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Berufsunfähigkeit Psoriasis arthritis


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16 Antworten vorhanden

#1 Offline   nikk

nikk

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geschrieben 09. August 2011 - 15:59

Hallo,  ich habe seit zwei Wochen die Diagnose Psoriasis Arthritis. Bin gerade noch am Beginn meiner Cortison-Behandlung.  Meine Frage: Wie gut stehen allgemein die Chancen, trotz dieser Krankheit berufstätig zu bleiben?   Ich habe mir schon ein Fachbuch über Psoriasis Arthritis bestellt, das braucht aber noch ein paar Tage, mein nächster Arzttermin ist erst in zwei Wochen. Und so lange hänge ich in der Luft...  Betroffen sind bei mir die Finger, die Ellenbogen, die Knie, die Lendenwirbelsäule. Zurzeit bin ich wegen der Hände und Sehnenscheidenentzüngungen noch krank geschrieben.  Natürlich kann mir niemand eine Zukunftsprognose stellen - hätte jedoch gerne etwas Hoffnung, dass die Krankheit nicht automatisch das Ende der Berufsfähigkeit (Computerarbeit) sein muss.  Hat also jemand Geschichten für mich, die ein bisschen Mut machen, bis ich Genaueres erfahre?  Lieben Dank


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#2 Offline   Wurmli

Wurmli

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geschrieben 09. August 2011 - 16:36

Hallo,

Herzlich Willkommen hier bei uns!

Du bekommst Cortison?
Wer hat Deine PSA festgestellt? Ein Reumatologe-Hautarzt?

Lg Wurmli

#3 Offline   nikk

nikk

    Noch recht neu hier

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geschrieben 09. August 2011 - 17:34

Hallo Wurmli,

ja, ich bekomme erstmal Cortison, in zwei Wochen habe ich den nächsten Termin. Festgestellt wurde die PA von einer Rheumatologin - hatte mich schlau gemacht, sie hat einen guten Ruf und gilt als sehr gründlich.

LG von nikk

#4 Offline   Claudia

Claudia

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geschrieben 09. August 2011 - 17:43

Rechtzeitig angemessen behandelt, hast Du durchaus Chancen, im Computerarbeit-Beruf zu bleiben, würd' ich mal sagen. Bleib dran und verzweifel nicht :)  :daumenhoch:

#5 Offline   manni

manni

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geschrieben 09. August 2011 - 18:50

Hallo Nikk.

auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum!

Hier kannst du eine Menge lernen über deine Krankheit, und bist nie alleine mit deinen Fragen und Nöten. Bin auch seit Jahren an PsA erkrankt, kann aber mittlerweile die meiste Zeit ohne Schmerzen damit leben. Durch wirksame Grundmedikamente, wo fast Jeder das richtige für sich finden kann; bei mir ist es das MTX.  Der Arzt muss natürlich erst einmal eine Zeit lang beobachten was für dich in Frage kommt. Glaube bestimmt, dass du deinen Beruf weiter ausüben kannst wenn du das richtige Medikament hast! Natürlich kann dies unter Umständen auch etwas längere Zeit dauern.

Wünsche dir alles Gute!!!

LG manni

#6 Offline   Bibi

Bibi

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geschrieben 09. August 2011 - 20:46

hallo, nikk -

ich wünsche dir hier Hilfe in diesem informativen Forum - lies dich durch und konfrontiere Ärzte mit Meinungen wo du meinst, dass sie dir helfen könnten -

ich wünsche dir viel Durchhaltevermögen -

nette Grüsse sendet - Bibi -

#7 Offline   Wurmli

Wurmli

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  • 215 Beiträge:

geschrieben 10. August 2011 - 07:16

Guten morgen Nikk,

ist doch schon mal positiv, dass Du gleich an die richtigen Ärzte gleich gekommen bist.
Leider ist es nicht immer so.
Ich hatte Glück und bin auch gleich an den richtigen Reumatolgen gekommen.
Meine Berufsfähigkeit steht noch auf dem großen ?
Ich bin Friseurin und stehe den ganzen Tag, arbeite im Feucht/Trockenen mit den Händen was nicht gerade sehr förderlich ist, mit PSA.
Nach Rücksprache mit meinem Doc, müssen wir erstmal abwarten, wurde umgestellt von MTX auf Arva wegen erhöhter Leberwerte und anderen Nebenwirkungen, wie es jetzt mit dem neuen Medi wird und ob die Schmerzen geringer werden.
Die Arbeit fällt mir schon manchmal sehr schwer, aber ich Blicke positiv nach vorn und hoffe das ich meinen Beruf nicht aufgeben muss.
Ich habe mich auf der Arge erkundigt, in wie weit ich welche Möglichkeiten habe im Fall einer Fälle, ich wurde sehr gut beraten.

Wünsche Dir alles gute und noch einen schönen Tag.

Lg Wurmli

#8 Offline   FredyOl2709

FredyOl2709

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geschrieben 10. August 2011 - 11:11

Hallo,
es wäre interessant zu wissen, wie alt du bist. Ich habe seit zwei Jahren PSA, habe als Krankenschwester gearbeitet und mache nun eine Weiterbildung, da ich in meinem Beruf nicht mehr arbeiten konnte.
Eine Verberentung ist heutzutage sehr schwer durchzusetzen, wenn man noch nicht 60 Jahre alt ist. Ich habe diese berufliche Reha über die Rentenversicherung erhalten, musste aber schwer dafür kämpfen.

#9 Offline   Wurmli

Wurmli

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geschrieben 10. August 2011 - 19:47

Hallo @ Fredy012709,

ich habe Dir eine PN geschickt!

Lg Wurmli

#10 Offline   nikk

nikk

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geschrieben 11. August 2011 - 08:50

Danke für Eure Antworten!
@ Fredy: Ich bin 36 und arbeite freiberuflich - zwar täglich bei einem festen "Auftraggeber", aber ohne Festanstellung. Habe also sozusagen kein Sicherheitsnetz bei der Arbeit. Aber das hat man mit Festanstellung ja auch nicht immer.

LG von nikk

#11 Offline   Fuchs

Fuchs

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geschrieben 13. August 2011 - 19:43

Hallo Nikk,

deine Rheumatologin ist gut auf Draht. Da kann ich nur gratulieren. Da Corti gewiß keine Dauermedikation darstellt, wird bald ein Basismedi folgen. ich wünsche dir von Herzen, daß du die Medis verträgst, was ich von mir nicht behaupten kann.

Meine PSA geht übel zur Sache, vertragen tu ich nix, außer ein paar Schmerzmedis.

Für dich alles Gute

#12 Offline   yankee333

yankee333

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geschrieben 31. August 2011 - 08:12

Hallo
Wenn die Schmerzen stören, könntest Du parallel schauen, ob dir Schmerzmittel etwas bringen (für diesen Zweck gibt es sie). Basistherapien und die Arzttermine sind immer sehr träge und eher langwierig.Ich würde mich beim Rheumatologen oder gleich bei einem Schmerztherapeuten erkundigen. Hilft zwar nur symtomatisch, es sei aber wichtig nicht den Rambo rauszuhängen, sondern das sog. Schmerzgedächtnis so früh wie Möglch vergesslich zu machen. In dem Sinne... was ich dir noch raten kann ist Stressvermeidung und viel Schlaf.

Gruss

#13 Offline   Der_Björn

Der_Björn

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geschrieben 01. September 2011 - 21:44

Hallo Nikk,
ich habe auch eins Psa, jedoch sind bei mir hauptsächlich nur die Knie und dir linke Schulter betroffen, ich war bis vor einem Jahr trotz Psa noch im Schiffbau (hab zb. an der Aida Luna mitgewirkt) davor ewig im Maschinenbau.
Zur zeit bekomme ich Stelara, inkl MTX, Die Haut ist erscheinungsfrei, Die Psa meldet sich (jedenfalls bei mir) nur recht selten zu Wort. Wenn es denn mal Böse wird, überbrücke ich den Tag (länger sind bei mir selten die Gelenkbeschwerden) mit Handelsüblichen Schmerzmedikamenten, habe aber durch MTX kaum Beschwerden die ich als äußerst unangenehm einstufen würde.

Liebe grüße
Björn

#14 Offline   Marion54

Marion54

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geschrieben 02. September 2011 - 19:10

Hallo Björn!

Gute Arbeit (auf der AIDA Luna) :daumenhoch: Bin Okt. 2010 von NY bis Montreal mitgefahren!!


Was nimmst du denn für "handelübliche" Medikamente? Bei mir wurde auch PSA diagnostiziert, nehme seit 3 Jahren schon MTX subkutan und Folsäure. Seit 1 1/2 Jahren kann ich sehr schlecht laufen, Arthrose in den Knien, Probleme mit den Menisken bds., wobei im rechten Knie etwas vom Meniskus entfernt wurde und Knorpel begradigt durch eine Arthroskopie. Aber mein linkes Knie muckelt auch. 'Seit 1 Jahr auch derbe Beschwerden in beiden Füßen, vor 4 Wochen dann die Diagnose PSA. Ich will mich auch nicht so mit den Tabletten vollstopfen. Jetzt hatte ich Ischias und eine Kortisonspritze bekommen. Das hat sich auch gut auf die Füße ausgewirkt, aber Korti.. will ich auch nicht nehmen.
Meinst du Diclo oder Ibu und in welcher Dosierung hat dir das geholfen? Ich weiß, dass es bei mir vvlt. anders wirken kann, möcht nur mal eine Meinung dazu hö..ääh... lesen.



LG Marion

#15 Offline   Michael_S

Michael_S

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geschrieben 27. September 2011 - 13:08

Hallo Nikk

Beitrag ansehennikk schrieb (09. August 2011 - 15:59 ):

Hallo,  ich habe seit zwei Wochen die Diagnose Psoriasis Arthritis. Bin gerade noch am Beginn meiner Cortison-Behandlung.  Meine Frage: Wie gut stehen allgemein die Chancen, trotz dieser Krankheit berufstätig zu bleiben?  

Bei mir wurde die Diagnose vor 15 Jahren gestellt.
Aussichten auf Besserung (keine Heilung): gering.
nach 2 Rehas vor drei (?) Jahren endlich einen Rheuma-Doktor gefunden, der nach diversen Untersuchungen (ist es wirklich kein Rheuma) die Diagnose bestätigte und mir dann das Biologic "Humira" verabreicht.
Ergebnis nach drei Monaten: die PSO war auf der Haut nahezu Erscheinungsfrei, die Schwellungen der Gleider ging zurück, ich konnte mich Morgens ohne Schmerzen  bewegen.
Dann bühte die PSO wieder leicht auf :-(
Seit ca. 8 Monaten nehme ich zum Humira noch MTX in sehr geringer Dosis und Folsäure und die PSO hält sich zurück. Die Gelenkbeschwerden sind fast vergessen. Schwellungen keine mehr vorhanden.
Mein behandelnder Arzt freut sich immer über meien Kontrollbesuche und zeigt seinen Kollegen meine verbesserte Lebensqualität.
Und im Beruf (EDV-Bereich) bin ich immer noch tätig

#16 Offline   Stefan-D

Stefan-D

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geschrieben 03. Oktober 2011 - 00:58

Schau:
Ich bin fast 39jahre, davon habe ich 19jahre schon die PSA. Paar jahre schlimm, dann ein paar jahre garnichts.
Ich arbeite körperlich in einen Ziegelfabrik.
Wenns mal schlimm mit den Schmerz ist, dann pfeiff ich mir ne rezeptfreie 400er Ibu hinein, dann ist der restliche Tag Supi.

OK, wir sind nicht alle gleich....krank !

#17 Offline   Thommi67

Thommi67

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geschrieben 03. November 2011 - 21:19

Also ich habe die Krankheit seit 1988 und wurde nicht nur berufsunfähig, sondern auch erwerbsunfähig dadurch.
Bei mir sind fast alle Gelenke betroffen, die PSO hält sich in Grenzen. Ich habe permanent geschwollene Gelenke und nix hilft so richtig.Man hat an mir bergeweise Rheumamedikamente getestet.

Ich sprize derzeit Metex und nehme M - zur Schmerztherapie.
Von Humira wurde mir von 3 unabhängigen Rheumatologen abgeraten, da mich MTX nehme. Humira und MTX sollen niemals zuzsammen angewendet werden.So wurde es mit zumindest erklärt. Deshalb war ich eben beim Lesen etwas verwirrt, weil weiter oben jemand schrieb, das er/sie MTX plus Humira nimmt.




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