in Jordanien zu arbeiten, z.B. im Bereich der Kliniken am toten Meer. Dann hätte der Mann mehrere Probleme auf einmal gelöst. Er hätte eventuell Arbeit, und im Bereich der Kliniken wird er mit seiner Krankheit nicht ausgegrenzt, da dort eh jede Menge Psoriatiker rumlaufen.

A Wäre er bereit das zu tun ?

B Dürfen Libanesen in Jordanien arbeiten ? ( die Arbeitslosigkeit dort ist auch nicht gering, Arbeitsstellen dürften sehr begehrt sein)

C Kennen wir von hier aus jemanden aus dem Bereich der jordanischen Kliniken, den man wegen eines Jobs ansprechen könnte (ich nicht)

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