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Wenn gesetzlich eine Abtreibung generell verboten waere, gaeb es wieder mehr Frauen, die sterben, beim Versuch es selbst zu tun.

Es gäbe auch mehr Selbstmorde unter diesen Frauen und die Kindstötungen würden auch wieder zunehmen.

Du wolltest eine Antwort, du hast sie bekommen.

Auch wenn sie dir nicht gefällt, aber es ist trotzdem meine Meinung.

Den Egoismusvorwurf kann ich nur bedingt stehen lassen. Nämlich, weil jedes Kind aus Egoismus geboren wird.

Oder bringt jemand ein Kind nur für die Allgemeinheit zur Welt?

(meine Nichten und Neffen haben keine körperlichen Behinderungen. Aber sie waeren "oberflächlich" wenn sie da waren. Wie die von meinem Vater, meinem Onkel, mehreren Freunden und Bekannten)

Du bist dann aber auch der Meinung, dass eine Frau, ein Kind, das durch Vergewaltigung entstanden ist, austragen soll?

  • Ersteller

Wenn gesetzlich eine Abtreibung generell verboten waere, gaeb es wieder mehr Frauen, die sterben, beim Versuch es selbst zu tun.

Es gäbe auch mehr Selbstmorde unter diesen Frauen und die Kindstötungen würden auch wieder zunehmen.

Dies sind Vermutungen mit denen du durchaus Recht haben könntes.

Du wolltest eine Antwort, du hast sie bekommen.

Auch wenn sie dir nicht gefällt, aber es ist trotzdem meine Meinung.

Ob sie mir gefällt oder nicht ist Nebensache.Es ist deine Meinung und Punkt.

Den Egoismusvorwurf kann ich nur bedingt stehen lassen.

Es waren meine Gedankengänge .Nicht mehr und nicht weniger.

Nämlich, weil jedes Kind aus Egoismus geboren wird.

Oder bringt jemand ein Kind nur für die Allgemeinheit zur Welt?

Auch recht einfach.Alle Eltern sind Egoisten.

Schonmal über eine Prise "Liebe"nachgedacht ? ;)

(meine Nichten und Neffen haben keine körperlichen Behinderungen. Aber sie waeren "oberflächlich" wenn sie da waren. Wie die von meinem Vater, meinem Onkel, mehreren Freunden und Bekannten)

Du bist dann aber auch der Meinung, dass eine Frau, ein Kind, das durch Vergewaltigung entstanden ist, austragen soll?

Darüber habe ich bis jetzt nicht nachgedacht.Spontan würde ich sagen "NEIN"

Somit betrachte ich jede Meinung auch als Anregung meinen Blickwinkel in andere Richtungen zu lenken.

Bearbeitet ( von Pusteblümchen)

Ich bin generell gegen Abtreibungen.

Doch in Ausnahmefällen ( Vergewaltigung oder schwerstbehindert) sollte die Schwangeren selbst entscheiden und Niemand hat das Recht, darüber zu urteilen.

Ich selbst stand vor 2o Jahren vor der Wahl. Die Medizin war damals noch nicht ganz soweit wie heute, um zu ermessen, wie weit eine Behinderung sein könnte. Ich war gerade mal 25 Jahre, habe mich für mein Kind entschieden, ohne zu wissen, was auf mich zukommen würde. Meine Mutter war entsetzt und ein Arzt meinte: ' ich wäre noch so jung, könnte noch so viele Kinder bekommen, lassen sie es wegmachen '

Ich konnte es einfach nicht.

In der 29. Woche wurde meine Tochter mit Kaiserschnitt geholt,winzig klein, aber zumindest körperlich unversehrt. Sie kam in einen Inkubator und auf die Säuglingsintensivstation. Am 4.Tag bekam sie Gehirnblutungen, Verdacht auf Wasserkopf....jeden Tag neue Hiobsbotschaften, ich könnte noch Seitenweise hier weiterschreiben....Nach 3 Minaten durfte sie nachhause.

Sie hat sehr viel durchgemacht, Schmerzen ertragen. wir haben gehofft und gebangt, mein 4jähriger gesunder Sohn kam zu kurz, hat gelitten.

Lange Rede, kurzer Sinn.

Meine Tochter ist heute 20 Jahre, bis auf eine Schwerhörigkeit ( trägt digitale Hörgeräte) und eine Hüftdysplasie ( wird bald operiert) ist sie kerngesund und bildhübsch :wub: Sie hat den Realschulabschluß und hat letzten Monat ihre Ausbildung zur med. Fachangestellten erfolgreich beendet.

Es liegt eine lange und schwere Zeit mit vielen Therapien hinter uns. Ich habe intuitiv damals richtig gehandelt.

Aber es hätte auch anders kommen können, das konnte uns kein Arzt sagen. Auch dann hätte ich mein Kind angenommen.

Ganz ehrlich, ich weiß nicht, ob ich heute den Mut nochmal aufbringen würde.

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