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Bitte um Hilfe bei Analekzem - noch keine richtige Diagnose!

Hallo!

Ich habe mich eben hier angemeldet, weil ich ganz verzweifelt nach Hilfe suche:

Kurze Vorgeschichte:

Ich habe keine Schilddrüse mehr (Entfernung 2006 seither nehme ich Schilddrüsenhormone), Allergie gegen Katze, Histamin- und Fruktoseintoleranz und schon immer Hautprobleme. In den letzten Jahren wurden die immer schlimmer. Seit Jahren creme ich den ganzen Körper mit Urea, zumindest das Jucken und die trockene Haut ist besser. Allerdings hab ich übermäßige Verhornung (ich nenn es manchmal Elefantenhaut;)),

Letztes Jahr hab ich den Hautarzt gewechselt. Dort war ich, wegen einem Analekzem. Angefangen hat es nach einer Penicillintherapie (die abgebrochen werden musste wegen Allergie). Plötzlich begann es zu jucken und zu nässen. Hämorhoidden hab ich keine soweit ich weiß. Ich hab dann erstmal selbst allerhand probiert, Zinksalbe, Ringelblumensalbe, Eichenrindenektrakt, usw. Es wurde kurz besser, im Sommer wieder ganz schlimm. Da verschrieb mir der Arzt eine Cortisonsalbe, damit wurde es besser. Sobald ich aber die Cortisonsalbe absetze ist es wieder mit voller Stärke da und ich glaub es wird immer schlimmer! Manchmal juckt es so höllisch, dass ich kratze. Ich hab jetzt richtige Pusteln bemerkt?!

Mein Hautarzt meinte, dass ich wahrscheinlich eine Neurodermitis, möglicherweise eine Psoriasis habe, aufgrund der Schilddrüsengeschichte. Wäre nicht weiter schlimm. Doch da die Cortisonsalbe nun auch nicht mehr wirkt, weiß langsam nicht mehr weiter.

Schlimmer wird es nach manchen Lebensmittel (die ich jetzt schon meide), während der Mens. und beim Schwitzen. Ganz weg geht es gar nicht mehr?!

Langsam verlier ich das Vertrauen in die Ärzte, was würdet ihr mir empfehlen? Soll ich es eine zeitlang mit Zinksalbe versuchen (welche wäre da gut?), wie schleiche ich die Cortisonsalbe aus?

Wäre nett, wenn ihr mir bei diesem peinlichem Problem helfen könntet.

lg

Nathy

P.S.: Übrigens, mein Vater hat auch Schuppenflechte (vorwiegend Kopf und Gesicht, bissi an den Armen)

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Hallo,

ich bin ganz neu hier und hätte mir nicht träumen lassen, dass es mich auch mal "trifft" - so richtig mag ich es auch noch gar nicht glauben...:(

Ich bin bereits 51 Jahre alt und habe inmeinem Leben kaum Probleme mit der Haut gehabt - früher mal Pubertätsakne und eine leichte Kupfer- und Nickel-Allergie (Modeschmuck) .

Im vergangenen Jahr (Juni) hatte ich plötzlich große Probleme im Analbereich, ständiges Bluten und Schmerzen - bei meinem Besuch beim Proktologen wurde ein vollständiger Analprolaps diagnostiziert und in den Folgemonaten behandelt... div. kl. Hämorrhoiden auch behandelt, Darmspiegelung o.B., also alles vermeintlich gut ausgeheilt. Dann, ab Nov, weiterhin Bluten und Juckreiz - Diagnose: Schuppenflechte im Analbereich. Inzwischen leider auch in den Genitalbereich "vorgerückt". Mich macht das fertig. Wie Euch alle hier ja auch. Von Kortison hat der Proktologe abgeraten - soll ich nur nehmen, wenn es ganz schlimm wird und dann auch max. 3 Tage - er sagte mir, dass es sonst die Beschwerden verstärken könnte.

Habe kommenden Donnerstag auch einen Termin bei meiner Gyn und hoffe, dass sie mir da auch noch ein hilfreiches Medikament verschreiben kann. Ansonsten würde ich das Multilind Silver mal testen und auch das selbstgemachte Zeug mit Honig klingt für mich sehr sympathisch. Den Tip mit "Haut-auf-Haut" vermeiden werde ich natürlich auf jeden Fall befolgenund schauen, ob es dann erträglicher wird.

Ich bin z.Zt. krank geschrieben, sitze aber sonst von Berufs wegen 8-9 Stunden auf meinem Hintern - kann das auch eine Rolle spielen?

Ich wünsche für heute allen eine gute N8! Maszka

Als ich das erste mal das Problem hatte war ich auch lange krankgeschrieben. War damals nachdem mein Gyn nicht mehr wusste was er machen sollte Sogar in der Uni. Die haben aber auch nix richtiges festgestellt.

Nach 2 Wochen ohne Besserung haben Sie mich dann mit einer aus dem Hut gezauberten Diagnose entlassen. Erst der Gyn konnte mir dann mit einer weiteren Salbe helfen. War allerdings auch Cortison. Aber das Zeug hat dann wenigstens geholfen. Ich konnte wieder sitzen.

Vorher war das sitzen und auch das Laufen fast unmöglich. Das Laufen war nur breitbeinig möglich. Seitdem hatte ich es zum Glück nie mehr so schlimm da unten.

Eine Diagnose habe ich erst bekommen nachdem ich im Schamharrbereich so geschuppt habe das dort eine Biopsie gemacht wurde. Es rieselte regelrecht wie Schnee.

Damit war mir zwar auch nicht geholfen aber ich wusste wenigstens was ich habe.

Momentan hilft mir die Multilind silber recht gut. Kann aber sein das auch das MTX das ich für die Gelenke nehmen positiv wirkt.

Ich hoffe Dir hilft das Multilind auch erstmal weiter. Zumindest das es ein bischen abheilt. Brennt allerdings im ersten Moment höllisch wenn man es auf offene Stellen aufträgt. Hört aber nach einem Moment wieder auf.

Martina

Bearbeitet ( von tinhelm)

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