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Spieglein, Spieglein

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Momos Blog

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Momo

Bei mir zuhaus.

Mein melancholischer Eintrag des Abends...

Mein Zuhause

Nein, ich kann dich nicht reinlassen,

ich habe nicht aufgeräumt.

Auf dem Boden liegen noch meine Sorgen.

Sie sind verstreut und haben sich festgetreten.

Meine Träume stapeln sich

schmutzig in der Spüle.

Die hoffnungsvollen Bilder

fielen von den Wänden.

Sie waren zu schwer und

zerbrachen an der Realität.

Nein, ich kann dich nicht reinlassen,

das darfst du nicht sehen.

Du sollst nicht wissen,

welches Durcheinander bei mir herrscht

und in welchem Chaos ich lebe.

Lass mich noch schnell die Sorgen

unter den Teppich kehren,

und die Träume zurück in die Schränke stellen.

Die Hoffnungen stelle ich umgekehrt in die Ecken

und öffne die Fenster,

damit der Angstschweiß verfliegt.

So, jetzt kannst du reinkommen,

aber schau dich nicht zu genau um.

Momo

Mein Weihnachtswunder

Am 21.12.2010 hat meine liebste Freundin entbunden. Geboren wurde Lenya, das wunderschönste Baby der Erde.

Ich war bei der Geburt dabei.

Um 2 Uhr nachts ist die Fruchtblase geplatzt, um 17 Uhr nachmittags kam das kleine Würmchen dann zur Welt. Anfangs zog es sich sehr, da noch keine Wehen eingesetzt hatten, bzw. nur sehr selten und unproduktiv waren.

Gegen 14 Uhr verstärkten sich aber die Wehen und eine PDA wurde gesetzt. Meine Freundin sollte dann versuchen, noch etwas zu schlafen, da sich der Muttermund trotzdem noch sehr langsam öffnete.

Um 16 Uhr wollte die Hebamme dann schauen, ob es langsam weiter ging. Die sagte dann:

"Ich habe eine gute Nachricht: Es geht jetzt gleich los."

Mir und dem werdenden Vater viel in dem Moment alles aus dem Gesicht. Nur die Mama blieb ganz ruhig.

Okay, dann ging es los. Ich erwartete nun Hektik, mehrere Menschen, die herumlaufen, Stress. Aber es geschah kaum etwas.

Die Hebamme setzte sich und wir warteten auf die nächste Wehe. Durch die PDA entfielen die Schmerzensäußerungen und jeder konnte sich auf das Wunder konzentrieren. Innerhalb von drei Wehen war Lenya auf der Welt. Auch in diesem Moment war absolute Stille im Raum. Das Baby knötterte nur wenige Sekunden lang und lag dann erschöpft in den Armen der Mutter.

Es war ein unglaublicher Moment, den ich nie vergessen werde.

Ich fühle mich noch immer so geehrt, dass ich der Geburt beiwohnen durfte.

Lenya ist wunderschön und gar nicht zerknittert. Ganz anders, als ich Neugeborene als Bild vor Augen hatte.

Ich freue mich darauf, ihr beim wachsen zuzusehen.

Und ich bin Patentante. Wow.

Dieses Jahr hatte es ganz schön in sich.

Lenya ist die Krönung.

Im Anhang; einmal wenige Stunden nach der Geburt, einmal an Heiligabend mit mir. :)

Momo

Mein Schnee

Es fühlt sich an, als wäre es mein persönlicher Schnee, der da in abermillionen Sternen vom Himmel segelt.

Es sind sicher schon 20cm Neuschnee. Es ist wunderschön. Es macht mich einfach glücklich, das zu sehen. Es beruhigt mich und macht mich melancholisch. Aber nicht auf eine schlechte Weise.

Dieses Jahr ist es das erste Mal seit vielen Jahren, dass ich mich auf Weihnachten freue.

Alles ist besser mit Schnee. Für mich.

Momo

Everything is illuminated.

Wenn Schnee liegt, ist die Welt so viel heller und freundlicher.

Kein Grau in Grau.

Sondern Weiß in Weiß.

Ich habe Schnee immer geliebt. Früher habe ich mich von meinem Balkon über die Brüstung gebeugt und habe die riesigen Flocken in mein Gesicht rieseln lassen.

Ich schaue gerne zu, wenn der Schnee fällt. Er macht alles leiser. Die Stadt ist nicht mehr so laut.

Und weicher. Alles ist gut mit Schnee.

Nur das Autofahren nicht. Aber darauf bin ich glücklicherweise nicht angewiesen.

Norah Jones... die passt zu Schnee.

Momo

Hab grad ein kleines Tief.

Ich frag mich, ob ich das nicht immer hab.

Jetzt gerade merke ich es zumindest sehr.

Wie bekomme ich es also wieder los?

Meine Haut... is nervig, kratzig, rötlich.

Die Wirkung der Creme hat sich übrigens wieder verabschiedet.

Aber egal.

Ich sehe sie einfach als den Schutzpanzer, den ich letztens noch vermisst habe.

Den Panzer brauch ich grad sehr und meine Haut nimmt mich wörtlich.

Ich schnappe mir jetzt eine meiner Katzen, ... ach da kommt schon eine, ... und kuschle.

Ich lasse mir das Schnurren ins Ohr fließen und hoffe auf einen guten Schlaf.

Meine Tiere sind für mich reine Liebe für die Seele.

http://www.youtube.com/watch?v=bowX66ffhJE

Momo

Ich empfehle euch dringendst...

...dieses Video anzusehen.

Ich liebe das Lied und das Video.

Ich finds perfekt.

P!nk - Raise your glass

Ich mag P!nk generell absolut, aber ich finde, in diesem Video hat sie sich mal wieder selbst übertroffen.

So viele Themen in einem Video und ich stimme in jeder Meinung überein.

Stierkampf, Tier"produktion", Homoehe, du selbst sein, und so viel mehr.

Ich merk mal wieder, dass Musik meiner Seele richtig gut tut!

*abtanz*

Momo

Stop!

So. Ich will mich jetzt selbst am Riemen reißen und nicht mehr so viel Jammern. Ich muss die schwierigen Sachen ja sowieso mit mir selbst ausmachen... dann lass ich die jetzt auch erstmal dort. Also:

Ich finde, früher hab ich mich hinter meinen langen Haaren versteckt. Jetzt hab ich kurze Haare und ich mag mich selbst dadurch mehr. Es hat mich selbstbewusster gemacht. Oder zumindest darin unterstützt. Jetzt war ich wieder mal beim Friseur, daher komm ich drauf.

Als Anhang ein kleiner Vergleich.

Und jetzt.

Treffe mich mit meiner engsten Freundin, die in drei Wochen ein Kind erwartet. Und sie hat mich gebeten, dann bei der Geburt dabei zu sein. Darauf freue ich mich. Das ist was besonderes. Dann werd ich ja fast sowas wie Tante. :)

Und dass ich morgen wieder Arbeiten muss, verdränge ich erstmal. ;)

Lied hören:

Momo

Alles ändert sich.

Also... puh...

Mein Umzug ist jetzt fast genau einen Monat her. Es war für mich mal wieder der blanke Horror, aber zum Glück hatte ich gute Freunde, die mich unterstützt haben.

Der Hergang des Umzugs in Stichworten:

_______________

Urlaub genommen

Helfer organisieren

Mietwagen mieten

Alles rein in den Mietwagen

Feststellen, dass noch mehr wegen Schimmel weg muss

Halber Nervenzusammenbruch

Stress mit Katzen

Chaos in der neuen Wohnung

Sonne und Licht und (kein) Schimmel in der neuen Wohnung

Glücklich, es überstanden zu haben

_______________

Und nun... meine Haut... eigentlich muss ich sie gar nicht erwähnen. Ich glaube, man kann sich denken, dass sie momentan furchtbar ist. So schlimm wie lange nicht mehr.

Ich fühle mich in der neuen Wohnung super. Auch wenn alles noch tierisch chaotisch ist und mir die halbe Einrichtung fehlt.

In einer Woche habe ich Urlaub. Eine Woche. Aber naja, Entspannung wird es wieder nicht. Gibt viel zu viel zu tun. Aber wem erzähl ich das?

Trotzdem bin ich aktuell nicht wirklich glücklich.

Auf der Arbeit ist es momentan sehr schwer und das blöde daran ist, dass es durch manche meiner Kollegen schwer wird. Nicht durch die Arbeit an sich, denn die mag ich eigentlich.

Ich überlege momentan ernsthaft, ob ich den Bereich intern wechsle. Ich weiß nicht, ob das gehen würde. Aber so, wie es momentan ist, kann es nicht bleiben. Etwas ändern muss sich also.

Privat mache ich mir auch noch sehr große Sorgen um meine Großeltern... aber das ist ein anderes Thema. Ein Thema für sich, welches ich vielleicht bald mal angehe.

Und ob sich privat noch mehr ändert, das weiß ich nicht. Ich habe so ein Gefühl. Ein schlechtes Gefühl. Eine Befürchtung. Und große Angst.

Wie gesagt, alles ändert sich. Manches ist gut. Aber der Rest ist schlecht. Und davon hab ich die Nase voll.

Ich grüße euch!

Momo

Ich ziehe um!

Morgen ist es so weit! Bin voll nervös. Habe einen Sprinter reserviert. Ich hoffe, wir bekommen das morgen alles hin!

Hab deswegen nicht mehr geschrieben, wie das mit dem Mieterverein war. Keine Zeit. Aber wird nachgeholt.

Bin also (hoffentlich) ab morgen Einwohnerin Mettmanns. :-)

Es wird besser.

Momo

Ich laufe Amok!

Mal ein anderes Thema.

Am letzten Wochenende war Zombiewalk in Düsseldorf. Also alle verkleiden sich als Zombies und laufen durch die Stadt. Vielleicht hats jemand bei RTL gesehen. :rolleyes:siehe hier

Jedenfalls hab ich einen Tag vorher davon erfahren und da ja einige schon wissen, dass ich gerne Flashmobs mache, wollte ich mir das natürlich auch nicht entgehen lassen.

Es hat wirklich Spaß gemacht. Und bevor evtl jemand fragt, was wir uns dabei gedacht haben oder wie geschmacklos das wäre... Wir haben uns nichts dabei gedacht. Es war keine Demonstration. Es war einfach nur Spaß. Und geschmacklos finde ich es auch nichts. Es gibt doch auch Horrorfilme mit Zombies oder so. Geschmacklos ist anders. Und wir waren ja ganz brav. Das "Publikum" war sehr interessiert. Viele (ältere Passanten) haben gesagt, dass sie es gut fänden, dass wir uns so eine Mühe gemacht haben mit "Schminken und Verkleiden". ;)

Und irgendwie ist mir in der letzten Zeit ohnehin nach Amoklaufen.

Und hier eine kleine Impression:

Momo

F*cking Schimmel Part 2

Also die Sache sieht folgendermaßen aus:

Ich wohne (noch) in einer Souterrainwohnung. Vor einem Jahr hatte ich schonmal Schimmel, der nach viel hin und her beseitigt wurde. Die Firma, die den Schimmel behoben hat, gab mir Recht in der Annahme, dass die Front der Wohnung (die unter der Erde liegt) sehr schlecht isoliert war/ist. Alles wurde neu gedämmt, gestrichen.

Wie gesagt, Souterrain. Also habe ich nur ein sehr kleines Fenster, was zu Straße hin auf geht. Außen vor dem Haus ist direkt neben meinem Fenster die Mülltonne des Hauses. Da die regelmäßig überquillt, stehen nicht selten (offene) Mülltüten vor meinem Fenster. Auch Sperrmüll, ganz zu schweigen Gegenstände aus Wohnungsauflösungen werden gerne direkt vor meinen Fenstern abgeladen. Außerdem liegt die Wohnung direkt an der Straße, sodass unglaublich viel Dreck herumfliegt. Es gibt auch sowas wie Zumutbarkeit. Und zumutbar ist ein Lüften bei komplett geöffnetem Frontfenster absolut nicht! Natürlich habe ich so gut wie möglich gelüftet. Sperrangelweit geöffnete Türen, alle anderen Fenster auf. Aber es hat nicht gereicht. Und mehr war nicht möglich. Soll der Vermieter doch was installieren, damit ich besser Lüften kann. Oder zum Beispiel eine Heizung, damit ich den Raum überhaupt beheizen kann. Denn durch Unterkühlung wird der Schimmel ja auch gefördert.

Das Problem ist nun, dass der Schimmel im Schlafzimmer ja (dieses Mal) nur an den Möbeln sichtbar war (ich schreibe sichtbar, weil es sich sicher auch schon ungesehen an den Wänden verbreitert). Die befallen Möbel habe natürlich sofort entsorgt. Die bewahre ich ja nicht auch noch auf. So, was würde ich nun einem Gutachter zeigen? Fotos? Ich habe welche gemacht, aber wenn man es genau nimmt, sind das ja keine Beweise. Die Möbelfotos könnten ja von überall her kommen. Im Badezimmer habe ich noch eine Schimmelstelle. Aber die ist sehr klein, sodass ich kaum glaube, dass die als erhebliche Gesundheitsgefährdung durchgeht.

Ich muss mal bei der Verbraucherzentrale anrufen und fragen, was die mir raten. Hatte ich ja schonmal gemacht.

Blöd ist auch, dass ich keine Rechtschutzversicherung habe, sodass ich mir auch nicht einfach einen Anwalt nehmen kann (Hab meinem Versicherungsfachmann schon gesagt, dass ich eine Rechtschutzversicherung haben will, bloß gilt die dann noch nicht für die aktuellen Probleme). In Vorleistung gehen kann ich auch nicht. Dazu hab ich nicht genug Geld. Und wenn ich dann aus irgendeinem Grund nicht "gewinnen" würde, dann wär ich echt im Eimer, wenn ich das Geld nicht wiederbekäme.

Meine neue Wohnung ist dagegen perfekt. Habe heute morgen die Schlüssel überreicht bekommen. Wohnung ist groß, hell, alles neu renoviert. Tolle Lage, alles ruhig, total gepflegt. Der einzige Haken daran ist, dass die Wohnung in Mettmann ist. Viele haben mir schon gesagt, das ist der Arsch der Welt. Aber ich finde, es ist ein hübscher Arsch. ;-) Für das Geld, was die kostet, hätte ich in Düsseldorf nichts annähernd Vergleichbares bekommen.

Arbeiten werde ich weiterhin in Düsseldorf. Mein Arbeitsweg ist dann, wenn es gut läuft, eine halbe Stunde. Und das ist in Ordnung.

Vielen Dank für alle Tipps! Ich berichte weiter!

Liebe Grüße, Mona

PS: Im Bilderanhang darf jetzt jeder selber raten, welches Bild von der neuen Wohnung ist. ;-)

Momo

F*cking Schimmel

Sorry für meine Ausdrucksweise.

Aber mir steht es bis weit über meinen Kopf.

Schimmel im Bad gefunden, dem Vermieter gemeldet, Anschiss dafür bekommen (also ich vom Vermieter). (Fragt nicht! Blöder *rsch!)

Wochen später entdeckt, dass meine ganze Einrichtung im Schlafzimmer verschimmelt! Nachttisch, Schränke, sogar die Matraze.

Wie lange hab ich in dem ganzen Schei* geschlafen?!

Ich hab echt keinen Bock mehr. Ich hab keine Lust.

Im Schweinsgalopp hab ich einen Tag nach der "Entdeckung" meinen Mietvertrag gekündigt, neue Wohnung gesucht und eine Woche später ne neue Wohnung an der Angel. Meitvertrag gilt am dem 1. September. Hab dann drei Monate doppelte Miete. Aber geht nicht anders.

Ich bin echt fertig. Ich mein, irgendwie klappt es ja jetzt alles. Aber das kommt mir so bekannt vor.

Wieder im Eiltempo aus einer Wohnung raus, wieder eine andere Stadt, wieder alles anders.

Okay, ich wollte eine Veränderung, aber doch nicht so.

Irgendwer hat da was falsch verstanden. :blink:

Momo

Spieglein, Spieglein

Es ärgert mich, dass schon längere Zeit vergangen ist, aber ich eigentlich nicht wirklich was neues berichten kann. Vieles ist beim alten.

Es kommt mir so vor, als würde sich nichts bewegen. Stillstand. Und irgendwie fühl ich mich für sowas noch viel zu jung.

Ich habe das Gefühl, dass ich mich in meinem Leben bisher noch nicht "ausgelebt" habe. In vielerlei Hinsicht. Und jetzt ist es zu spät dafür.

Nein, natürlich ist es nicht zu spät, werden einige von euch denken. Aber ich wüsste auch nicht, wie ich das nachholen sollte, ohne mir selbst oder anderen zu schaden.

Ich bin noch jung. Aber wenn man mich heute schon fragt, ob ich mein Leben anders leben würde, wenn ich könnte, würde ich mit einem ganz klaren JA antworten. Es gibt so vieles, das ich ändern würde. Sehr vieles.

Okay, man könnte sagen, dass mein Leben bisher mich zu dem Menschen gemacht hat, der ich heute bin. Und das ist okay.

Aber wenn ich anders gelebt hätte und anders geworden wäre, wäre das dann so schlimm? Könnte es nicht vielleicht sogar besser sein?

Ich glaube schon.

Aber es hilft ja nicht.

Ich kann nicht ändern, was passiert ist. Ich kann nur das beeinflussen, was noch kommt.

Aber ich weiß nicht, wohin ich mich lenken soll.

Die Pros und Contras schlagen sich die Köppe ein.

Es ist schwer.

Passend dazu:

Momo

Nichtgeburtstag

[ame]http://www.youtube.com/watch?v=qkM45xCEnlg[/ame]

Dieses Mal habe ich nicht-Geburtstag. Aber das macht viel mehr Spaß!

Mir gehts wieder deutlich besser. Arbeitsvertrag fürs nächste Jahr fest gemacht, eine Woche Urlaub, Samstag kurz in Bayern gewesen, laute Musik, schlechte Haut (aber egal), heute Konzert (Nneka in Düsseldorf/im Zakk [;) Sanne]) und ich lass mir einfach mal alles egal sein! Ich nehme mir heute und den Rest der Woche einfach mal nichts zu Herzen und freu mich einfach über die Sachen, die ich mag.

[ame]http://www.youtube.com/watch?v=tPhcj6HewmM[/ame]

Egal, egal! Heute ist mir alles egal!

Nichtgeburtstag macht viel mehr Spaß!

:zunge:

Momo

Ich weine.

Ich habe schon einmal erwähnt, dass ich nicht an Gott glaube. Aber warum weine ich dann aus tiefstem Herzen, wenn ich das Folgende lese?

_____________________________________

Spuren im Sand

Eines Nachts hatte ich einen Traum:

Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.

Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.

Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand, meine eigene und die meines Herrn.

Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte, daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:

"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.

Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.

Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?"

Da antwortete er:

"Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.

Dort wo du nur eine Spur gesehen hast,

da habe ich dich getragen."

_____________________________________

Vielleicht wünsche ich mir auch, getragen zu werden über die spitzen Steine, die momentan meinen Weg pflastern.

Gerade jetzt. Es ist wirklich schwer.

LISTEN

Momo

Sorry

Hey. Leute, ich hab den Eintrag wieder gelöscht. Ich wusste nicht, dass es gleich solche Reaktionen auslöst.

Wie es sich anfühlt... das sind diese kurzen Sequenzen, die ich fühle und einfach beschreiben wollte.

Ich würde mir nie etwas antun, dafür gibt es viel zu viel, wofür ich lebe. Und der Text war auch nicht in diese Richtung gemeint.

Wie ich schonmal sagte, es fällt mir schwer, meine Gefühle zu beschreiben. Ich weiß, ich habe häufig negative Gedanken, aber die sind dann auch recht abstrakt. Sie blitzen auf und sind am nächsten Tag, wie ich geschrieben habe, auch schon wieder weg.

Ich hatte gedacht, ich könnte meine Gedanken hier äußern, wie sie mir in den Sinn kommen, aber ich denke, da werde ich demnächst doch etwas besser aufpassen müssen.

Denn im Internet, geschrieben, kommt vieles doch ganz anders rüber, als beabsichtigt. Wenn man sich nicht persönlich kennt, ist das einfach nochmal schwerer.

Also, wenn ich demnächst wieder etwas schreibe, dann sehe ich mir das geschriebe besser nochmal an, um zu herauszufinden, was andere darin sehen könnten.

Nochmal Sorry.

Momo

Glaube

Zum Nachdenken angeregt durch Panzers Blogeintrag: http://www.psoriasis-netz.net/forum/blog.php?b=1871

Ich bin kein gläubiger Mensch, wollte ich erst kommentieren.

Aber im gleichen Moment kam mir der Gedanke: "Das stimmt so nicht".

Ich glaube an vieles.

Ich glaube an die Liebe.

Ich glaube an intelligentes Leben auf einem anderen Planeten.

Ich glaube an die heilende Wirkung von Tieren auf den Menschen.

Ich glaube an eine unsterbliche Seele.

Also bin ich gläubig. Vermutlich nur nicht im christlichen Sinne. Ich glaube nicht an Gott.

Ich bin christlich aufgewachsen, bin auch zur Konfirmation gegangen. Leider kam es mir damals wohl eher auf die Feier an. Und auch, wenn ich das damals anders gesehen habe, aber mit 14 Jahren hatte ich noch keine feste Meinung über Gott. Oder ich konnte sie nicht zugeben. Das wäre nicht akzeptiert worden.

Sonntags ging es zur Kirche. Auch, wenn es mir nichts gebracht hat, auch wenn ich fast eingeschlafen bin. Vielleicht lag es an der Predigt, vielleicht am Thema, vielleicht an der Umgebung oder vielleicht auch an mir.

Ich bin froh, nun für mich selbst entscheiden zu können, woran und ob ich glaube.

Ich finde es toll, wenn andere Menschen einen Glauben an Gott haben. Ich denke, dies kann eine große Hilfe, Hoffnung und Erleichterung sein. Aber mir persönlich hilft es nicht.

Und selbst wenn... wenn es einen Gott gäbe, dann ist er sicher nicht in der Kirche. Denn wenn er (oder sie ;-) ) das wäre, dann hätte er wohl seine Priester besser im Griff.

Momo

Ohne Pso fühl ich mich nackt.

Wie manche vielleicht schon wissen, habe ich für mich Daivonex gefunden. Das hilft mir total gut. Habe an schwierigen Stellen auch Advantan benutzt (bisher aber nur zwei mal).

Nun verhält es sich so, dass ich momentan beinahe erscheinungsfrei bin.

Ich mein, wie krass ist das bitte?! Ich habe Pso nun beinahe neunzehn Jahre lang! Das ist fast mein ganzes Leben! Ich kenne mich gar nicht ohne trockene, schuppige, juckende, brennende, entzündete und rauhe Haut.

Und nun ist es einfach weg.

Ihr haltet mich sicher für verrückt, aber irgendwie vermisse ich meine seltsame Haut. Ich fühle mich jetzt irgendwie nackt. Dünnhäutig. Ich hab fast das Gefühl, ich hätte meinen Schutzpanzer verloren.

Sicherlich geht es fast allen von euch so, dass ihr die Pso sehr stark habt. Das war bei mir ja nie so extrem. Daher war ich auch fast nie in meinem Leben besonders eingeschränkt, hatte keine Probleme bei sozialen Beziehungen oder ähnlichem.

Ich denke, daher bin ich zwar froh, endlich, das erste Mal in meinem (bewussten) Leben, eine glatte Haut zu haben, aber ich bin nicht so erleichtert, wie es viele von euch in meiner Situation wären.

Nicht, dass ihr mich falsch versteht: Ich werde jetzt nicht die Salben absetzen, um meine Pso wieder aufblühen zu lassen. Ich denke, die kommt von ganz alleine wieder. Schneller als mir lieb sein wird.

Aber ich merke nun, dass meine Haut ein Teil meiner Identität ist. Ohne die Pso wäre ich nicht der Mensch, der ich jetzt bin. Und ich kann auch mit Pso leben, wenn es so sein soll. Es ist okay für mich.

Momo

Als ich gestern Abend im Bett lag, hatte ich ganz plötzlich ein sehr seltsames Gefühl.

Vor meinem geistigen Auge fuhr ich an meinem momentanen Leben vorbei. Ich sah meine Wohnung, meine Arbeit, meine Katzen, die Stadt in der ich lebe...

Während alles an mir vorbei zog, hatte ich mit einem mal das Gefühl, dass das irgendwie gar nicht wirklich mein Leben war, welches ich sah. Es war, als wäre ich noch deutlich jünger und würde das Leben eines anderen Menschen beobachten. Ich sah dieses Leben und dachte darüber nach, wie ich das alles schaffen sollte.

Wie sollte ich jemals eine eigene Wohnung haben?

Wie sollte ich es schaffen, eine Arbeit zu haben?

Wie sollte ich mein Leben organisieren, mit allem was daran hängt?

Wie soll ich das nur schaffen?

Ich schaffe das nicht.

Es war sehr schwer, dieses Gefühl gestern Abend wieder "abzustellen". Ich habe versucht, mir zu vergegenwärtigen, dass dies tatsächlich mein Leben ist.

Das ist meine Wohnung! Ich habe mich um sie beworben, ich habe den Umzug organisiert, ich wohne hier und ich kann sie halten.

Das ist mein Job! Ich habe mich um ihn beworben, ich wurde eingestellt, ich verdiene mein eigenes Geld und ich werde geschätzt.

Irgendwie bekomm ich das ja alles hin. Geld, Versicherung, Einkauf, Tiere, Familie, Freunde, Haushalt. Irgendwie geht das.

Aber ich fühle mich nicht zufrieden. Ich fühle mich nicht wohl dabei. Es fühlt sich nicht wirklich so an, als wäre es mein Verdienst. Ich weiß, das ist er. Aber es fühlt sich eben nicht so an.

Ich habe die Angst, etwas falsch zu machen. Etwas wichtiges zu vergessen. Alles zu verlieren.

Und dann andere sagen zu hören: "Und das hat sie auch nicht geschafft."

Ich weiß, dass das ein Denkfehler ist. Ich weiß, dass ich es hinbekomme. Nicht erstklassig. Aber vielleicht Economy. Ich weiß das alles. Aber die Zweifel bleiben dennoch.

Momo

Wie es sich anfühlt...

Ich bitte im Vorfeld darum, mir keine Kommentare zu hinterlassen wie "Das wird schon wieder" oder "Reiß dich zusammen" oder dergleichen.

Ich reiße mich zusammen. Und wie. Noch mehr, und ich zerreiße mich.

Also nehmt diesen Text zur Kenntnis. Oder auch nicht. Ich wurde nur gefragt, wie es sich anfühlt. Und dies will ich versuchen zu beantworten. Auch, wenn es nur ein kleines Stück ist... von dem Gefühl.

Es beginnt damit, dass ich einen Kloß im Hals spüre. Er drückt auf meine Stimmbänder und meine Luftröhre. Mir kommen die Tränen. Es ist, als ob ich ein großes Loch in meiner Brust habe. Ein Vakuum, das mich zusammenzieht. Ein Schwarzes Loch. Es sticht und es nimmt mir die Fähigkeit, mich zu bewegen. Ich will mich verkriechen, mich in die hinterste Ecke eines Raumes setzen und so klein werden, wie ein Embryo. Als ob mein Kopf riesig wäre. Viel zu groß für meinen kleinen Körper. Doch immernoch zu klein für meine tausend Gedanken. Ich will mich in mich selbst zurückziehen. Unsichtbar werden. Verschwinden. Ich fühle mich wie ein großer Eimer. Der Schmutz meiner Umwelt wird in mich gefüllt. Doch wo kann ich mich ausleeren? Ich bin fast voll. Ich laufe bald über.

Ich will nicht miterleben, was noch auf mich zukommen wird. Ich weiß, wie es werden wird und ich will das nicht durchstehen müssen. Nicht schon wieder. Nicht nochmal. Immer und immer wieder. Ich kann keine Steine mehr sehen, in die Namen eingeritzt sind. Diese Namen, die schon in mein Herz geritzt sind. Natürlich gibt es immer einen Weg. Natürlich. Aber ich will ihn nicht gehen. Ich will mich lieber schon jetzt auf den Weg machen. Irgendwohin. Wo mich niemand kennt. Und wo ich niemanden kenne, der mir was bedeutet. Ich sollte mich nicht an etwas binden. Die Gefahr, dass ich daran ersticke, ist zu groß. Doch ich kann nicht anders. Ich brauche Bindungen. Wie ein Baum seine Wurzeln braucht. Ich kann kein Blatt im Wind sein. Ich brauche Wurzeln. Und die habe ich schon geschlagen. Viel zu viele. Und Stück für Stück werden sie zerreißen. Und ich werde vertrocknen.

Keine Kommentare wären auch okay. Ich wüsste selbst nicht, was ich kommentieren soll.

Momo

Gutes Aussehen

Wer wegen deines Aussehens mit dir zusammen ist, der macht auch wegen deines Aussehens mit dir Schluss.

Neueste (bewusste) Erkenntnis.

Momo

Nummer 3

Liese, die "Nummer 3" ist eigentlich meine Nummer 1!

Sie ist meine erste Katze. Mein erstes Haustier. Ich liebe sie. Sie ist unglaublich verschroben, verfressen, verrückt. Ich liebe sie.

Und hier ist sie, die Schönheit. :-)

DSC_0221.jpg

Momo

Bin ich ein Goldesel?

Vielleicht ist mir meine Katze aber auch einfach nur viel wert.

Ja, das ist sie.

Eine meiner drei Katzen (Lina) zeigte seit einigen Monaten Allergiesymptome. Husten, Schlittenfahren (Popo aufm Boden schrubbeln) und anderes.

Nun wurde eine Blutuntersuchung gemacht und es wurde festgestellt, dass sie auf ganz viele Futterbestandteile allergisch ist. Muss jetzt ganz viel umkrempeln.

Naja... und Untersuchung hat mich nun mit allem drum und dran um die 400€ gekostet. *seuftz*

Aber ich liebe sie. Und das ist es mir wert. Wenigstens kann ich nun etwas ändern, wodurch es ihr besser geht.

Und zum Glück bin ich die letzten Monate ohnehin sehr umsichtig gewesen was Geld betrifft. Anfang des Jahren muss man ja immer mit vielen Rechnungen rechnen.

Hach, meine Süße Mietz... Ich hänge mal ein Bild an. Da werdet ihr sehen, warum sie mein Herz geklaut hat. :-)

DSC_0207.jpg

Lina ist übrigens die Mietz, "die oben liegt". ;-) Unten drunter ist der Kater.

Willkommen

Willkommen in der Community für Menschen mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis. Ohne Werbung, ohne Tracking, aber mit ganz viel Herz 💛

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