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    Erfahrungsbericht: Gudrun (32)

    Hallo,

    ich möchte von meinen Erfahrungen mit Fumaderm berichten.

    Vor etwa 8 Jahren brach die Psoriasis bei mir aus und war seitdem stets auf dem Vormarsch. Alle lokalen Therapien und auch die Lichttherapie blieben relativ wirkungslos.

    Vor etwa zwei Jahren machte mich meine Hautärztin auf Fumaderm aufmerksam. Nach einer schwierigen Einstiegsphase mit Flush, Bauchkrämpfen und Durchfall habe ich Fumaderm gut vertragen. Auch meine Laborwerte sind in Ordnung.

    Mittlerweile nehme ich jeden dritten Tag eine Tablette und halte damit meine Haut völlig erscheinungsfrei. Wenn ich bei der Einnahme zu schlampig werde und nur jeden vierten Tag eine Tablette nehme, kann sich schon einmal eine Stelle zeigen. In diesem Fall steigere ich kurzfristig auf eine Tablette pro Tag.

    Ich kann Fumaderm nur empfehlen und finde es skandalös, dass aus Kostengründen Patienten dieses Medikament vorenthalten wird. Seit Fumaderm habe ich wieder ein ganz anderes Lebensgefühl.

    Grüße

    Gudrun (32)


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    Recommended Comments

    Habe die Schuppenflechte seit dem 7. Lebensjahr, und das ist eine lange Zeit. Ich hatte viele Jahre keine größeren Stellen, aber dies Jahr hat es mich erwischt. Ich bin auf das Medikament gestoßen durch meine Hausärztin, die es aber nicht verschreiben durfte. Da mein Blutbild in Ordnung ist, konnte ich meinen Hautarzt dazu überreden. Die Nebenwirkungen habe ich schon in der vierten Woche - Magenkrämpfe und Durchfall den ganzen Tag. Aber ich halte durch, da ich schon zu viel mitgemacht habe - Krankenhaus von Kind an, und was am schlimmsten war, die Ausstoßungen von Kindern in meiner Schulzeit Nach vierzig jahren hat man keinen Bock mehr auf Salben und Krankenhaus. Ich melde mich wieder bei der nächsten höheren Dosierung.

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    Hallo zusammen!

    Ich kann Fumaderm echt jedem empfehlen.Ich nehme jetzt seit sechs Monaten die Tabletten, und meine Haut ist fast erscheinungsfrei. Die Nebenwirkungen sind der Hammer, Übelkeit, Hitzewallungen, Magenkrämpfe. Geht aber auch vorbei. Ich kann es nur weiter empfehlen. Meine Haut ist so toll geworden. Ich könnte die ganze Welt umarmen. Kopf hoch.

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    Fumaderm DANKE!

    Seit 35 Jahre habe ich eine schwere Schuppenflechte (75% meiner Haut). Sämtliche Methoden habe ich ausprobiert (PUVA, Totes Meer usw.) alles hinter mir. Nach nunmehr 35 Jahren bin ich das erste Mal seit sechs Monaten beschwedenfrei. Ich nehme täglich 3 Tabletten und ich habe meine Ruhe. Ich kann ins Schwimmbad, T-Shirt tragen kurze Hosen. Juhu!Natürlich habe ich die Nenebwirkungen (Durchfall, Hitze, rotes Gesicht. aber ich bin beschwerdefrei - DAS wichtigste überhaupt. Auf die Tabletten hat mich nicht mein Hautarzt gebracht (ihn kenne ich seit 10 Jahren) sondern mein Hausarzt.Ich kann nur dem Klinikum Nord (Tagesklinik) in Nürnberg Danke für die schnelle und tolle Behandlung sagen!

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    Hallo, ich bin Claudia (37 Jahre)und habe seit dem Kindesalter die Pso - mal mehr mal weniger, aber immer an Stellen, die offensichtlich sind, wie Hände, Unterarme und Unterschenkel sehr stark.War schon zur Kur, habe Puva bekommen - danach war ich ca. 4 Wochen erscheinungsfrei. Habe verschiedene Salben bekommen etc. Meine Hautärztin konnte mir Fumaderm nicht verschreiben, weil mein Blutbild immer schlecht war. Seit 3 Wochen endlich kann ich Fumaderm nehmen, habe mit initial angefangen, bis auf 3 Tabl. täglich. Seit gestern nehme ich die "richtige" Fumaderm. Also ich kann nur sagen, dass ich totale Schiss hatte wegen der Nebenwirkungen - Magen, Darm usw. Ich habe nämlich auch eine chronische Gastritis. Ich habe außer mal ein bisschen Druck in der Magengegend oder, dass mir manchmal die Beine warm werden, überhaupt nichts. Meine Haut hat sich erstmal bisschen verschlimmert. Ich hoffe, dass mir die Nebenwirkungen mit der Fumaderm (blau) auch erspart bleiben und sich bald eine Besserung einstellt. Noch ein Tipp: Ich habe die Tabletten immer ca. 5-10 Min. vor dem Essen mit 0,5 Liter Milch oder bisschen Trinkjoghurt eingenommen, vielleicht vertrage ich sie deshalb so gut. Alles Gute an meine Leidensgenossen! Liebe Grüße!

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    Fumaderm :-)

    Hallo zusammen -

    Ich bin 21 Jahre jung und habe seit ca 6 Jahren psoriasis. Leider bekam ich vor 3 Monaten einen extremen Schub, so dass der Oberkörper, Kopfhaut, Beine und Arme stark schuppte. Auch ich wurde sofot mit UVB Strahlen behandelt, doch leider mit mäßigem Erfolg. Schließlich entdeckte ich Fumaderm.

    Seit genau einem Monat nehem ich jetzt die richtigen Fumaderm (blau) und meine Haut weißt jetzt nur mehr rötungen auf. Die Schuppenbildung auf der Haut hat sich zu 99% eingestellt. Ich werde nach wie vor neben der Fumaderm Therapie mit UVB Strahlen behandelt um das Hautbild zu verschönern. Zu den Nebenwirkungen:

    Ich hatte natürlich bedenken aufgrund der bekannten Nebenwirkungen, doch ich persönlich habe noch nie etwas gespürt. Einfach nix, das selbe, als würde ich Tic-Tac essen. Ich bin voll berufstätig und die Therapie beeinflusst mich kein bisschen.

    Tipp: Für die Kopfhaut nehm ich "Clarelux" -ein Schaum zum auftragen. Nach genau zehn Tagen war meine Kopfhaut 100ig; Schuppenfrei.

    Wünsch euch allen eine gute Besserung und das von ganzem Herzen.

    lG Chris

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    Tips für Fumaderm Einnahme

    Wollte mal kurz meine Erfahrung mitteilen.Ich nehme Fumadern seit etwa einem Jahr und bin sehr zufrieden.Habe meine Höchstdosis von 6 Tbl. auf 2Tbl. am Tag reduzieren können und die Pso ist weitgehen nicht mehr zu sehen und wird langsam aber sicher immer weniger.Zur Einnahme habe ich folgenden Tip: Ich nehme die Tabl. etwa 15 minuten vor dem Essen so das sie weiter im Magen und Darmtrakt gerutscht sind, auserdem nehme ich sie ein mit Sojamilch (billig bei Aldi z.B.)hatte dadurch nie Megenprobleme bisher.Zu guterletzt noch zu den Flusch: Wenn ich merke das ein Flusch im Anmarsch ist nehme ich eine Aspirintablette in Wasser aufgelöst das hilft wegen der ACC Säure den Flusch zu unterbinden sprich er wird entweder komplett gestoppt oder ist sehr abgeschwächt :-)

    Mfg Steve

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    Wie lange dauern die Nebenwirkungen an?

    Ich habe von meinem Hautarzt Fumaderm verschrieben bekommen, musste sie doch relativ schnell wieder absetzen, da mein Job es mir unmöglich macht, ständig mit Magenkrämpfen und Durchfall meine Zeit auf Toilette zu verbringen.Kann mir jemand sagen, wie lange es dauert, bis sich die Nebenwirkungen mit den Magenkrämpfen und dem Durchfall in etwa legen werden?Möchte es gerne mit den Tabletten weiter versuchen, zur Not vielleicht auch meinen restlichen Urlaub von 2 Wochen dafür nutzen, um meinen Job nicht damit zu belasten.Würde mich sehr über viele Informationen von Ihnen freuen.

    MfG Steffi

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    Neuees Leben dank Fumaderm:0)

    Hallo, ich bin 24 Jahre alt und vor 12 Jahren ist die Pso bei mir ausgebrochen. Jahrelang musste ich mich mit Salben und Lichttherpien zufrieden geben, ohne eine Verbesserung erleben zu dürfen. Bis zu dem Tag, an dem ich meine derzeitige Hautärztin kennen gelernt habe.:0) Fumaderm ist das Beste, was mir passieren konnte, abgesehen von den anfänglichen Nebenwirkungen. Meine Lebensqualität hat sich enorm erhöht! Es ist ein tolles Gefühl bei 35°C leichtbegleitet das Haus zu verlassen ohne sich unwohl fühlen zu müssen! Für Steffi: Die Nebenwirkungen sind ganz verschieden, wie du sicher auch schon gelesen hast! Manche haben sie gar nicht und andere erwischt es über einen längeren Zeitraum! Mich hat es die ersten 5Wochen fast jede Nacht erwischt! Aber das Ergebnis lohnt sich!!! Ich drück dir fest die Däumchen! Du schaffst das auch

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    Frage?

    Hallo ihr Lieben,

    erstmal freue ich mich für Alle, denen Fumaderm geholfen hat :D:D

    Meine Frage ist nun, sieht man wirklich nichts mehr von der Schuppenflechte oder sind die stellen leicht gerötet, narbenhaft?

    Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass es "spurlos" verschindet.

    Leide auch an Schuppenflechte bin mir aber unsicher, meine Ärztin auf Fumaderm anzusprechen.

    Was ratet ihr mir den?

    LG.

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    Kann Fumaderm nicht helfen?

    Ich habe Psoriasis seit 44 Jahren und nach allen möglichen erfolglosen Therapien bekam ich im 2001 MTX-20 verschrieben.9 Jahren war ich beschwerdenfrei und glücklich.Im 2010 wurde ich am Brustkrebs operiert,hatte 33 Bestrahlungen und Methotrexat wurde abgesetzt.Mein Pso kam zu starkem Ausbruch,nach Cignolin, UVB Behandlung die nur kurzzeitige minimale Besserung brachten,habe ich mit Fumadermtherapie angefangen.Mit Nebenwirkungen geht es,nachts oft ..Flusch,aber verträglich, nur die Haut verbessert sich nicht,eher ist schlimmer geworden,sehr rot und ich bekomme neue Stellen.Ich nehme jetzt 4 blaue Tbl.,will auch auf 6Tbl.steigen,aber wann kommt die Besserung? Villeicht hat es Verbindung,das ich Tamoxifen 20 wegen Brustkrebsgeschichte nehme? Ich bin traurig und verzweifelt.Villeicht kann jemand mir ein Tipps geben.Olga.2.05.2011

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    Fumaderm bedenklich?

    Hallo!

    Ich bin 23 Jahre alt und ahbe seit meinem 8. Lebensjahr mit Schuppenflechte zu kämpfen. Am stärksten ist sie an den Ellbogen, den Knien und Fußgelenken und mittlerweile auch sehr stark im Gesicht. In der HAutklinik hat man mit mir über die mögliche Therapie mit eben diesen Fumaderm Tabletten gesprochen und gleichzeitig in meinem Fall Bedenken geäußert. Warum? Nun ja ich war einmal um es so zu sagen, sehr dünn ( 35kg bei 165cm) und nun haben die Ärzte Bedenken, dass ich durch die Nebenwirkungen eventuell wieder stark an Gewicht verlieren könnte. Ich habe hier einige Berichte gelesen und bei den meisten sind eben diese Erscheinungen aufgetreten. Acuh wenn ihr keine Ärzte seid (das unterstelle ich jetzt einfach mal ganz dreist^^)würdet ihr mir eher abraten? Es ist nur so, dass ich endlich weider etwas unbefangener vor die Tür gehen würde, denn gerade die STellen im Gesicht wecken die Schaulustigkeit der Menschen doch sehr und leider musste ich die Erfahrung machen auch sehr abwertede und verletztende Sprüche zu hören. Das tut weh!

    Danke für euren Rat!

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    hI

    ICH BIN JETZT 60 Jahre alt und habe seit meinem 16. Lebensjahr Pro.

    Seit 6 Wochen nehme ih jetzt Fumaderm. Manchmal ist mir schlecht, habe Kopf- und Magenschmerzen. Durchfall inbegriffen. Aber meine Haut ist schon besser geworden. Ich nehme z. Z. 3 Tabletten am Tag. Meine Hoffnung, dass es mir hilft ist sehr groß. Habe seit 2 Jahren auch einen guten Hautarzt, mit ihm kann ich alles besprechen. Er gibt mir immer das Gefühl, ich bin ih wichtig.

    Gruß

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    Ich hoffe auf Fumaderm

    ich leide seit meinem 6.Lebensjahr an Pso-in meinen beiden Schwangerschaften (1998 und 2011)war alles verschwunden-wie schön:)jedoch habe ich es seither schlimmer als je zuvor.Meine neue Hautärztin fing erst mit MTX 15mg an,jedoch waren die Nebenwirkungen so schlimm ,dass wir die Therapie abbrachen.Jetzt nehme ich seit 5 Wochen Fumaderm und hoffe einfach darauf.NNebenwirkungen keine

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    Hallo,

    vor etwa 12 Jahren ist bei mir (49 Jahre-männlich) die PSO ausgebrochen, nach einiger Zeit auch an den Händen. Es folgte wie bei vielen von euch eine Vielzahl von Therapien, angefangen von alle gängigen Salben, Lichttherapie und MTX-Spritzen. Der richtige Erfolg an den Händen/Fingern blieb jedoch aus. Seit etwa 3 Jahren nehme ich nun Fumaderm. Nach einer Eingewöhnungszeit ist glücklicherweise die PSO an den Händen/Fingern fast ganz verschwunden. An anderen Körperstellen (Ellennbogen usw.) muß ich jedoch bei Bedarf weiter Salben auftragen. Ich nehme als Erhaltungsdosis zur Zeit 1 Tablette am Tag. Dieses möchte ich auch nicht steigern, ich hoffe die anderen Körperstellen anders in den Griff zu halten. Ansonsten durch Fumaderm keinerlei körperliche Beschwerden, auch Blutbilder sind immer gut. Ich bin wirklich froh, dass gerade die Hände wieder so gut sind. Allen Leidensgenossen wünsche ich ebensolchen Erfolg.

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    nehme seit oktober 2012 fumader bim jetzt bei 2-1-2 und habe keine probleme nehme sie morgens ohne etwas zu essen auch mit der flüssigkeits zunahme klappt es nicht so hoffe es bleibt auch so also lasst euch nicht von allen berichten verrückt machen wünsche euch gute besserung und ein beschwerde freies leben

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    Hallo

    Ich habe seit gestern nun auch Furaderm bekommen, allerdings erst Furaderm init was ich 3 Wochen nehmen soll, dann Furaderm (Normal)! Hat jemand Erfahrung gemacht mit dem Vorläufer Init? Hilft dieser auch schon?

    Gruß John

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    HalloIch habe seit ca 7jahren pso bin jetzt (45j männlich)meine PSO hat sich die letzten 2 Jahre so verschlimmert das ich keine andere Möglichkeit mehr sah als mich in eine Hautklinik in München zu begeben.War 1 Woche stationär und begann mit Lichttherapie,Säure,Fumaderm.Fumaderm war mir ein Begriff da ich mich im Psoriasisforum schon lange informiert habe.Meine Freude war grenzenlos als ich endlich mit Fumaderm beginnen konnte!Nach ca 6 Wochen Lichttherapie in Verbindung mit Fumaderm Initial danach steigerung bis 1-1-1 war wirklich das Hautbild so verbessert das ich vor Glück fast geheult hätte.Nebenwirkungen waren bis dahinn meistens Nachts Flushs,Hitzegefühl ähnl.Fieber,wie Ameisenkribbeln am oberkörper und Gesicht die nachca 1 Stunde wieder verschwanden.Gelegentlicher Durchfall,und gelegentlicher (und das war das schlimmste unerträglicher Juckreiz am Oberkörper und Rücken )Diese Symptome verschwanden aber komplett.Leider bekam ich jetzt einen Anruf von der Klinik das meine Blutwerte als Nebenwirkung von Fumaderm so schlecht geworden sind das ich die Therapie sofort beenden muss.Mir ist zum heulen zumute mein Hautbild ist derzeit ein Traum,hab jetzt die Panik das es sich wieder zusehends verschlechtert,und die PSO wieder voll Präsent ist.Eins noch, aufgrund des Erfolges würde ich es sofort ohne zu überlegen wieder tun.Ich wünsch euch allen viel Kraft und Erfolg!

    Grüße Jürgen

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    Hallo!

    Gerade positive Kommentare können sicherlich aufbauen, daher auch von mir ein solcher:

    Hatte etwa 10 Jahre mittlere bis starke sichtbare Psoriasis. Ich habe auch alles mögliche ausprobiert, vom Aufenthalt in der Hautklinik über Baden mit diversen Mitteln, UV usw usw. Diese Methoden, die nicht wirklich geholfen haben, hoffe ich nie wieder in Anspruch nehmen zu müssen. Dank Fumaderm bin ich bis auf 2-3 Ministellen beschwerdefrei. Gut, die Kopfhaut juckt schon noch, aber damit kann man ja leben. Nun habe ich das Glück, dass ich kaum Nebenwirkungen habe. Mittlerweile nehme ich noch eine Tablette/Tag - davon habe ich zwar auch fast täglich einen Flush - und das auch mal zu Arbeitszeiten - aber das ist nicht so tragisch. Lieber ne rote Birne als Schuppen!

    Ganz tolles Medikament!

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    Hallo,

    ich leide seit 15 Jahren an Schuppenflechte. Es hat ganz klein auf der Kopfhaut angefangen. Mittlerweile habe ich sie auf der kompletten Kopfhaut, beiden Ohren, an den Ellenbogen, an den Händen und seit einer Woche sogar an den Knien.Ich habe absolut jede Therapie ausprobiert. Nichts hat geholfen und wenn dann nur kurzweilig.Da ich im Hotel arbeite muss ich mich mit dem Kratzen echt zusammenreißen. Abends überkommt es mich dann oft. (Auch wenn man nicht kratzen soll! Ist immer leichter gesagt als getan!!)Mein Mann ist schon völlig genervt und zeigt null Verständnis.Gestern habe ich dann mal wieder einen neuen Hautarzt ausprobiert. Der hat mir gleich die Therapie mit Fumaderm angeboten. Er konnte es nicht nachvollziehen, dass noch kein Hautarzt vor ihm etwas von dieser Therapie erwähnt hat.Heute Morgen habe ich Urin und Blut abgegeben und Freitag geht's zur Auswertung. Drückt mir mal die Daumen, dass alle Werte gut sind und ich Fumaderm verschrieben bekomme. Ich bin diese verfluchte Flechte so leid!!!!

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    Hallo Ihr Lieben,

    Der Mann meiner Freundin nimmt seit 3 Monaten hoch dosiertes Vitamin D3 und seine Haut ist wieder normal. Er nimmt 20000 Einheiten am Tag, ohne Nebenwirkungen. Versucht das doch mal! Alles Gute!

    Karin

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    Ich bin jetzt 18 und habe fumaderm vor einem jahr verschrieben bekommen. Anfangs war die wirkung total toll & meine haut war echt super. Dann fingen die nebenwirkungen an, wie bereits beschrieben litt auch ich an bauchschmerzen, durchfall aber auch schwindel & teilweise wurde mir sogar heiß und meine haut wurde am ganzen Körper aufeinmal knallrot. Mein arzt meinte diese 'schocks^ können auftreten. Dann bekam ich leider eine Erkältung und meine psoriasis kam leider zurück (ist ja meistens so). Nach diesem "rückfall" habe ich die tabletten weiter genommen wie zuvor, doch eine besserung war dann nicht mehr in sicht.mein Arzt meinte ich soll die Dosis erhöhen, doch auch dies brachte nichts außer schlimmere nebenwirkungen. Ich habe die Tabletten kurz darauf abgesetzt. (Juli 2013) jetzt habe ich wieder angefangen (ca vor einem monat) zuerst war der effekt wieder gut & auch die nebenwirkungen blieben größten teils aus. Jetzt nach einer weile ist der effekr nicht mehr so toll. Ich habe das Gefühl mein Körper gewöhnt sich nach einer weile an die tabletten und dann wirken sie nicht mehr (auch bei cremes usw) gehts jemand ähnlich?

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    Hallo Claudia,

    ich habe deinen Beitrag über die Fumaderm Medikamente gelesen. Ich hoffe du hattest inzwischen damit Erfolg! Ich wollte dich fragen wieviel Tabletten du täglich von den "richtigen" Fumaderm Tabletten einnimmst bzw.eingenommen hast? Am Anfang beginnt man ja mit den Fumaderm initial Tabletten aber dann folgen die richtigen Fumaderm Tabletten.Ich frage deshalb, weil man Arzt noch ein bißchen unerfahren mit diesem Medikament ist. Er hat mir empfohlen täglich EINE TABLETTE von den richtigen Fumaderm Tabletten zu nehmen, jedoch habe ich die Befürchtung das diese Dosis zu niedrig angesetzt ist und dass das Medikament seine Wirkung dann nicht richtig entfalten kann. Über eine kurze Antwort würde ich mich sehr freuen!

    Liebe Grüße mia

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    • Redaktion
      By Redaktion
      Larissa kann ohne Medikamente weder Haushalt und Familie versorgen noch zur Arbeit gehen. Von der Krankenkasse fühlt sie sich im Stich gelassen. Der Erfahrungsbericht einer Betroffenen.
      Seit mehr als 20 Jahren leide ich an Gelenkschmerzen, v.a. in der linken Schulter, die regelmäßig auf meine angeblich degenerierte Wirbelsäule und die durch meinen Beruf - ich bin Krankenschwester - entstehenden Belastungen zurückgeführt wurden. 'Therapie' hieß also: "Schlucken Sie mal dieses oder jenes Schmerzmittel", "Gehen sie zur Krankengymnastik", Überlegen Sie sich, ob sie nicht besser den Beruf wechseln".
      Ziemlich unbefriedigend, fand ich. Aber was sollte ich machen?
      Während der ersten Schwangerschaft vor 14 Jahren kamen plötzlich Hauterscheinungen dazu, die als ,hormonbedingt' eingestuft wurden: meine Fußsohlen wurden trocken und dort bildeten sich schmerzhafte, tiefe, oft blutende Risse.
      Bis 1992 änderte sich an diesem Bild trotz ständiger Salbentherapie nichts, dann erschienen als Folge einer Antibiotika-Therapie plötzlich kleine Bläschen in meinen Handinnenflächen und unter den Fußsohlen.
      Die Diagnose hieß: Allergie. Die Therapie bestand aus weiteren Salben, inzwischen kortisonhaltig, brachte aber auch kaum Linderung. Ungefähr ein Dutzend Hautärzte habe seitdem ,verschlissen' und ebensoviele unterschiedliche Diagnosen gehört, die letzte – nach PE 1996 – war 'Neurodermitis'.
      Noch immer mit Kortisonsalbe, fuhr ich dann im letzten Sommer zu einer ambulanten Badekur an die Nordsee, wurde dort sehr überraschend mit einer mir bis dahin völlig unbekannten Therapie konfrontiert (heißer Schlick, direkt auf den befallenen Hautstellen) und erlebte zum ersten Mal eine deutliche Besserung.
      Noch 4 Wochen nach der Heimreise war meine Haut praktisch symptomfrei, obwohl ich ganz bewusst seit Beginn dieser Behandlung auf eine reine Fettsalbe umgestiegen war. Danach erschien das Ekzem allerdings langsam wieder.
      Im Mai diesen Jahres erkrankte ich an einem Virusinfekt, in dessen Verlauf plötzlich alle Gelenke rheumatische Veränderungen aufwiesen, besonders schlimm waren die Knie- und Fingergelenke sowie (mal wieder) meine linke Schulter betroffen. Zudem breitete sich das Ekzem schlagartig über den gesamten Körper aus, einzige Ausnahme Oberarme und Gesicht. Der Verdacht auf Lupus erythematodes stand im Raum, hat sich aber zum Glück nicht bestätigt, dafür hieß es dann 'Psoriasis pustulosa plantaris mit Gelenkbeteiligung'.
      Dank Kortison – diesmal nicht nur in der Salbe – sind die Hauterscheinungen zurückgegangen, zur Zeit sind wie immer die Fußsohlen betroffen, dazu gibt es einige Herde an den Unterschenkeln und -armen, in den Handinnenflächen sowie einen am Rücken.
      Schlimm ist nur, dass die Schmerzen in den Gelenken kaum zurückgehen. Ohne Medikamente bin ich nicht in der Lage, meinen 5-Personen-Haushalt zu versorgen, an 'zur Arbeit gehen' ist überhaupt nicht zu denken. Außerdem habe ich durch die Kortisoneinnahme leider ziemlich viel an Gewicht zugelegt, das ich gern wieder loswürde, schaffe es aber allein nicht.
      Aus diesen Gründen rät mir mein Hausarzt zu einer erneuten Kur, diesmal stationär, und wenn möglich wieder in Horumersiel (oder einem anderen Ort, an dem es diese Schlickpackungen gibt).
      Leider spielt meine Krankenkasse da überhaupt nicht mit. Alle haben zwar Verständnis für meine Situation, aber eine Kur wird bisher nicht genehmigt. Eher würde man mir auf unbestimmte Zeit eine Haushaltshilfe genehmigen, ich könne ja auch einen vorläufigen Rentenantrag stellen – und den Entzug, wenn ich irgendwann dann doch mal medikamentenabhängig geworden bin, zahlt man sicher auch... Ich bin sauer!
      Heute morgen hat man mir – nach langen Kampf – zumindest einen Kurantrag für die BfA mitgegeben. Ich habe ihn auch ausgefüllt und werde ihn abschicken, obwohl ich genau weiß, daß der Rentenversicherungsträger bei Psoriasis nicht zuständig ist (wovon meine Krankenkasse angeblich ebensowenig weiß wie von der Möglichkeit, bei dieser Erkrankung auf die 4-jährige Sperrfrist zu verzichten!)
      Ich bin mal gespannt, wie das weitergeht. Zermürben lasse ich mich durch diese Hinhalte-Taktik nicht so schnell.
      Mit freundlichen Grüßen
      Larissa (39)
    • Redaktion
      By Redaktion
      Claudia möchte sich mit der Schuppenflechte abfinden und einfache Methoden ausprobieren. Sie sagt aber selbst: Sie hofft auf etwas, das dauerhaft hilft. Der Erfahrungsbericht einer Betroffenen.
      Mein Name ist Claudia, bin 25 Jahre alt und leide seit 1 1/2 Jahren unter PSO.
      Ausgelöst wurde es mit der Schwangerschaft mit meinem zweiten Sohn im Sommer 2003. Anfangs dachte ich, das wäre eine Sonnenallergie. Ich bekam kleine weiße Pusteln auf den Handinnenflächen und auf den Fußsohlen ganz schwach.
      Dann kam der Herbst und Winter und es war plötzlich verschwunden. Als mein Sohn im Frühjahr geboren wurde, bekam ich schlagartig neue Schübe, die im Sommer noch schlimmer wurden und es sich auch mittlerweile auf der ganzen Hand ausbreitete. Aber es waren nur die Pusteln, die beim Aufplatzen bluteten. Im Spätsommer fing die Haut an einzureißen und ich bin vor zwei Monaten dann zum Arzt gegangen. Die Diagnose traf mich sehr hart. Ich wusste auch bis zu diesem Zeitpunkt nicht, dass es unheilbar ist und niemand weiß, woher sie kommt und was man dagegen tun kann.
      Meine Ärztin hat mir Psorcutan Beta verschrieben, was auch für ein paar Wochen Heilung schaffte. Es kamen aber wieder neue heftige Schübe, da ich die Salbe absetzte. Sie hat mir dann für drei Tage Dermatop verschrieben. Aber bis heute habe ich keine Besserung. Vor einer Woche sah es richtig gut aus. Dann bekam ich aber meine Periode, und zeitgleich noch einen entzündenden Zahnhals.
      Bis jetzt habe ich noch keine Erfahrung mit meiner Krankenkasse gemacht. Aber bei mir ist es auch nicht so schlimm wie bei anderen. Ich habe ja noch Glück gehabt. Obwohl es sehr schmerzhaft ist, es mir beim Bezahlen im Supermarkt oder ein einfaches Händeschutteln unangenehm ist, und ich auch keine Lust mehr habe mit Handschuhen ins Bett zu gehen. Ich vermute mal, es liegt an den Hormonen und dass ich sehr viel Stress habe.
      Auch was die Ernährung betrifft, kann ich nichts zu beitragen. Habe kein Übergewicht, esse nicht viel, keine Süßigkeiten, keinen Kaffee, kaum Fett (Fleisch). Mein einziges Laster ist das Rauchen, was ich aber jetzt auch einstellen werde. Habe ich ja in den Schwangerschaften und Stillzeiten auch geschafft.
      Ich werde versuchen, mich damit abzufinden und einfache Methoden ausprobieren, wie zum Beispiel zum Besprechen gehen.
      Ich wünschen allen, dass sie mit ihrer Krankheit leben lernen und dass es für uns alle bald etwas wirklich erfolgversprechendes gibt, das uns heilt. Auf Dauer.
      Einen lieben Gruß
      Claudia aus Lübeck
    • Redaktion
      By Redaktion
      Claudia hat jüngst gute Erfahrungen mit eiweißreicher Ernährung gemacht. Nun beobachtet sie sich und ihre Haut - und muss sich neuen Herausforderungen stellen. Der Erfahrungsbericht einer Betroffenen.
      Hallo,
      meine Name ist Claudia. Ich bin 35 Jahre alt und leide seit vier bis fünf Jahren an der Psoriasis pustulosa - beschränkt auf die Handflächen und die Fußsohlen.
      Nach dem ersten Schreck und der Aussage einer Hautärztin, was das ist, das diese Pusteln vor allem an den Händen verursacht, bekam ich eine Kortison-Salbe. Da zu diesem Zeitpunkt ein sehr kleines Kind hatte, das ich mit "Kortison-Fingern" nicht anfassen wollte, setzte ich die Salbe schnell wieder ab.
      Zunächst schien es, als gäbe es einen Zusammenhang mit den Jahreszeiten oder mit Stress-Situationen.
      Den letzten Herbst/Winter (2004/05) über ging es mir psychisch nicht besonders gut, aber die Psoriasis zeigte sich davon unbeeindruckt und blieb verschwunden. Es wurde langsam Frühling, der Stress liess nach. Eben wollte ich aufatmen, da tauchten die ersten Pusteln an Händen und Füssen wieder auf. Beim Hausarzt liess ich die Blutwerte untersuchen, das Ergebnis war erfreulich: alles OK.
      Ich nahm mir die Symptome von verschiedenen Mangelkrankheiten vor. Vitamin-Tabletten brachten keine Besserung - erstmal nicht. Schließlich stieß ich auf die Symptome von Eiweißmangel und beschäftigte mich mit den Aufgaben der essentiellen Aminosäuren im Körper im Detail. U.a. ist Eiweiß der Trägerstoff für das körpereigene Cortisol.
      Seit zwei Wochen achte ich auf eiweißreiche Ernährung, insbesondere Erdnüsse, Thunfisch, mageres Fleisch, Milchprodukte. Ich habe das Glück, keine Nahrungsmittelallergie zu haben.
      Die meisten Pusteln sind inzwischen abgeheilt, alle sind ausgetrocknet und es ist der erste Morgen gewesen, an dem ich aufstand und keine weitere neue Pustel erschienen war.
      Dieser Erfolg hat sich nach der Ernährungsumstellung so schnell gezeigt, dass es mich wirklich staunen lässt. Und das, obwohl die nächste Krise bereits im vollen Gang ist. Ich werde mich einer Biopsie unterziehen müssen, weil eine Hautveränderung an anderer Stelle dazu Anlass gibt. 4 Ärzte meinen, das wäre gutartig, aber um ganz sicher zu sein und mich vollends zu beruhigen, lasse ich die Biopsie machen.
      Sollte die Psoriasis trotz eiweißreicher Ernährung wiederkommen, wenn diese Krise gemeistert ist, werde ich mir irgendeine Herausforderung suchen müssen - denn dann ist sie ein Symptom von Langeweile.
      Viele Grüße
      Claudia
      Tipps zum Weiterlesen
      https://www.psoriasis-netz.de/ernaehrung/schuppenflechte-und-ernaehrung.html
    • Redaktion
      By Redaktion
      Viele Leute mit Psoriasis palmoplantaris arbeiten mit ihren Händen oder müssen für lange Zeitabschnitte auf ihren Füßen stehen. "Ich hatte einen Patienten mit Psoriasis palmoplantaris, der Koch war", berichtet der Arzt Abby Van Voorhees. "Ich empfahl ihm, während des Kochens Handschuhe zu tragen. Das konnte er aber nicht, weil ihm mit Plastikhandschuhen die Sicherheit fehlte."
      Es kann schwierig sein, einerseits die Anweisungen des Arztes und andererseits die Aufgaben des Berufs zu erfüllen. Mitglieder der US-amerikanischen Selbsthilfevereinigung National Psoriasis Foundation haben diese Herausforderung in vielen unterschiedlichen Weisen erfahren.
      Richard Hester, Produktionsarbeiter, Bangor (Pennsylvania)
      In seinem Job muss Richard Hester den ganzen Tag auf den Füßen sein. Er "steht es einfach durch". Er zeigte einem Vorgesetzten seinen Fuß mit einer pustelartigen Psoriasis. Sein Arbeitgeber erkannte an, dass Richard Hester immer Sandalen tragen muss, weil die Luft seine Stellen bessern läßt.
      Marie Sweeney, Krankenschwester, Oceanside (New York)
      Als Krankenschwester sorgte sich Sweeney darum, dass ihre Patienten Angst vor Berührung haben könnten. "Meine Hände schälten sich ständig, und sie bluteten. Ich wurde sehr gehemmt." Sie würde an den Händen Verbände tragen und die Patientenakten dort ausfüllen, wo die Leute sie nicht sehen könnten. Schließlich klärte sie ihren Chef auf, der ihr emotionale Unterstützung anbot. Sie bekam auch eine bessere Behandlung, die die Stellen an ihren Händen besserte.
      Trudy Sperry, Näherin, Pictou, Neuschottlands, Kanada
      Sperrys Hände sind ihr Lebensunterhalt. Lange Zeit hatte sie an den Händen eine Plaque-Psoriasis. Sie trugt Baumwollhandschuhe mit abgeschnittenen Fingern, die ihr erlaubten, ihre Arbeit zu erledigen, ohne daß sich die Hände schälen und bluten. Vor kurzem entwickelte sie eine pustulöse Psoriasis. Jetzt benutzt sie Verbände, um die Blasen zu bedecken.
      P.J. Leary, Unternehmensleiter, Raleigh, N.C.
      Nach einigen Jahren ohne Befall kehrte die schwere Psoriasis palmoplantaris vor kurzem zur Mutter und Unternehmensleiterin zurück. Alltäliche Dinge wie das Hochheben der Flasche Milch für ihren Sohn - bereiten ihr Schmerzen.
      "Es tut mir beim Laufen weh. Meine Füße schwellen an. Die Flecken breiten sich explosionsartig aus. Jeder Schritt schmerzt." P.J. Leary trägt Baumwollhandschuhe, um die Hände zu schützen. Doch sie fürchtet sich vor dem Händeschütteln im Job. Während sie darauf wartet, dass die Behandlung mit einem Biologikum anschlägt, fragte sie ihren Arzt nach einer Kortisonsalbe, um das Reisen durchzustehen.
      Quelle: Psoriasis Advance 1/2006 (Mitgliederzeitschrift der National Psoriasis Foundation)
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      Angelina lebt seit 20 Jahren mit Psoriasis pustulosa. Sie hinterfragte, was bei ihr eine solche Autoimunerkrankung ausgelöst haben könnte, warum sich ihr Körper gegen sich wendete. Der Erfahrungsbericht einer Betroffenen.
      Seit gut zwanzig Jahren lebe ich mit Psoriasis pustulosa. Angefangen an den Fusssohlen und nach wenigen Jahren auch an den Handinnenflächen. Anfänglich glaubte ich an Heilung mit Salben, Bäder, Diäten, eben allem, was man so auf alternativem und medizinischem Weg angeboten bekam. Homöopathische Mittel verhalfen mir zu einen Stillstand von ca drei Monaten, genauso Kortisonpräparate. Alles andere, auch Totes Meer, waren Scheinheilungen.
      So hinterfragte ich mich, was bei mir eine solche Autoimunerkrankung ausgelöst haben könnte, warum sich mein Körper gegen mich wendet. Zu Beginn dieser Krankheit war ich einem unglaublichen physischen und psychischen Stress unterworfen, der mir tatsächlich "unter die Haut" ging. Die folgenden Psoriasisschübe (zwei bis drei im Monat) hatten immer ähnlichen Charakter. Ich reagierte auf Verletzungen physischer und psychischer Art. Der Beweis dazu lieferte mir dann eine Operation am linken Ellenbogen. Nur zwei Stunden danach war meine linke Hand mit Pusteln übersäht, während die rechte Hand erst nach ein paar Tagen reagierte.
      Auf die gleiche Weise reagierte ich auf grenzüberschreitende, psychische Verletzungen und und Psychostress in Bezug der Partnerschaft. Vor einem Jahr kam eine nachgewiesene Psoriasis arthritis dazu. Jetzt wusste ich, dass ich mich abzugrenzen habe und habe mich vor sechs Monaten von meinem Mann getrennt. Seither - und das ist für mich fast unvorstellbar - habe ich nur noch einmal einen Schub erlebt. Die Arthritis und ihre Schmerzen werden mich zwar weiterhin begleiten. Aber das werde ich hoffentlich auch noch irgendwie in den Griff bekommen.
      Ich denke, es ist doch wirklich eine Überlegung wert, warum der Körper sich gegen sich selber richtet. Was für (vorallem seelische)Verletzungen man einfach so hinnimmt, bis der Körper sich mit einer Autoimunerkrankung wehrt, weil man sich selber nicht (mehr) wehren kann.
      Angelina

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