Die Selbsthilfegruppe in Neustadt am Rübenberge ist offen für Menschen mit Schuppenflechte, Neurodermitis und Rosazea. Bei den Treffen geht es darum, sich über Auswirkungen der Krankheit, Behandlungsarten und -hilfen auszutauschen – über Reha, Akut-Einweisung, Grad der Behinderung, Vorträge, Broschüren...
Die Treffen finden jeweils am zweiten Montag im Monat statt.
Eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Organisatorin ist unter 05032-18 21 zu erreichen.
Die Einrichtung kann mit einem Rollstuhl erreicht werden.
Mehr Informationen gibt es hier.
13.07.2026 13:00
bis
15:00
Hallo,
Anfang 2016 bemerkte ich einen roten, schuppigen Punkt auf der Hüfte und innerhalb von drei Monaten war mein ganzer Körper übersät mit Flecken.
Meine erste Therapie bestand aus Cremes, die nichts brachten und anschließend zehn Tage stationäre Behandlung mit Dithranol.
Zusätzlich muss ich sagen, dass ich HIV-Positiv bin mit Helferzellen um die zweihundert.
Das Ergebnis war ein klares Hautbild ohne Schuppen. Drei Jahre lang.
Anfang 2019 dann der Rückschlag: wieder am ganzen Körper sichtbare Schuppenflechte, wieder Dithranol, diesmal ohne Erfolg.
Seit Ende 2019 bekomme ich jetzt Tremfya (Guselkumab). Im Vorfeld habe ich meine Grippe- und Pneumokokkenimpfung bekommen.
Nach der ersten Injektion dauerte es nur eine Woche, bis eine deutlich sichtbare Verbesserung eintrat. In Woche vier bekam ich die zweite Spritze. Heute bin ich in Woche 12 und habe bis auf drei Ein-Euro-Münzen große Stellen keine Flecken mehr. Ich bin hellauf begeistert. Und diese Stellen bearbeite ich dann mit Enstillar. Zusammen mit Tremfya reichen zwei Tage Sprühen für etwa vier Wochen Schuppenfreiheit.
Meine Helferzellen sind innerhalb von acht Wochen um 150 gestiegen.
Nebenwirkungen: ja, es gibt Nebenwirkungen. Nach jeder Injektion habe ich fünf Tage ein Erkältungsgefühl, bekomme mindestens eine Migräne und habe üble Blähungen. Aber das ist nichts, was mich dazu bringen könnte die Therapie abzubrechen.