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Geglückte Selbstheilung von Schuppenflechte + kleines damit verbundenes Problem

Hallo liebe Mitbetroffene,

ich möchte dem Forum gerne von einer geglückten (und sehr methodisch durchgeführten) Selbstheilung berichten, die mich innerhalb von nur acht Wochen praktisch vollständig von einer wirklich schlimmen Schuppenflechte befreite. Auch wenn ich nicht einschätzen kann, ob mein Vorgehen eventuell auch anderen helfen könnte, wollte ich euch doch wenigstens schildern, wie es möglich war, ein seit der Jugend bestehendes Hautproblem eigenständig und ohne die Hilfe von Ärzten oder Medikamenten selbst zu lösen. Die Geschichte zu all dem ist allerdings ziemlich umfänglich und nicht ganz unkompliziert, ich hoffe, ich schaffe es, mich einigermaßen kurz und verständlich zu fassen...

Also von vorn und der Reihe nach:

 Die erste Idee zur später so überraschend geglückten Selbstheilung entstand während des wohl schlimmsten Anfalls von Schuppenflechte, den ich je erlebt hatte, innerhalb von nur wenigen Wochen (und ohne jeden nachvollziehbaren Grund) entstanden heftig juckende Flecken an jedem Bereich meines Körpers,  Arme, Beine, Bauch und Rücken, schließlich auch an den Händen, dem Kopf und dem Gesicht. „Wenn das so weitergeht“, dachte ich verzweifelt, „zerstört mir diese Krankheit noch mein gesamtes gesellschaftliches Leben…“.

Leider wurde es in den nächsten Wochen noch viel schlimmer, die Schuppenflechte wuchs und wuchs, das Ausmaß der Schuppenbildung und die Heftigkeit des Juckreizes waren erschreckend, kein Arzt, keine Salbe, keine noch so ausgeklügelte Diät konnte noch helfen, ich empfand die Wucht der Krankheit geradezu als lebensbedrohlich.

In meiner Not begann ich, etwas abenteuerliche Überlegungen anzustellen, eine der Überlegungen betraf Krankenberichte von Intensivpatienten, deren Wille zur Genesung einen deutlich positiven Einfluss auf deren Heilfortschritte hatte. „Wie“, so fragte ich mich, „kann es einem Menschen gelingen, durch einen starken Überlebenswillen den Körper zu einer verbesserten Heilung anzuregen – und das nicht selten sogar noch in bewusstlosem Zustand?“

Angetrieben durch die voraneilenden Verschlimmerungen begann ich mit den ersten Experimenten. Ihr müsst dabei wissen, ich bin von Berufs wegen aktiver Wissenschaftler (nicht Medizin) und gewohnt, bei der Erforschung und Klärung von Fragen sehr genau und methodisch vorzugehen. Dies tat ich auch jetzt, ich hatte mehrere auf der Beobachtung von Intensivpatienten basierende Ideen, diese wurden dann in praktische Selbstversuche umgesetzt und die Auswirkung auf die Haut genau beobachtet und dokumentiert. Nach einer Reihe von Enttäuschungen und Misserfolgen kam es, sehr zu meiner Freude, schließlich doch noch zu einem echten Fortschritt:

Wie ihr wisst, ist Schuppenflechte normalerweise keine lebensbedrohliche Erkrankung, um den Körper dennoch, genau wie bei den Intensivpatienten, zu einer verbesserten Heilung anzuregen, nahm ich mir bei einem meiner Experimente vor, dem Körper die Lebensbedrohlichkeit der kranken Haut gewissermaßen vorzugaukeln! Ohne zu wissen, ob so etwas überhaupt funktionieren könnte, überlegte ich mir ein mögliches Vorgehen und begann anschließend mit der folgenden Übung:

 

Ich setzte mich auf einen Stuhl, schloss die Augen, konzentrierte mich ganz auf den Körper und begann dann, intensiv auf den Körper einzureden, etwa so: „Körper, die Hautkrankheit bedroht unser Leben/unsere Lebenssituation, du musst mehr gegen die Krankheit tun! Kämpfe, arbeite, du schaffst es, wir schaffen es, LOS!!!“.

Diese und viele ähnliche „Appelle“ an den Körper unternahm ich zu Versuchszwecken etwa eine halbe Stunde täglich. Nach drei Tagen ohne sichtbare oder spürbare Resultate gab ich das Experiment allerdings wieder auf. Am nächsten Tag aber (also am vierten Tag nach Beginn des Experimentes) wachte ich auf, schlurfte in die Küche, bereitete mir ein Frühstück zu und stellte fest: „Die Spitze ist weg!“. Gemeint war, dass sich die Haut ein ganz klein wenig besser anfühlte und ein ganz klein wenig weniger juckte. Zunächst maß ich dem noch keine besondere Bedeutung bei, vielleicht hatte ich ja nur einen guten Tag, später dann aber überlegte ich schon, ob diese minimalen Verbesserungen vielleicht doch etwas mit meiner seltsamen Übung zu tun haben sollten?

Ich entschloss mich, die Appelle an den Körper nicht nur zu wiederholen, sondern in Ausführung und Dauer noch zu intensivieren, „…falls die kleinen Verbesserungen etwas mit dem Experiment zu tun haben, müsste sich eine deutliche Intensivierung auch sehr viel klarer am Hautbild bemerkbar machen…“.

Ich begann wieder mit der gleichen Übung, jetzt aber eine ganze Stunde täglich inklusive deutlich gesteigerter Konzentration und Intensität während der Sitzungen. Und tatsächlich - ich konnte es kaum fassen – mit jedem Tag wurde das Haut- und Körpergefühl besser, der Juckreiz nahm ab. Bereits zwei Wochen später hatte sich mein Hautproblem deutlich reduziert, in Zahlen: etwa 50 Prozent weniger Juckreiz, etwa 50 Prozent weniger Schuppenbildung plus gänzlichem Stillstand des davor so heftigen Wachstums!

Das Schlimmste war schon mal überstanden, die Übung wurde mit viel Engagement weitergeführt (ich nannte mein Vorgehen jetzt „Hammering“, weil ich dem Körper die Notwendigkeit zum stärkeren Widerstand gegen die Hautkrankheit geradezu einhämmerte). Wie sich bald herausstellte, reichte diese Technik alleine jedoch zur völligen Genesung meiner Haut noch nicht aus. Es würde zu weit führen, alle Beobachtungen und Veränderungen des Hautbildes, die darauf basierenden „Theorien“ und Experimente genauer zu beschreiben, am Ende aber ergaben sich gleich drei unterschiedliche Ansätze zur Heilung meiner Schuppenflechte, das schon beschriebene „Hammering“, die etwas erweiterte „Hammering/Streaming-Technik“ und, als Krönung des Ensembles, die „Brainstream-Methode“.

Das intensive Praktizieren dieser Techniken war anstrengend, ich musste mich, mit gelegentlichen Pausentagen, über mehrere Wochen hin eine Stunde täglich mit meinem Körper/meiner Haut intensiv auseinandersetzen, ich musste lernen, mich gezielt und tief auf den Körper zu konzentrieren, ich musste dabei mit Wille, Kraft und Power vorgehen, all dies war eine ziemliche Anstrengung, „eine echte Rosskur“, wie ich meinte. Aber dennoch, zum meinem Stolz und meiner Freude, keine acht Wochen nach Beginn der ersten Experimente war ich praktisch wieder völlig gesund, keine Schuppen mehr, kein Juckreiz, die Haut wieder glatt, geschmeidig und absolut sommertauglich.

-

Soviel zur etwas eigentümlichen Geschichte meiner seither gesunden Haut. So sehr ich mich natürlich darüber freue, es entstehen damit auch viele Fragezeichen: ich habe wirklich keinen Schimmer, wie ich mit all dem jetzt umgehen soll!

Leider bin ich als medizinischer Voll-Laie nicht in der Lage, den Wert meiner, na ja, „Selbstheil-Techniken“ richtig zu überblicken. Könnte das Vorgehen vielleicht auch anderen Erkrankten helfen? Noch immer etwas unsicher habe ich mich entschlossen, eine mögliche Anwendung und den Umgang mit den drei Methoden wenigstens ordentlich aufzuschreiben. Ob die mehrwöchige (und merkwürdige) „Rosskur“ aber aus medizinischer Sicht wirklich empfehlenswert ist, kann ich leider unmöglich einschätzen. Vielleicht hat im Forum ja jemand eine Idee?

Falls ihr Zeit und Interesse habt, meine kleine (eher provisorische) „Anleitung zur Selbstheilung von Schuppenflechte“ einmal durchzulesen: das beschriebene Vorgehen spiegelt vor allem wider, was genau von mir unternommen wurde, um mich von einer wirklich schlimmen Schuppenflechte zu befreien. Wenn die beschriebenen Techniken nur bei mir funktionieren oder euch vielleicht sogar blödsinnig oder abstrus erscheinen, entschuldige ich mich schon mal im Voraus, ich habs ja nur gut gemeint…  

 

Viele Grüße

Neverkien (eigentlich Michael Kraus)

 

 

Anleitung zur Selbstheilung von Schuppenflechte.pdf

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1 minute ago, Klara02 said:

dass ich davon mehr inspiriert bin als von den Vorschlägen der Ärzte, wobei ich denen auch oft unrecht tue, das dann aber auch zugebe.

Ne ich hab dich nicht falsch verstanden. Ich finde deine Ausführungen gut.
Ich hab nur generell meine Gedanken zu dem Thema Ernährung und Psyche ergänzt.

Ärzte sind nicht immer gut und wir wissen wie das System überlastet ist. Aber Ärzte haben auch nie behauptet zaubern zu können. Und Ärzte sind keine Rundum Sorglos Pakete, die dir alle Aufgaben abnehmen. Einen gesunden Lebensstil muss sich jeder selbst zulegen. Die Ärzte können deine Krankheit so behandeln, dass du deutlich weniger unter den Beschwerden leidest, oft sogar erscheinungsfrei bist. Wenn der eigene Arzt einem das nicht ermöglicht, muss man sich leider weiter umschauen.

"Selbstheilung" ist ein Begriff aus dem esoterischen Spektrum und taucht dort immer wieder in verschiedenen Formen auf. Das geht von harmlosen Warzen bis hin zu Thesen, dass Krebs durch pseudowissenschaftliche Methoden geheilt werden kann. Ich halte von solchen Theorien absolut gar nichts, da sie Leute davon abhält, ernsthafte Erkrankungen richtig zu behandeln und zumeist gepaart mir Verschwörungstheorien über Pharmaindustrie und Ärzteschaft kommt und eine Abneigung gegen Schulmedizin propagiert. Da schlägt leider der Dunning-Kruger Effekt ganz stark zu und die Leute sind (kenne das aus pers. Umfeld) von niemandem mehr davon abzubringen.

Gerade eben schrieb GrBaer185:

Wenn sich die Krankheit entwickeln kann, kann sie dann nicht auch wieder zurückgehen und verschwinden - auch wenn die Veranlagung weiterhin besteht?
Oder ist es ein unumkehrbarer, irreversibler Prozess? 
Ich kann mir gut vorstellen, dass es beides gibt, so wie es auch ganz verschiedene Ursachen, Auslöser und Arten von Psoriasis gibt.

wir sagten früher immer, gesund ist nur, wer nich gründlich genug untersucht wurde. So ist glaube ich der, der die Pso diagnostiziert bekam dann nicht geheilt sondern symptomfrei😉

LG

Klara

vor 2 Minuten schrieb Salamander2:

Ja natürlich ist das so. Wir müssen uns hier schon mal auf Fakten einigen und bei Autoimmunerkrankungen wie Psoriasis ist das ein irreversibler Zustand.

@Salamander2 Zum einen wäre dies für eine ganze Reihe an Betroffenen sehr enttäuschend und entmutigend und würde, falls Deine Aussagen zutreffen, für viele die mögliche positive Wirkung durch Palceboeffekt schmälern durch die Wegnahme der "Heilungshoffnung.

Zum anderen zeigt doch oft die Anwendung von Medikamenten, dass Effloreszensen der Haut sehr wohl reversibel sind. Bei mir am Hals entwickelte sich zweimal eine Psoriasis im Bart. Nach der Bartrasur und zwei Tagen Kortikoidsalbe war der "Spuk" vorbei. Seitdem hatte ich an dieser Lokalisation nie mehr Hautprobleme. Trage allerdings auch keinen Vollbart mehr, sondern nur noch kurzen "Dreitagebart".
Warum sollte dies, für einige andere Betroffene, nicht auch für den ganzen Körper möglich sein?

vor 17 Minuten schrieb Salamander2:

Wir müssen uns hier schon mal auf Fakten

Welche Studien belegen denn, das Psoriasis (sagen wir Mal großzügig) für 90 % der Betroffenen irreversibel ist?
 

1 minute ago, GrBaer185 said:

Zum einen wäre dies für eine ganze Reihe an Betroffenen sehr enttäuschend und entmutigend und würde, falls Deine Aussagen zutreffen, für viele die mögliche positive Wirkung durch Palceboeffekt schmälern durch die Wegnahme der "Heilungshoffnung.

Da muss ich ganz deutlich wiedersprechen. Diese Argumentation würde bedeuten, dass man Leuten falsche Hoffnungen machen sollte, damit es ihnen besser geht. Ich glaube erstens, dass das unfair ist und zweitens, dass man auch Hoffnung haben darf, ohne daran zu glauben, dass die Psoriasis irgendwann verschwindet. Es geht darum einen Weg zu finden, damit zu leben. Und das mit medizinscher Hilfe, die Remission erreichen kann. Es geht nicht darum so zu tun, als könnte man xyz machen und dann verschwindet alles. Das ist eine unerwachsene illusorische Vorstellung, dessen Förderung ich deutlich kritisiere.

Den Placebo Effekt als Argument anzuführen ist ebenso kritisch. Damit könnte man eine Reihe an Hokuspokus legitimieren in der Hoffnung, der Placeboeffekt schlägt zu. So funktioniert das mit ernsten Erkrankungen wie Psoriasis und Psoriasis Arthritis aber nicht.

Und das worauf du dich beziehst ("sollten Deine Aussagen zutreffen") ist keine Einzelmeinung, sondern Stand der Wissenschaft. Psoriasis ist nicht heilbar ist, aber linderbar. Ich finde in einem Forum was "Psoriasis Netz" heißt und bei Google ganz oben rankt, sollten wir bei Fakten bleiben und nicht hin zu Wunschdenken abdriften.

14 minutes ago, GrBaer185 said:

Welche Studien belegen denn, das Psoriasis (sagen wir Mal großzügig) für 90 % der Betroffenen irreversibel ist?

Psoriasis wäre dann die absolute Ausnahme unter 100 Autoimmunerkrankungen wie z.B. Diabetes Typ 1, die heilbar wäre. Es macht wirklich keinen Sinn über diesen Fakt jetzt zu diskutieren.

Ganz guter Beitrag über Autoimmunerkrankungen:
https://www.swr.de/swr2/wissen/autoimmunerkrankungen-100.html

  • Ersteller
vor 1 Stunde schrieb Salamander2:

Sorry, aber das ist mir doch ein wenig zu esoterisch dein Beitrag.

meine Arbeit hat nichts mit Esoterik zu tun

  • Ersteller

An alle: warum benutzt ihr mein Thema als Schauplatz eurer Privatgespräche? Ehrlich jetzt.

 

An Salamander:

… wegen der "Esoterik" für dich vielleicht dann doch etwas ausführlicher (aber ob man das hier überhaupt noch liest?) :

 

Die Methoden wurden, nach jeder Berufsehre,  wissenschaftlich durchgeführt, die einzelnen Techniken wurden in einer langen Versuchsreihe aus einer Unendlichkeit von Möglichkeiten herauskondensiert. Es ging in etwa zu wie in der Chemie, man schüttet zwei, drei unbekannte Substanzen in ein Reagenzglas und beobachtet gespannt, was damit passiert. Mit der Zeit konnte auf diese Weise immer genauer herausgearbeitet werden, was genau getan werden muss, um den Körper zu einer verbesserten Hautheilung anzuregen. Dieses Vorgehen wird in der „Anleitung zur Selbstheilung“ dann beschrieben.

Deine Kritik ist in sofern verständlich, als sich die sehr fokussierte „Anleitung zur Selbstheilung“ allein auf die Resultate, also Methoden selbst, konzentriert und sicherlich nicht gut (bzw. gar nicht) erklärt, wie die Methoden zustande gekommen sind. Daher kann man das etwas eigentümliche Vorgehen durchaus als „esoterisch“ missinterpretieren.

40 minutes ago, Neverkien said:

Die Methoden wurden, nach jeder Berufsehre,  wissenschaftlich durchgeführt, die einzelnen Techniken wurden in einer langen Versuchsreihe aus einer Unendlichkeit von Möglichkeiten herauskondensiert. Es ging in etwa zu wie in der Chemie, man schüttet zwei, drei unbekannte Substanzen in ein Reagenzglas und beobachtet gespannt, was damit passiert. Mit der Zeit konnte auf diese Weise immer genauer herausgearbeitet werden, was genau getan werden muss, um den Körper zu einer verbesserten Hautheilung anzuregen. Dieses Vorgehen wird in der „Anleitung zur Selbstheilung“ dann beschrieben.

Definition von Pseudowissenschaft.

  • Ersteller

Abschluss des Themas (seitens des Autors)

Mein Hauptanliegen in diesem Forum war, zu Ideen und Ratschlägen zu kommen, wie ich mit den während meiner Krankheit entwickelten Techniken zur Heilung meiner Schuppenflechte umgehen soll. Auch wenn mir dieses Forum dabei nicht direkt helfen konnte, habe ich jetzt doch ein sehr viel klareres Bild davon, was als nächstes zu tun ist - und somit ist der Zweck meiner Aktivität hier auch erfüllt.

Ich möchte allen danken, die sich mit dem Thema auseinandergesetzt haben und mir mit ihren Beiträgen zu einer besseren Einschätzung des Ganzen verholfen haben.

Ich verschwinde jetzt also wieder aus diesem Forum und wünsche euch Alles Gute! Ob es wieder acht Jahre dauert, bis ich mit einem neuen Thema hier ankomme, weiß ich nicht, ich schätze aber eher, dass die Hautkrankheit Schuppenflechte für mich persönlich Geschichte ist.

Viele Grüße

Neverkien/Michael   

 

P.S.:

Der Heilverlauf war bei mir derart charakteristisch (im Sinne von „was hilft und was hilft nicht“), dass ich – persönlich – sogar auf die Ursache meiner Hautkrankheit schließen kann, diese wäre, ganz kurz gefasst: mangelnde emotionale und geistige Zuwendung.  Diese Mangelsituation entstand wahrscheinlich bereits in meiner Kindheit und wurde erst jetzt durch lange und intensive Zuwendung wieder ausgeglichen.

Ich schreibe das nicht auf, um hier weiter darüber zu diskutieren. Wenn ihr wollt, könnt ihr aber darüber nachdenken, ob dieser Mangelzustand eventuell auch bei euch herrschen könnte.

Tschau und machts gut!  

vor 22 Minuten schrieb Neverkien:

Abschluss des Themas (seitens des Autors)

Mein Hauptanliegen in diesem Forum war, zu Ideen und Ratschlägen zu kommen, wie ich mit den während meiner Krankheit entwickelten Techniken zur Heilung meiner Schuppenflechte umgehen soll. Auch wenn mir dieses Forum dabei nicht direkt helfen konnte, habe ich jetzt doch ein sehr viel klareres Bild davon, was als nächstes zu tun ist - und somit ist der Zweck meiner Aktivität hier auch erfüllt.

Ich möchte allen danken, die sich mit dem Thema auseinandergesetzt haben und mir mit ihren Beiträgen zu einer besseren Einschätzung des Ganzen verholfen haben.

Ich verschwinde jetzt also wieder aus diesem Forum und wünsche euch Alles Gute! Ob es wieder acht Jahre dauert, bis ich mit einem neuen Thema hier ankomme, weiß ich nicht, ich schätze aber eher, dass die Hautkrankheit Schuppenflechte für mich persönlich Geschichte ist.

Viele Grüße

Neverkien/Michael   

 

P.S.:

Der Heilverlauf war bei mir derart charakteristisch (im Sinne von „was hilft und was hilft nicht“), dass ich – persönlich – sogar auf die Ursache meiner Hautkrankheit schließen kann, diese wäre, ganz kurz gefasst: mangelnde emotionale und geistige Zuwendung.  Diese Mangelsituation entstand wahrscheinlich bereits in meiner Kindheit und wurde erst jetzt durch lange und intensive Zuwendung wieder ausgeglichen.

Ich schreibe das nicht auf, um hier weiter darüber zu diskutieren. Wenn ihr wollt, könnt ihr aber darüber nachdenken, ob dieser Mangelzustand eventuell auch bei euch herrschen könnte.

Tschau und machts gut!  

Schade, dass du dich" wieder vom Acker machst",  der du offen deine Ideen eingebracht hast und so erfrischend höflich und aggressionsfrei argumentierst. Aber durchaus verständlich, ich habe den Eindruck, dass hier Leute, die jenseits der verschreibungspflichtigen ihre Haut in den Griff bekommen, oft argwöhnisch und nicht aggressionsfrei abgekanzelt werden. Vielen Dank für deine Anregungen und weiterhin viel Erfolg uns Spass dabei.

Klara

1 hour ago, Klara02 said:

dass hier Leute, die jenseits der verschreibungspflichtigen ihre Haut in den Griff bekommen, oft argwöhnisch und nicht aggressionsfrei abgekanzelt werden

Ich fasse das mal als kleine Spitze gegen meine Kritik auf. Ich probiere immer sachlich zu bleiben aber - sorry - ich werde nicht aufhören gegen Dinge zu argumentieren, die aus meiner Sicht irreführend sind und wissenschaftsleugnende Tendenzen haben.

Es gibt einen ganz deutlichen Unterschied zwischen Erfahrungsaustausch und Hilfsmitteln zur Besserung und der Behauptung, man könne eine ernsthafte Erkrankung durch esoterische Methoden "heilen". Dies ist ein Forum, über das sich Leute, die z.B. die Krankheit neu haben informieren. Leute die eine beginnende Psoriasis Arthritis haben müssen diese schnellstmöglich behandeln, um dauerhafte Schäden zu vermeiden und sie laufen Gefahr eine irreversible Fatigue zu entwickeln, die sie im Alltag stark einschränken. Das was du vielleicht als "aggressiv" interpretierst, sehe ich als meine Pflicht an, gegen Irreführung gegenzuargumentieren oder sie zumindest einzuordnen.

Ich weiß auch, dass sich nicht jeder mit dem Thema Wissenschaftsleugnung, Esoterik, Pseudowissenschaft und Co. intensiv befasst hat. Aber das ist eine Szene, die z.B. auch sehr stark mit Coronaleugnern harmoniert.

Wenn man den Autor dieses Beitrags googlet findet man ihn auch im Forum "Auf zur Wahrheit". Das ist doch direkt klar, worum es sich handelt.

 

Kleine zusätzliche Anmerkung: Wenn Leute eine ernste Krankheit als "mangelnde persönliche Zuwendung" abstempeln habe ich da auch ein Problem mit, wenn sie dies missionarisch tun. Denn es erweckt den Eindruck, jeder sei in Bezug auf seine Erkrankung seines eigenen Glückes Schmied. Für Autoimmunerkrankungen kann man aber absolut gar nichts. Diese Leute wollen einfach nicht akzeptieren, dass manche Dinge eben so sind wie sie sind.

Bearbeitet ( von Salamander2)

Ach du jeh, kaum setzt man sich mit dem Thema auseinander, schon ist der Autor wieder weg? 😬

vor 17 Stunden schrieb Neverkien:

An alle: warum benutzt ihr mein Thema als Schauplatz eurer Privatgespräche? Ehrlich jetzt.

Ähm ja - nur weil Deine Methode Dir als Beweis ausreicht, dass Psoriasis "heilbar" ist (ist sie nicht, leider!) dürfen doch alle User*innen sich über Dein eingestelltes Thema unterhalten. Ich meine mich zu erinnern, dass dies in Foren durchaus üblich ist. Ich habe Deine "Anweisungen" ebenfalls herunter geladen und gelesen. Abgebrochen habe ich an dieser Stelle: 

"Richte Deine Konzentration möglichst vollständig auf das Gehirn! (Je besser Du auf Dein Gehirn konzentriert bist, umso weniger spielen Aspekte wie Körperhaltung, Atmen oder Sprechen noch eine Rolle."

Körperhaltung, ok - kann man mal vernachlässigen, solange man vorher dafür sorgt mit seinem Kopf nicht auf spitze oder harte Gegenstände zu prallen; sprechen (mit anderen!) dürfte nicht notwendig sein, zumal man sich ja auf sein Gehirn konzentrieren soll. Aber Atmung? Echt jetzt? Hör´ mal, das kann bei bestimmten Vorerkrankungen ziemlich gefährlich und eng werden. Na gut, aber jede/r wie er/sie möchte - ganz bestimmt hindere ich niemanden am ausprobieren und an sich selbst herumdoktern. 

Mich erinnert Deine Methode übrigens an jene, welche ich vor etlichen Jahren schon einmal, leider erfolglos, versucht habe: 

Bild einstellen geht gerade nicht, daher Text Zitat: 

"NLP, also Neurolinguistisches Programmieren, ist ein neuer therapeutischer, praxisorientierter Kommunikationsansatz. Das Buch wendet sich an ein breites Publikum ohne Vorkenntnisse, das an einer aktiven, selbstverantwortlichen Verbesserung des eigenen Gesundheitszustandes interessiert ist. Das Buch bietet viele Übungen und Anleitungen, so auch die Gesundheitstexte, die sich mit Hilfe einer besonderen "Sprache" direkt an das Unbewusste richten. .... (Produktinformation Amazon)

Das hierzu gehörige Buch heißt "Selbstheilung durch NLP" und ist im Januar 1996 erschienen. Tatsächlich habe ich es mir damals erworben und auch Selbstversuche, wie bereits geschrieben, ohne Erfolg durchgegührt. Vermutlich fehlt mir der Glauben daran, oder ich kann mich nicht ausreichend auf mich selbst konzentrieren. Hoffe nur, dass ich deswegen nicht gaga bin. 😏

Nun, ob Du das liest oder nicht, sei dahin gestellt. Viel Erfolg weiterhin mit Deiner Methode und alles Gute

Gruß - Uli 

Nach meinen Experimenten (ich komme aus den Naturwissenschaften) mit meiner PSO, gibt es mit gesunder Ernährung eine indirekte Wirkung; mein Körper ist durch die Kost leistungsfähiger, dadurch steigt das Wohlbefinden und ich kann meine ausgedehnte PSO gut aushalten - weniger oder weg ist die PSO dadurch, auch nach Jahrzehnten, nicht gegangen.

Wenige extreme Schübe hatte ich im Krankenhaus therapiert. Scheinbar hatte es mir geholfen, dass ich mir dort eine freundlich Stimmung "geschaffen" hatte. (Schon nach der ersten Anwendung hatte ich begeistert den Ärzten "die Erfolge" gezeigt. Diese freuten sich dann täglich an mein Bett zu kommen. Statt nach 3 Monaten, konnte ich nach 3 Wochen das Krankenhaus verlassen.) 

Nachdem ich allen Stress aus meinem Leben verbannt hatte und die PSO immer noch sichtbar war, hatte ich mich mit ihr arrangiert - und mich einfach für "gesund" (mit all den roten Stellen) erklärt.

Fast alles, was meine PSO verschlimmerte, wurde gemieden. Alles, was sich günstig auswirkte vermehrt gemacht. So war ich zum täglichen Eincremen mit wirkstoffreien Kosmetika gekommen (auch auf dem Kopf den Abend vorm Haarewaschen).

In warmen (nicht heißen) Sommern an der Nordsee geht meine PSO in 3 Wochen ganz zurück (statt eines Klinikaufenthaltes).

Stress verstärkt meine PSO, löst sie aber nicht aus. Witterungsveränderungen im Frühjahr und besonders im Herbst können Schübe auslösen. Darauf habe ich leider keinen Einfluss.

In einem Seminar mit einem Psychotherapeuten hatten wir die Reversibilität der PSO besprochen. Es sollte möglich sein! Ob der Schweregrad der Erkrankung dabei eine Rolle spielt?

Ich hatte von 2 Menschen gehört, dass ihre PSO nach/durch eine(r) Therapie beim Heilpraktiker nach 1-3 Jahren nicht mehr sichtbar war und auch nach 3-5 Jahren nicht.

Die PSO als systemische Erkrankung: Mein Prof. erklärte mir die Nichtsichtbarkeit meiner PSO damit, dass an diesen Arealen der Körper mit seinen "Reparaturarbeiten" noch nachkommt - an den sichtbaren Stellen aber nicht (und da Unterstützung braucht). Luft, Licht, Bewegung im Freien sind sehr hilfreich. An warmen Regentagen wird meine Haut fast gut.

Ich hatte mal einen Patienten (42J) erlebt, der nach einer zu großen Strahlenbelastung, seine Zellen zur Regeneration aufgerufen hatte. Nach 1 1/2 Jahren war er an Leukämie verstorben.

 

11 hours ago, Burg said:

Die PSO als systemische Erkrankung: Mein Prof. erklärte mir die Nichtsichtbarkeit meiner PSO damit, dass an diesen Arealen der Körper mit seinen "Reparaturarbeiten" noch nachkommt - an den sichtbaren Stellen aber nicht (und da Unterstützung braucht). Luft, Licht, Bewegung im Freien sind sehr hilfreich. An warmen Regentagen wird meine Haut fast gut.

Hey Burg, danke für deinen ausführlichen Beitrag!

Ich bin aber dennoch erstaunt, wie oft Pso irgendwie eigenartig erklärt wird. Diese Erklärung stellt jetzt Pso wieder als Defizit eines Heilungsprozesses dar. Eigentlich ist es aber eher ein „zu viel“ bzw. ein fehlgeleitetes Immunsystem.  Der Körper triggert (meines Wissens nach) durch Zytokine bestimmte Immunzellen die Entzündungen verursachen. Die vermehrte Hautschuppung ist ein Resultat des dauerhaften Entzündungsprozesses.

Ich habe auch mal gelesen, dass man vermutet, dass sich Psoriasis in den Arealen in denen man sie hat in den T-Gedächtniszellen „verankert“ und es daher oft immer wieder die selben Stellen sind, wo sie auftritt.

Die Erklärung deines Profs klingt eher so, als würde der Körper die ganze Zeit gegen Pso ankämpfen und nur an manchen stellen kommts durch. Das wäre mir neu, aber ich lerne gerne dazu!

Hallo Salamander,

danke dass Du Dir meinen Text angesehen hast! Du stolperst über das Trachten des Körpers nach der überschießenden Immunantwort (zB nach einer Grippe, ua), wieder einen Ausgleich zu finden?

Für mich ist es ein Sowohl-als-auch: Erst der Zytokinsturm, danach die Reparaturversuche, die mal gelingen und auch mal nicht.

Wenn, wie mein Prof. meint, die PSO eine systemische Erkrankung ist, ist es doch erstaunlich, warum wir nicht von Kopf bis Fuß (und auch im Körper)  gleichmäßig diese Schäden sehen? Ich wunderte mich, warum ich eine super Haut habe, die zu Entzündungen neigt, die dann abgegrenzt sichtbar sind und drum herum die heile Haut ist? Was ist daran systemisch? Deshalb erschien mir die Antwort des Prof. schon logisch.

Interessant finde ich auch, dass bei mir schon einige Tage(Wochen) unter der Haut ein teilweise juckendes oder stechendes "etwas festeres Gewebe" fühlbar ist, bevor die Entzündungen außen sichtbar werden. Beim Abheilen meiner Entzündungen entsteht auch Juckreiz. (Ich nehme schon lange keine Medikamente mehr, bin also ein gutes Forschungsobjekt.)

Also ganz genau verstehen wir die PSO noch nicht?

Erst durch die fast täglichen Podcasts des Herrn Drosten zu SARS Cov2, ist mir ein möglicher Zusammenhang zwischen Grippe (Zytokinreaktion) und PSO aufgefallen. Leider ist mein Prof. da schon 82J gewesen und ich hatte mich nicht getraut ihn in seinem ab da begonnen Ruhestand zu stören. Aber auf seine Antwort wäre ich schon neugierig gewesen.

Meine PSO hatte etwa 2 Wochen nach einer schweren Grippe mit Halsentzündung (und den Rest habe ich vergessen) ganz klein mit nur 2 Stellen am Schienbein begonnen.

Lt meines Profs entstehen die Entzündungen dort wo "es kratzt". Auslöser können das Kratzen sein (tückisch, wenn die Haut mit Juckreiz am Abheilen ist) oder Reiben der Kleidung, "die Haarbürste", "die Rückenbürste", Knieen, Anstoßen, (lokale Pilze, Bakterien vom Naturholz), Insektenstiche, Medikamente, Reinigungsmittel, Kosmetika, Speisen, Kleidung, Allergene. Alles was von außen und innen "kratzen" kann. 

Es soll mehrere biochemische Wege im Körper geben, die eine PSO entstehen lassen. Deshalb sollen Medikamente, die dem Einen helfen nicht unbedingt auch einem Anderen.

Der Körper muss eine Bereitschaft haben auf Reize mit PSO zu reagieren. Manchmal reagiert er, aber auch manchmal nicht. Wenn ich im Urlaub täglich an der Nordsee bin "beruhigt" sich die Haut. Was ist dort anders als im normalen Alltag?

- Kaum Allergene, Pollen, Staub, Schadstoffe.

- Viel Licht, Luft, Wind, Meeresrauschen, Bewegung

- Salz-, jod-, bromhaltige Luft

- Ganzkörperbesonnung

LG Burg

 

@Burg Klingt sehr interessant, darüber muss ich noch ein bisschen nachdenken.

An welchen Stellen sich Pso bildet ist ja auch wirklich so ein Mysterium. Aber gewisse Muster gibt es ja auch da, wie der typische Pso Ellenbogen. Und die Zusammenhänge zwischen den Stellen der Pso und die Wahrscheinlichkeit eine Psoriasis Arthritis zu entwickeln - kann auch niemand erklären.

Autoimmunerkrankungen sind (für viele) sehr schlimm, aber sie sind auch sehr faszinierend und ein gutes Forschungsthema.

vor 5 Stunden schrieb Salamander2:

An welchen Stellen sich Pso bildet ist ja auch wirklich so ein Mysterium. Aber gewisse Muster gibt es ja auch da, wie der typische Pso Ellenbogen.

Salamander2 

Ja, die Stellen sind erstaunlich, mal nur einmalig in vielen Jahren oder wie Du schon sagtest besonders Ellenbogen und Knie immer wieder neu.

Wenn ein Schub oder Schübchen in kurzem Abstand zum möglicherweise auslösenden Ereignis stand, konnte ich einen Zusammenhang erkennen. Aber meistens ist das bei mir nicht der Fall.

Von Haarbürste, Rückenbürste, feste Stoffe bei der Kleidung, zB Huhn, zu viel Schokolade, Kaffee, neu seit 5 Jahren auch Milch habe ich mich lange verabschiedet. Zigaretten hatte ich schon vor sehr langer Zeit abgesetzt, ohne sichtlichen Erfolg und Alkohol noch nie vertragen. Alle Mittelchen und Medikamente aussortiert, aber die PSO bleibt mir trotzdem treu. Vielleicht brauche ich sie sogar? Muss/darf mich täglich um mich selbst kümmern? - Noch gibt es keine Antwort darauf.

Ein(e) PSOriatiker(in) hatte nur an einer Stelle PSO. Mitten auf dem Kopf, 3cm lang und 1cm hoch. Er/sie benutzte keine Haarbürste, sein/ihr Kamm war unauffällig, kein Helm, keine Kappe. Mysteriös.

Wir hatten uns unterhalten und als er/sie über ein privates Thema sprach, zuckte seine/ihre Hand zum Kopf und kratzte an der beschriebenen Stelle. Er/sie war sich dessen nicht bewusst! Darauf angesprochen, hatte er/sie keine Ahnung von seinem/ihrem  Kratzen. Wir hatten ihm/ihr geraten, sich Hilfe zu holen, die er/sie auch bekommen hatte. Ob sich darauf seine/ihre PSO gebessert hatte, wissen wir leider nicht.

Bei mir tippe ich auf meine Allergie auf Pollen, Staub, diverse Nahrungsmittel, die meine PSO "unterhalten". Der Versuch einer Desensibilisierung scheiterte durch einen allergischen Schock. Also betrachte ich meine PSO wie ein allergisches Geschehen und gehe sehr sorgfältig damit um.

Aber das Schönste ist, ich kann leben! Bis auf die Cremerei ein bewusstes, erfülltes, inhaltsreiches Leben.

Am 23.9.2022 um 08:39 schrieb Salamander2:

Ich habe auch mal gelesen, dass man vermutet, dass sich Psoriasis in den Arealen in denen man sie hat in den T-Gedächtniszellen „verankert“ und es daher oft immer wieder die selben Stellen sind, wo sie auftritt.

Hallo Salamander2,

danke für die Info mit den T-Gedächtniszellen; das ist für mich noch neu! Ich könnte mir das so gut vorstellen. Es wäre auch evtll ein/der Grund, warum bei mir die PSO fast immer sichtbar ist.

Weißt Du noch, wo Du das gelesen hast?

Erfahrung: Wenn die Entzündungen zurück gehen und die weiße Haut sichtbar wird, hält das nicht lange an und es entzündet sich in kleinen Stellen, die dann auch wieder größer werden, neu. Aber durch mehr Licht (UV), Sonneneinstrahlung werden die "abgeheilten" Stellen widerstandsfähiger und es dauert danach lange, bis sie sich erneut zeigen - oder sie bleiben ganz weg. Wurden im letzteren Fall die T-Gedächtniszellen dann umprogrammiert?

Grüße Burg

1 hour ago, Burg said:

Wenn die Entzündungen zurück gehen und die weiße Haut sichtbar wird, hält das nicht lange an und es entzündet sich in kleinen Stellen, die dann auch wieder größer werden, neu. Aber durch mehr Licht (UV), Sonneneinstrahlung werden die "abgeheilten" Stellen widerstandsfähiger und es dauert danach lange, bis sie sich erneut zeigen - oder sie bleiben ganz weg. Wurden im letzteren Fall die T-Gedächtniszellen dann umprogrammiert?

Nope. Das UV-Licht ist immunsupressiv und verlangsamt auch die Zellteilung.

@Salamander2

Was mich noch beschäftigt, ist die Energie des Lichts. Wir nehmen bei der Therapie mit UV-Licht bestimmte Wellenlängenbereiche, die eine andere Energie (vielleicht eine höhere) als Tageslicht haben.

Bei meinen stationären Aufenthalten hatte ich immer noch dazu eine Klimatherapie mit 4-stündlichen Wanderungen mit Unterstützung der Ärzte durchgeführt. Die Idee dazu hatte ich, weil ich mich schon immer gerne im Freien aufgehalten hatte.

Jetzt könnte die Tageslichtenergie (natürlich auch die bessere Durchblutung durch das Wandern) meine Therapie in der Klinik unterstützt haben?

Diese Gedanken mache ich mir, weil ich seit dem letzten Winter regelmäßig Vitamin D (4.000E) nehme, aber an der Haut erst nach längerem Sonnenbaden im Sommer sich Verbesserungen zeigten. Das hatte ich mir anders vorgestellt.

Vielleicht sollte ich das mal hier als Thema vorstellen?

LG Burg

 

2 hours ago, Burg said:

Diese Gedanken mache ich mir, weil ich seit dem letzten Winter regelmäßig Vitamin D (4.000E) nehme, aber an der Haut erst nach längerem Sonnenbaden im Sommer sich Verbesserungen zeigten. Das hatte ich mir anders vorgestellt.

Vielleicht sollte ich das mal hier als Thema vorstellen?

Wie meinst du das?
Also Vitamin D wird ja bei Sonnenlicht gebildet. Und ist auch ein bisschen overhyped. Nichts desto trotz schadet es nicht, da seinen Wert mal kontrollieren zu lassen.

Das ganze Sonnenbaden ist ja auch ein zweischneidiges Schwert. Für mich mit Hauttyp 1 keine Option. Aber ich bekomme sowieso MTX und habe keine wirkliche Pso mehr.

Bearbeitet ( von Salamander2)

@Salamander2

Danke. Ich hatte den Eindruck, dass nur das Sonnenlicht einen Einfluss auf die PSO hat. Dann dürfte das Vit.D nicht an der Hautverbesserung beteiligt sein - oder es braucht mehrere Monate, bis da eine Wirkung eintritt.

Du hast Recht, ich sollte mal aktiv den Spiegel messen lassen. Mich sieht ja so selten ein Arzt.

Zu MTX habe ich eine Frage: Kann das "leichtes Fieber" auslösen? Eine Bekannte nimmt das schon lange wegen ihrer psoriatischen Spondylitis und hat seit 3 Jahren permant eine Temperatur von etwa 38 Grad. Bisher weiß kein Arzt, woher das kommt.

57 minutes ago, Burg said:

Zu MTX habe ich eine Frage: Kann das "leichtes Fieber" auslösen? Eine Bekannte nimmt das schon lange wegen ihrer psoriatischen Spondylitis und hat seit 3 Jahren permant eine Temperatur von etwa 38 Grad. Bisher weiß kein Arzt, woher das kommt.

Das kann ich nicht sagen, aber da es immunsupressiv ist, wäre meine naive Vorstellung, dass du währenddessen quasi aktive Infekte haben kannst.

Ich war auch letztens mit Husten beim Hausarzt, der hat die Lunge abgehört - gehe da lieber auf Nummer sicher mit MTX.

vor einer Stunde schrieb Salamander2:

Ich war auch letztens mit Husten beim Hausarzt, der hat die Lunge abgehört - gehe da lieber auf Nummer sicher mit MTX

Meine Ärztin gibt mir bei Husten ein Rezept mit Antibiotika für den Fall aller Fälle, um die Atemwege zur Not zu schützen. Ich habe es noch nicht gebraucht.

In unserer Familie gibt es Hausmittel. Honig, Manuka-Honig, Fenchel-Honig, Zwiebel-Honig. Oder zur Vorbeugung Hollunderpunsch mit Zimt, Nelken und Orangensaft. Oder bei Fieber den Hollunderblüten-Tee, der schön warm macht.

Die Senföle in Rettich ua, herbe Gemüsesorten, Endivie, Chicoree, Kohl sollen auch Infekte verhindern helfen.

Aber für den Notfall habe ich auch ein cortisonhaltiges Spray; alle 1-5 Jahre benutze ich es einmal. Wenn ich dann besser Luft bekomme, klingt die Erkältung schneller ab.

Hast Du durch das MTX Nachteile?

Ich hatte es bis jetzt nicht nehmen wollen. Es würde aber zum Einsatz kommen, wenn mal die Cignolin-/Dithranol-Therapie abgeschafft wird. Herr Spahn ging in diese Richtung, bei Herrn Lauterbach weiß ich das nicht.

LG Burg

vor 11 Stunden schrieb Burg:

Meine Ärztin gibt mir bei Husten ein Rezept mit Antibiotika für den Fall aller Fälle, um die Atemwege zur Not zu schützen. Ich habe es noch nicht gebraucht.

In unserer Familie gibt es Hausmittel. Honig, Manuka-Honig, Fenchel-Honig, Zwiebel-Honig. Oder zur Vorbeugung Hollunderpunsch mit Zimt, Nelken und Orangensaft. Oder bei Fieber den Hollunderblüten-Tee, der schön warm macht.

Die Senföle in Rettich ua, herbe Gemüsesorten, Endivie, Chicoree, Kohl sollen auch Infekte verhindern helfen.

Aber für den Notfall habe ich auch ein cortisonhaltiges Spray; alle 1-5 Jahre benutze ich es einmal. Wenn ich dann besser Luft bekomme, klingt die Erkältung schneller ab.

Hast Du durch das MTX Nachteile?

Ich hatte es bis jetzt nicht nehmen wollen. Es würde aber zum Einsatz kommen, wenn mal die Cignolin-/Dithranol-Therapie abgeschafft wird. Herr Spahn ging in diese Richtung, bei Herrn Lauterbach weiß ich das nicht.

LG Burg

Nicht jedes Antibiotika ist für die Lunge geeignet und genau genommen wird es erst bei GRÜNEM Sputum            (Auswurf) eingesetzt. Wenn ich es richtig auf meiner Therapie-Karte lesen kann, heißt es Amoxiocillin. Zum entkrampfen der Bronchien und Schleim lösen ist Tymian als Kapsel oder Lutschtablette zu empfehlen.

Gruss Anne

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