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Laborwerte kennen und bewerten


GrBaer185

10.979 Aufrufe

Im Laufe der Jahre kommen eine ganze Reihe verschiedener Laborwerte aus unterschiedlichen Quellen zusammen. Da ist es gar nicht so leicht, den Überblick zu bewahren. Hilfreich ist da zunächst die Sammlung in einem eigenen Ordner und dann die Zusammenstellung der Werte in einer Tabelle, per Hand auf einem Blatt Papier oder, professioneller und mit bequemeren und schnelleren Auswertemöglichkeiten, in einem Tabellenkalkulationsprogramm.
Für letztere Möglichkeit stehen eine Reihe an Programmen zur Auswahl. Zum einen z.B. die kostenlosen open Source Tabellenkalkulationsprogramme von OpenOffice und LibreOffice, zum anderen kostenpflichtige Programme.
Ein weit verbreitetes Programm ist Excel, das Tabellenkalkulationsprogramm aus dem kostenpflichtigen Office Paket von Microsoft.
Da mir Excel aus dem Office Programmpaket 2013 zur Verfügung steht und ich einige erste Erfahrungen damit habe, verwende ich dieses zur Listung meiner Laborwerte in einer Tabelle.

Vorteile eines Tabellenkalkulationsprogrammes
- Übersichtlichkeit
- leichtes Ergänzen von Daten/Werten
- Möglichkeit zu Berechnungen (Kalkulationen), z.B. Mittelwerte oder abgeleitete Werte.
      Konkretes Beispiel: Berechnung der absoluten Lymphozytenzahl aus dem relativen Prozentwert der
      Lymphozyten und der absoluten Anzahl der Leukozyten - dieser Wert ist ausschlaggebend für die Fortführung
      oder den Abbruch einer medikamentösen Therapie beim Auftreten einer Lymphopenie (siehe hierzu 
      Laborwerte, CRP-Wert und Berechnung der absoluten Lymphozytenzahl - Cosentyx® (Secukinumab, AIN457) - Psoriasis-Netz)

- Möglichkeit einer relativ schnellen graphischen Darstellung (Kurven-Diagramm) zur Visualisierung der
   zeitlichen Entwicklung der Werte und dem Erkennen einer Tendenz.
- Möglichkeit zur unkomplizierten Vorlage/Übergabe der Werte bei Arztwechsel oder Klinik-/Kuraufenthalt.
- Erkennung von individuellen, persönlichen Entwicklungen von Werten, die allesamt noch im Normbereich
  liegen und nur bei vergleichender, längerfristigen Betrachtung der Werte "auffällig" sind.
- Definition eines "eigenen Normalbereiches"
- Erkennen langfristiger Entwicklungen, bedingt z.B. durch Lebensstil, zunehmendem Alter, langfristigen
   Arzneimittelnebenwirkungen
- Bewertung und Verfolgung eines Therapieansprechens und eines Therapieverlaufs
- Anhaltspunkte zur Dosisfindung/-optimierung
- ...

 

 

 

bearbeitet von GrBaer185

6 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Arno Nühm

Geschrieben

Wer es nicht kennt: Es gibt die kostenlosen Programme OpenOffice und LibreOffice, die ebenfalls Tabellenkalkulationsprogramme enthalten und ähnlich funktionieren.

  • Like 1
GrBaer185

Geschrieben

Am 3.3.2022 um 11:03 schrieb Arno Nühm:

Es gibt die kostenlosen Programme OpenOffice und LibreOffice, die ebenfalls Tabellenkalkulationsprogramme enthalten

@Arno Nühm, danke für den Hinweis. Diese beiden kostenlosen Open-Source-Programmpakete, als Alternative zu Microsoft Office, habe ich auch schon benutzt und kann diese bestens weiterempfehlen...

Arno Nühm

Geschrieben

Oh, wie peinlich. Du hattest die ja schon mit aufgeführt. 

Ich finde solches Herumspielen mit Daten immer spannend, aber bisher habe ich das noch nicht mit Laborwerten ausprobiert. Die liegen mir auch gar nicht alle vor, weil ich bisher immer davon ausging, meine Ärzte wissen schon, was sie tun. :)

GrBaer185

Geschrieben

vor einer Stunde schrieb Arno Nühm:

bisher habe ich das noch nicht mit Laborwerten ausprobiert. Die liegen mir auch gar nicht alle vor, weil ich bisher immer davon ausging, meine Ärzte wissen schon, was sie tun.

@Arno Nühm, im Allgemeinen wissen die Ärzte schon, was sie tun. Im Speziellen werden sie aber nicht so viel Zeit haben sich um die Entwicklung und Bewertung Deiner Laborwerte zu kümmern, wie Du selber - auch sollte Deine Motivation dafür größer sein.
Denke auch, die Ärzte vergleichen nur die letzten zwei, drei Laborwerte.
Und außerdem geht es um Deinen "Normalwert", siehe dazu auch:
Ist der Laborwert für mich "normal"? Was ist mein Normalwert? | Laborwerte kennen und bewerten -> besser/optimal behandeln -> gesünder leben (psoriasis-netz.de)

 

  • + 1
Arno Nühm

Geschrieben

Die Referenzwerte sich für mich ohnehin nicht immer die richtigen. Da ich aber nicht Medizin studiert habe, weiß ich nicht, welche die richtigen wären (mal die männlichen, mal die weiblichen). Das ist ziemlich kniffelig. 

Aber ganz ehrlich, wenn die eine Ärztin Alarm schlägt wegen grenzwertiger Leberwerte und zwei andere müde abwinken, man sich freut, dass die Gallenblase überhaupt gefunden wird, dann frage ich mich, was das ganze Affentheater überhaupt soll. Was soll es denn dann bringen, wenn ich selbst noch dazwischenfunke?

Gewichtsschwankungen von 20 kg habe ich im Übrigen üblicherweise im Jahresverlauf und ich bin sicher, dass das keiner meiner vielen Fachärzte dokumentiert. Das wird also auch nicht berücksichtigt.

Der Zweck des Ganzen soll es sein, gesünder zu leben. Nun, meiner Gesundheit tut es nicht gut, wenn ich mich noch mehr mit meine Krankheiten beschäftige, mich auf meine Defizite fokussiere. Denn das schränkt meine Lebensqualität erheblich ein.

GrBaer185

Geschrieben (bearbeitet)

Am 28.3.2023 um 17:14 schrieb Arno Nühm:

Der Zweck des Ganzen soll es sein, gesünder zu leben. Nun, meiner Gesundheit tut es nicht gut, wenn ich mich noch mehr mit meine Krankheiten beschäftige, mich auf meine Defizite fokussiere. Denn das schränkt meine Lebensqualität erheblich ein.

O.K., kann man so sehen und sich fatalistisch seinem Schicksal ergeben...

Es ist aber auch möglich, sich auf positive Einflüsse und Entwicklungen zu fokussieren.
Anhand von Laborwertentwicklungen (bei Dir z.B. Entwicklung des Körpergewichtes, insbesondere Abnahme des selbigen) ist es in einigen Fällen möglich, Wirkzusammenhänge und eine Selbstwirksamkeit zu erkennen - ich kann mein Leben nicht total selbst neu gestalten. aber in einigen Bereichen kann ich sehr wohl selbst auf mein Leben Einfluss nehmen und einige Entwicklungen "kontrollieren"...

bearbeitet von GrBaer185

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      Meine Krankenkasse (Ersatzkasse) hatte sich mal (1995) bei mir gemeldet und wollte wissen, ob sich ein Besuch beim Heilpraktiker mit Pso überhaupt lohnt. Sie hatten einen Mitarbeiter, der davon betroffen war.  Es gibt gute Heilpraktiker, bei denen sich ein Besuch sicher lohnt. Ich selbst hatte nie einen ausprobiert, da ich mit meinen Ärzten gut klar gekommen war und später dann auch alleine. Aber ich wusste von Patienten, die dort gute Hilfe bekommen hatten.  Vor 30J war ich mal bei ei
    • Lupinchen
      Die sind doch alle gut abgesichert und privat krankenversichert. Warten auf Termine.....wohl eher nicht, ist doch Ministerin. Ich mochte den Lauterbach, ein Arbeitstier und wusste wovon er sprach. Von dieser Ministerin erwarte ich mir nichts....vor allen Dingen nichts positives. Erinnert mich an das Geschwafel von Herrn Spahn.
    • Matjes
      Da kann mal sehen, was  unsere neue Gesundheitsministerin für uns chronisch Kranke übrig hat.... ich denke manchmal, was wäre wenn diese Minister-innen wohl selbst betroffen wären, würden sie dann auch so denken und handeln?
    • Claudia
      Genau danach hat Rolf an einem der Stände gefragt. Dort zitierte man einen Staatssekretär, der beim Tag der offenen Tür gesagt haben soll, dass das Projekt "auf tönernen Füßen" steht. Das kann man durchaus übersetzen in "Sieht so aus, als würde der Klinik-Atlas eingestellt."
    • Matjes
      Ich habe im PSO- Magazin gelesen, das Frau Warken das Internetportal www.bundes-klinik-atlas.de einstellen will. War das auch ein Thema? 
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      • Ich spiele mit dem Gedanken ein Haustier anzuschaffen

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