Die Selbsthilfegruppe in Neustadt am Rübenberge ist offen für Menschen mit Schuppenflechte, Neurodermitis und Rosazea. Bei den Treffen geht es darum, sich über Auswirkungen der Krankheit, Behandlungsarten und -hilfen auszutauschen – über Reha, Akut-Einweisung, Grad der Behinderung, Vorträge, Broschüren...
Die Treffen finden jeweils am zweiten Montag im Monat statt.
Eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Organisatorin ist unter 05032-18 21 zu erreichen.
Die Einrichtung kann mit einem Rollstuhl erreicht werden.
Mehr Informationen gibt es hier.
13.07.2026 13:00
bis
15:00
Ich bin 44 Jahre, männlich, und lebe in Köln.
Mit der Schuppenflechte habe ich seit Jahrzehnten zu tun.
Meine absoluten Problemstellen sind die Kopfhaut, der Analbereich
und der Genitalbereich.
Auf meiner Kopfhaut bilden sich augenblicklich kleine Schuppen-Gebirgslandschaften, die ich abends beim Fernsehen mit meinen Fingernägeln
deselektiere.
Die Couch sieht danach immer extrem schuppig aus. Ein Staubsauger steht immer griffbereit. Kein schönes Bild für meine Frau und meine Söhne.
Im Genitalbereich habe ich sehr starke Reizungen.
Teilweise juckt die Haut so stark das ich nachts richtige Hautfetzen wie bei einem Lepra-Kranken abziehen kann.
Danach bildet sich aber keine gesunde Haut, sondern wieder diese "Abziehhaut".
Im Analbereich habe ich richtige Krusten, die ich ebenfalls gewissenhaft "abpiddele".
Lange Rede kurzer Sinn.
Oben, Vorne und Hinten sehe ich augenblicklich nicht gerade ansehnlich aus.
Habe das aber auch im Augenblick extrem schlimm.
Diesen Zustand möchte ich ändern bzw. besser in den Griff bekommen.
Bin seit vielen Jahren bei vielen Dermatologen gewesen.
Habe Cortison, Salben und sonstige Anwendungen über mich ergehen lassen.
Aber was richtig geholfen hat habe ich noch nicht gefunden.
Ich möchte keine Vorschläge für 30 interessante Salben erhalten, sondern eine Anwendung erfahren, die nicht schadet und die ich regelmäßig nutzen kann.
Ich bin keinesfalls frustiert und ein lebenslustiger Mensch.
Ich möchte mich aber in Zukunft mehr um die wesentlichen Dinge kümmern und eben nicht so stark um Schuppen.
Ich weis das man die pso nicht heilen kann, ist bei mir klar belegt bzgl. Genetik in meiner Familie.
Aber es muss doch eine Art Fahrplan geben, wie man mit kontinuierlicher Hautpflege die Problemzonen in den Griff bekommt.
Ich möchte über meine Haut bestimmen und nicht umgekehrt.
Würde mich freuen wenn es zu einem netten Dialog kommt, am besten mit einer win-win-Situation.
Gruß
bakomax (das sind die Anfangsbuchstaben meiner drei Söhne)