Der Deutsche Psoriasis Bund e.V. lädt zum Tagesseminar des ein. Angesprochen führen sollen sich Patienten, Angehörige sowie an alle Interessierten.
Es wird Vorträge geben – zum Beispiel:
„Psoriasis – nur eine Haut- und Gelenkerkrankung?“ – Entstehung, Vorkommen und Ausprägungsformen der Erkrankung sowie Diagnosemöglichkeiten und Schweregrade.
Vertiefte Informationen zu Therapiemöglichkeiten (äußerliche, innerliche und physikalische Therapien)
Krankheitsbewältigung
Referenten sind der Hautarzt Dr. Thomas Rosenbach und ein/e Rheumatolog/in.
Die Teilnahme ist für alle kostenlos, egal, ob Mitglied beim DPB oder nicht.
Anmeldungen gehen an info@psoriasis-bund.de oder unter Telefon 040 223399-0.
Weitere Informationen gibt's auf der Internetseite vom DPB.
Die Veranstaltung wird von sechs Pharmafirmen finanziell unterstützt.
22.08.2026 08:00
bis
14:00
Nachdem Claudia mich neulich schon so nett begrüßt hat, möchte ich mich kurz vorstellen:
Ich lebe in Hamburg, bin 60 Jahre alt und habe seit 40 Jahren Pso. Wie Ihr Euch vorstellen könnt, habe ich im Laufe der Jahre so ziemlich jede Therapie mit gemacht die sich mir angeboten hat. Andererseits habe ich auch jahrelang gar nichts gemacht („es hat ja eh nichts wirklich geholfen“) und entsprechend ausgesehen und gelitten. Nach 4 Kuren (Bad Oenhausen, Westerland, Totes Meer, Borkum), die jedes Mal ca. ein halbes Jahr Entlastung gebracht haben, bin ich vor ca. 3 Jahren mal wieder in die UKE-Hautpoli gegangen, da mein Hautarzt nicht mehr helfen konnte oder wollte. Dort bekam ich Fumaderm. Ich hatte fast keine Nebenwirkungen und nach langer Zeit das Gefühl dass meine Haut besser wird und sogar erscheinungsfrei werden könnte, aber nach 6/7 Monaten gingen meine Leberwerte in den Keller und ich musste die Therapie abbrechen. Immerhin hielt die Wirkung länger als ein halbes Jahr an. Danach kam MTX mit dem gleichen Resultat: erst gute Besserung und nach ein paar Monaten war die Leber wieder fertig. Nach angemessener Wartezeit und entsprechender Verschlechterung der Haut, wurde mir Raptiva vorgeschlagen. Nach den vorhergegangenen Erfahrungen, war ich vorsichtig und habe mich erst mal ausgiebig informiert (ca.70% Erfolgsaussichten, nach Absetzen heftiger Rebound, wenig Langzeiterfahrungen). Das war im Sommer 2008. Passenderweise erschien damals ein kleiner Artikel im Abendblatt, dass in den USA ein Patient an den Folgen von Raptiva gestorben war. Etwa gleichzeitig bekam meine Frau von einer Kollegin den Tipp, ich sollte es doch mal mit Accupunktur versuchen, „sie würde da jemanden kennen“. Trotz großer Skepsis habe ich mich breitschlagen lassen und bin brav 3 mal die Woche hingegangen. Als sich nach 2 Monaten immer noch nichts getan hatte, wollte ich wieder aufhören. Nach einer weiteren widerwillig absolvierten Woche setzte aber tatsächlich eine deutliche Besserung ein. Der Juckreiz verschwand, die Herde wurden flacher, die Schuppen wurden weniger. Inzwischen sind Oberarme und Rücken erscheinungsfrei und die anderen Herde verblassen langsam – gaaaanz langsam (aber ich kann schon wieder schwarze Hemden tragen!). Ich werde wohl noch 2 – 3 Monate brauchen bis die letzten Herde verschwunden sind (3x die Woche 60 – 80 Nadeln und eine Salbe auf Leinölbasis). Bis auf ein paar blaue Flecken und ein paar heftige Piekser gibt es keine Nebenwirkungen. Und die Nadeln scheinen auch sonst gut zu tun, eine Keratose im Gesicht und ein paar Warzen sind auch verschwunden. Ich fühle mich so wohl wie schon lange nicht mehr.
Soviel für Heute. Ich erzähle Euch wie es weiter geht.
Wolfgang