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Hautregeneration nach Kortison


Ratinacage
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vor 1 Stunde schrieb Ratinacage:

Man weiß um die hautschädigenden Folgen des Kortison und dennoch werden bei stationären Behandlungen, die kürzer als vier Wochen andauern, Kortisonbehandlungen durchgeführt, wobei die behandelten Stellen, wie oben schon beschrieben,  in Frischhaltefolie gepackt werden - sei es über Nacht oder am Tag. Diese Vorgehensweise erscheint mir fragwürdig.

Diese "Vorgehensweise" ist doch nicht zwangsläufig, immer, bei jeder Anwendung hautschädigend. Sie kann es sein, wenn man zu hoch dosierte Kortisonsalben benutzt und das Verfahren zu lange praktiziert. Und es kommt darauf an, wo am Körper die "Vorgehensweise" genutzt wird.

Wenn meine Hände sehr schlimm waren, habe ich für drei oder vier Nächte Kortisonsalben unter Folienhandschuhen angewendet, danach für Wochen und Monate wieder andere Salben. Und ich war froh, dass dadurch meine Psoriasis *etwas* gelindert war und meine Hände nicht sofort einrissen, wenn ich sie bewegt habe.

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vor einer Stunde schrieb Waldfee:

Glaubst Du, daß die Ärzte in den Kliniken das nicht wissen?

Sie müssen die Patienten  in kürzester Zeit mit „ guten Hautbild „  entlassen, denn der Betrieb bzw. die Klinik muß wirtschaftlich gewinnbringend arbeiten.

...und das ohne Rücksicht auf die Gesundheit der Patienten? Da bekommt das Wort "Krankenhaus" eine völlig neue Bedeutung.

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vor 1 Stunde schrieb Claudia:

Diese "Vorgehensweise" ist doch nicht zwangsläufig, immer, bei jeder Anwendung hautschädigend. Sie kann es sein, wenn man zu hoch dosierte Kortisonsalben benutzt und das Verfahren zu lange praktiziert. Und es kommt darauf an, wo am Körper die "Vorgehensweise" genutzt wird.

Wenn meine Hände sehr schlimm waren, habe ich für drei oder vier Nächte Kortisonsalben unter Folienhandschuhen angewendet, danach für Wochen und Monate wieder andere Salben. Und ich war froh, dass dadurch meine Psoriasis *etwas* gelindert war und meine Hände nicht sofort einrissen, wenn ich sie bewegt habe.

Und ist über die Jahre durch diese Behandlung etwas besser geworden?

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vor 6 Minuten schrieb Ratinacage:

Und ist über die Jahre durch diese Behandlung etwas besser geworden?

Sie hat jeweils für einige Zeit die größte Not gelindert.

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Hallo @Richard-Paul

ich transportiere deine Bemerkung aus dem Thread über Make-up (Camouflage) mal hierher, damit wir die Diskussionen auseinanderhalten.

Du schreibst dort, ich hätte in diesem Thread etwas von "... für einige Zeit Ruhe haben …" geschrieben. Und du schreibst "Das war nie mein Ziel bei meiner schlimmen PSO bis 2012". Letzteres interessiert mich. Was war denn dein Ziel bei deiner schlimmen Pso bist 2012?

Also meins war damals in der Tat, ruhigere Phasen in Bezug auf die Pso zu haben. Ausradieren konnte (und kann) ich sie nicht, also habe ich Mittel und Wege gesucht, sie zur Ruhe zu bringen. Das ging mal leidlich gut, oft nicht. Aber ist das nicht verständlich, wenn man im Körper so eine starke Entzündung hat, wenn quasi immer in einem etwas brodelt, dass man dann versucht, wenigstens für einige Zeit Ruhe zu haben? Was für ein Ziel hattest du denn?

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Richard-Paul
vor 29 Minuten schrieb Claudia:

Also meins war damals in der Tat, ruhigere Phasen in Bezug auf die Pso zu haben. Ausradieren konnte (und kann) ich sie nicht, also habe ich Mittel und Wege gesucht, sie zur Ruhe zu bringen

Wie ich früher schon geschrieben habe, haben auch mich meine PSO-Stellen (Bilder sind noch im Forum vorhanden) sehr gestört. Vor dem 09.01.1992 [Kauf meines 1. UVB-Lichtkamm] war ich bei Hautärzten in München, die mir ausschließlich Cortison-Präparate verschrieben haben (eines habe ich in der Apotheke geholt, aber nicht benutzt). Für mich war damals schon Kortison ein "no go". Am 18.12.1984 war ich beim letzten Hautarzt wegen meiner PSO! In einer Diskussion mit ihm [er "Wer ist hier der Hautarzt, Sie oder ich?"] bin ich aufgestanden und gegangen. Vorher hat mich ein anderer Hautarzt in seiner Praxis mit einem UVB-Kamm auf dem Kopf behandelt. Ich habe zu mir gesagt: "Was soll der Blödsinn mit dem Licht" und bin nach der 3. Behandlung auch nicht mehr hingegangen. - Damals hatte ich noch kein Internet. - In der Süddeutschen Zeitung habe ich mich über Berichte zur Psoriasis interessiert. Dort war dann auch eine Anzeige (aus Rosenheim; Fa. gibt es nicht mehr) mit einer UVB-Lampe. So bin ich nach Rosenheim gefahren und habe mich vom Chef in die UVB-Behandlung einen ganzen Vormittag lang einweisen lassen. * Man kann sagen "Bingo". [Steht alles ausführlicher in meinen Anfangsberichten hier im Forum]. Ich hatte auch in einer Filiale meiner damaligen Arbeit einen Mitarbeiter kennengelernt, der zu 100 % von Kopf bis Fuß mit PSO bedeckt war; - er hat nichts mehr gemacht, die PSO zu behandeln; trotzdem mochten ihn alle).  - Meine PSO-Stellen waren auch schnell verschwunden durch den UVB-Kamm. - Gleichzeitig habe ich mich am 01.11.1997 wieder selbstständig gemacht, dich neben der Uni-Hautklinik am Biederstein in München. Sowohl die PSO-Patienten als auch der behandelnde Arzt (Prof. Dr. Prinz; wir haben uns schnell angefreundet) waren meine Kunden. So habe ich schnell gelernt, was gut und/oder auch schlecht ist für meine PSO (die inzwischen wieder aufgeblüht war; - ich habe mir keine Zeit mehr für meine eigene Behandlung mit dem Lichtkamm genommen). - Nach dem Kauf meiner 2. UVB-Lampe am 30.08 1999  habe ich meine PSO-Stellen wieder täglich und genau bestrahlt. Es waren inzwischen zu viele Stellen und desto "älter" diese sind, desto länger dauert es, bis sie wieder verschwunden sind. - Den 3.07.2012 bezeichne ich als das Ende meiner PSO; wobei die letzte Zeit vorher nur noch kleine, aber hartnäckige Stellen zu behandeln waren; - Nachbehandlung, denn eigentlich war schon nichts mehr zu sehen. 

vor einer Stunde schrieb Claudia:

Aber ist das nicht verständlich

   … ist auch für mich verständlich. Aber aus den Kenntnissen meiner Chemie-Laboranten-Lehre (ich war auch wenige Tage in der Medikamenten-Forschung) war für mich vorrangig, Nebenwirkungen durch Medikamente zu vermeiden; zumal aus den Kenntnissen meiner Nierenbeckenentzündung (1962).  

LG Richard-Paul

PS: Entschuldigung für den langen Bericht. Es gäbe viel mehr zum Schreiben. 

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vor 2 Stunden schrieb Richard-Paul:

meiner Chemie-Laboranten-Lehre

Wann war das auch gleich wieder? 🤔

Es ist toll, wenn jemand einen Weg ohne z.B. Cortison (oder andere Medikamente) für sich findet. Aber deswegen Cortison (oder andere Medikamente) komplett abzulehnen ist nicht hilfreich. Für sich selber kann das jeder halten wie er will. Aber manchmal ist z.B. Cortison eine ausgezeichnete Möglichkeit ein Pso zu beruhigen um dann mit anderen Medis weiter zu behandeln.

Es ist richtig, dass Cortison in der Anfangszeit (vermehrt eingesetzt ab Ende des 2. Weltkrieges viele Probleme verursacht hat. Aber inzwischen sind wir ein paar Jahre und viele Erkenntnisse weiter. Das ist das schöne an der "Schulmedizin" - die ja angeblich so dogmatisch ist. Im Gegensatz zur alternativen Quacksalber wo es keinerlei Kontrollen gibt und Glaubensgebäude als "gut" befunden werden, nur weil sie alt sind , werden in der Medizin neue Erkenntnisse umgesetzt und Behandlungsprotokolle angepasst.

Bei neueren Cortison-Präparaten ist die Nebenwirkung der Haut-Atrophie (Schwund) sehr viel geringer. So konnte eine Studie schon 2011 zeigen, dass sogar bei Kindern eine längere Behandlung (~10Monate) keine bedenklichen Nebenwirkungen in dieser Richtung hat. Was eine gute Beobachtung und ärztl. Begleitung  nicht ausschließt.

 

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Am Sunday, July 21, 2019 um 14:19 schrieb Waldfee:

Glaubst Du, daß die Ärzte in den Kliniken das nicht wissen?

Sie müssen die Patienten  in kürzester Zeit mit „ guten Hautbild „  entlassen, denn der Betrieb bzw. die Klinik muß wirtschaftlich gewinnbringend arbeiten.

Es geht gar nicht darum, ob das die Ärzte wissen, denn das muss man ja zwangsläufig aufgrund ihrer Ausbildung voraussetzen können,  sondern es geht vielmehr um die Frage, ob es die Patienten wissen bzw. ob sie vorschriftsmäßig vor der Behandlung aufgeklärt werden (z.B.  über den Rebound).

Wenn man dann auf Internetseiten von Hautkliniken liest: "Kortison nur in Ausnahmefällen" - aber was man beobachten kann ist, dass nahezu jeder Patient damit behandelt wird, dann könnte man das, gelinde gesagt, als  Veralberung betiteln.

Oder

"keine Befundschönung" - was Deiner Ausführung,  liebe @Waldfee :

Am Sunday, July 21, 2019 um 14:19 schrieb Waldfee:

Sie müssen die Patienten  in kürzester Zeit mit „ guten Hautbild „  entlassen, denn der Betrieb bzw. die Klinik muß wirtschaftlich gewinnbringend arbeiten.

eindeutig widerspricht. Auch hier wird der Patient regelrecht für dumm verkauft.

Und ich betone nochmals: es geht nicht darum, ob die Ärzte Bescheid wissen, sondern darum ob es die Patienten wissen bzw. ob sie vorschriftsmäßig vor der Behandlung aufgeklärt werden.

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Mit wissenschaftlichen Studien wird immer gern argumentiert. In der hier von @sia angeführten haben australische Wissenschaftler ein Cortison-Präparat an 70 Kinder im Alter bis 18 Jahre getestet.

1. ethisch bedenklich

2. mit N=70 keine sehr repräsentative Studie.

Deine Ausführung , @sia, Kortisonbehandlung als schulmedizinisches Dogma darzustellen trifft es leider sehr gut. Warum? Da offensichtlich risikoärmere Alternativen fehlen (und nein die sog. Biologicas sind keine risikoärmeren Alternativen) hat man ja gar keine andere Möglichkeit als an althergebrachtem festzuhalten.

Deine radikale Ablehnung anderer Behandlungsoptionen kann ich gut nachvollziehen, da ich Deine Perspektive verstehe. Ich für meinen Teil bin da ein wenig offener/toleranter und sehe es ähnlich wie Du - zumindest am Anfang Deines Beitrages:

Am Monday, July 22, 2019 um 12:07 schrieb sia:

Es ist toll, wenn jemand einen Weg ohne z.B. Cortison (oder andere Medikamente) für sich findet. (...) Für sich selber kann das jeder halten wie er will.

Eine gewisse Ambivalenz schwingt da schon mit. Eine weitere Ambivalenz könntest Du  vielleicht bitte noch erklären, da ich es nicht ganz nachvollziehen kann:

Am Monday, July 22, 2019 um 12:07 schrieb sia:

Es ist richtig, dass Cortison in der Anfangszeit (vermehrt eingesetzt ab Ende des 2. Weltkrieges viele Probleme verursacht hat. Aber inzwischen sind wir ein paar Jahre und viele Erkenntnisse weiter. Das ist das schöne an der "Schulmedizin" - die ja angeblich so dogmatisch ist. Im Gegensatz zur alternativen Quacksalber wo es keinerlei Kontrollen gibt und Glaubensgebäude als "gut" befunden werden, nur weil sie alt sind , werden in der Medizin neue Erkenntnisse umgesetzt und Behandlungsprotokolle angepasst.

Bei neueren Cortison-Präparaten ist die Nebenwirkung der Haut-Atrophie (Schwund) sehr viel geringer.

Wenn das also alles so fortschrittlich (immerhin reden wir von einem mehr als 60 jährigen Zeitraum) und heute nahezu risikofrei ist, wie Du hier behauptest, wieso treten dann Kortisonschäden der Haut nach wie vor auf? Wieso nimmt man zb. wissentlich den Rebound in Kauf - der ja per Definition eine nachweißliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes bedeutet? Oder was ist zb. mit dem erhöhten Diabetesrisiko (siehe zb. PSO-NETZ Startseite) oder anderen zb. hormonellen Beeinträchtigungen UND - ganz wichtig: wieso klärt man unwissende Patienten über all dies nicht  oder nur selten vorschriftsmäßig auf?

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vor 4 Stunden schrieb sia:

Niemand ist "Schuld" an seiner Krankheit aber jeder hat die Verantwortung damit umzugehen.

...ach was?! Und gilt das auch für Ärzte im Falle iatrogener Immunschäden die bei Patienten verursacht werden? Also das mit dem "Verantwortung übernehmen"? Nach meiner Erfahrung nicht.

Wahrscheinlich hast Du wirklich bisher einfach immer nur Glück gehabt mit Deinen Ärzten. Sei froh. 

Die Aufklärung über Statistik war im Übrigen unnötig (für mich) da dies ein Schwerpunkt im Studium ist. Poweranalyse, alpha- und beta-Fehler etc. sind mir durchaus geläufig. Aber vielleicht zieht ja hier ein anderer Leser etwas für sich heraus.

Und zu den Argumenten "Beschwer Dich doch" und "mit Meckern wirst Du nichts ändern" bin ich schon an andrer Stelle eingegangen, hast Du aber offenbar noch nicht gelesen oder ignoriert:

"Und mal ehrlich, wenn Du hier die persönlichen "Problemfelder" der Ärzteschaft so "detailiert" schilderst (und die Ärzte als Opfer des Systems skizzierst), dann solltest Du Dich - fairerweise - vielleicht auch mal fragen, wie realistisch es z.B. tatsächlich ist, dass ein Patient immer mit Begleitperson beim Arzt erscheinen kann. Und klar: jeder Patient kann eine Aufklärung über eine Behandlung einfordern - Tatsache bleibt, dass der Arzt verdammt nochmal verpflichtet ist diese  Aufklärung über die Behandlung durchzuführen, und zwar unaufgefordert!

Wenn Du im Restsurant ein Schnitzel bestellst, dann muss es der Koch dir das Fleisch auch braten damit du es essen kannst. Und das Braten musst du nicht extra einfordern, sondern der Koch hat es verdammt nochmal verzergerecht für den Gast zuzubereiten.

Und im Übrigen: es liegt nicht allein in den Händen der Patienten etwas zu ändern - Ärzte, die bereits in Kammern und Verbänden zusammengeschlossen sind hätten weitaus bessere Möglichkeiten als Patienten. Wenn hier jemand etwas ändern könnte dann wohl die Ärzteschaft selbst - aber das muss man natürlich auch wollen."

Ich werde auf diese Diskussion nicht weiter eingehen. Wenn, wie hier, zwei Standpunkte aufeinandertreffen und nur noch punktuell Argumente aufgegriffen werden, dann entsteht etwas, dass man auch Ping-Pong nennt ;) 

Edited by Ratinacage
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vor einer Stunde schrieb Ratinacage:

Wenn Du im Restsurant ein Schnitzel bestellst, dann muss es der Koch dir das Fleisch auch braten damit du es essen kannst. Und das Braten musst du nicht extra einfordern, sondern der Koch hat es verdammt nochmal verzergerecht für den Gast zuzubereiten.

Im Prinzip geb' ich Dir bei Deinen Einlassungen Recht, doch der Koch wird sich kaum die Mühe machen Dir auch noch zu erklären, wo das Fleisch herkommt, wie alt es ist, welche Haltung das Tier erfahren hat, welche Ernährung es genoss, ob es gemästet der gespritzt wurde, wie geschlachtet wurde und welche möglichen Wirkungen das Fleisch auf Dich haben wird. Da wirst Du schon nachfragen müssen. 😉

Gruß - Uli

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vor 8 Stunden schrieb kuzg1:

Im Prinzip geb' ich Dir bei Deinen Einlassungen Recht, doch der Koch wird sich kaum die Mühe machen Dir auch noch zu erklären, wo das Fleisch herkommt, wie alt es ist, welche Haltung das Tier erfahren hat, welche Ernährung es genoss, ob es gemästet der gespritzt wurde, wie geschlachtet wurde und welche möglichen Wirkungen das Fleisch auf Dich haben wird. Da wirst Du schon nachfragen müssen. 😉

Gruß - Uli

Ich hatte es befürchtet...  ok, also:

Das liegt daran, dass dies nicht zu den Verpflichtungen des Koches gehört, anders als beim Arzt, der zur Aufklärung verpflichtet ist 😉

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Richard-Paul
vor 9 Stunden schrieb kuzg1:

… der Koch wird sich kaum die Mühe machen Dir auch noch zu erklären, wo das Fleisch herkommt ...

Es gibt schon noch Lokale, die einem "dies" erklären. So habe ich am 26. Juni 2019 ein Schnitzel von einem "Strohschwein" gegessen, - nachdem einige Fragen vor der Bestellung zur Herkunft geklärt wurden. - War auch eines der besten Schnitzel, die ich je gegessen habe.

Natürlich kann ich "das" persönlich nicht so schnell prüfen. - Ich habe auf Nachfragen für andere "Lebensmittel" Antwort-Schreiben bekommen, mit einer Einladung den Hof zu besuchen.  - Ich frage schon manchmal nach, denn:  Schnitzel ist nicht gleich Schnitzel, Forelle ist nicht gleich Forelle, … 

Als ich früher eine Freundin hatte, die nur Vegan lebte, weiß ich um die Probleme, die @Kitty1389 in einem anderen Beitrag geschildert hat, "Essen" in Lokalen so zu bestellen, so zu erhalten, wie eine Veganerin es "braucht"; - es geht, wenn auch immer mit vielen Diskussionen (die mir auch schon mal auf die "Nerven" gingen, wenn eine Bestellung 15 Minuten dauerte und beide Parteien gegensätzliche Ansichten hatten). 

LG  Richard-Paul 

 

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vor 4 Stunden schrieb Ratinacage:

... anders als beim Arzt, der zur Aufklärung verpflichtet ist ...

Ja - das ist er/sie! Da gehen wir völlig konform. Ich kann jedoch auch verstehen, wie frustrierend es für eine/n Arzt*in ist, welche/r sich um Aufklärung bemüht - sich der/die Patient*in vor lauter "ich bin krank - helfen sie mir - SOFORT" - zunächst einmal zu "schnellen Verordnungen (im Fall von Pso und Neuro meist Kortison) hinreissen lässt. Sind wir ehrlich - also wir Patient*innen - da haben wir endlich nach wochenlangen Warten einen Termin, sind völlig verzweifelt und wollen doch nur eins: schnelle erfolgreiche Hilfe. Sofort, weil wir halten das nicht mehr lange aus! Hören wir noch zu? Stellen wir die richtigen Fragen? Oder geht es manch' einem nicht eher so: "Hey Doc - ich bin fast am Ende, jetzt mach mal was und wehe das funzt nicht!"  In einem anderen Thread wurde gesagt, ich glaube von ArnoNühm - sinngemäß: "Du musst Experte für Deine Krankheit werden!" Dem stimme ich schon zu, denn mit dem eigenen Expertenwissen, kannst Du Dich auch gut mit Deinem Arzt, egal ob Haus- oder Facharzt auseinandersetzen.

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vor einer Stunde schrieb kuzg1:

Ja - das ist er/sie! Da gehen wir völlig konform. Ich kann jedoch auch verstehen, wie frustrierend es für eine/n Arzt*in ist, welche/r sich um Aufklärung bemüht - sich der/die Patient*in vor lauter "ich bin krank - helfen sie mir - SOFORT" - zunächst einmal zu "schnellen Verordnungen (im Fall von Pso und Neuro meist Kortison) hinreissen lässt. Sind wir ehrlich - also wir Patient*innen - da haben wir endlich nach wochenlangen Warten einen Termin, sind völlig verzweifelt und wollen doch nur eins: schnelle erfolgreiche Hilfe. Sofort, weil wir halten das nicht mehr lange aus! Hören wir noch zu? Stellen wir die richtigen Fragen? Oder geht es manch' einem nicht eher so: "Hey Doc - ich bin fast am Ende, jetzt mach mal was und wehe das funzt nicht!"  In einem anderen Thread wurde gesagt, ich glaube von ArnoNühm - sinngemäß: "Du musst Experte für Deine Krankheit werden!" Dem stimme ich schon zu, denn mit dem eigenen Expertenwissen, kannst Du Dich auch gut mit Deinem Arzt, egal ob Haus- oder Facharzt auseinandersetzen.

1. Du kannst nur für Dich selbst schreiben/reden.

2. Sicher mag es solche Patienten geben wie Du sie beschreibst. Und auch mit diesen muss ein Mediziner klarkommen - zb. hilft entsprechende Gesprächsführung usw. - Mediziner sind doch so hochgebildet, dass sicher auch in Patienten-Kommunikation😉

Abgesehen davon: wenn ich mich mit meinen Gesundheitsproblemen vertrauensvoll an einen Arzt wende, tue ich das, weil ich 1. Vertrauen habe und 2. Respektvoll der Profession gegenüber stehe - wäre dies nicht der Fall, würde ich mich nicht in Behandlung begeben. Im Gegenzug denke ich als Patient, dass ich erwarten kann, dass 1. mein Vertrauen nicht missbraucht wird und ich 2. ebenso Respektvoll behandelt werde.

Und wie der Patient im allgemeinen ist, dass ändert nichts an der Aufklärungspflicht.

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vor 8 Stunden schrieb kuzg1:

Du musst Experte für Deine Krankheit werden!" Dem stimme ich schon zu, denn mit dem eigenen Expertenwissen, kannst Du Dich auch gut mit Deinem Arzt, egal ob Haus- oder Facharzt auseinandersetzen.

Theoretisch ja, praktisch eher nicht. Die meisten Ärzte können es nämlich gar nicht leiden, wenn der Patient sich zu Wort meldet. Der Zahnarzt hat es da wohl am besten getroffen. 

 

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Richard-Paul
vor 2 Stunden schrieb Kitty1389:

Die meisten Ärzte können es nämlich gar nicht leiden, wenn der Patient sich zu Wort meldet.

Das ist - leider - auch mein Eindruck immer wieder. 

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Am Wednesday, July 24, 2019 um 15:44 schrieb sia:

Welche Ambivalenz (psychischer Zerrissenheit) meinst du?

In diesem Fall meine ich insbesondere die Ambivalenz (auch Zwiespältigkeit oder Widersprüchlichkeit), dass Deine Argumentation sinngemäß einerseits lautet 'hier nur rummeckern ändert nichts' und andererseits argumentierst Du 'geht euch doch an anderer Stelle beschweren', wohlwissend, dass weder das eine noch das andere irgendetwas bewirken würde. Interessant ist Deine Interpretation des Begriffs.

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Richard-Paul
Am 24.7.2019 um 15:44 schrieb sia:

Welche Ambivalenz (psychischer Zerrissenheit) meinst du?

Genauso steht es bei Wikipedia!

@sia, ich schätze deine Beiträge; aber sie sind mir oft zu theoretisch

Einem "anderen" die Schuld zuzuweisen, ist immer leichter, als selbst Fehler einzugestehen. - Kontroverse Meinungen müssen Gültigkeit haben, egal welcher Art diese sind, oder wie lange die Diskussion anhält.

LG  Richard-Paul 

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  • 2 months later...

Nach dem ganzen TriTraTrullalla hier und nachdem nun auch wieder einige Zeit ins Land gegangen ist, mal ein kleines Update von mir, zu den Kortison-Schäden an meiner Haut: Ja, sie sind nach wie vor vorhanden. Schade nur, dass man als Geschädigter nur eines für sich Sicher hat, nämlich den Schaden. Und schade, dass sowohl schulmedizinische als auch alternative Quaksalber ihrem Handwerk ungehindert frönen können und das auf Kosten des Leides kranker Menschen. Wer den Schaden hat, der spottet ja bekanntlich jeder Beschreibung 😉 - also what ever... Inzwischen hab ich einiges durchprobiert und kann für mich sagen: eine zeitweise Linderung erlange ich mit verschiedenen Haut-Ölen, wobei Lavendel derzeit mein persönlicher Favorit ist. Es ist zwar immer nur eine zeitweise Besserung,  aber immerhin. Nach wie vor kann ich nur jedem wärmstens empfehlen mit Kortison vorsichtig und sparrsam umzugehen. Und insbesondere möchte ich von der absolut, nach meinem Empfinden, perversen Kombination von Kortison unter Frischhaltefolie über Nacht dringendst abraten! Aber das ist nur meine Meinung basierend auf meiner unbedeutenden persönlichen Erfahrung. Letztlich muss das jeder selbst entscheiden, was er seiner Haut, seinem Organismus und Hormonsystem (endokrines Sys.) zumuten kann und will. Und bevor jetzt wieder die selbsternannten wissenschaftlichen Experten loslegen, was denn gegen Kortison zu sagen wäre usw.: Bitte verschont mich.

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vor 1 Stunde schrieb Ratinacage:

Inzwischen hab ich einiges durchprobiert und kann für mich sagen: eine zeitweise Linderung erlange ich mit verschiedenen Haut-Ölen, wobei Lavendel derzeit mein persönlicher Favorit ist.

Welche Öle schaffen dir denn noch Linderung?

Und wie genau wendest du das an? Tropfen aus einer Flasche mit einem Wattebausch auf die Stellen tupfen oder wie kann ich mir das vorstellen?

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vor 4 Minuten schrieb Claudia:

Welche Öle schaffen dir denn noch Linderung?

Calendula Öl hilft bei mir zB. auch ganz gut.

vor 6 Minuten schrieb Claudia:

Und wie genau wendest du das an? Tropfen aus einer Flasche mit einem Wattebausch auf die Stellen tupfen oder wie kann ich mir das vorstellen?

Einfach anwenden, wie zb. eine Salbe oder Creme: auf die Haut auftragen und evtl. vorsichtig ein wenig einmassieren.  Ohne Watte oder so.

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  • 5 months later...

Zeit für ein Update.

Aktuell sind die durch Kortison zusätzlich irreversibel geschädigten Hautstellen wieder arg in Mitleidenschaft gezogen. Dürfte einerseits an der Witterung liegen, andererseits am aktuellen Stress.

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