Hallo Tina,
ne, mit dem Umzug nach Schweden hatte das wohl nichts zu tun. Mit 28 bekam ich die Psoriasis das erste Mal, ziemlich heftig auf dem Kopf...nach einem Jahr war der Spuk genauso plötzlich vorbei wie er gekommen war. So ist sie noch 2 x wieder aufgetreten, und nach einem Jahr wieder plötzlich verschwunden. Das letzte Mal wohnte ich schon in Schweden, bin aber nicht zum Arzt gegangen, da ich mir eh keine Hilfe versprochen habe....vermutlich hatte ich die Psoriasis aber schon vorher und auch zwischendurch....aber extrem unscheinbar...eine kleine Stelle im Nacken, hinterm Ohr und an den Ellenbogen.
Ich wusste garnicht das der Geschmacksverstärker hier verboten ist....das gewöhnliche Glutamat gibt es aber hier auch...deswegen studiere ich immer alle Zutatenlisten ;-) obwohl ich bisher keinen Zusammenhang gemerkt habe...
lieben Gruss
snäcka
Starke Schmerzen und noch 5 Monate bis zum Rheumatologen-Termin *help*
Gestartet von
Mattia
, 04. Januar 2012 17:58
28 Antworten vorhanden
#21 ONLINE
geschrieben 04. Januar 2012 - 21:29
#22 OFFLINE
geschrieben 04. Januar 2012 - 22:10
Ach, dann bin ich da wohl einer Fehlinformation aufgesessen, wenn es dass bei euch gibt.
Ich jedenfalls komme immer mehr zu der Überzeugung, dass es das Weglassen dieser Zusätze ist, was meine PSO verschwinden ließ.
Nur noch eine kleine Stelle am Unterarm, kleiner als ein Pfennig, ist noch da. Aber da gibt es kaum noch Schuppen zum Abkratzen.
Deshalb mache ich mir jetzt schon Gedanken, dass auch das Szintigramm nichts ergeben wird, wenn es bei dir so war.
Aber wir sind doch nicht paranoid, oder? Ich lese immer wieder die Beiträge von gamü hier. Die wurde ja auch die längste Zeit nicht ernst genommen.
Allerdings habe ich im Moment kaum noch Schmerzen, nur so ein Missempfinden. Habe aber enorme Angst, dass es wieder so werden könnte wie vor ca. 2 Monaten, wo ich nicht mal mehr meinen Schlüssel aus der Jackentasche holen konnte. Die nasse Wäsche habe ich mit einem Kleiderbügel aus der Trommel rausgezerrt, weil ich die geschleuderten Frotteetücher einfach nicht anfassen konnte. Beim Spazieren gehen musste ich jede Steigung rückwärts nehmen, weil ich befürchtete, die Archilles-Sehne könnte sogar abreißen, weil die so weh tat. Und unser Treppenhaus konnte ich nur mit den Armen am Geländer und an der Treppenharfe hängend überwinden. Leider wohnen wir am Hang und deshalb über 4 Etagen. Und das soll alles Verschleiß bzw. Muskelverspannungen sein? Als Hausfrau und Büro-Angestellte? Dabei konnte man auf den Röntgenaufnahme außer an den drei Fingern nichts finden.
Als Migräne-Patientin seit meine Kindheit bin ich das Ertragen von Schmerzen gewohnt, denn ich habe immer auf starke Medikamente verzichtet und bin sparsam damit umgegangen. Und ich muss sagen, dass die Gelenkschmerzen bis jetzt auch ohne Medikamente auszuhalten sind.
Aber da ist sie, diese Angst, dass es schlimmer werden könnte. Denn stetig kommen neue Baustellen dazu, aber keine verschwindet wieder so ganz.
Und ich habe doch noch so viel vor, wenn meine Kinder erst mal richtig auf eigenen Beinen stehen.
Aber es ist tröstlich zu wissen, dass es anderen auch so geht und spornt mich an, alle Möglichkeiten auszunutzen um zu erfahren, ob da nicht doch was hintersteckt.
Gute Nacht,
Tina
Ich jedenfalls komme immer mehr zu der Überzeugung, dass es das Weglassen dieser Zusätze ist, was meine PSO verschwinden ließ.
Nur noch eine kleine Stelle am Unterarm, kleiner als ein Pfennig, ist noch da. Aber da gibt es kaum noch Schuppen zum Abkratzen.
Deshalb mache ich mir jetzt schon Gedanken, dass auch das Szintigramm nichts ergeben wird, wenn es bei dir so war.
Aber wir sind doch nicht paranoid, oder? Ich lese immer wieder die Beiträge von gamü hier. Die wurde ja auch die längste Zeit nicht ernst genommen.
Allerdings habe ich im Moment kaum noch Schmerzen, nur so ein Missempfinden. Habe aber enorme Angst, dass es wieder so werden könnte wie vor ca. 2 Monaten, wo ich nicht mal mehr meinen Schlüssel aus der Jackentasche holen konnte. Die nasse Wäsche habe ich mit einem Kleiderbügel aus der Trommel rausgezerrt, weil ich die geschleuderten Frotteetücher einfach nicht anfassen konnte. Beim Spazieren gehen musste ich jede Steigung rückwärts nehmen, weil ich befürchtete, die Archilles-Sehne könnte sogar abreißen, weil die so weh tat. Und unser Treppenhaus konnte ich nur mit den Armen am Geländer und an der Treppenharfe hängend überwinden. Leider wohnen wir am Hang und deshalb über 4 Etagen. Und das soll alles Verschleiß bzw. Muskelverspannungen sein? Als Hausfrau und Büro-Angestellte? Dabei konnte man auf den Röntgenaufnahme außer an den drei Fingern nichts finden.
Als Migräne-Patientin seit meine Kindheit bin ich das Ertragen von Schmerzen gewohnt, denn ich habe immer auf starke Medikamente verzichtet und bin sparsam damit umgegangen. Und ich muss sagen, dass die Gelenkschmerzen bis jetzt auch ohne Medikamente auszuhalten sind.
Aber da ist sie, diese Angst, dass es schlimmer werden könnte. Denn stetig kommen neue Baustellen dazu, aber keine verschwindet wieder so ganz.
Und ich habe doch noch so viel vor, wenn meine Kinder erst mal richtig auf eigenen Beinen stehen.
Aber es ist tröstlich zu wissen, dass es anderen auch so geht und spornt mich an, alle Möglichkeiten auszunutzen um zu erfahren, ob da nicht doch was hintersteckt.
Gute Nacht,
Tina
#23 OFFLINE
geschrieben 06. Januar 2012 - 11:11
Hallo Mattia,
du hast ja schon sehr viele helfende Antworten bekommen. Nicht abwimmeln lassen, notfalls in Rheumaambulanz aufschlagen.
So lange mit Schmerzen und Einschränkungen zubringen, bis der Termin im Mai endlich ran ist, ist unzumutbar. Die "Tresendrachen " lassen sich auch oft erweichen, wenn nachdrücklich betont wird, daß auch längeres Sitzen im Warteraum in Kauf genommen wird, Hauptsache der Arztbesuch ist nicht erst im Mai.
Alles Gute für dich
du hast ja schon sehr viele helfende Antworten bekommen. Nicht abwimmeln lassen, notfalls in Rheumaambulanz aufschlagen.
So lange mit Schmerzen und Einschränkungen zubringen, bis der Termin im Mai endlich ran ist, ist unzumutbar. Die "Tresendrachen " lassen sich auch oft erweichen, wenn nachdrücklich betont wird, daß auch längeres Sitzen im Warteraum in Kauf genommen wird, Hauptsache der Arztbesuch ist nicht erst im Mai.
Alles Gute für dich
#24 OFFLINE
geschrieben 01. Februar 2012 - 12:40
Hallo Mattia,
wenn ich richtig gelesen habe, wohnt ihr im nördlichen Baden-Würrtemberg. Als Notfallambulanz kann ich Euch das KH in Plochingen empfehlen. Das liegt zwar auch nicht bei Euch um die Ecke, aber zumindest in Baden-Württemberg zwischen Stuttgart und Tübingen. http://www.kk-es.de/...ie_therapie.htm
Dort gibt es Rheuma Frühsprechstunde und eine Rheumanotfallambulanz. Ich bin dort auch schon notfallmässig aufgeschlagen, da ich vor lauter schmerzen nur noch geheult habe.Hatte einen Schub in den Zehengrundgelenken an beiden Füßen. Ich wurde sofort stationär aufgenommen und mit Schmerzinfusionen versorgt.
Eine andere Anlaufstelle wäre auch das Marienhospital in Stuttgart. Die haben auch eine eigene Rheumaambulanz -und Station.
Ich weiß aus eigener Erfahrung wie schwer es ist ohne gesicherte Diagnose einen Termin beim Facharzt zu bekommen und gute Rheumatologen sind rar, überhaupt jene, die sich speziell mit der PSA auskennen. Die meisten PSA'ler sind sereoneagtiv und somit für die meisten Ärzte auch nicht Rheumakrank. Selbst ich, wo ich schon seit 2004 die gesicherte Diagnose PSA habe musste letzte Woche meinem HA erklären, dass bei einem akuten PSA Schub die Blutwerte im Normbereich sein können.
Zum Glück habe ich nach langem suchen einen guten Rheumatologen gefunden.
Was mich hier beim durchlesen etwas gewundert hat,ist das die meisten von Euch im Schub nur "Ibu" schlucken. Die helfen zwar schon, aber nur hochdosiert und das wiederrum kann den Magen schädigen.
Ich bekomme im akuten Schub zu meiner Basistherapie (30 mg Arava/2000mg Sulfasalazin) immer hochdosiert, meistens so zwischen 40 und 60 mg Prednisolon als Stosstherapie. Das hilft sofort, nimmt zumindest mal die größten schmerzen und hilt gegen die Entzündung.
Ich wünsche Euch allen einen schönen,Tag.
Liebe Grüße
Fallingstar
wenn ich richtig gelesen habe, wohnt ihr im nördlichen Baden-Würrtemberg. Als Notfallambulanz kann ich Euch das KH in Plochingen empfehlen. Das liegt zwar auch nicht bei Euch um die Ecke, aber zumindest in Baden-Württemberg zwischen Stuttgart und Tübingen. http://www.kk-es.de/...ie_therapie.htm
Dort gibt es Rheuma Frühsprechstunde und eine Rheumanotfallambulanz. Ich bin dort auch schon notfallmässig aufgeschlagen, da ich vor lauter schmerzen nur noch geheult habe.Hatte einen Schub in den Zehengrundgelenken an beiden Füßen. Ich wurde sofort stationär aufgenommen und mit Schmerzinfusionen versorgt.
Eine andere Anlaufstelle wäre auch das Marienhospital in Stuttgart. Die haben auch eine eigene Rheumaambulanz -und Station.
Ich weiß aus eigener Erfahrung wie schwer es ist ohne gesicherte Diagnose einen Termin beim Facharzt zu bekommen und gute Rheumatologen sind rar, überhaupt jene, die sich speziell mit der PSA auskennen. Die meisten PSA'ler sind sereoneagtiv und somit für die meisten Ärzte auch nicht Rheumakrank. Selbst ich, wo ich schon seit 2004 die gesicherte Diagnose PSA habe musste letzte Woche meinem HA erklären, dass bei einem akuten PSA Schub die Blutwerte im Normbereich sein können.
Zum Glück habe ich nach langem suchen einen guten Rheumatologen gefunden.
Was mich hier beim durchlesen etwas gewundert hat,ist das die meisten von Euch im Schub nur "Ibu" schlucken. Die helfen zwar schon, aber nur hochdosiert und das wiederrum kann den Magen schädigen.
Ich bekomme im akuten Schub zu meiner Basistherapie (30 mg Arava/2000mg Sulfasalazin) immer hochdosiert, meistens so zwischen 40 und 60 mg Prednisolon als Stosstherapie. Das hilft sofort, nimmt zumindest mal die größten schmerzen und hilt gegen die Entzündung.
Ich wünsche Euch allen einen schönen,Tag.
Liebe Grüße
Fallingstar
#25 OFFLINE
geschrieben 07. Februar 2012 - 23:49
Hallo, an alle hier!
Ich schreibe auch, weil mein Mann betroffen ist. Seit einigen Jahren hat er verschiedene Diagnosen. Angefangen hat Alles mit Hautflechten, Kopfjucken, Schuppen. Alles mit Sälbchen später Risentuben Salbe für verschiedene Hautbereiche. Dann waren die Nägel betroffen. Sowohl die Finger- als auch die Zehennägel. Dann kamen immer schlimmere Schmerzen in den Gelenken.
Die Uniklinik Köln, vom Hautarzt bis zum Rheumatologen, brachte dann neben der Diagnose auch die erste Therapie. Die brachte schnelle Wirkung: die Einfärbung der Fingernägel (sichtbares Störfaktum) und eine Besserung der Fußnägel, aber vor Allem die Abschwächung der Schmerzen war schon toll.
Ein Jahr ohne weitere Therapie, nur Salben für die immer noch vorhandene Hautentzündung, völlige Ignoranz führte jetzt seit Monaten zunehmend zu einer extremen Verschlimmerung und heftigen Schmerzen in den Fuß- und Handgelenken. Bis hin zu einem wirklich eingeschränkten Gehen. Na ja, wahrscheinlich wisst ihr alle, wovon ich schreibe.
Der Besuch beim Rheumatologen mit einer neuen Therapie einschliesslich Cortison und Schmerzmitteln ist das Ergebnis. Jetzt kann ich auch - erstmals- mit ihm über Ernährung und Lebensweise (wahnsinnig viel Stress) reden. Und er befasst sich mit dem Thema. Hurra!!!!!!!!!!!Männer eben
Deshalb auch meine Internet-Recherchen.
Zum Thema Arzt kann ich nur raten hartnäckig am Ball zu bleiben und bei Dringlichkeit auch auf einem Termin zu bestehen. Zwar ist mein Mann Privat versichert, aber in der UNI- Klinik kann Jeder immer sofort in der Ambulanz vorsprechen. Von Wartezeiten kann ich nicht berichten, aber was will man machen!?
Ich wünsche allen Betroffenen und auch den Angehörigen alles Gute
Ich schreibe auch, weil mein Mann betroffen ist. Seit einigen Jahren hat er verschiedene Diagnosen. Angefangen hat Alles mit Hautflechten, Kopfjucken, Schuppen. Alles mit Sälbchen später Risentuben Salbe für verschiedene Hautbereiche. Dann waren die Nägel betroffen. Sowohl die Finger- als auch die Zehennägel. Dann kamen immer schlimmere Schmerzen in den Gelenken.
Die Uniklinik Köln, vom Hautarzt bis zum Rheumatologen, brachte dann neben der Diagnose auch die erste Therapie. Die brachte schnelle Wirkung: die Einfärbung der Fingernägel (sichtbares Störfaktum) und eine Besserung der Fußnägel, aber vor Allem die Abschwächung der Schmerzen war schon toll.
Ein Jahr ohne weitere Therapie, nur Salben für die immer noch vorhandene Hautentzündung, völlige Ignoranz führte jetzt seit Monaten zunehmend zu einer extremen Verschlimmerung und heftigen Schmerzen in den Fuß- und Handgelenken. Bis hin zu einem wirklich eingeschränkten Gehen. Na ja, wahrscheinlich wisst ihr alle, wovon ich schreibe.
Der Besuch beim Rheumatologen mit einer neuen Therapie einschliesslich Cortison und Schmerzmitteln ist das Ergebnis. Jetzt kann ich auch - erstmals- mit ihm über Ernährung und Lebensweise (wahnsinnig viel Stress) reden. Und er befasst sich mit dem Thema. Hurra!!!!!!!!!!!Männer eben
Deshalb auch meine Internet-Recherchen.
Zum Thema Arzt kann ich nur raten hartnäckig am Ball zu bleiben und bei Dringlichkeit auch auf einem Termin zu bestehen. Zwar ist mein Mann Privat versichert, aber in der UNI- Klinik kann Jeder immer sofort in der Ambulanz vorsprechen. Von Wartezeiten kann ich nicht berichten, aber was will man machen!?
Ich wünsche allen Betroffenen und auch den Angehörigen alles Gute
#26 ONLINE
geschrieben 08. Februar 2012 - 06:48
Hallo smile4you,
was war das denn für eine Therapie, von der Du schreibst? Und warum hat man die denn abgesetzt? Wenn ich das richtig verstanden habe. Und welche Therapie bekommt Dein Mann jetzt? Und hilft es?
lieben Gruss und Alles Gute für Euch..
was war das denn für eine Therapie, von der Du schreibst? Und warum hat man die denn abgesetzt? Wenn ich das richtig verstanden habe. Und welche Therapie bekommt Dein Mann jetzt? Und hilft es?
lieben Gruss und Alles Gute für Euch..
#27 OFFLINE
geschrieben 08. Februar 2012 - 18:07
Hallo,
vielen vielen Dank erstmal an alle die inzwischen noch geantwortet haben.
Mein Mann hat zum Glück einen Termin bei einem internistischen Rheumatologen bekommen. Er war eine halbe Stunde bei ihm, davon hat der Arzt 15 Minuten alleine nur Ultraschall am betroffenen Finger gemacht, dann noch etliche Röhrchen Blut abgezapft und allerlei Fragen gestellt. Aber die Diagnose PA steht wohl fest und dazu noch ne schlimme Sehnenscheidentzündung im Finger. (haben aber noch sonst keine Blutergebnisse)
Therapie: 12 Tage Kortison, je 3 Tage 30, 20, 10, 5 mg und Sulfasalazin (Heyl) für 3 Monate, beginnend mit 2x1, nach 1 und 3 Wochen zur Blutuntersuchung.(später auch???)
Puh. Kortison ok, das ist ja nicht lange. Das Sulfasalzin wirkt ja erst nach 4 Wochen, oder? Aber heideblitzka....das Zeug hat vielleicht Nebenwirkungen (toi toi toi nur in der Packungsbeilage gelesen - wir sind aber auch erst beim 2. Tag....)
Ist das ne normale Therapie? Hätte man auch erst was anderes probieren können? Oder ist es gut so früh etwas zu tun (vor Knochen- oder sonstigen Schäden)?
Er sagte noch wenn man nichts macht, dann könne der Finger steif werden, von den Schmerzen mal ganz abgesehen.
Muß man bei Sulfasalazin auch so streng verhüten wie bei MTX? Ist jetzt nicht akut, aber wäre es schlimm schwanger zu werden? (die Nebenwirkungen bzgl. Sperma habe ich gelesen)
Lieben Dank an euch!
Super, daß man hier so toll aufgenommen wird.
LG Mattia
P.S. Allen gute Besserung!!!!
vielen vielen Dank erstmal an alle die inzwischen noch geantwortet haben.
Mein Mann hat zum Glück einen Termin bei einem internistischen Rheumatologen bekommen. Er war eine halbe Stunde bei ihm, davon hat der Arzt 15 Minuten alleine nur Ultraschall am betroffenen Finger gemacht, dann noch etliche Röhrchen Blut abgezapft und allerlei Fragen gestellt. Aber die Diagnose PA steht wohl fest und dazu noch ne schlimme Sehnenscheidentzündung im Finger. (haben aber noch sonst keine Blutergebnisse)
Therapie: 12 Tage Kortison, je 3 Tage 30, 20, 10, 5 mg und Sulfasalazin (Heyl) für 3 Monate, beginnend mit 2x1, nach 1 und 3 Wochen zur Blutuntersuchung.(später auch???)
Puh. Kortison ok, das ist ja nicht lange. Das Sulfasalzin wirkt ja erst nach 4 Wochen, oder? Aber heideblitzka....das Zeug hat vielleicht Nebenwirkungen (toi toi toi nur in der Packungsbeilage gelesen - wir sind aber auch erst beim 2. Tag....)
Ist das ne normale Therapie? Hätte man auch erst was anderes probieren können? Oder ist es gut so früh etwas zu tun (vor Knochen- oder sonstigen Schäden)?
Er sagte noch wenn man nichts macht, dann könne der Finger steif werden, von den Schmerzen mal ganz abgesehen.
Muß man bei Sulfasalazin auch so streng verhüten wie bei MTX? Ist jetzt nicht akut, aber wäre es schlimm schwanger zu werden? (die Nebenwirkungen bzgl. Sperma habe ich gelesen)
Lieben Dank an euch!
Super, daß man hier so toll aufgenommen wird.
LG Mattia
P.S. Allen gute Besserung!!!!
#28 OFFLINE
geschrieben 10. Februar 2012 - 21:57
Hallo Tina59
Du schreibst was von warmen Weizen oder Kirschkerne.
Helfen die bei dirgegen die schmerzen wenn du einen Schub bekommst ?
Gruß KarlA1
Du schreibst was von warmen Weizen oder Kirschkerne.
Helfen die bei dirgegen die schmerzen wenn du einen Schub bekommst ?
Gruß KarlA1
#29 OFFLINE
geschrieben 10. Februar 2012 - 23:11
Hallo KarlA1,
na ja, erst hieß es bei mir ja, ich hätte nur Arthrose in den Fingern. Und ich hatte immer von diesen Sandbädern und Bewegungsübungen in einer Schüssel mit warmen Körnern oder Linsen gehört.
Fand ich nicht so praktikabel, denn das ist viel Aufwand und ich hätte bestimmt das Zeug überall verstreut.
Dann habe ich mir ein Körnerkissen in Form eines Beutels genäht, in den ich einen weichen Jersey-Handschuh eingenäht habe. Diesen Beutel habe ich mit Weizen und auch mal mit Raps gefüllt und in der Mikrowelle erwärmt. Dann die Hand in den Handschuh gesteckt und in der warmen Füllung die Finger bewegt. Hat unheimlich gut getan. Der Raps fühlt sich fast wie Sand an, den man am Strand durch die Finger rieseln lässt.
Als meine Gelenke dann mal akut entzündet waren, habe ich den Beutel mit Kirschkernen gefüllt und in den Kühlschrank gelegt. War schön kühl, aber nicht unangenehm kalt und durch die Bewegungen werden die Finger auch nicht steif. Ich sollte ja meine Finger immer ohne Belastung bewegen. Und so macht das z.B. beim Fernsehen sogar Spaß. Sogar mein 15-jähriger Sohn macht das auch mal ganz gerne.
Inzwischen besteht bei mir der Verdacht, dass ich auch eine PSA haben könnte. Ab Sommer wurden die Schmerzen immer heftiger, die Zehen-Grundgelenke, die Hüfte, das ISG, die Schultergelenke und auch die Archillessehnen waren betroffen. Als ich aber endlich einen Termin bei der Rheumatologin im Dezember hatte, war alles schon fast wieder vorbei. Die Knochenszintigraphie im Januar hat auch nur Entzündungen an 4 Fingern, den Großzehen und einer Stelle am Mittelfußknochen?? ergeben.
Alle Blutwerte waren i.O. Also doch nur Arthrose?
Mein Hautarzt glaubt, noch Reste einer PSO feststellen zu können und die hatte ich wohl auch mal. Wusste damals nicht, dass das wohl keine Ekzeme gewesen sind.
Jetzt wird das Skelett-Szinitgramm in einem halben Jahr bzw. wenn ein neuer Schub auftreten sollte wiederholt und verglichen.
Im Moment habe ich kaum Schmerzen, nur die Zehen- und Fingernägel fühlen sich meist so an, als ob mir jemand mit dem Hammer draufgekloppt hätte. Ich warte ab.
Aber vor allem bei der augenblicklichen Kälte tut mir mein "Thermo-Bewegungs-Beutel" unheimlich gut.
Immer wieder lerne ich vor allem Frauen kennen, die entweder Arthritis oder Arthrose haben und von dem Beutel ganz begeistert sind. Oder jemand kennt jemanden, der auch betroffen ist. Und dann habe ich aufgehört, den zu verschenken. Wurde mir zu viel und ich kannte die Leute ja oft gar nicht.
Inzwischen nähe ich den Beutel schon fast in Serie und verkaufe ab und zu einen. Auch die Physio-Therapeuten bei denen ich in Behandlung war, finden den toll. Vor allem, weil der eine Füllöffnung mit Reißverschluss hat. So kann man die Füllung für kalt und warm wechseln und ihn auch mal waschen.
Und ich bin im Moment echt überglücklich, dass ich überhaupt wieder eine Stecknadel in den Stoff stecken kann. Das richtet mich wieder auf, denn ich kam mir schon richtig nutzlos vor. Ach ja, das Alter. Obwohl ich mich mit 52 noch nicht wirklich alt fühle.

LG
Tina59
na ja, erst hieß es bei mir ja, ich hätte nur Arthrose in den Fingern. Und ich hatte immer von diesen Sandbädern und Bewegungsübungen in einer Schüssel mit warmen Körnern oder Linsen gehört.
Fand ich nicht so praktikabel, denn das ist viel Aufwand und ich hätte bestimmt das Zeug überall verstreut.
Dann habe ich mir ein Körnerkissen in Form eines Beutels genäht, in den ich einen weichen Jersey-Handschuh eingenäht habe. Diesen Beutel habe ich mit Weizen und auch mal mit Raps gefüllt und in der Mikrowelle erwärmt. Dann die Hand in den Handschuh gesteckt und in der warmen Füllung die Finger bewegt. Hat unheimlich gut getan. Der Raps fühlt sich fast wie Sand an, den man am Strand durch die Finger rieseln lässt.
Als meine Gelenke dann mal akut entzündet waren, habe ich den Beutel mit Kirschkernen gefüllt und in den Kühlschrank gelegt. War schön kühl, aber nicht unangenehm kalt und durch die Bewegungen werden die Finger auch nicht steif. Ich sollte ja meine Finger immer ohne Belastung bewegen. Und so macht das z.B. beim Fernsehen sogar Spaß. Sogar mein 15-jähriger Sohn macht das auch mal ganz gerne.
Inzwischen besteht bei mir der Verdacht, dass ich auch eine PSA haben könnte. Ab Sommer wurden die Schmerzen immer heftiger, die Zehen-Grundgelenke, die Hüfte, das ISG, die Schultergelenke und auch die Archillessehnen waren betroffen. Als ich aber endlich einen Termin bei der Rheumatologin im Dezember hatte, war alles schon fast wieder vorbei. Die Knochenszintigraphie im Januar hat auch nur Entzündungen an 4 Fingern, den Großzehen und einer Stelle am Mittelfußknochen?? ergeben.
Alle Blutwerte waren i.O. Also doch nur Arthrose?
Mein Hautarzt glaubt, noch Reste einer PSO feststellen zu können und die hatte ich wohl auch mal. Wusste damals nicht, dass das wohl keine Ekzeme gewesen sind.
Jetzt wird das Skelett-Szinitgramm in einem halben Jahr bzw. wenn ein neuer Schub auftreten sollte wiederholt und verglichen.
Im Moment habe ich kaum Schmerzen, nur die Zehen- und Fingernägel fühlen sich meist so an, als ob mir jemand mit dem Hammer draufgekloppt hätte. Ich warte ab.
Aber vor allem bei der augenblicklichen Kälte tut mir mein "Thermo-Bewegungs-Beutel" unheimlich gut.
Immer wieder lerne ich vor allem Frauen kennen, die entweder Arthritis oder Arthrose haben und von dem Beutel ganz begeistert sind. Oder jemand kennt jemanden, der auch betroffen ist. Und dann habe ich aufgehört, den zu verschenken. Wurde mir zu viel und ich kannte die Leute ja oft gar nicht.
Inzwischen nähe ich den Beutel schon fast in Serie und verkaufe ab und zu einen. Auch die Physio-Therapeuten bei denen ich in Behandlung war, finden den toll. Vor allem, weil der eine Füllöffnung mit Reißverschluss hat. So kann man die Füllung für kalt und warm wechseln und ihn auch mal waschen.
Und ich bin im Moment echt überglücklich, dass ich überhaupt wieder eine Stecknadel in den Stoff stecken kann. Das richtet mich wieder auf, denn ich kam mir schon richtig nutzlos vor. Ach ja, das Alter. Obwohl ich mich mit 52 noch nicht wirklich alt fühle.
LG
Tina59
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