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So, ihr Lieben,

ich habe mich jetzt hier durch gelesen und bin noch unsicherer als vorher :unsure:

Meine Rheumatologin sagte ja schon immer, dass bei mir alles etwas komisch ist.

Ich habe eine PSO, die aber fast nicht präsent ist. Ich bekomme lediglich mal eine PSO Guttata, wenn ich Streptokokken habe, was zum Glück nicht so oft vorkommt. Ich hatte als Teenie 1 x eine schlimme Phase PSO vulgaris, das wars aber.

Ich habe erhöhte Rheumawerte, CRP negativ aber die Symptome von PSA. Auch sind es bei mir weniger die Gelenke die Schmerzen, als die Sehnen. Schmerzen habe ich Nachts überhaupt nicht, sondern nur beim Aufstehen (egal wann ich aufstehe), das ist wie eingerostet und dauert bis es wieder erträglich ist. Wenn es ganz schlimm war, habe ich mal ne IBU 400 genommen.

Ich habe es von September bis jetzt mit NEM versucht: Pregnolon, Omega 3, Q10, Vitamin D und Weihrauch. Und da es nicht besser wurde, sondern trotzdem schlechter, hat mir die Ärztin jetzt Decortin 5mg und Metex 10 mg verabreicht und ich frage mich grad, ob das nicht vielleicht zu viel des Guten ist. Denn, wenn ich lese was ihr so schreibt ist das bei mir "Kinkerlitzchen"

Hat hier wer Erfahrung mit Ernährungsumstellung oder alternativer Medizin oder kann mir sonstige Tipps geben. Erfahrungen mit Metex würden mich auch sehr interessieren.

Vielen Dank schon mal für eure Antworten

Hervorgehobene Antworten

Ich habe eine PSO, die aber fast nicht präsent ist.

Trotzdem kannst Du eine Psoriasis arthritis haben - das wirst Du ja schon gelesen haben ;)

Auch sind es bei mir weniger die Gelenke die Schmerzen, als die Sehnen.

Auch das kann eine Psoriasis arthritis sein.

Schmerzen habe ich Nachts überhaupt nicht, sondern nur beim Aufstehen

Das ist relativ typisch - allerdings auch für die "klassische" rheumatoide Arthritis, meine ich.

wenn ich lese was ihr so schreibt ist das bei mir "Kinkerlitzchen"

Psoriasis arthritis ist kein Kinkerliltzchen, Rheuma auch nicht. Ist schon gut, dass Du beim Arzt bist. Lass den neuen Medikamenten mal Zeit zu wirken :)

Hat hier wer Erfahrung mit Ernährungsumstellung oder alternativer Medizin oder kann mir sonstige Tipps geben.

Sagen wir mal so: Ich glaube weniger Schmerzen zu haben, wenn ich weniger Fleisch esse. Aber ich habe auch nur eine leichte Psoriasis arthritis.

In unserer Berliner Selbsthilfegruppe gab es schon ein paar Besucher, die ab und an heilfasten und damit eine Erleichterung spürten. Wenn Du das ernsthaft betreiben willst, solltest Du es zumindest beim ersten Mal unter Anleitung z.B. in einer Fastengruppe machen. Gemeint ist damit ja nicht, dass man mal einen Tag nichts isst, sondern richtiges Heilfasten.

  • Ersteller

Claudia, danke für deine Antworten.

Beim Essen habe ich übrigens auch das Gefühl, dass Fleisch Schmerzen verursacht, und Weißwein habe ich in Verdacht. An Heilfasten dachte ich ehrlich gesagt nicht, sondern die Vermeidung bestimmter Lebensmittel wie zB Fleisch. Ich glaube fasten könnte ich nicht, ich werde total zickig, wenn ich Hunger habe, ich kanns mir aber auch so nicht vorstellen, bin ziemlich schlank.

Komisch ist meine PSA übrigens, weil ich erhöhte Rheumawerte habe, aber ein negatives CRP und die Schmerzen einer leichten PSA. Die Ärztin sagt zumindest, dass es ein eher ungewöhnliches Bild ist; ist aber bei meiner PSO auch so; die habe ich jetzt 25 Jahre und die ist echt harmlos, viele Jahre ist gar nichts präsent, ohne, dass ich Medis nehmen muss.

Weißwein habe ich in Verdacht.

Das kann durchaus sein. Ich trinke keinen Wein, teils wegen Gelenkschmerzen am nächsten Tag, teils wegen des folgenden Juckreizes.

ich werde total zickig, wenn ich Hunger habe

Ich werde nicht zickig, sondern mir wird extrem schwindlig und ich versinke in Watte, sozusagen ;)

Jetzt häng ich mich mal dran, weil ich auch so viele Fragen hab;

Dermatologisch ist bei mir eine PSO bestätigt (Ellbogen und Haaransatz), GsD nur leicht....aber am Ellbogen deutlich zu erkennen. Mich stört das gar nicht. Dem Rheumatologen ist das aber aufgefallen (war wg. ebenfalls wandernden Gelenkschmerzen da....seit ca. einem halben Jahr verstärkt Schmerzen in den Handgelenken und Fingern). Blutchemisch hab ich schon Jahre pos. ANA (nukleolär), leichte Monozytose und meistens erh. BSG. Yersinien positiv....HA vermutete deshalb reaktive Arthritis oder seornegatives Rheuma, Rheumatologe eben eher PsA wg. dem Hautbild (hatte ich HA gar nicht gezeigt, weil ich nicht dran gedacht hab). Sonst nix. Alles andere bestens. Vitamin D in der Norm, hab ich auch aufgefüllt sowie B12 ebenfalls wieder ok (spritze wg. Typ A-Gastritis Hydroxycobalamin momentan 2-wöchentlich....bin dabei die Abstände zu vergrößern). Schilddrüsenwerte ok (hab Hashimoto) bzw. fühl ich mich diesbezüglich gut eingestellt.

Wenn ich hier so lese, halte ich mein Beschwerdebild für sehr gering, da ich meistens ohne Schmerzmittel auskomme (vermeide die aber auch wg. der chron. Gastritis). Ich hatte vor 14 Jahren ne Bandscheiben-OP, bin davor auch jahrelang (seit meinem 19. Lebensjahr) ohne Schmerzmittels rumgelaufen, obwohl es sich nicht immer gut anfühlte. Soll heißen, ich steck ganz gut was weg. Hatte schon div. Knochenbrüche....Bänderrisse...alles ohne Schmerzmittel. Kann man sich so an Schmerz gewöhnen????

Jetzt lese ich hier so mit und denke, dass ich vielleicht gar keine PsA habe (der Rheumatologe hat aber den Verdacht), weil ich mit den Beschwerden halbwegs gut zurecht komme. Andererseits hab ich 2 geschwollene Finger, welche leider auch etwas verformt sind (Seitverbiegung). Das fiel neben dem pos. Yersinien-Titer meinem HA auf, deshalb die ÜW zum Rheumatologen.

Gibt es tatsächlich so milde Verläufe? Ich mein, sollte es tatsächlich eine PsA sein, wäre ich ja ganz dankbar....wenns nicht schlimmer wird

Bearbeitet ( von wichtel31)

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