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    Andauernde Hilfe bei Schuppenflechte – aber nicht auf dem Markt

    Im Januar 2001 jubelten mehrere österreichische Medien über ein neues innerliches Medikament, das bei Schuppenflechte helfen soll(te). Es ging dabei um eine Variante von Ascomycin. Dieser Stoff ist auch als Pimecrolimus bekannt. Enthalten ist er zum Beispiel in der Creme Elidel. Das so hoch gelobte Medikament sollte aber etwas zum Einnehmen werden.

    Der ORF meldete im Januar 2001:

    Die Tabletten gegen die schmerzhafte Hautkrankheit haben keine Nebenwirkungen, daher können sie jahrelang eingenommen werden.

    Sendung "Zeit im Bild"

    Eine in Österreich weltweit erstmals durchgeführte Studie an 50 Testpersonen hatte laut der Sendung gezeigt: Schon nach 28 Tagen waren die Entzündungen bei allen Patienten abgeklungen. Auch der damit verbundene Juckreiz war verschwunden.

    Eine Heilung der Schuppenflechte ist noch immer nicht möglich, mit dem neuen Mittel können die Ärzte die Krankheit aber auf Dauer unter Kontrolle halten. Die für eine Dauertherapie richtige Dosis muss in weiteren Studien noch herausgefunden werden.

    Anmerkung vom ORF: Es handelt sich um ein Ascomycin-Derivat. Laut Dr. Komar vom AKH ist das ein Makrolyt – eine entzündungshemmende Substanz. Die genaue chemische Zusammensetzung wird nicht bekanntgegeben. Der Wirkstoff hat noch keinen Trivialnamen – also keine Bezeichnung, unter der man ihn irgendwo verlangen könnte und natürlich gibt es auch noch keinen Arzneimittel-Namen, weil es erst in etwa einem Jahr – nach Abschluss aller klinischen Tests – ein Präparat für Kliniken und Apotheken geben wird.

    Zwei Monate später, im März 2001, berichtete der "Standard" dann über Ergebnisse von Studien mit dem Wirkstoff in Form einer Tablette. Er war in verschiedenen Dosierungen an Patienten mit mittelschweren bis schweren Psoriasis (Schuppenflechte) getestet worden. Auch die die Wirkung im Vergleich zu einem Scheinmedikament wurde überprüft.

    Spätestens dann wurde auch das Kürzel für den Wirkstoff bekannt: ASM 981.

    Ergebnisse einer Studie

    Bei der jährlichen Hautärzte-Tagung (AAD) in Washington wurden die Ergebnisse einer Phase-II-Untersuchung präsentiert: 60 Prozent derjenigen Patienten, die zwei Mal täglich 20 Milligramm-Tabletten einnahmen, zeigten eine Verbesserung ihres Zustandes. Bei zwei Mal 30 Milligramm pro Tag zeigte sich sogar bei 75 Prozent der Behandelten eine Besserung, hingegen kam es nur bei vier Prozent der Menschen, die das Scheinmedikament erhalten hatten, zu einer Besserung der Symptome.

    Bei der AAD-Tagung war zu hören:

    Die Resultate mit ASM 981 sind ermutigend. Es besteht ein klarer Bedarf an einer sicheren Behandlungsform für Patienten mit mittlerer bis schwerer Psoriasis.

    Dr. Ken Washenik, Direktor des Instituts für Dermatopharmakologie an der Universität von New York; Quelle: Der Standard, 14.03.2001

    Wieder einige Monate später, Ende 2001, bekräftigte Klaus Wolff, Vorstand der Universitäts-Hautklinik Wien, die Wirkung bei Schuppenflechte noch einmal:

    Bei Neurodermitis wirken Salbe und Tablette exzellent, bei Psoriasis vor allem die Tablette.

    Anmerkung von uns: Ein Ascomycin-Derivat bzw. der Wirkstoff Pimecrolimus ist als Medikament für eine innerliche Behandlung der Schuppenflechte – also zum Beispiel in Form von Tabletten – noch immer nicht auf dem Markt. Das wird auch noch eine Weile so bleiben oder nie geschehen, denn die letzten Studien waren in Phase II. Wenn ein Medikament auf den Markt kommen soll, muss es noch die Phase III durchlaufen.

    Unser Fazit: Auf dieses Medikament würden wir nicht hoffen. Ärzte haben inzwischen andere, die auch helfen können.


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    Recommended Comments



    Was soll ich sagen? Es hört sich gut an und macht mir Hoffnung, aber nur kurz, denn soll ich jetzt noch ein Jahr warten? Und leiden? Bin seelisch am Ende, habe Schmerzen an Händen und Füßen, lebe damit schon fast drei Jahre, und keiner kann mir helfen.

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    Schuppenflechte pustelosa

    Hallo Kathrin,

    mein Mann hat auch eine oben genannte Schuppenflechte. Auch ihm geht es wie Dir. Er quält sich sehr und ich kann ihm nicht helfen. Das ist das Schlimme. Die Hautärzte sind machtlos. Wir haben von Salben über Besprechen alles schon probiert. Jeden Abend sitze ich am Laptop und suche nach einer Lösung. Da mein Mann noch im Arbeitsprozess steht, muss es schnellstens erfolgen. Heilbar ist sie nicht, aber wenigstens möchte ich etwas finden, um seine Schmerzen zu lindern. Er hatte im Sommer letzten Jahres eine Wundrose. Er wäre fast verstorben. Ich habe solche Angst, ich liebe ihn doch so sehr. Wir haben auch noch 3 Kinder, die Angst um ihren Papa haben. Was soll ich tun?

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    Hallo!

    ich habe jetzt vom Hautarzt tableten bekommen

    die mir geholfen haben (Neo Tigason)

    nehme die schon über mehrere Wochen.

    Es ist fast alles weg es kommen ab und zu kleine

    Pusteln die aber auch gleich in 1 oder 2 Tagen weg

    sind.Bin son sehr froh das ich nicht mehr so leiden muss.Vieleicht kann ich jemandem mit der Information helfen

     

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    Hab schon alles versucht...

    Hey, ich bin jetzt 15 und hab die krankheit jetzt seit mindestens 10 jahren an den Händen und selbst der arzt meinte das es bei mir schon ziemlich fortgeschritten und normalerweiße nicht so stark in meinem alter ist...ich hab auch wiegesagt schon alles versucht nur die tabletten noch nicht und wenn es besser wird kommt es immerwieder. Ich will nicht mein ganzes leben damit rumlaufen ! bitte gibts noch weitere behandlungen ?

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    schuppenflechte unter den füßen...

    hallo,ich habe die schuppenflechte unter den füßen,kann an manchen tagen kaum laufen, da dann auch risse entstehen die bis auf das rohe fleisch gehen....kann mir jemand einen rat geben?

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    Schuppenflechte auf dem Kopf

    hallo an euch Alle. Ich muss glaub ich sagen, dass ich noch ziemlich Glück damit habe, dass ich die schuppenflechte ausschließliich auf der Kopfhaut habe. Was es aber trotzdem nicht besser macht. Ich hatte eine Zeitlang ruhe und nur eine kleine Stelle auf dem Kopf. Aber seit 4-6 Wochen macht es mich wieder total wahnsinnig. Meine ganzen Haare sind verklebt und der Juckreiz möchte einfach nicht aufhören was aber auch heisst, dass es nach meinen Kratzattacken total brennt und wund ist. Zur Zeit hat mein Hausarzt Urlaub und ich freue mich richtig nächste Woche endlich nochmal hingehen zu gehen zu können. Ich bekomme von ihm eine Ölmischung und das hilft mir richtig gut. Dadurch lösen sich die schuppenflechte auf und dann habe ich noch eine kleines Fläschchen mit einer Lösung, dass das wohl desinfizieren soll und die was auch imner da abtöten soll. Da ich ziemlich dicke haare habe und im Sommer dann leicht schwitze hab ich da immer Probleme im Sommer, wobei mir auch schon aufgefallen ist, dass es durch die Sonne natürlich auch besser wird. Es ist wirklich schlimm diese Krankheit und ich schleppe sie jetzt auch schon seit 12 Jahren mit mir rum. Am schlimmsten ist es aber auch, wenn ich stress habe und seelische Probleme habe, dann breiten sie sich direkt auf meinem Kopf aus. Ich hoffe das es irgendwann mal ein Mittelchen gibt, dass wir alle davon befreit werden können und das wirklich auf dauer, dass es nicht mehr wieder kommt. Ich schäme mich jedesmal zum Friseur zu gehen, weil es echt unangenehm ist, wobei mir da schon öfter gesagt wurde, dass es für sie normal ist, weil viele leute das hätten, aber für einen einzelnen ist es trotzdem immer schlimm.

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    selbst betroffen

    ich bin 60 jahre und bin seit cirka 15 jahren mit schuppenflechte behaftet ganz leicht am kopf mehr am rücken an der wirbelsäule.ich benutze eine salbe karison die lindert aber nur vorübergehend würde mich auch freuen wenn es etwas besseres geben würde trotzdem allen kopf hoch es gibt sclimmeres

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    hallo ihr da draussen, habe auch seit 5jahren diese bescheidene krankheit und schäme mich vor meiner frau und meinen kindern weil mein ganzer körper voll mit dem zeug ist. salben und tinktürchen habe ich auch probiert bis hin zur milchsäure therapie bringt alles nichts habe das medikament fumaderm 100 entdeckt und siehe da nach fast 4 wochen einnahme und der anfänglichen nebewirkung wie flushs und magenkrämpfe es ist fast vollständig weg muss jetzt nur noch abend eine tablette nehmen alle nebewirkungen die ich hatte sind auch verschwunden. aller 3monate muss ich mein blut untersuchen lassen jetzt ist alles tippi toppi wenn fragen sein sollten helfe gern weiter.

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    Hallo Sly , kannst Du das Medikament etwas nähe Beschreiben , was für Nebenwirkungen es hat , ist es auf der Pflanzlichen oder Kortisonbasis hergestellt , wo krieg mann es usw. Für Deine Antwort werde ich dankbar , Gruss Roman

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    Hallo ersteinmal allso ich habe diese Krankheit schon seit 15 Jahren, und sein kurzen nehme ich

    L-Arginin ein ca.seit 4 Monaten und es hilft es dauert zwar aber jede woche sieht man eine veränderung ihr könnt es auch überall nachlesen.

    L-Arginin

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    Hallo zusammen,

    ich bin 30 und habe den Fluch seit 19 Jahren erst nur der Kopf dann der Rücken,...Seiten,...Ellebogen,...Bauch...bis jetzt verschreibt mir jeder Arzt immer nur Salen, wie erreiche ich es dass man mit mir auch mal eine Therapie wie Fumaderm o.ä. probiert trotz fragen und betteln wird man von Arztseite sehr oft mit Salben di nix bringen abgespeist.

    @Torsten, ist L-Arginin nicht ein Muskelaufbaupräp.? Wie kommst du darauf und hilft das dann wirklich?

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    Hallo Leute mit Schuppenflechte auf dem Kopf!

    Ich habe von meinem Hautarzt das Schampoo Clobex verschrieben bekommen und nach Anweisung benutzt es hat mir echt super geholfen. Die Kopfhaut juckt nicht mehr, die schuppigen Stellen sind verschwunden und ich benutzte es nur noch wenn der Juckreiz wieder auftritt. Also ich kann nur raten, ausprobieren!!!!!!!!

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    An alle mit Schuppenflechte auf dem Kopf,

    meine Hautärztin hat mir das Clobex Schampo verschrieben und es hat mir echt super geholfen. Ich benutzte es jetzt nur noch wenn die Haut beginnt zu jucken. Ich kann es nur empfehlen!!!!!

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    hallo .... ich habe die sogenannte psoriasis guttata seit 1983 .... ich hatte sie als kind am ganzen körper und wenn ich ganzen körper schreibe meine ich das auch so .... mein letzer extremer schub war 1994 und seither mache ich keinerlei medikamentösen behandlungen mehr .... da ich jahrelang immer dieses fettige zeug schmieren musste und cortison als tabletten auch einnehmen musste mache ich seither nichts mehr dagegen .... ich habe es mittlweile nur noch an den ellbogen und von den knien bis zu den zehenspitzen .... ein tragen kurzer hosen ist für mich unmöglich dank unserer gesellschaft die dann gleich einen ekel bekommt .... habe heute erfahren das man in der rudolfstiftung in wien tabletten bekommt wenn man es auch stark genug hat .... ende nächster woche ist der doc der sich um sowas kümmert wieder da .... ich lasse mich überraschen .... vielleicht schaffe ich es ja bis zu meinem 36ten geburtstag wieder mal ne kurze hose anzuziehen ....

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    Hallo,ich bin 18 Jahre alt und leide seid 3 Jahren unter der nervigen Krankheit!Ich habe semtliche sachen versucht wie einen Aufenthalt in einer Klinik und etliche Cremes.Bisher hat noch nix geholfen!Seid 3 Wochen nehme ich Fumaderm in Tabletten form und hoffe dass das endlich zu einer Verbesserung führt.Ich kann euch alle verstehen was die Probleme der Schuppenflechte betrifft.Keine kurzen Klamotten im Sommer geschweige denn auf Partys mal ein T-Shirt tragen.Die Angst vor den Reaktionen der anderen Menschen ist zu groß!Ich selber habe die lästigen Schuppen und Schmerzen am Kopf,Beine,Arme,Bauch und seid ein paar Wochen auch an beiden Händen!Habt ihr vielleicht noch Ideen?Anfang August fange ich eine Ausbilung als Bürokauffrau an und will mich ungerne so da hin setzen.Ich hoffe ihr könnt mir weiter helfen!

    LG Sun

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    Hallo

    Ich habe auch seit ca 4 Jahre Flechten auf der Kopfhaut. Habe schon einige Mittel bekommen, doch ohne Erfolg. Durch Zufall bekamm ich einen Tip und es funktioniert. Ich nehme =OLIVENÖL=. Am besten den Kopf am Abend mit Olivenöl einreiben und morgens noch einmal - kann man das ganze schöner rauskämen. Danach sollte man jedoch 1x wöchentlich mit Olivenöl die Haare enimasieren.

    Ich hoffe, ich konnte euch mit meinen Beitrag weiter helfen.

    LG austro

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    Hallo

    ich bin Sonja und hab seit 25 Jahren Psoriasis zur Zeit ist es sehr schlimm am ganzen Körper wenn jemand so nett sein könnte und noch mal sagen könnte welche Tablette das sind, und wie Sie heißen wäre froh drumm wenn endlich mal was helfen würde, es belastet mich momentan ungemein!

    mfg

    Sonja

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    Das ist echt schlimm wieviel Menschen davon betroffen sind .Ich selbst habe diese verfi**te Krankheit seit 3 Monate und hab echt schon alles ausprobiert von cortison Salben bis zu Uvb Bestrahlung und Akupunktut nichts einfach nichts davon hat geholfen einfach ein Alptraum obwohl ich diese krankheit nur an meinen beinen hab stört mich das einfach extrem ... Das ist einfach nicht zu Glauben das es da kein mittel gegen die psoriasis gibt :-( einfach nur zum kotzen diese krankheit

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    Hallo ich leide seit 14 jahren an psoriasis (schuppenflechte)

    Am kopf ! Kein hautarzt hat mir wirklich

    Helfen können :-( ich war diese woche

    Bei einer wahlärztin , die war echt klasse

    Hab 2 cremen von der apotheke und xamiol

    Bekommen , die ganzen schuppen sind weg , es ist

    Nur noch etwas gerötet , der juckreiz ist auch viel

    Besser !!!! ;-) hab mich jede nacht im schlaf blutig

    Gekratzt :-( mein tipp : geht alle zu einem wahlarzt

    Da die um einiges besser sind , und auch viel

    Mehr versuchen und anbieten als kassenárzte !

    Lg sandy

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    Hallo an alle, ich bin 26 und habe auch seit 12 Jahren diese Krankheit. Zur Zeit ist es sehr extrem, habe eine Schwangerschaft hinter mir. Wobei ich sagen muss, in dieser Zeit war alles koplett weg. Dafür hab ich es jetzt doppelt und dreifach schlimmer. Keine Salbe hilft so richtig, bin am verzweifeln.Gibt es tabletten? Mit einem Baby hat man nicht immer die Zeit sich frühs und abends einzuschmieren. Lg

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    Hallo an alle also den mist jetzt seit ca acht jahren mal mehr mal weniger an den beinen ellenbogen und kopf abet bis jetzt haben die fumaderm tabletten am besten geholfen da hatte ich maln über jahr wirklich nichts mehrallerdings sind nebenwirkungen heftig aber nich bei jedem is so doll.mfg

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    • Claudia Liebram
      By Claudia Liebram
      Deutschlands Hautärzte trafen sich virtuell zu ihrer zweijährlichen Tagung. Wir haben uns dort umgehört, was es Neues und Interessantes für Menschen mit Schuppenflechte gibt – zum Beispiel einen Erklärfilm gegen Ausgrenzung, eine etwas andere Patientenbroschüre und eine Datensammlung.
      *****
      Animationsfilm für ein Miteinander ohne Stigmatisierung
      Während der Hautärzte-Tagung hatte ein 2-minütiger Animationsfilm Premiere. In dem geht es um Ausgrenzung derjenigen, die eine sichtbare Hauterkrankung haben. Der Film wendet sich an Betroffene und sollen ihnen Mut machen, sich selbst zu akzeptieren. Gleichzeitig spricht er Nicht-Betroffene an, die unbedacht andere stigmatisieren – bis sie vielleicht selbst betroffen sind. Wer sich angesprochen fühlt, kann sich an die Initiative „In meiner Haut“ wenden. Auf deren Internetseite gibt es mehr Informationen.
      Der Film ist eines mehrerer Ergebnisse des Projektes ECHT, an dem wir vom Psoriasis-Netz mitgearbeitet haben. Darin ging es darum, was getan werden müsste, dass Menschen mit einer sichtbaren Hautkrankheit weniger oder gar nicht ausgegrenzt werden („Entstigmatisierung“).
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      Psoriasis-Ratgeber 2021
      Für Betroffene gedacht ist die Broschüre „Psoriasis – Schuppenflechte – Informationen für Betroffene und Interessierte“. Sie unterscheidet sich von den weit verbreiteten Pharmabroschüren. Mediziner des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf und der Uni Bremen trugen Fragen zusammen, die ihnen in ihrer Arbeit immer wieder gestellt werden. Zum Beispiel: Woran erkenne ich Psoriasis? Kann meine Wohnung ein Auslöser der Psoriasis sein? Wie schaffe ich es, dass die Haut nach der Behandlung gut bleibt?
      Der Ratgeber kann als PDF-Datei heruntergeladen werden und ist beispielsweise auf einem Tablet gut lesbar. Übertrieben aufwändig gestaltet ist er jedenfalls nicht😉
      Psoriasis-Report 2021
      Vor allem Zahlen, Daten, Fakten enthält die Broschüre „Psoriasisreport – Prävention, Versorgung und Innovation“. Gedacht für Fachleute im Gesundheitswesen, aber auch für "gut informierte“ Patienten enthält sie Analysen und Kommentierungen zu vielen Aspekten des Lebens mit Schuppenflechte. Einige dieser Daten haben wir schon vorab unter „Aktuelle Zahlen zur Psoriasis in Deutschland“ veröffentlicht.
      Die Information kann als PDF-Datei heruntergeladen werden.
      Die Erstellung beider Hefte wurden von der Techniker Krankenkasse unterstützt.
      Schuppenflechte und Neurodermitis – wie oft?
      In einem Vortrag bei der DDG-Tagung ging es darum, wie viele Menschen eigentlich gleichzeitig an Psoriasis und Neurodermitis erkrankt sind. Die Hautärzte erklärten uns immer, dass seien ihre Patienten, die an „Läusen und Flöhen“ erkrankt wären. Wir hörten und fanden bisher selten Zahlen, öfter aber ein "das kommt wirklich nicht oft vor".
      Dr. Natalia Kirsten vom Uniklinikum Hamburg-Eppendorf lieferte nun Fakten. Nach Auswertung der Zahlen von 90.265 Berufstätigen haben 5,9 Prozent der Menschen mit Schuppenflechte „irgendwann in ihrem Leben auch mal“ ein atopisches Ekzem (Neurodermitis). Genau gleichzeitig traten Psoriasis und Neurodermitis aber nur bei 0,8 der Menschen mit Schuppenflechte auf.
      Ähnlich wie bisher nur bei der Psoriasis wendet sich inzwischen das Interesse der Dermatologie auch der Neurodermitis zu; die wird medizinisch als „atopische Dermatitis“ oder „atopisches Ekzem“ bezeichnet. In gleicher Konstellation, wie die oben beschriebenen Psoriasis-Broschüren, erschienen vor einigen Monaten ein Neurodermitis-Ratgeber und ein Neurodermitis-Report.
    • Redaktion
      By Redaktion
      "Sorea Helferin" ist eine neue App für Menschen mit Schuppenflechte. Wir haben sie getestet.
      Der Test
      Was verbirgt sich  hinter Sorea?
      Neugierig, wie ich bin, habe ich mir Sorea also auf mein Handy geladen. Wer möchte nicht seinen Hautzustand kontrollieren, seine Schubauslöser verstehen und direkte Hilfe bekommen, wenn einen die Psoriasis mal wieder voll im Griff hat? Ich schon!
      Man kann die vielversprechende "Helferin" wie angekündigt, kostenlos installieren, muss sich dann registrieren, da sie personalisiert ist.
      Zunächst erfährt man im Intro, dass die App einem dabei helfen möchte, seine Krankheit besser zu verstehen. Sie  soll umsetzbare Tipps und Tricks bieten. Die konnte ich aber bisher nicht finden. Ich vermute sie im Premiumbereich. Wie ich dahin komme, und ob und welche Kosten auf mich zukommen, wird aber nicht erklärt.
      Dann gebe ich also erst mal meine Daten ein: Wo sind die Pso-Stellen? Wie ausgeprägt sind die Symptome? Wenn man diese Daten regelmäßig einträgt, kann man sich nach einiger Zeit eine Statistik ausdrucken und zum Arzt mitnehmen.
      Mit einem Doppel-Tippen auf die eingezeichneten Stellen kann man gleich ein Foto von den Psoriasis-Stellen machen. Finde ich gut! Dann hat man den Vergleich und eine fortlaufende Dokumentation. Nur - wo sind meine Fotos geblieben? Ich finde sie nirgends. Vielleicht im Premiumbereich?
      Ich klicke also auf das ausgegraute Schloss am oberen Ende der Seite und komme auf eine Seite „Gutscheincode". Hier steht ein Hinweis auf die Freischaltung des vollen App-Umfangs. Dazu benötigt man besagten Gutscheincode. Woher man diesen bekommt? Keine Ahnung! Ich bekomme nur den Hinweis, auf der Homepage nachzusehen. Doch dort finde ich keinen einzigen Hinweis dazu.
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      Doch vorher schaue ich aber doch noch mal gewissenhaft, ob ich nur etwas übersehen habe und klicke das Menü an.
      Der Menüpunkt... ...und was sich dahinter verbirgt Sorea Home Ich lande auf der Übersichtsseite mit meinen Daten. Benutzereinstellungen Hier kann ich meine Daten ändern. Gutscheincode Juhu!!! - Äh nein, keine Infos, ich lande wieder auf der Seite "Gutscheincode“ ohne nennenswerte Infos.
      Einführung Das bereits bekannte Intro. Über Sorea Hier steht nichts, aber auch gar nichts über Sorea, lediglich der Haftungsauschluss, Datenschutz, AGB und das Impressum.
      Feedback Ich lande in meinem Mail-Programm – und das wird mein nächster Klick sein. Empfehle Sorea Das werde ich momentan ganz sicher noch nicht tun. Abmelden Ja, das ist eine gute Idee! Ich komme vielleicht wieder, wenn die App fertig ist. Fazit
      Generell finde ich die Idee hinter dieser App gut. Vor allem weil ich damit Verläufe dokumentieren kann.
      Aber…
      …ich finde sie ist noch nicht ausgereift. …mir fehlen noch die versprochenen Informationen, um sie vollumfänglich einsetzen zu können. Ich persönlich werde diese App so nicht nutzen, da ich keinen Mehrwert erkenne. Vielleicht im Premiumbereich? Was meine Krankenversicherung damit zu tun hat, würde mich auch interessieren. Ich sollte sie bei meinen Daten nennen. Ich finde aber auch auf der Homepage keine Informationen dazu.
      Meine Wünsche
      Ich werde auf alle Fälle den Betreibern mein Feedback zu dieser App und meine Wünsche zukommen lassen.
      Ich hätte gerne mehr Informationen zu den Inhalten direkt in der App. Versprechen sollten eingehalten und nicht „hinter Schlössern“ versteckt werden. Ansonsten verliere ich als Nutzer das Vertrauen.
      Ich hätte gerne zusätzlich eine Rubrik "Therapien", in der ich meine ganzen Salben und Bäder, Tabletten, Spritzen und alternativen Therapieversuche eintragen könnte. Ein Überblick hierzu wäre nicht nur für mich sinnvoll, sondern auch beim Gang zum Arzt und/oder eine Klinik.
      Kirsten Socher

      Die Fakten
      "Mit Sorea wird Patienten mit Psoriasis eine digitale Begleitung angeboten", schrieb der Anbieter in einer Pressemitteilung anlässlich des Welt-Psoriasis-Tages 2020.
      Innerhalb der Sorea-App wird angekündigt, dass Anwender "bald" damit auch in einer Videosprechstunde jederzeit eine Expertenmeinung einholen können.
      Die Hautärztin Dr. Reem Alneebari ist eine der Gründerinnen des Startups. Sie weiß, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und wie wirksam sie sind: "Der schnellste Weg dorthin ist Betroffenen jedoch oft unklar", meint sie. "Um effizienter die hoch-individuellen Auslöser für Schübe sowie die optimale Therapie zu erkennen, ist die Dokumentation extrem wichtig." Und da soll die Sorea-App die Psoriasis-Patienten und ihre Ärzte unterstützen.
      "Sorea Helferin" kann in den üblichen App-Stores heruntergeladen werden. [für iPhone & iPad] [für die meisten anderen] Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite zur App.
      Das Vorbild – Nia Helferin
      Die "Sorea"-App ist das zweite Produkt der Berliner Startups Nia Health. Das erste war die App Nia für Menschen mit Neurodermitis. Mehr als 6000 Patienten verfolgen damit laut Anbieter ihre Symptome und Auslöser.
      Nia gibt es in drei Versionen:
      einer kostenlosen Basis-Version einer "Tagebuch plus" mit Dokumentation und Auswertung für 9,95 Euro pro Monat einer "Digitalen Begleitung". Sie enthält zusätzlich Schulungsmaterial, einen "Schubalarm" und einen PDF-Report. Versicherte der Krankenkassen KKH, DAK, IKK Südwest und BKK Pfalz können die App inklusive digitaler Begleitung für einige Monate kostenlos nutzen. Alle anderen Nutzer sollen 49,95 Euro im Monat bezahlen. einer weiteren Version mit Experten-Coaching dazukommen. Dort sind zwei Beratungstermine pro Monat enthalten – inklusive Therapieplan und Rezept. Seit April 2021 wird Nia mit einem Sponsoring der Pharmafirma Sanofi Genzyme unterstützt.
    • Claudia Liebram
      By Claudia Liebram
      "Neurodermitis – das ist die Krankheit, bei der sich die Leute so viel kratzen. Schuppenflechte juckt nicht so stark." Seit Jahren zeigt sich immer öfter, dass diese Meinung genau eins ist: eine Meinung. Die Fakten sprechen eine andere Sprache. Das bestätigt jetzt eine Studie. Zwei Forscherinnen in den USA haben sich angeschaut, was in 19 hochwertigen Untersuchungen zum Thema Juckreiz bei Neurodermitis und Psoriasis herausgefunden worden war.
      Das Ergebnis: Auf einer Skala von 0 bis 100 landete der Juckreiz bei Neurodermitis bei 62,87. Bei der Schuppenflechte betrug er 63,03 – sogar ein klitzekleines bisschen mehr. Für Statistiker ist das aber noch keine deutliche Abweichung.
      Und jetzt? Die beiden Forscherinnen schlagen vor, dass der Juckreiz in künftigen Studien zum Thema Psoriasis immer auch Thema sein sollte.  Schließlich lässt sich am Juckreiz auch erkennen, wie zufrieden jemand mit einer Therapie ist oder wie es um seine Lebensqualität steht.
      Juckreiz kann stark sein – egal, wie schwer die Schuppenflechte ist
      Auch Dr. David Roblin und Dr. Ro Wickramasinghe aus Großbritannien zeigten in einer Studie im Jahr 2014, dass der Juckreiz viele Menschen mit Schuppenflechte fest im Griff hat. Sie hatten die Daten von 158 Patienten ausgewertet, die an einer Studie für eine neue Salbe teilnahmen und eine leichte bis mittelschwere Psoriasis aufwiesen. 68,8 Prozent der Studienteilnehmer litten an einem mittelschweren Juckreiz, 33,8 Prozent an schwerem Juckreiz. Das bestätigte bis dahin schon bekannte Zahlen, in denen von 70 Prozent mit einem mittelschweren Juckreiz ausgegangen worden war.
      Unklar war aber, ob der Juckreiz stärker ist, wenn auch die Psoriasis stärker ist. Und genau das konnten die Forscher nicht bestätigen: Sie fanden keinen streng wissenschaftlichen Beweis dafür,  dass eine schwere Schuppenflechte mit einem stärkeren Juckreiz einhergeht. Für die Forscher ist vielmehr klar: Die Stärke des Juckreizes bei Psoriasis-Patienten ist unabhängig davon, wie schwer die Schuppenflechte ist. Und: Die gängigen Psoriasis-Medikamente wie Kortisonsalben oder Vitamin-D-Cremes richten sich gegen die Entzündung, nicht aber gegen den Juckreiz. Der ist aber für viele Betroffenen das quälendste Symptom, und so würden viele lieber zuerst den Juckreiz behandelt wissen.
      Die Wirkung der gängigen Medikamente auf den Juckreiz aber war nach Meinung der Forscher bis zum Zeitpunkt ihrer Studie nicht in anderen Studien berücksichtigt worden. Also zogen die Wissenschaftler das Fazit: Forscher und Ärzte müssten mehr Aufmerksamkeit darauf legen, Therapien gegen den Juckreiz bei Psoriasis und anderen Hauterkrankungen zu entwickeln.
      Quelle: "Itch intensity in moderate-to-severe plaque psoriasis versus atopic dermatitis: A meta-analysis" in: JAAD, Juni 2017
    • Redaktion
      By Redaktion
      Neurodermitis gilt in hoch entwickelten Ländern als die am häufigsten verbreitete Hautkrankheit bei Kindern und Jugendlichen. Die leiden oft erheblich darunter: nicht nur unter der stark entzündeten Haut, sondern vor allem unter Juckreiz. Die Krankheit führt zu Allergien, Asthma und Heuschnupfen. Bei den meisten geht sie spätestens mit der Pubertät zurück oder mildert sich stark ab.
      Wer als Erwachsener daran weiterhin oder neu erkrankt ist, hatte bisher wenig Chancen auf grundlegende Besserung. In schweren Fällen mussten innerliche Mittel gegeben werden, die erhebliche Nebenwirkungen verursachen können.
      Erst in den letzten Jahren ist die Erforschung der Neurodermitis deutlich vorangekommen: Seit 2017 gibt es das erste Biologikum für schwer betroffene Erwachsene. Das ist seit 2019 auch für Kinder ab 12 Jahren zugelassen. Weitere innerliche und äußerliche Medikamente werden in den kommenden Jahren folgen. 
      Hin zum Expertenforum Es wird immer deutlicher, dass es Krankheiten gibt, die bei Neurodermitikern häufiger auftreten als in der Normalbevölkerung (Begleiterkrankungen). Dazu gehörten die Augenkrankheit Keratokonus, die Reibeisenhaut (Keratosis pilaris) und vor allem Depressionen, Angststörungen und Selbsttötungen. Das „metabolische Syndrom“ mit Herz-/Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Fettsucht hat man bisher nur in den USA und in Asien verstärkt bei Neurodermitikern festgestellt.
      Vom 23. bis 25. November 2020 antwortet Professor Jörg Kleine-Tebbe in unserem Forum auf alle Fragen zur Neurodermitis. Er praktiziert im Allergie- und Asthma Zentrum Berlin-Westend.
      Hin zum Expertenforum So kann Neurodermitis aussehen
      Das Projekt wird im Rahmen der Selbsthilfeförderung finanziert.
    • Claudia
      By Claudia
      Ab dem 24. April 2012 können sich Eltern von 0- bis 7-jährigen Neurodermitis-Kindern intensiv schulen lassen. An insgesamt sechs Dienstagabenden geht es um Wissen und Sicherheit im Umgang mit der Hautkrankheit. Dafür sorgen Haut- und Kinderärzte, Psychologen, Ernährungsberater und erfahrene Pflegekräfte. Die Kosten übernimmt in der Regel die Krankenkasse.
      Information und Anmeldung sind in der Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie Lübeck per Telefon unter 0451/5002-516 oder per Mail bei wiebke.schmidt-tomkewicz@uksh.de möglich.

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