Medikamente
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Beipackzettel lösen bei Patienten Angst, Zweifel, Unsicherheit und Unzufriedenheit aus. Das haben Forscher der Uni Witten/Herdecke herausgefunden. Das führt dazu, dass Kranke ihre Tabletten nicht nehmen, lieber im Internet nach Alternativen suchen oder sich in Bücher vertiefen, die sie schlussendlich meist auch nicht gesünder machen. Das soll sich ändern. In einer Studie für das Forschungsministerium hat eine Forschergruppe der Universität Witten/Herdecke (UWH) die Wirkung von Beipackzetteln un
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Interview mit Professor Joachim Mössner von der Universität Leipzig Zu den Nebenwirkungen von Rheumamitteln zählen Magen- und Darm-Beschwerden. Muss man diese Probleme ernst nehmen? Unbedingt. Denn die gängigen Schmerzmittel können zu lebensgefährlichen Magen-Darm-Blutungen führen! Sie hemmen die Synthese der Prostaglandine. Das sind Gewebshormone, die die Magen- und Darmschleimhäute schützen. Dadurch kann es zu Magen- und Zwölf-Fingerdarm-Geschwüren kommen, die Ursache für die Blutungen sind.
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Wer nach dem Eincremen oder Einnehmen eines Medikamentes eine Nebenwirkung verspürt, kann jetzt seine Beschwerden bei den Behörden loswerden: Die haben ein Meldeportal für Verdachtsfälle von Nebenwirkungen in Netz gestellt. Den Arztbesuch sollte das aber nicht ersetzen. Im Prinzip klingt es logisch: Je mehr und besser der Verdacht einer Nebenwirkung an Behörden gemeldet wird, desto schneller können die auf häufige Beschwerden aufmerksam werden. So könnten Nebenwirkungen gefunden werden, die vie