Eigentlich bin ich ein zügiger und eiliger Autofahrer, doch heute als ich über die Hochrhön Richtung Fulda fuhr, drosselte ich mein Tempo. Es war so herrlich die Farbenpracht der Natur zu sehen, die wärmenden Sonnenstrahlen durch das Autofenster zu spüren. Auf der Hohen Rhön war mächtig was los, ganze Menschenmengen schoben sich durch das schwarze Moor, mir schien es als wollten alle noch einmal Natur, Sonne und Wärme auf Vorrat danken.
In den Vorgärten der Dörfer blühten in voller Pracht die Dahlien, für mich ist die Dahlie eine Herbstblume. Kann mich gut erinnern, früher wurden zum Erntedankfest der Altar und die Erntegaben damit geschmückt. Heute wurde in der Kirche das „Erntedankfestes“ gefeiert!
Auf dem Rückweg hielt ich kurzer Hand an, und packte einen leeren Karton den ich im Auto hatte voll mit den „Farben des Herbstes“.
Meine Kleinen dürfen morgen mit allen Sinnen die „Farben des Herbstes“ im Morgenkreis mit erfahren.
Liebe Grüße
Margitta
Die Farben des Herzens
Leise rascheln die Herbstblätter unter meinen Füssen
erzählen mir von einer langen Reise
durch Zeit und Raum.
Sie tanzen
einen Tanz der Farben,
der bunten Gedanken
der Sehnsüchte und Träume...
Manchmal spricht eines davon zu mir.
Es erzählt mir von der Geburt...
von Leben zu Leben.
Es spricht von der Freude
mit dem Wind zu fliegen
und von der Zeit des kleinen Todes,
wenn der Schnee kommt...
Es spricht von Wandlung und Wiederkehr
im Frühling,
wenn der weiße Schnee Abschied nehmend
seine Arbeit enthüllt.
mit Literatur bzw. Gedichten habe ich es nicht so, ehrlich gesagt -
aber ein Bild kann ich einfügen, was vielleicht etwas die Seele baumeln lässt - sitzen auf einer Bank im Sonnenschein, mit dicker Jacke die letzten Sonnenstrahlen einfangen und geniessen - und dann so ein Bild einfangen -
ich hoffe, ich bin hier nicht fehl am Platze - nette Grüsse sendet - Bibi -
Hallo Bibi,
genau so einen Nachmittag hatte ich heute. Wir waren erst auf dem Bürgerfest im Europa Hafen - keine so gute Idee- es war rappel rappel voll da.
Von da aus sind wir zum Bahnhof erstmal ne Bratworscht verdrücken und dann in ein Strassen Café Latte Macciato schlürfen.
Unser Auto hatten wir am Hermann Böse Gym geparkt und sind über die Bürgerweide durch den lütten Park retour.
Es war herrlich draußen heute. Nach Hause hatte ich gar keine Lust. Also haben wir spontan noch einen Spaziergang auf dem Osterholzer Friedhof gemacht.
Neulich waren wir in Farge unterwegs und da habe ich auch so ein Pilz Bild geschossen.
Wir haben anscheinend denselben Geschmack, was Bilder machen angeht.
eigentlich sollte da jetzt ein Bild zu sehen sein
Bearbeitet von Dame Edna, 03. Oktober 2010 - 22:27
ich mag den Herbst sehr mit seiner Buntheit. Wir "arbeiten" gerade an unserer Kürbissammlung und haben schon schöne Exemplare vorm und im Haus verteilt. Und die Kinder lieben es, die Messer zu schwingen und vor Halloween Gruselgestalten (im Anhang ein Bild von letzten Jahren) zu entwerfen. Die werden dann entsprechend postiert und ich lege die Teelichter in alte Gläser, sonst muss ich bei Wind ständig auf die Terasse rennen und neu entzünden.
Gitti, sind bei dir die Birnen schon reif? Bei Ribbecks bestimmt auch.
So hat jeder seine eigenen Gedanken und Erlebnisse für diese Jahreszeit.
Ich finde eure Bilder schön!
So lange die Herbstsonne ihre Strahlen schickt ist das für mich OK!
Nur vor der Nässe und der Kälte graut mir.
Kati ich hab nur Zierkürbis und schmücke alle Ecken damit aus.
Birnen hab ich keine, aber genug Äpfel habe ich heute gepflückt.
Lieben Gruß,
Gitti
PS: Meine Kleinen hatten heute mächtig Spaß, sie konnten auch noch die Maus Clara im Laub entdecken.
Auch das Strahlen in den Augen der zweijährigen, als sie das bunte Laub einfach hoch werfen durften und mit ihren kleinen Händchen in dem Karton wühlen durften, war einfach nur schön.Beim nächten mal erzähl ich euch die Geschichte vom "Frederick" von Leo Lionni
Ich finde diese Geschichte einfach toll, auch wenn es nur eine Bilderbuchgeschichte ist.
So war bei uns heute Morgen.
Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
In warmem Golde fließen.
Der Herbstwald raschelt um mich her.
Ein unabsehbar Blättermeer
entperlt dem Netz der Zweige.
Du aber, dessen schweres Herz
mitklagen will den großen Schmerz:
Sei stark, sei stark und schweige!
Du lerne lächeln, wenn das Laub
dem leichteren Wind ein leichter Raub
hinabschwankt und verschwindet.
Du weißt, dass just Vergänglichkeit
das Schwert, womit der Geist der Zeit
sich selber überwindet.
Fand ich sehr schön. Gut, melancholisch ist mir heute nicht zumute, dafür hat die Sonne zu sehr gestrahlt. Ich habe überlegt, auch aus beruflichem Anlass, wie lange dieser Herbst noch so bunt und tags lau ist. Noch 3 Wochen? Wär das zuviel verlangt?
könnte es sein das es in drei Wochen Herbstferien in Thüringen gibt?
Für den Notfall schick ich dir ein paar Sonnenstrahlen.
Es ist zwar eine Kindergeschichte und doch hat sie was.
Geschichte von Frederick
Rund um die Wiese herum, wo Kühe und Pferde grasten, stand eine alte, alte Steinmauer. In dieser Mauer - nahe bei Scheuer und Kornspeicher - wohnte eine Familie schwatzhafter Feldmäuse. Aber die Bauern waren weggezogen, Scheuer und Kornspeicher standen leer. Und weil es bald Winter wurde, begannen die kleinen Feldmäuse Körner, Nüsse, Weizen und Stroh zu sammeln. Alle Mäuse arbeiteten Tag und Nacht. Alle - bis auf Frederick.
"Frederick, warum arbeitest Du nicht?" fragten sie. "Ich arbeite doch,", sagte Frederick, "ich sammle Sonnenstrahlen für die kalten, dunklen Wintertage."
Und als sie Frederick so dasitzen sahen, wie er auf die Wiese starrte, sagten sie: "Und nun, Frederick, was machst du jetzt?"
"Ich sammle Farben", sagte er nur, " denn der Winter ist grau."
Und einmal sah es so aus, als sei Frederick halb eingeschlafen.
"Träumst du, Frederick?" fragten sie vorwurfsvoll.
"Aber nein", sagte er, "ich sammle Wörter. Es gibt so viele lange Wintertage - und dann wissen wir nicht mehr, worüber wir sprechen sollen."
Als nun der Winter kam und der erste Schnee fiel, zogen sich die fünf kleinen Feldmäuse in ihr Versteck zwischen den Steinen zurück.
In der ersten Zeit gab es noch viel zu fressen, und die Mäuse erzählten sich Geschichten über singende Füchse und tanzende Katzen. Da war die Mäusefamilie ganz glücklich. Aber nach und nach waren fast alle Nüsse und Beeren aufgeknabbert, das Stroh war alle und an Körner konnten sie sich kaum noch erinnern. Es war auf einmal sehr kalt zwischen den Steinen der alten Mauer, und keiner wollte mehr sprechen.
Da fiel ihnen plötzlich ein, wie Frederick von Sonnenstrahlen, Farben und Wörtern gesprochen hatte.
"Frederick!" riefen sie, "was machen nun deine Vorräte?"
"Macht die Augen zu", sagte Frederick und kletterte auf einen großen Stein. "Jetzt schicke ich euch Sonnenstrahlen. Fühlt ihr schon, wie warm sie sind? Warm, schön und golden?"
Und während Frederick so von der Sonne erzählte, wurde den vier kleinen Mäusen schon viel wärmer. Ob das Fredericks Stimme gemacht hatte? Oder war es ein Zauber?
"Und was ist mit den Farben, Frederick?" fragten sie aufgeregt.
"Macht wieder eure Augen zu", sagte Frederick. Und als er von blauen Kornblumen und roten Mohnblumen im gelben Kornfeld und von grünen Blättern am Beerenbusch erzählte, da sahen sie die Farben so klar und deutlich vor sich, als wären sie aufgemalt in ihren kleinen Mäuseköpfen.
Als Frederick aufgehört hatte, klatschten alle und riefen: "Frederick, du bist ja ein Dichter!" Frederick wurde rot, verbeugte sich und sagte bescheiden: "Ich weiß es - ihr lieben Mäusegesichter."
ich meinte eher die Zeit nach den Ferien bei meiner Hoffnung auf gutes Wetter. Hab übrigens mein "Außenprojekt" schon vergezogen und nun könnte mir das Wetter egal sein.
Deine Geschichte für die Kinder liest sich gut. Ich frage mich, kommt nicht ab und zu beim Vorlesen ein Zwerg auf die Idee: Ich werde Dichter, da brauch ich nix tun. Bei meinen obercoolen Jungendlichen wäre ich da vorsichtig. Oder man müsste die Geschichte auffrischen mit SMS-Sprüchen, noch nie dagewesenen.
Das hier fiel mir heute beim Stöbern vor die Augen:
Wär schön, wenns immer so einfach ging.
Zweitausendeins bietet ja nicht nur günstige Bücher, sondern auch immer am Ende des Newsletters Gedichte an. Ich reiche dieses schöne Gesicht mal an euch weiter.
UND ZUM GUTEN SCHLUSS EIN GEDICHT VON ERICH KAESTNER:
Der Oktober
Froestelnd geht die Zeit spazieren.
Was vorueber schien, beginnt.
Chrysanthemen bluehn und frieren.
Froestelnd geht die Zeit spazieren.
Und du folgst ihr wie ein Kind.
Geh nur weiter. Bleib nicht stehen.
Kehr nicht um, als sei's zuviel.
Bis ans Ende musst du gehen.
Hadre nicht mit den Alleen.
Ist der Weg denn schuld am Ziel?
Geh nicht wie mit fremden Fuessen,
und als haett'st du dich verirrt.
Willst du nicht die Rosen gruessen?
Lass den Herbst nicht dafuer buessen,
dass es Winter werden wird.
An den Wegen, in den Wiesen
leuchten, wie auf gruenen Fliesen,
Baeume bunt und blumenschoen.
Sind's Buketts fuer sanfte Riesen?
Geh nur weiter. Bleib nicht stehn.
Blaetter tanzen sterbensheiter
ihre letzten Menuetts.
Folge folgsam dem Begleiter.
Bleib nicht stehen. Geh nur weiter.
Denn das Jahr ist dein Gesetz.
Nebel zaubern in der Lichtung
eine Welt des Ungefaehrs.
Raum wird Traum. Und Rauch wird Dichtung.
Folg der Zeit. Sie weiss die Richtung.
'Stirb und werde!' nannte er's.
schön wär's wenn man die Sorgen so einfach abwerfen könnte.
Was meinst du mit deinem Außenprojekt?
Ich habe die letzten 14 Tage Außenprojekt gemacht und am Abend war ich so platt das ich meine "Knöchelchen" nicht mehr gespürt habe.
Meine Suche nach einem Gedicht galt Eugen Roth, bin jedoch nicht fündig geworden.
Dies ein Gedicht von Theodor Storm
Der Nebel steigt, es fällt das Laub;
Schenk ein den Wein, den holden!
Wir wollen uns den grauen Tag
Vergolden, ja vergolden!
Und geht es draußen noch so toll,
Unchristlich oder christlich,
Ist doch die Welt, die schöne Welt,
So gänzlich unverwüstlich!
Und wimmert auch einmal das Herz, -
Stoß an und lass es klingen!
Wir wissen's doch, ein rechtes Herz
Ist gar nicht umzubringen.
Der Nebel steigt, es fällt das Laub;
Schenkt ein den Wein, den holden!
Wir wollen uns den grauen Tag
Vergolden, ja vergolden!
Wohl ist es Herbst; doch warte nur,
Doch warte nur ein Weilchen!
Der Frühling kommt, der Himmel lacht,
Es steht die Welt in Veilchen.
Die blauen Tage brechen an,
Und ehe sie verfließen,
Wir wollen sie, mein wackrer Freund,
Genießen, ja genießen.
Barbara wir werden bestimmt bald Gelegenheit finden um anzustoßen und es klingen zu lassen.
Heute war ich kurz auf dem "Herbstwurstmarkt" , hab einige Fotos gemacht weil das Ambiente in Ostheim wirklich sehr schön war.
Da kamen mir die Bauernregeln in den Sinn.
BAUERNREGELN für OKTOBER
Mit dem Oktober setzt sich endgültig der Herbst durch. Einige der Bauernregeln für den Oktober versuchen einen weiten Ausblick in die kalte Jahreszeit.
"Oktober rauh - Januar flau" - "Ist der Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter drein, ist er aber naß und kühl, mild der Winter werden will." - Es gibt tatsächlich einen Zusammenhang zwischen einem kalten Oktober und einem warmen Januar. Entscheidend dafür ist wahrscheinlich die Ausgangssituation für die Winterwetterlage. Ist der Oktober um mindestens 1,5 Grad zu kalt, dann wird der Winter mit 70% Wahrscheinlichkeit zu warm ausfallen! Ist der Oktober dagegen zu warm und zu trocken (mindestens 1,5 Grad wärmer als normal), dann ist mit 90% Wahrscheinlichkeit ein zu kalter Winter und besonders ein zu kalter Januar zu erwarten.
Die Erklärung des erstaunlichen Ergebnisses: Gibt es im Oktober häufig Hochdruckwetterlagen, so ist im Januar ebenfalls mit Hochdruckwetter zu rechnen. Im Herbst ermöglichen diese viel Sonnenschein, Trockenheit und Wärme. Im Januar jedoch sorgen sie für bittere Kälte.
"Oktoberhimmel voller Sterne haben warme Ofen gerne." - Diese "Weisheit" trifft in der gesamten kalten Jahreszeit zu und lässt sich durch einfache Physik erklären: In sternenklaren Nächten kühlen sich Boden und Luft stärker ab als bei einem bedeckten Himmel. Wolken bremsen nämlich die Abstrahlung der Wärme in den Weltraum. Zudem werden im Oktober die Nächte merklich länger und somit verkürzt sich die Zeit der Erwärmung durch die Sonne. Nachts kann deshalb schon Frost auftreten. Am Boden sogar an ungünstigen Stellen bis -5 Grad!
"Wenn Simon und Judas (28.10.) vorbei, ist der Weg dem Winter frei." - In den letzten Oktobertagen sinkt die mittlere Lufttemperatur rasch ab. Die allerletzten Blätter fallen von den Bäumen und das Quecksilber nähert sich immer mehr der Null-Grad-Marke. Nachts gibt es häufig Frost und der erste Schnee fällt zum November auch im Flachland
"Ein vollendet schöner Herbsttag ist ein Tag, an dem der Rasen nicht mehr gemäht zu werden braucht, und die Blätter noch nicht von den Bäumen fallen.“ http://www.fotocommu...isplay/14713406
Wenn der Rasen nicht mehr gemäht werden muss, ist dass schon eine Erleichterung.
Mal was anderes zum Thema Herbst :
Die junge Referendarin hat Ihre erste Lehrprobe. Sie schreibt an die Tafel: "Im Herbst werden alle Blätter braun". Dann fordert Sie den kleinen Gerd auf, den Satz vorzulesen. Gerd stottert ein bißchen herum und liest schließlich: "Mann, ist das ein steiler Zahn!". Die Referendarin schnappt nach Luft und schickt Gerd vor die Tür. Beim Herausgehen dreht sich Gerd zur Prüfungskommission um und sagt beleidigt: "Wenn Ihr mir noch einmal falsch vorsagt, dann gehe ich nie wieder zur Schule!"
Liebe Gitti,
die hier haben zwar mit Literatur auch nix zu tun, kommen dir aber sicher bekannt vor:
hätte nicht gedacht das Sie eine so dumme Frage stellen können, lach!
Lieber Zeisig, du beherrscht das Rasen mähen bestimmt einzigartig, wie sonst keiner.
@ Hallo moika,
Zeisig hat bestimmt einen Rasen, sonst hätte er doch nicht so "scheinheilig" gefragt.
Hallo "Herr Zeisig",
Lieber Zeisig, du beherrscht das Rasen mähen bestimmt einzigartig, wie sonst keiner.
Naja so würde ich es mal nicht bezeichnen. Immerhin hört das Ding nicht auf mich und ich muss ihm immer und ständig hinterher rennen.
Und manchmal stelle ich mich an wie bei Himbeerstrauch verschneiden
Vielleicht klappts ja irgendwann und Kati mäht mal den Rasen