Nach einem Unfall, bei schwerer Erkrankung und bei Pflegebedürftigkeit ist die Frage zu klären, wer rechtsverbindliche Erklärungen und Entscheidungen vornehmen und persönliche Angelegenheiten regeln kann, wenn es für eine Person selbst nicht mehr möglich ist. In dieser Veranstaltung wird über Bedeutung, Möglichkeiten und Geltungsbereiche der Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und gesetzlichen Betreuung informiert. Formales und Formulierungen werden beispielhaft vorgestellt. Nach dem Vortrag ist Gelegenheit, Fragen zu stellen.
Nähere Informationen: Telefon 0451 500-10742, per Mail an Gesundheitsforum.Luebeck@uksh.de oder auf der Internetseite zur Veranstaltung.
Veranstalter: UKSH Gesundheitsforum Lübeck, Campus Lübeck
Veranstaltung vor Ort: UKSH Gesundheitsforum im CITTI-PARK, 2. OG, Herrenholz 14, 23556 Lübeck
Anmeldung
auf der Internetseite zur Veranstaltung
per E-Mail an Gesundheitsforum.Luebeck@uksh.de
unter Telefon 0451 500-10742
Bitte nennen Sie Datum, Veranstaltungstitel und Anzahl der teilnehmenden Personen.
15.06.2026 16:00
Hallo liebe Leidensgenossen,
da ich finde, dass mal mehr positives hier zu finden sein sollte, will ich hier in aller Kürze meinen Weg beschreiben. Seit ich mitte zwanzig bin hab ich Psoriasis und hatte seit dem tagtäglich mit dieser Seuche zu kämpfen. Schübe, Kuren, Salben, Bestrahlungen, wieder Schübe, Hoffnung,Tabletten, Nebenwirkungen, Wundermittelchen, Cortison,Schübe, Entäuschung, scheiss leben........dann..Raptiva. Drei wochen hats gedauert und ich war all meine Probleme los. Letztlich reichte eine Spritze alle vierzehn Tage. Ein herrliches Leben und die Nebenwirkungen hielten sich in Grenzen. Dann der Gau : Raptiva vom Markt. Was nun? Der Rebound kam und da war sie wieder, meine alte Freundin, die Flechte. Herde roter Flecken, juckend und Schuppend am ganzen Körper. Nach kurzer Pause hab ich Enbrel bekommen. Zuerst 25 mg, dann 50 mg die Woche. Insgesamt sechs Monate des Wartens und Hoffens. Das Zeug hat überhaupt nichts gebracht. Zum Schluss hab ich wieder fleissig cortison geschmiert. Mit mässiger aber immerhin besänftigender Wirkung. Verzweiflung! Dann "Herr Doktor, so kann das nicht weitergehen! Ich muss was anderes haben." "Suchen Sie sich was aus. Entweder hilfts, oder nicht!" So kam ich zu Stelara. Allerdings sollte ich sechs Wochen warten, bevor ich das neue Medikament nähme. Ach Gott, was solls? Was kann mich jetzt noch erschüttern. Also noch sechs Wochen Cortisongeschmiere, der Atropie entgegen.
Sehr freundlich, die nette Verkäuferin in der Apotheke, als sie mir das Fläschchen mit dem sündhaftteuren Inhalt übergab. Zwei Einkaufsgutscheine für je fünf Euro bekam ich dazu. "Nanu, nicht mal ne Spritze?" "Ach, der Herr, daran solls nicht scheitern. Ich geb Ihnen mal so einen Beutel Insulinspritzen mit. Schönen Tag noch und beehren Sie uns bald wieder!" Zuhause hingesetzt und sofort das Zeug in den Bauch gespritzt. Und jetzt komme ich zum eigentlichen Sinn meines Berichtes : das Wunder! Schon am nächsten Tag konnte ich die Wirkung wahrnehmen. Ganz leicht und kaum bemerkbar. Aber ich spürte eindeutig, dass der Schub nachliess. Von Nebenwirkungen keine Spur. Nach einer Woche war meine Flechte ganz schön blass geworden. Nach zwei Wochen war so gut wie nichts mehr zu sehen von ihr. Tschüss meine kleene, lang waren wir vereint. Ciao, auf nimmerwiedersehen. Am Montag nun sind vier Wochen vergangen und ich bin ein neuer Mensch. Die einzige Nebenwirkung bisher ist ein permanentes verschleimt sein im Rachen. Damit kann ich leben! Was morgen sein wird? Weiss nicht! Mir gehts gut und ich geh gleich Schwimmen!!!