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Mein Versuch ohne Tabletten und Cremes auszukommen

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Doto

Manuka-Honig

... ist eine ganz schön klebrige Angelegenheit. Aber wirklich wohltuend und wirksam.

So oft es meine Zeit zulässt, mache ich mir eine Mischung aus Heilerde und Manukahonig und schmiere Arme und Beine ein.

Die Stellen werden merklich blasser, die Haut entspannt und der Juckreiz lässt nach. Und diese Wirkung hält sogar mehrere Tage vor. Ich bin sehr begeistert.

Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass man so eingekleistert nichts machen kann, außer entspannt rumsitzen mit einem gutem Buch oder vorm Fernseher oder mit dem Telefon in der Hand. Sonst sehe ich um mich rum immer viele Sachen, die ich tuen kann. Entweder mache ich diese dann (staubsaugen, bügeln, aufräumen etc.) oder ich habe ein schlechtes Gewissen, weil ich sie nicht mache. Die Entspannung trägt sicherlich auch ihr Gutes zur Verbesserung meiner Haut dazu.

Toll :-)

Doto

Der zweite Besuch

Nachdem die Ernährungsumstellung gut klappt, der ärgste Schub vorbei zu sein scheint und ich sogar ein bischen das Gefühl habe, meine Haut verbessert sich ein wenig, stand nun letzten Donnerstag der zweite Besuch an.

Viel geredet haben wir nicht, stattdessen hat er meine Leber behandelt. Und zwar indem er ungefähr 20 Minuten an meinem Fuß, Bein und Bauch herumgedrückt hat. War schon irgendwie eigenartig... Die nächsten zwei Tage habe ich meinen Bauch gemerkt... so ungefährt wie ein leichter Muskelkater.

Einen neuen Auftrag hat er mir gegeben: Manuka Honig und Heilerde mischen und auf die Haut auftragen. Bin auch direkt losgestiefelt und hab mir das teure Zeug gekauft. Die erste Anwendung hat sich gut angefühlt, heute kommt die zweite Anwendung.

Ach, und viel trinken... und zwar 0,3 l pro Stunde, da der Körper nicht mehr als diese Menge in einer Stunde aufnehmen kann, alles weitere läuft durch und außer vermehrten Toilettengängen nützt es nichts.

Sonst soll ich alles weitermachen wie bisher. Sport (ich war letzte Woche zweimal laufen, aber bei dem schönen Wetter macht das sogar richtig Spaß), aufs Essen achten, Bäder, so wenig wie möglich eincremen (was mir momentan gut gelingt). Hab ich was vergessen?

In vier Wochen haben wir uns zum telefonieren verabredet und vereinbaren dann einen neuen Termin. Natürlich darf ich wie immer Emails schreiben und anrufen, wenn was ist.

Hab übrigens angefangen, meine Haut zu fotografieren, um besser vergleichen zu können! Nicht, dass ich mir nur einrede, dass sich meine Haut verbessert :-)

Bisher habe ich meine Haut immer mit Fumaderm in den Griff bekommen. Ich habe alle Nebenwirkungen wie Bauchschmerzen, Flush, Durchfall etc. hingenommen, damit meine Haut erscheinungsfrei ist. Momentan sehe ich zwar schlimm aus, fühle mich aber trotzdem wohl.

Natürlich habe ich auch enormes Glück mit meinem tollen Freund, der mich unterstützt, wo er nur kann und mich trotzdem toll findet und mir dadurch jede Menge Selbstbewusstsein gibt.

Doto

Am Aschermittwoch ist alles vorbei

Nun sind die tollen Tage vorbei... ich hab ausgiebig gefeiert, mit lecker Kölsch, tanzen und schunkeln, wenig Schlaf und fettigem Essen.

Meine Haut hats mir bisher nicht übel genommen. Momentan habe ich das Gefühl, den schlimmen Schub überstanden zu haben. Die Haut wird nicht schlimmer, juckt und spannt nicht mehr so doll. Meine roten Stellen werden aber auch nicht weniger.

Mit meinem Arzt habe ich zwischenzeitlich Emails geschrieben und habe u.a. gesagt, dass ich es gar nicht schaffe, nicht zu cremen und gefragt, ob ich auch andere Cremes als die empfohlene Sebamed benutzen darf.

Seine Antwort:

"Guten morgen!

Jetzt mit der kalten Luft und dann den Wechsel Heizungsluft ist hart. Die Belastung ist selbst für eine intakte Haut sehr schwer.

Creme können Sie die benutzten mit der Sie am besten zu recht kommen.

Ich würde ihnen gerne für das Bad noch etwas schicken, bin aber zur Zeit an derUni Salzburg. Geht als erst nach Karneval.

Mit sportlichen Grüßen"

Jetzt bin ich sehr gespannt, was er mir für das Bad schickt.

Werde demnächst berichten :-)

Doto

Nach den ersten zwei Wochen

Die ersten zwei Wochen sind nun fast um.

Geändert hat sich an dem Zustand meiner Haut bisher nichts.

Die Ernährungsumstellung gelingt mir sehr gut. Ich fühle mich auch um einiges wohler als mit meinen bisherigen Essgewohnheiten, da ich viel fitter bin und wesentlich mehr Energie habe. Es lohnt sich, morgens etwas früher für das Frühstück aufzustehen.

Nicht zu cremen schaffe ich gar nicht. Das hab ich schlappe zwei Tage durchgehalten. Mein Arzt hat mir aber empfohlen, die Creme SebaMed zu verwenden, wenn ich es gar nicht aushalte. Das mache ich jetzt - so wenig wie möglich (aber trotzdem jeden Tag).

Ich werd meinem Arzt jetzt nochmal eine Email schreiben, ob ich noch irgendwas machen kann, um das Spannungsgefühl der Haut zu nehmen und den Juckreiz zu lindern.

Das Baden ist super.

Nach dem Bad mit Olivenöl und Salz war die Haut richtig schön weich und eingefettet. Allerdings hielt das Gefühl nur bis zum nächsten Morgen, dann war sie wieder trocken und hat gespannt.

Das Milchbad dagegen hat ein paar Tage gehalten. Die Milch hat mehr Feuchtigkeit an die Haut gegeben.

Eine Aufgabe hatte ich noch: ich sollte rausfinden, was in der Zeit gewesen ist, als die Schuppenflechte angefangen hat. Auch nach Befragung meiner Eltern konnten wir uns an nichts Gravierendes erinnern...

Die Nierenentzündung, die ich als Kind hatte, können wir zeitlich auch nicht mehr genau einordnen.

Als letztes noch: beim Sport war ich erst einmal :-( Bei den Minusgraden im Moment siegt einfach immer der Schweinehund. Für morgen steht Sport fest im Terminkalender. Ohne Ausrede!

Doto

Vorgeschichte und der erste Besuch

Zuerst möchte ich mich kurz vorstellen:

Mein Name ist Susanne und ich bin 31 Jahre alt.

Meine Schuppenflechte ist das erst mal ca. im Alter von 12 Jahren aufgetreten. Seitdem habe ich von verschiedenen Cremes mit und ohne Cortison, mit Teer, Vitamin D3 über Fumaderm, MTX, Besuchen an der Nordsee, Bestrahlung mit und ohne Baden, Eigenurin, Besuch beim Homöopathen und Diäten so ziemlich alles probiert.

Es gab immer wieder Ruhephasen, in denen ich von der Flechte befreit war, aber wenn sie dann wieder kam, wurde es von Mal zu Mal immer schlimmer.

Momentan befinde ich mich mal wieder in einer schlimmen Phase.

Ich habe Fumaderm vor ca. 6 Monaten abgesetzt, dann die Balneophototherapie begonnen, die ich aber nicht vertragen habe... so schlimm hats selten gejuckt wie während einer Therapie... Als ich diese dann abgebrochen habe, sagte die Hautärztin, dass sie mir eine Creme aufschreibt, aber dann nicht mehr viel für mich tun kann, wenn ich keine Tabletten nehmen will.

Ein Freund von mir, der selbst Profisportler ist, gab mir den Ratschlag, den Heilpraktiker aufzusuchen. Den Ratschlag habe ich angenommen und heute war mein erster Besuch, über den ich gerne berichten will.

Die Praxis war sehr modern und hell, der Arzt sehr freundlich. (Ich hab sogar einen Kaffee angeboten bekommen!).

Als erstes hat er mich gefragt, ob ich wüsste, woher meine Schuppenflechte kommt und ob ich schon einmal richtig untersucht wurde. Beides musste ich verneinen. Danach hat er meine Lebensgewohnheiten abgefragt, also was ich beruflich mache (Veranstaltungsverkauf) und wie meine Essgewohnheiten sind (sehr unregelmäßig - kein Frühstück, dafür esse ich spät abends). Besonders hat ihn auch interessiert, wie die Krankheit angefangen hat, ob ich eine Operation oder eine Krankheit hatte, ob es eine einschneidende Veränderung in meinem Leben gab. (Hier konnte ich keine genaue Auskunft mehr geben, da ich mich nicht erinnere, ob etwas vorgefallen war... eventuell fällt eine schwere Nierenentzündung mit Krankenhausaufenthalt und eine Mandeloperation in die Zeit.)

Nach dem Gespräch hat er mich abgetastet, also an den Knien rumgedrückt, an den Schienbeinen und am Bauch ebenfalls.

Dann kam die erste Frage, die mich schwer beeindruckte: er fragte, ob meine Schuppenflechte das erste Mal am Bein aufgetreten ist. Das stimmte. Den ersten Fleck entdeckte ich am linken Schienbein. Er meinte, dass man an den Beinen erkennen kann, ob der Darm gesund ist, da dort irgendwelche Linien lang laufen (Kann das leider nicht ganz genau wiedergeben wie er es sagte).

Sein Fazit aus der Eingangsuntersuchung war folgendes:

Mein Magen-Darm-Trakt ist verhärtet und starr. Der Schleim, der sich um den Darm befindet ist zu wenig vorhanden, so dass Bewegung nur eingeschränkt stattfinden kann.

Was ich nun tun soll:

1) Nicht mehr cremen (wie soll ich das denn aushalten???), da mit einer Creme nur die Haut zugekleistert wird. Er meinte, wenn im Körper etwas nicht richtig funktioniert, kompensiert dies meist die Haut. Hindert man die Haut z.B. durch Cremes, wird der Körper krank. (Klingt für mich ganz logisch.)

2) Einmal pro Woche ein Vollbad bei 38 Grad nehmen. Eine Woche mit 1 Tasse Olivenöl und Meersalz (nicht den Badezusatz, sondern Speisesalz, weil das am besten kontrolliert und mit den wenigsten Zusatzstoffen ist)und die andere Woche mit einen Liter Vollmilch.

3) Regelmäßig essen und zwar morgens Vollkorn (Müsli oder Brot), mittags was ich will (durch das Frühstück bin ich eh nicht so hungrig) und abends eiweißhaltig und bloß kein "Grünfutter" (Salat, rohes Gemüse etc.), weil das abends nicht mehr verdaut wird und im Magen/Darm vor sich hin gährt.

4) In der Apotheke sollte ich mir RMS-Tropfen (Rechtdrehende MilchSäure) kaufen und davon 20 Tropfen morgens und 20 Tropfen abends zu mir nehmen.

5) Für mein Wohlbefinden soll ich 2-3 Mal die Woche Sport machen (das habe ich in letzter Zeit wirklich stark vernachlässigt...)

In 5 Wochen soll ich wieder kommen. Ich bin sehr gespannt wie es weitergeht und werde hier fleißig berichten. Ist übrigens eine teure Angelegenheit: pro Sitzung zahle ich 75 EUR aus meiner Tasche. Ich bin bei der Techniker Krankenkasse versichtert, die Heilpraktiker nicht übernimmt. Hab aber schon Informationen über eine Zusatzversicherung angefordert.

Willkommen

Willkommen in der Community für Menschen mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis. Ohne Werbung, ohne Tracking, aber mit ganz viel Herz 💛

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