Hallo Ihr Lieben,
mein Mann hat seit knapp 20 Jahren Schuppenflechte, seit "längerem" (keine Ahnung, ich kenne ihn erst gut vier Jahre) rheumatische Erscheinungen in zwei Zehengelenken, die nun endlich während eines Krankenhausaufenthaltes zweifelsfrei als PSA diagnostiziert wurden. Seine Hausärztin hatte vor dem KH-Aufenthalt schon angedeutet, ihn zum Rheumatologen überweisen zu wollen. Im Krankenhaus hat er begonnen, 20mg MTX wöchentlich zu spritzen. Er ist natürlich weiterhin in hautärztlicher Behandlung und bekommt das MTX auch von ihr verschrieben. Seine Hausärztin hat ihm trotzdem noch eine Überweisung für die Rheumatologie mitgegeben, obwohl sie selbst der Meinung war, dass das eigentlich nicht nötig täte, da er ja schon MTX bekommt und "was will der Rheumatologe denn außerdem noch machen?".
Ist es ratsam, dass er zum Rheumatologen geht? Wir beide sind geteilter Meinung. Mein Mann meint, das muss nicht sein, weil er ja von der Hautärztin sowieso MTX bekommt. Ich meine, die Hautärztin behandelt die Haut und der Rheumatologe das Rheuma, und beide Behandlungsansätze müssen ja nicht zwingend deckungsgleich sein.
Was würdet Ihr empfehlen? Rheumatologe ja oder nein?
Rheumatologe ja oder nein?
Gestartet von
Filinchen
, 07. Februar 2012 19:17
4 Antworten vorhanden
#1 OFFLINE
geschrieben 07. Februar 2012 - 19:17
#2 OFFLINE
geschrieben 07. Februar 2012 - 19:23
Hallo Filinchen,
also ich würde zum Rheumatologen gehen. Es ist immer gut, in der Behandlung eines Rheumatologen zu sein, wenn man PSA hat. Auch wenn es gerade nicht so akut ist, es könnte aber mal ein Fall eintreten, wenn die HA nicht weiterweis. Dann ist gut, wenn man schnell zu einem guten Rheumatologen kann, der einen auch kennt.
Ich will jetzt nicht irgendwie schwarz sehen, aber dein Mann könnte ja das MTX nicht vertragen, oder es wirkt nicht....oder er bekommt weitere Beschwerden...muss nicht, aber wenn ist gut wenn man weis wo man hin kann...
:-)
Alles Gute!
also ich würde zum Rheumatologen gehen. Es ist immer gut, in der Behandlung eines Rheumatologen zu sein, wenn man PSA hat. Auch wenn es gerade nicht so akut ist, es könnte aber mal ein Fall eintreten, wenn die HA nicht weiterweis. Dann ist gut, wenn man schnell zu einem guten Rheumatologen kann, der einen auch kennt.
Ich will jetzt nicht irgendwie schwarz sehen, aber dein Mann könnte ja das MTX nicht vertragen, oder es wirkt nicht....oder er bekommt weitere Beschwerden...muss nicht, aber wenn ist gut wenn man weis wo man hin kann...
:-)
Alles Gute!
#3 OFFLINE
geschrieben 07. Februar 2012 - 19:43
Hallo Filinchen
bei der Diagnose PSA wäre ein internistischer Rheumatologe sicher zu empfehlen.
Wenn ihr keinen in BS haben solltet, in HI gibts zwei davon , Dr. Demary und Dr. von Hinüber.
Mich haben beide leider damals nicht überzeugt.
LG
Maryjoe
bei der Diagnose PSA wäre ein internistischer Rheumatologe sicher zu empfehlen.
Wenn ihr keinen in BS haben solltet, in HI gibts zwei davon , Dr. Demary und Dr. von Hinüber.
Mich haben beide leider damals nicht überzeugt.
LG
Maryjoe
#4 OFFLINE
geschrieben 08. Februar 2012 - 19:24
Danke Euch beiden für Eure Antworten. Ich werde versuchen, meinen Mann zu überzeugen, dass ein Besuch beim Rheumatologen eine gute Idee wäre. Ob mir das gelingt...? Mal sehen.
#5 OFFLINE
geschrieben 08. Februar 2012 - 22:19
Hallo, ich mische mich auch noch ein. M. E. gibt es einen Grund für den Rheumatologen. Die Diagnostik sollte nicht wieder in Gänze durchlaufen aber eine Verlaufskontrolle wäre doch ganz gut. Es kann natürlich sein, dass Haus- und Hautärztin auch rheumatologisch fit sind, selbstverständlich ist das aber keines falls. Dazu wäre es aber gut einen Bericht des Krankenhauses inklusive Labor mitzubringen.
Ciao, Kuno
Ciao, Kuno
1 Benutzer lesen gerade dieses Thema
0 registrierte(r) Nutzer, 1 Gäste, 0 anonyme Nutzer







