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Starke Kopfpso! Bitte helft mir!

Hallo Leidensgenossen

ich bin mittlerweile 23 Jahre alt und hab seit ca. 5-6 Jahren eine starke Schuppenflechte auf dem kopf. ich habe schon vieles (Kortison, Lichtkamm, Fumaderm,etc.) ausprobiert aber nichts hilft mehr. Kortison verursacht bei mir nur noch ausschläge. ich habe mittlerweile kaum noch haare auf dem kopf und das belastet mich sehr.

ich würde gerne wissen was ich noch tun kann!? gege die entzündung außer kortison oder was ich zum abschuppen nehmen könnte außer öl oder salicylsäure weil davon gehen noch mehr haare aus!

bitte gibt mir ein paar tipps, wäre sehr dankbar! danke auch die leuten die mir schon geschrieben haben!

liebe grüße Lily

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  • Matthias123
    Matthias123

  • Habe seit Jahren Tinkturen, Salben, Kortison Shampoos etc. benutzt. Die "einfachste" + "unkomplizierteste" Variante ist immer noch Head & Shoulder´s - Original. *no joke* (Anm.: Bin kein Mitarbei

  • klingt aber sehr interessant...werde ich bestimmt mal testen.....bin ein ein Versuchskanienchen...   einen Versuch ist es allemal wert... Ein Strohhalm !!!!

Psoriasis der Kopfhaut: Welches Symptom nervt dich am meisten? 42 Mitglieder haben abgestimmt

  1. 1. Psoriasis der Kopfhaut: Welches Symptom nervt dich am meisten?

    • der Juckreiz auf der Kopfhaut
      52%
      22
    • die sichtbaren Schuppen
      23%
      10
    • die Rötungen am Haaransatz
      11%
      5
    • der Haarausfall
      11%
      5

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Hallo Enuil85

Das ist zwar ein sehr außergewöhnlicher Ratschlag deiner damaligen Hautärztin,

aber wenn es dir hilft und es dir gut tut . Nimmst du sonst noch andere Sachen

oder hast du die PSO "nur" am Kopf, was auch schon schlimm genug ist?

Gruss Donna

  • 9 Jahre später...
Am 10.2.2010 um 12:19 schrieb Fuchs:

Lest mal den Beitag: Honig und Joghurt von mir. Statt Joghurt verwende ich Buttermilch. Es braucht Geduld. Ich daht schon, wenn mir durch die Schuppenflechte auf dem Kopf weiter so die Haare ausgehen, brauche ich bald keinen Kamm mehr. Nix half. Ich war verzeifelt. Meine Oma brachte mich auf den Naturheilkundlichen Weg. Sie hatte Recht. Und Oma brachte mir Geduld bei. Ich bin ihr sehr dankbar.

Ich habe ihre Bücher, ihre Rezepte. Denn ihr Sohn, mein verstorbener Vater, den ich nie kennenlernte, und sie selbst, hatten Bechterew. Mein Vater hatte zusätzlich diese pustulöse Schuppenflechte. Bilder zeigen und beweisen, daß diese auch sein Gesicht sehr betroffen hatten. Ich lernte von Oma Crems mixen, Emulsionen und so, Tee´s herzustellen. Schade, daß die chemische Schulmedizin diese helfende, unterstützende Kunst oft vergißt.

So sehe ich das auch mit der Pso und dem Geduldhaben!

3 Jahre hatte es gedauert bis meine gesamte Kopfhaut nebst ausladenden Bereichen zum Hals, Ohren und Gesicht hin sich soweit "beruhigt" hatte, dass ich nicht mehr täglich darauf cremen musste. 

Eine schnelle Lösung für meine Pso auf dem Kopf (auch Körper) konnte es für mich NICHT geben, da meine Pso immer bei einem großen Schub 12 Wochen schiebt. Durch Cortison wurde bei mir noch nie ein Schub gestoppt (aber mit Dithranol/UVB am Körper schon!), selbst wenn meine Pso sich darunter besserte, so war sie nach dem Absetzen immer wieder in noch schlimmerer Version zurück. Aber eine Cortisoncreme an nur 1-3 aufeinanderfolgenden Tagen kann auch bei mir hilfreich sein. Und zu einem gleichguten Ergebnis komme ich auch mit 3-10x täglich Cremen mit einer Pflegecreme.

Schon seit etwa 40J habe ich so gut wie gar keine Pso mehr auf dem Kopf. Manchmal bei einem Schub oder Schübchen spannt meine Kopfhaut noch mal ein paar Tage oder es bildet sich eine Ministelle mit Pso, ich creme - und der Spuk verflüchtigt sich auch bald wieder. Geduld. Seit etwa 25J benutze ich auf der Kopfhaut (und am Körper) eine kosmetische Creme, die weniger fettet und schneller einzieht; sie ist nicht so wirkungsvoll wie LinolaFett/Vaseline aber sie lässt sich mal schnell eben verteilen - das spart Zeit und wird von mir deshalb öfter angewendet. Schuppen brauche ich seit etwa 40J keine mehr vom Kopf ablösen; die wenigen die manchmal da sind, verschwinden allein mit cremen wieder.

Zu den Anfängen meiner Pso auf dem Kopf: Sie wurde mit Salizylsäure in Olivenöl behandelt und wurde immer schlimmer und beim Schuppenentfernen mit dem "Läusekamm" gingen die Haare büschelweise aus... (die Behandlung mit Sali-Vaseline am Körper verschlimmerte auch dort meine Pso, aber diesen Zusammenhang fand ich erst nach etwa 4J heraus - es war doch DIE STANDARDTHERAPIE bei Pso!) und die alkoholhaltige Volon-A-Tinktur auf meine "offene" Kopfhaut war auch nicht die Lösung, vom Brennen ganz abgesehen. 

Beim Körper war ich dann auf die für mich viel verträglichere LinolaFett in Vaseline, weiß 1:1 übergegangen; sie löste die Schuppen dort selbsttätig. (Nur LinolaFett pur war mir noch zu aggressiv - aber in der Kombination mit Vaseline klappte es.) Diese Therapie hatte ich dann auch auf dem Kopf begonnen, ließ kratzenden "Läusekamm", Haarbürsten und Kopfmassagen Zuhause und beim Friseur weg, da sie meine Pso anfeuerten, cremte dünn meine Kopfhaut abends ein und konnte am nächsten Morgen mit einem Handelsüblichen Haarwaschmittel für sehr trockenes Haar wie üblich meine Haare waschen. Nach dem Haaretrockenen und zwischendurch mal, cremte ich noch mal sehr dünn nur auf die erhabenen (schuppenden) Pso-Stellen.

Kopfhauttherapie: Jeden Tag cremte ich mindestens 1x (sehr) dünn auf der Kopfhaut (die Creme zog so gut ein (besonders übernacht), dass die Haare dabei kaum fettig wurden und 2x pro Woche morgens Haarewaschen.

Zum Kämmen benutz(t)e ich einen Schildpatt-Kamm, der kratzt(e) nicht auf der Kopfhaut. LG Burg

  • 10 Monate später...

Ich habe lange gesucht und diesen erfolgversprechenden Thread gefunden. Jetzt hab ich mir das Klettenwurzel Haaröl bestellt.  Morgen hole ich  es und hoffe daß es bei meiner sehr hartnäckigen Stelle hilft.  Olivenöl, Linolatinktur und Mome Galen (Kortison) waren nicht weiterführend. 

Danke schon mal für den Tipp. 

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