Akutklinik - das erste mal. Wie, wo, was, wann?
Gestartet von
Atha
, 09. Januar 2012 19:25
7 Antworten vorhanden
#1 OFFLINE
geschrieben 09. Januar 2012 - 19:25
Hallo verehrte Leidensgenossen und genossinnen ;-)
Vor einem halben Jahr ist mein alter Hautarzt in Ruhestand gegangen und hinterlies aus meiner Sicht eine Lücke auf dem Facharztmarkt in meiner beschaulichen Heimatstadt.
Da meine Haut derzeit zu ~70-80% befallen ist und der Juckreiz bzw. die Schmerzen unerträglich wurden, hing ich mich heute früh mal wieder ans Telefon und hatte Glück für den gleichen Tag noch zu einer Ärztin zugelangen, die sich nicht nur Zeit nahm und zuhörte, sondern auch von Kopf bis Fuß betrachtete.
Aufgrund des Massiven Befalls riet sie mir zu einer stationären Behandlung in einer Hautklinik.Sie stellte mir eine Einweisung aus und empfahl die Psorisol-Klinik in Hersbruck, wo eine Aufnahme schon kommenden Dienstag möglich wäre.
In meinem Kopf schwirren nun tausende Gedanken, überall liest man etwas andres.
Daher nun mal Klartext gefragt.
Was muss ich tun? Muss ich zur Krankenkasse Kostenzusage holen, ja/nein? (gesetzlich versichert, AOK)
Fahrtkosten, muss ich die selbst tragen oder bekomme ich diese ersetzt?
Wie lange dauert i.d.R. so eine Behandlung?
Gibts vielleicht irgendwo ein art Leitfaden für das "erste Mal"?
herzliche grüße
Claudia
Vor einem halben Jahr ist mein alter Hautarzt in Ruhestand gegangen und hinterlies aus meiner Sicht eine Lücke auf dem Facharztmarkt in meiner beschaulichen Heimatstadt.
Da meine Haut derzeit zu ~70-80% befallen ist und der Juckreiz bzw. die Schmerzen unerträglich wurden, hing ich mich heute früh mal wieder ans Telefon und hatte Glück für den gleichen Tag noch zu einer Ärztin zugelangen, die sich nicht nur Zeit nahm und zuhörte, sondern auch von Kopf bis Fuß betrachtete.
Aufgrund des Massiven Befalls riet sie mir zu einer stationären Behandlung in einer Hautklinik.Sie stellte mir eine Einweisung aus und empfahl die Psorisol-Klinik in Hersbruck, wo eine Aufnahme schon kommenden Dienstag möglich wäre.
In meinem Kopf schwirren nun tausende Gedanken, überall liest man etwas andres.
Daher nun mal Klartext gefragt.
Was muss ich tun? Muss ich zur Krankenkasse Kostenzusage holen, ja/nein? (gesetzlich versichert, AOK)
Fahrtkosten, muss ich die selbst tragen oder bekomme ich diese ersetzt?
Wie lange dauert i.d.R. so eine Behandlung?
Gibts vielleicht irgendwo ein art Leitfaden für das "erste Mal"?
herzliche grüße
Claudia
#2 OFFLINE
geschrieben 09. Januar 2012 - 19:29
Die Klinikwahl ist schon mal super.
Und die Fragen die Du hast kann dir doch wunderbar deine KK beantworten !!!
Wichtig ist die Einweisung und ein Termin in der Klinik
Wenn du dir den Termin holst,frag nach was du mit bringen musst.
Und die Fragen die Du hast kann dir doch wunderbar deine KK beantworten !!!
Wichtig ist die Einweisung und ein Termin in der Klinik
Wenn du dir den Termin holst,frag nach was du mit bringen musst.
#3 OFFLINE
geschrieben 09. Januar 2012 - 19:54
Hallo, Claudia,
wie Suzane schon schrieb, gibt die KK dir Auskunft. Auch in der Klinik kannst du dich erkundigen.
"Unsere" Toscana/Ilka ist seit heute in Hersbruck und wäre bestimmt gern bereit, dich ein bisschen unter ihre Fittiche zu nehmen.
Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Therapie.
Lieben Gruß
wie Suzane schon schrieb, gibt die KK dir Auskunft. Auch in der Klinik kannst du dich erkundigen.
"Unsere" Toscana/Ilka ist seit heute in Hersbruck und wäre bestimmt gern bereit, dich ein bisschen unter ihre Fittiche zu nehmen.
Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Therapie.
Lieben Gruß
#4 OFFLINE
geschrieben 09. Januar 2012 - 20:36
Hallo Claudia,
man muss wissen, dass eine akuteinweisung zeitlich begrenzt ist. Du kannst in jede Klinik gehen, die eine Akutzulassung hat.
Manchmal wird dort aber sehr "hart" behandelt um einen schnellen Erfolg zu dokumentieren. Gut könnte sein eine Kliik zu wählen, die auch eine Zulassung für Rehamassnahmen hat. Manchmal gelingt es an die Akutmassnahme einen Reha-Aufenthalt anzuschliessen.
Mit Sicherheit ist die Psorisol kein schlechtes Haus, doch gibt es dort keine Zulassung für Rehabilitationen.
Gruß
Margitta
man muss wissen, dass eine akuteinweisung zeitlich begrenzt ist. Du kannst in jede Klinik gehen, die eine Akutzulassung hat.
Manchmal wird dort aber sehr "hart" behandelt um einen schnellen Erfolg zu dokumentieren. Gut könnte sein eine Kliik zu wählen, die auch eine Zulassung für Rehamassnahmen hat. Manchmal gelingt es an die Akutmassnahme einen Reha-Aufenthalt anzuschliessen.
Mit Sicherheit ist die Psorisol kein schlechtes Haus, doch gibt es dort keine Zulassung für Rehabilitationen.
Gruß
Margitta
#5 ONLINE
geschrieben 11. Januar 2012 - 23:53
erstmal in die klink - ohne wenn und aber?
wieso hat dein früherer arzt dich nicht in die klinik geschickt?
hat sich die gute ärztin mal erkundigt bei dir was mit deiner lebenssituation ist - ob du das machen kannst ohne den job zu riskieren oder von der familie aus gesehn ob da dann schwierigkeiten auftreten?
fragen nach früheren behandlungen und deren erfolge ???
klingt wie ne brechstange für mich - so ne art blinder aktionismus
die aok um rat zu fragen - naja ich für meinen teil halte da nicht das meiste von weil ich durchweg mit dem verein schlechte erfahrungen gemacht habe
manchmal gibt es in der umgebung soziale vereine - die bei deinen fragen über anträge und fahrtkosten und und und rede und antwort geben können da es ja auch ein wenig davon abhängt in welche sozialen umlaufbahn du dich befindest
wieso hat dein früherer arzt dich nicht in die klinik geschickt?
hat sich die gute ärztin mal erkundigt bei dir was mit deiner lebenssituation ist - ob du das machen kannst ohne den job zu riskieren oder von der familie aus gesehn ob da dann schwierigkeiten auftreten?
fragen nach früheren behandlungen und deren erfolge ???
klingt wie ne brechstange für mich - so ne art blinder aktionismus
die aok um rat zu fragen - naja ich für meinen teil halte da nicht das meiste von weil ich durchweg mit dem verein schlechte erfahrungen gemacht habe
manchmal gibt es in der umgebung soziale vereine - die bei deinen fragen über anträge und fahrtkosten und und und rede und antwort geben können da es ja auch ein wenig davon abhängt in welche sozialen umlaufbahn du dich befindest
Bearbeitet von Non, 11. Januar 2012 - 23:53
#6 OFFLINE
geschrieben 12. Januar 2012 - 08:38
Was soll denn verkehrt daran sein die Aok ,die in dem Fall ihr Versicherungsträger ist zu fragen wie das mit der Kostenübernahme der Fahrkosten geregelt wird ?????
Wer soll ihr denn da kompetentere Auskunft geben können als der jenige der es bezahlen muss.
In der Regel läuft das so.
Man kauft sich eine Bahnkarte...läst sich eine Quitung geben und fährt damit ins Krankenhaus.
Dort meine ich bekommt mn mittlerweile auf Anfrage ein Formular ( welches wohl auch den Aufenhalt vor Ort bestätigt) das man nach dem Aufenthalt direkt mit Quitung und Bahnkarte beim Versicherungsträger einreicht.
Weiter möchte ich davor warnen direkt eine Rückfahrkarte zu kaufen ( auch wenn sie im Doppelpack vielleicht billiger ist !!)
Da man sie in der Regel nicht stonieren kann. Der KK ist das egal. Die bezahlt nur Hinn und Rückfahrt.
Sprich ...sagt man es Dauert 2 Wochen bis zur Entlassung und es werden dann 3,darf man sich noch eine kaufen.
Ausserdem meine ich das nur die billigste Fahr bezahlt wird.
Sprich...der IC braucht 6 Std. und kostet meinetwegen 60,-€ pro Karte
und der
ICE braucht 4 Std. und kostet 90,-€ bezahlen die nur die 60,-€ der IC KArte.
So wars zumindest einmal.
Solche Fragen ,kann und muss die AOK beantworten.
Und was die Akuteinweisung betrifft. Wieso denn noch einmal hinter fragen ?? Es sei denn man hat selber Zweifel dran.
Wenn ich mir das Bein breche kann ich auch nicht vorher ankündigen übrings ich bekomme in 2 Wochen eine Akuteinweihsung ins Krankenhaus.
Bei einer Reha ,ist das natürlich etwas anderes.
Wer soll ihr denn da kompetentere Auskunft geben können als der jenige der es bezahlen muss.
In der Regel läuft das so.
Man kauft sich eine Bahnkarte...läst sich eine Quitung geben und fährt damit ins Krankenhaus.
Dort meine ich bekommt mn mittlerweile auf Anfrage ein Formular ( welches wohl auch den Aufenhalt vor Ort bestätigt) das man nach dem Aufenthalt direkt mit Quitung und Bahnkarte beim Versicherungsträger einreicht.
Weiter möchte ich davor warnen direkt eine Rückfahrkarte zu kaufen ( auch wenn sie im Doppelpack vielleicht billiger ist !!)
Da man sie in der Regel nicht stonieren kann. Der KK ist das egal. Die bezahlt nur Hinn und Rückfahrt.
Sprich ...sagt man es Dauert 2 Wochen bis zur Entlassung und es werden dann 3,darf man sich noch eine kaufen.
Ausserdem meine ich das nur die billigste Fahr bezahlt wird.
Sprich...der IC braucht 6 Std. und kostet meinetwegen 60,-€ pro Karte
und der
ICE braucht 4 Std. und kostet 90,-€ bezahlen die nur die 60,-€ der IC KArte.
So wars zumindest einmal.
Solche Fragen ,kann und muss die AOK beantworten.
Und was die Akuteinweisung betrifft. Wieso denn noch einmal hinter fragen ?? Es sei denn man hat selber Zweifel dran.
Wenn ich mir das Bein breche kann ich auch nicht vorher ankündigen übrings ich bekomme in 2 Wochen eine Akuteinweihsung ins Krankenhaus.
Bei einer Reha ,ist das natürlich etwas anderes.
Bearbeitet von Suzane, 12. Januar 2012 - 08:39
#7 OFFLINE
geschrieben 13. Januar 2012 - 22:38
Erst einmal herzlichen Dank für all die Antworten und aufmunternden Worte. Meine Unterlagen sind heute gekommen und es geht am Dienstag in die Psorisol nach Hersbruck.
Meine eigentlichen Fragen habe ich alle dank einer Kompetenten Sachbearbeiterin der AOK beantwortet bekommen:
Für die Nachwelt:
Kostenübernahme: AOK´ler benötigen innerhalb Bayerns keine Kostenzusage, da ein Vertrag zwischen AOK BY und der Klinik besteht, wo direkt abgerechnet wird bei Vorlage der Versichertenkarte + Einweisung.
Fahrtkosten: Fahrkarte so günstig wie möglich, aufheben, nach Rückkehr einreichen wegen Erstattung.
Kurz zu den einzelnen Wortmeldungen:
@Barb: Danke für die Info bzgl. Toscana, werde sie in der Klinik versuchen zu Kontaktieren.
@non: Mein Arbeitgeber ist seit Sommer wieder unsre liebe Bundesrepublik.. Kurz: Seit etwa 3 Jahren kämpfe ich für eine Umschulung, da ich in meinem erlernten Beruf aufgrund meiner (unserer) Krankheit nicht mehr arbeiten kann. Mit nur 30% SB bin ich "leider" kein Reha-Fall und somit bleiben mir nur Hilfstätigkeiten, die meist nur auf wenige Wochen befristet sind.
Mein alter Arzt, den ich letztmalig im Mai 2011 gesehen habe, hatte eine Fumadem-Therapie mit mir begonnen, welche jedoch aufgrund starker Nebenwirkungen irgendwann nicht mehr fortführbar war. Nach einer Pause in der ich auch erscheinungsfrei war, versuchte ich mit der Uni FFM diese nocheinmal, was jedoch erneut schief ging. Mit den verbleibenden Ärzten in seiner Praxis kam ich nicht zurecht.
Seit etwa November wüten die Schuppen nun wieder, welches ich auf den Vorweihnachtlichen Streß schob und erst mal mit meinen "alten" Salben (neue Rezepte vom Hausarzt) versuchte in den Griff zubekommen. Da die Schmerzen und der Juckreiz jedoch nicht mehr erträglich sind, suchte ich einen neuen Arzt.
Diese Ärztin war mir auf anhieb sympathisch und ich hatte ein ausführliches Gespräch mit ihr.
Lebensumstand, Familäre Situation, Frühere Behandlungen, Beruf, Psychische Belastung usw. haben wir besprochen und ich kann dich beruhigen, die Klinik war keine Brechstange. Ich hatte die Wahl zwischen "weiter mit Salben rumdoktern" oder "In Klinik komplett auf den Kopf stellen lassen und ggf. da auf andres Medikament einstellen". Die rede war von MTX.
Sprich: Sie schlug mir die Stationäre Therapie vor, ich nahm sie an.
Aber andre Frage, was ich vergass, zu Fragen als ich heute mit der Klinik nochmals Telefonnierte:
Wann erhalte ich eine Krankmeldung? Mit antritt der Therapie? Nach Abschluss?
Die Arbeitsagentur verlangt bis zum 3. Krankheitstag ja eine schriftliche Krankmeldung... Ich habe zwar sowohl dem Vermittler, als auch dem Leistungssachbearbeiter über den Stationären Aufenthalt Bescheid gegeben, aber traue niemals einer Behörde...
liebe grüße
atha
Meine eigentlichen Fragen habe ich alle dank einer Kompetenten Sachbearbeiterin der AOK beantwortet bekommen:
Für die Nachwelt:
Kostenübernahme: AOK´ler benötigen innerhalb Bayerns keine Kostenzusage, da ein Vertrag zwischen AOK BY und der Klinik besteht, wo direkt abgerechnet wird bei Vorlage der Versichertenkarte + Einweisung.
Fahrtkosten: Fahrkarte so günstig wie möglich, aufheben, nach Rückkehr einreichen wegen Erstattung.
Kurz zu den einzelnen Wortmeldungen:
@Barb: Danke für die Info bzgl. Toscana, werde sie in der Klinik versuchen zu Kontaktieren.
@non: Mein Arbeitgeber ist seit Sommer wieder unsre liebe Bundesrepublik.. Kurz: Seit etwa 3 Jahren kämpfe ich für eine Umschulung, da ich in meinem erlernten Beruf aufgrund meiner (unserer) Krankheit nicht mehr arbeiten kann. Mit nur 30% SB bin ich "leider" kein Reha-Fall und somit bleiben mir nur Hilfstätigkeiten, die meist nur auf wenige Wochen befristet sind.
Mein alter Arzt, den ich letztmalig im Mai 2011 gesehen habe, hatte eine Fumadem-Therapie mit mir begonnen, welche jedoch aufgrund starker Nebenwirkungen irgendwann nicht mehr fortführbar war. Nach einer Pause in der ich auch erscheinungsfrei war, versuchte ich mit der Uni FFM diese nocheinmal, was jedoch erneut schief ging. Mit den verbleibenden Ärzten in seiner Praxis kam ich nicht zurecht.
Seit etwa November wüten die Schuppen nun wieder, welches ich auf den Vorweihnachtlichen Streß schob und erst mal mit meinen "alten" Salben (neue Rezepte vom Hausarzt) versuchte in den Griff zubekommen. Da die Schmerzen und der Juckreiz jedoch nicht mehr erträglich sind, suchte ich einen neuen Arzt.
Diese Ärztin war mir auf anhieb sympathisch und ich hatte ein ausführliches Gespräch mit ihr.
Lebensumstand, Familäre Situation, Frühere Behandlungen, Beruf, Psychische Belastung usw. haben wir besprochen und ich kann dich beruhigen, die Klinik war keine Brechstange. Ich hatte die Wahl zwischen "weiter mit Salben rumdoktern" oder "In Klinik komplett auf den Kopf stellen lassen und ggf. da auf andres Medikament einstellen". Die rede war von MTX.
Sprich: Sie schlug mir die Stationäre Therapie vor, ich nahm sie an.
Wann erhalte ich eine Krankmeldung? Mit antritt der Therapie? Nach Abschluss?
Die Arbeitsagentur verlangt bis zum 3. Krankheitstag ja eine schriftliche Krankmeldung... Ich habe zwar sowohl dem Vermittler, als auch dem Leistungssachbearbeiter über den Stationären Aufenthalt Bescheid gegeben, aber traue niemals einer Behörde...
liebe grüße
atha
#8 OFFLINE
geschrieben 13. Januar 2012 - 23:46
Atha schrieb 13. Januar 2012 - 22:38 :
Meine eigentlichen Fragen habe ich alle dank einer Kompetenten Sachbearbeiterin der AOK beantwortet bekommen:
Hab ich doch gesagt
[/color]
Fahrkarte so günstig wie möglich, aufheben, nach Rückkehr einreichen wegen Erstattung.
[color="#0000FF"]
Auch da lag ich noch richtig
hat sich wohl nichts geändert.[/color]
Hab ich doch gesagt
Fahrkarte so günstig wie möglich, aufheben, nach Rückkehr einreichen wegen Erstattung.
[color="#0000FF"]
Auch da lag ich noch richtig
[color="#0000FF"]Dann erhol dich gut,lass dich pflegen und geniess die Zeit !!
Bearbeitet von Suzane, 13. Januar 2012 - 23:47
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