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Einfluss der Körpertemperatur auf biologische Vorgänge und ihre Beeinflussbarkeit - Körpertemperatur bei Älteren

 

Die Stanford University hat herausgefunden, dass der mittlere Wert der Körpertemperatur inzwischen gesunken ist. Als normal gelten heute Werte zwischen 35,7 und 37,3 Grad. Wenn ältere kühlere Lebewesen länger leben, passt diese Aussage. (siehe am Ende)

Die Körpertemperatur wird vom Hypothalamus in enger Zusammenarbeit mit unserer Schilddrüse und den Nebennieren kontrolliert, welcher kontinuierlich die Temperatur anpasst, indem er die aktuelle Temperatur mit dem Normalwert von etwa 37 Grad Celsius vergleicht. Ist die Temperatur zu niedrig, sendet der Hypothalamus Signale aus, sodass der Körper genügend Wärme für den Körper produziert. Bei einer zu hohen Temperatur fängt der Körper an zu schwitzen, um die Haut abzukühlen.

Bis zu 5 % der Bevölkerung haben außerdem Körpertemperaturen, die nicht in dem Normalbereich liegen. Dies kann beispielsweise auf den Stoffwechsel vieler zurückzuführen sein. Ein langsamer Stoffwechsel bedeutet, dass man eher eine niedrigere Körpertemperatur hat. Bei einem höheren Stoffwechsel ist auch die Körpertemperatur höher. Beeinflusst wird der Stoffwechsel vom Erbgut, dem Lebensstil, dem Alter und dem Umfeld.

Die Körperkerntemperatur wird durch einen mehrschleifigen Regelkreis (Thermoregulation) weitgehend konstant gehalten, um ein Temperaturoptimum für die biochemischen Stoffwechselvorgänge zu gewährleisten. In großer Hitze kann die Körpertemperatur leicht ansteigen, bei körperlicher Arbeit und Sport ist ein Anstieg der Körperkerntemperatur auf etwa 38 °C  bis 39 °C normal und (auf Kosten eines höheren Energieverbrauchs) einer größeren Leistungsfähigkeit förderlich. Die Körperschalentemperatur ist größeren Schwankungen ausgesetzt als die Körperkerntemperatur. Die Körperenden (Akren) sind generell kühlere Gewebe.

https://flexikon.doccheck.com/de/Körpertemperatur

Bedeutung von Entzündungsaktivität für die Körpertemperatur:

Entzündungen im Körper erhöhen Ihre Temperatur. Das können offensichtliche Entzündungen, wie z.B. eine Erkältung, aber auch unterschwellige entzündliche Prozesse sein. Ein wichtiger Faktor bei der unbemerkten entzündlichen Aktivität ist das Körperfett, welches hier ein eigenständiger Risikofaktor ist.

https://www.cardiopraxis.de/wie-reguliert-der-mensch-die-koerpertemperatur/

Körpertemperatur:

https://www.praktischarzt.de/ratgeber/normale-koerpertemperatur/

Die ideale Körpertemperatur bei Erwachsenen beträgt etwa 37 °C. Diese Idealtemperatur ist jedoch abhängig vom Alter, Geschlecht, Gesundheit und Aktivität des Körpers. Wichtig ist auch, dass die Temperatur über den Tag hinweg schwankt. Das ist vollkommen gesund und zunächst kein Grund zur Sorge. Eine Temperatur über 38 °C signalisiert jedoch Fieber und sollte genauer beobachtet werden. Bei einer besonders hohen oder niedrigen Temperatur sollten Sie unbedingt einen Arzt/eine Ärztin aufsuchen.

Körpertemperatur bei Älteren:

Da bei älteren Menschen die Abwehrkräfte immer weniger werden, werden vom Immunsystem auch weniger Botenstoffe produziert. Ohne diese Botenstoffe bleibt die Temperatur niedriger. Dies kann ziemlich gefährlich enden, da ältere Menschen nur noch selten Fieber bekommen können und Infektionen so erst spät entdeckt werden. Um Fieber diagnostizieren zu können, müssen folgende Kriterien eintreten:

Bei einmaliger oraler Messung ist die Temperatur höher als 37,8 °C

Mehrmalige orale Messungen sind höher als 37,2 °C oder mehrmalige rektale Temperaturen liegen bei mehr als 37,5 °C

Die Basaltemperatur erhöht sich um 1,1 °C

Abnahme der Thermoregulation, sowie die reduzierte Ausschüttung von Pyrogenen. So sinkt pro Lebensdekade die Körpertemperatur etwa um 0,1-0,15 °C. Dies ist bedeutsam für die Einschätzung von Hyperthermien, z.B. im Rahmen eines Infektes. So haben ältere Menschen teils schwere Infekte, mit einer Körpertemperatur, die bei jüngeren Menschen als normal angesehen würde. Etwa 30% aller älteren Menschen entwickeln bei selbst stärksten Infektionen gar kein Fieber.

Zu niedrige Körpertemperatur:

Die ideale Körpertemperatur beträgt bei Erwachsenen 36 - 37 °C. Sinkt diese jedoch unter 35 °C kommt es zu einer Unterkühlung. Der Körper verliert Wärme und schafft es nicht, diese schnell genug zu erzeugen. Im schlimmsten Fall sind diese lebensgefährlich, da die Organe nicht mehr richtig versorgt werden können. Lesen Sie in unserem Artikel Untertemperatur alles Wichtige über zu niedrige Körpertemperaturen.

Untertemperatur / Hypothermie:

Die Durchblutung des ganzen Körpers wird empfindlich gestört, so dass es zu einer schlechteren Versorgung mit Sauerstoff in allen Organen kommt. Lebenswichtige Nährstoffe können nur noch im Schneckentempo transportiert werden. Ebenso wird unser Körper nicht mehr in der Lage sein, gut zu entgiften oder zu entsäuern. Unser Körper verfällt in eine Art Winterschlaf!

https://www.praktischarzt.de/krankheiten/untertemperatur/

Bei einer niedrigen Körpertemperatur können Herz, Nervensystem und weitere Organe nicht wie gewohnt funktionieren. Wird dieser Zustand nicht behandelt, kann es dem Gehirn schaden oder zu einem Versagen des Herzens sowie der Atemwege kommen und folglich zum Tode führen.

Es gibt viele Risikofaktoren, die eine Untertemperatur auslösen können. Dazu gehören:

- Abgeschlagenheit: Sobald man müde ist, sinkt die Kältetoleranz des Körpers und man ist dieser eher ausgesetzt.

- Hohes Alter: Mit dem Alter verliert der Körper die Fähigkeit, Kälte zu regulieren. Außerdem wird das Kälteempfinden mit der Zeit weniger. Ebenfalls zu beachten ist, dass ältere Menschen in manchen Fällen nicht kommunizieren können, dass ihnen kalt ist und auch nicht die Mobilität haben, sich an einen wärmeren Ort zu begeben.

- Kinder: Kinder verlieren in der Regel schneller Wärme und ignorieren, vor allem beim Spielen, die Kälte. Zudem fehlt ihnen das Urteilsvermögen sich temperaturgerecht zu kleiden.

- Mentale Probleme: Menschen, die an mentalen Erkrankungen, Alzheimer oder ähnlichen Umständen leiden, können oftmals nicht richtig einschätzen, welche Kleidung angemessen für die Temperaturen sind. Daneben verstehen sie auch oft nicht die Risiken von kaltem Wetter.

- Alkohol und Drogen: Alkohol gibt den Anschein, dass der Körper sich erwärmt. Durch den Alkohol öffnen sich jedoch die Blutgefäße und es wird eine Menge Wärme über die Haut abgegeben. Unter Alkoholeinfluss versiegt auch die Körperfunktion zu zittern. Außerdem verliert man durch Alkohol- und Drogenkonsum das Einschätzungsvermögen, welche Kleidung für die Temperaturen passend sind.

- Bestimmte Erkrankungen: Einige Erkrankungen beeinflussen die Eigenschaft des Körpers Temperaturen zu regulieren. Dazu gehören unter anderem Thyreoidea, Diabetes, Schlaganfall, Parkinson, Traumata (Unfall, Trauer), Arthritis, Verletzungen am Rückenmark aber auch eine schlechte Ernährungsweise und nervöse Magersucht gehören zu den Risikofaktoren.

- Medikamente: Manche Medikamente beeinflussen die Eigenschaft des Körpers Temperaturen zu regulieren. Unter anderem gehören dazu Antidepressiva, Antipsychotika, Schmerz- und Beruhigungsmittel, Cortison, Diuretika, Antibiotika, Hormone. Oder Schwermetalle, Quecksilber.

Eine weitere Ursache, die unsere Körpertemperatur sinken lässt, sind Genussmittel wie Alkohol, Nikotin (Tabakwaren, Zigaretten und E-Zigaretten). Es handelt sich dabei um Giftstoffe, die unsere Mitochondrien (Zellkraftwerke) lahm legen können.

https://bode-naturheilpraxis.de/koerpertemperatur.html

- Obdachlosigkeit: Da man konstant den Temperaturen draußen ausgesetzt ist und keine Möglichkeit hat sich aufzuwärmen, gehört Obdachlosigkeit ebenfalls zu den Risikofaktoren.

Frauen:

Frauen haben generell eine dünnere Oberhaut als Männer, sodass die Haut schneller abkühlt.

Auch bei der Durchblutung gibt es Unterschiede. Östrogen weitet bei Frauen die Blutgefäße, sodass sich die Durchblutung erhöht und die Füße und Hände aufwärmt. In diesem Vorgang wird jedoch eine Menge Wärme an das Umfeld abgegeben. Um die inneren Organe zu schützen, fährt der Körper der Frau ab 15 °C die Durchblutung herunter. Dabei kühlen Ohren, Nase, Füße und die gesamte Hautfläche ab.

Infrarotlicht, IR: 

Erhöhung einer zu niedrigen Körpertemperatur: Mit einer IR-Wärmekammer.

https://www.youtube.com/watch?v=dtbVg2ukS8A

Lebensdauer: Körpertemperatur bedeutender als Stoffwechselrate:

Aber kühle Nagetiere leben länger.

https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/lebenserwartung-koerpertemperatur-beeinflusst-lebensdauer-20220318556202/

 

 

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  • Ich messe immer unter der Achsel. Das Thermometer stammt aus der Apotheke und zZ ist es ein digitales von der Firma Hartmann. - Mein Arzt hatte mal bei einem grippalen Infekt mit erhöhter Te

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  • Ersteller
vor einer Stunde schrieb Richard-Paul:

Ich hatte und habe immer noch eine chronische Nierenbeckenentzündung; lt. ca. 20 Ärzten.

@Richard-Paul, das tut mir leid. Das ist ja sicher sehr schmerzhaft. Spielt beim Entzündungsgeschehen dann Deine Körpertemperatur eine Rolle? Ist es dann bei höherer Temperatur besser?

  • Ersteller
vor 52 Minuten schrieb GrBaer185:

handele es sich um eine immunvermittelte chronische Entzündungserkrankung.

@GrBaer185 

Bei erhöhter Körpertemperatur, verblassen meine Pso-Stellen. Wovon ist das abhängig? Was passiert da?

Ein Erklärungsversuch:

Durch die erhöhte Körpertemperatur, wird die Haut stärker durchblutet und kann dadurch Abheilungsprozesse in Gang setzen, die bei kühlerer Haut nicht so schnell ablaufen würden.

Kühlt die Haut wieder ab, treten die geröteten, entzündeten, neu schuppenden Pso-Stellen wieder hervor.

 

Eine Entzündung ist eine Reaktion des körpereigenen Abwehrsystems auf einen Reiz wie z. B. Krankheitserreger oder einen Fremdkörper wie ein Splitter im Finger. Von einer Entzündung spricht man also nicht erst, wenn sich eine Wunde mit Bakterien infiziert hat, eitert oder schlecht heilt, sondern schon, wenn der Körper versucht, den schädlichen Reiz zu bekämpfen.

Diagnose einer Entzündung:

Die Blutwerte geben Aufschluss darüber, ob eine Entzündung im Körper vorliegt, denn im Laufe einer Entzündung verändern sich bestimmte Blutwerte. Zu diesen gehören u. a.:

Leukozyten-Konzentration (bei Entzündung erhöht)

C-Reaktive Proteine (CRP), welche für die Aktivierung der Makrophagen (Zellen des Immunsystems) zuständig sind

Fibrinogen, zur Gerinnungsförderung und Wundheilung

Auch die Messung der Körpertemperatur ist hilfreich, denn die Höhe kann einen Hinweis auf die Entzündungsart geben.

Eine Entzündung läuft im Wesentlichen immer gleich ab. Im Bereich der Schädigung kommt es zunächst zur Gefäßreaktion, d.h. zu einer Gefäßerweiterung und zum Stillstand der Durchblutung.

Entzündungen:

Die Abwehrzellen des Körpers setzen bestimmte Stoffe (Entzündungsmediatoren) wie z. B. Histamin frei. Sie führen dazu, dass sich die kleinen Gefäße im Gewebe weiten und so mehr Blut bspw. zu einer Verletzung gelangt. Aus diesem Grund färben sich entzündete Stellen rot und werden warm.

Zudem machen die Entzündungsmediatoren die Wände der kleinen Blutgefäße durchlässiger, so dass Abwehrzellen (weiße Blutkörperchen) leichter in das betroffene Gewebe gelangen können. Mit den Abwehrzellen gelangt auch mehr Flüssigkeit in das Gewebe und es kommt zur typischen Schwellung. Wenn die Flüssigkeit nach einiger Zeit wieder aus dem Gewebe abtransportiert wird, verschwindet die Schwellung wieder.

Wenn die Notwendigkeit der Wärmeabgabe erhöht ist, dann steigert Ihr Körper die Durchblutung an Armen und Beinen, so dass mehr Blut zu Körperoberfläche transportiert wird und so mehr Wärme abgegeben werden kann (Wärmeabgabe = Wärmedissipitation). Umgekehrt ist es, wenn zum Beispiel die Außentemperatur niedrig ist und Ihr Körper versucht Wärme im Körper zu halten, das heißt die Abgabe zu verringern, dann sinkt die Durchblutung (Wärmebewahrung = Wärmekonservierung).

Im Gegensatz zur Abstrahlung und zum Schwitzen erlaubt die Regulierung des Wärmehaushaltes über die Steuerung der Durchblutung eine wesentlich bessere Feinabstimmung. Das gilt vor allen Dingen bei Schwankungen im Bereich moderater Außentemperaturen um 24 0C. Für das Gleichgewicht von Wärmebildung und Wärmeabgabe ist die Regulierung der Durchblutung ist folglich eine besonders wichtige Steuerungsgröße.

 

@Burg das hast Du gut erklärt.

Als mein Mann bei seiner aktuellen Erkältung in den ersten Tagen ständig stark geschwitzt hat, ging es seiner Haut gut. Aber was soll er über den Winter tun - in der Sauna überwintern?

vor 12 Stunden schrieb Burg:

ich möchte keine Spuren von Aspergillus niger mitessen.

Ich behaupte mal, dass jeder von uns schon - eine Art der vielen - Schimmelpilze "mitgegessen" hat. Wer hat nicht schon beim Runterschlucken bemerkt "oh, da war doch was", aber es war schon zu spät. Für gesunde Menschen sind diese Schimmelpilzarten zunächst auch ungefährlich und werden über den Darm mit ausgeschieden. Gefährlicher ist es für Allergiker. "Aspergillus niger" sind ja fast überall. - So habe ich 2007 nach einem Wies'n-Besuch und essen einer halben Ente, völlig unerwartet, ein "Quincke-Ödem" im Gesicht bekommen; - eine allergische Reaktion auf - vermutlich - die unsauberen Gewürze der Ente, die sehr gut geschmeckt hat. Die Ärzte waren sich damals völlig uneinig; jeder sagte von dem anderen Arzt: "Der hat ja keine Ahnung". [Ich sah im Gesicht völlig entstellt aus]. --- In diesem Zusammenhang: Als ich in meiner Scheidungszeit (ab 1989) auch mal als Ausfahrer tätig war, war ich sehr früh unterwegs mit den Anlieferungen; - was ich da alles gesehen habe zur Sauberkeit, da dürfte man nichts mehr essen/kaufen aus bestimmten Geschäften; - in einer Bäckerei liefen z.B. die Mäuse über die Brotwaren und knapperten natürlich auch daran. --- Bakterien, Amöben, Spuren von Viren gehören zu unseren "Dauergästen" im Körper, und wir bilden mit ihnen eine "Wohngemeinschaft"; es leben fast genauso viele Bakterien in uns, wie wir Zellen haben. - Nur 1 Prozent davon sind für uns gefährlich, wobei natürlich immungeschwächte Menschen stärker gefährdet sind.  

vor 11 Stunden schrieb Burg:

Von einer Entzündung spricht man also nicht erst, wenn sich eine Wunde mit Bakterien infiziert hat, eitert oder schlecht heilt, sondern schon, wenn der Körper versucht, den schädlichen Reiz zu bekämpfen.

Unser Körper ist ein Wunderwerk der Chemie, aber eben nicht vollkommen: - als ich im März 2004  beim Geschäftsumbau vom linken Zeigefinger das Fleisch bis zum Knochen abgehobelt habe, waren die Ärzte (die auch zu meinen Kunden gehörten) sehr besorgt um mich, weil ich den Finger nur mit Zellstoff + Pflaster + Folie umwickelt hatte. - Mit der Zeit heilte "das Ganze" natürlich, hat auch mal geeitert. Geblieben ist eine - fast nicht mehr sichtbare - Narbe. - Dabei wurden auch Nerven verletzt. - Und nur wegen dem Nachfolgendem schreibe ich dies: wenn ich mit einer Nadel auf die Narbe pieke,  spüre ich den Schmerz (Stich) zweimal

vor 11 Stunden schrieb Burg:

Gleichgewicht von Wärmebildung und Wärmeabgabe ist die Regulierung der Durchblutung ist folglich eine besonders wichtige Steuerungsgröße.

Ja. ... Und jetzt komme ich wieder auf die Reaktionen vom Mann von @Pinie zu sprechen.

vor 3 Stunden schrieb Pinie:

Als mein Mann bei seiner aktuellen Erkältung in den ersten Tagen ständig stark geschwitzt hat, ging es seiner Haut gut.

Trotz jahrelanger Beobachtung bleibt mir immer noch unklar, warum mir - in/zu einer völlig normalen Zeit - ganz plötzlich eiskalt wird ( vor allem an Händen und Füßen). Z.B.: ich sitze im Sessel und freue mich, dass es mir gut geht; Temperatur im Zimmer (durch Sonneneinstrahlung) über 23 °C; mir kommt es dabei vor, als wären nur 16 ° C im Zimmer. -- Sofort Blutdruckwerte messen. - Früher bin ich mit dem Fahrstuhl nach unten gefahren und 6 Stockwerke wieder zu Fuß nach oben (2 x hintereinander, damit das Herz richtig pumpte). Nach meistens kurzer Wartezeit war alles wieder vorbei. - Heute lege ich mich sofort ins Bett [um nicht bei einem evtl. Schlaganfall umzufallen) unter 2 extra großen Daunendecken und "freue" mich, wie schön es ist, den eiskalten, unteren Fuß gegen eine warme Stelle am Bein zu halten. - Vorbei ist "das Ganze" meistens nur, wenn ich dabei eingeschlafen bin. - Dann allerdings werden die vorher kalten Stellen so warm, dass ich sie aus der Daunendecke rausstrecke. Gefährlich ist jetzt, wenn ich schwitze, ... wegen der Verdunstungskälte: - oh wie angenehm auf der Haut, aber gefährlich für die Organe [Erkältung]. - Daher gehe ich - wegen meinen Nieren - auch nicht ins kalte Wasser zum Schwimmen [was grundsätzlich sehr gut ist], - und auch nicht mehr in die Sauna. Verdunstungskälte ist auch gefährlich, wenn man nach dem Duschen, Baden in heißen Sommern nach dem Abtrocknen immer noch nass auf der Haut ist (und es sogar als angenehm empfindet), - hier spielt der Beitrag von @Burg ...

vor 12 Stunden schrieb Burg:

Gleichgewicht von Wärmebildung und Wärmeabgabe ist die Regulierung der Durchblutung ist folglich eine besonders wichtige Steuerungsgröße.

die entscheidende Rolle. 

vor 13 Stunden schrieb Burg:

Ist es dann bei höherer Temperatur besser?

Ich persönlich fühle mich bei höheren Temperaturen stets wohler. - Daher reise ich auch lieber in den Süden, um mich bei z.B. 40 °C zu sonnen. -- - Wenn im Körper etwas "negatives" - nach meiner Meinung - brütet, spüre ich sofort meine Nieren mit einem gewissen Druck (leichter Schmerz). Sofort darauf achten, dass alles richtig läuft für mein Immunsystem (um dem Sensenmann zu entkommen). - Verschlechtert hat sich vieles durch Corona (bei mir seit Januar 2020), -  jetzt Long-Covid; - vor allem die Lunge (wichtig für die Sauerstoffaufnahme), Kurzatmigkeit. Daher fahre ich auch viel Fahrrad, um viel und tief zu atmen. 

LG und bleibt am besten gesund

Richard-Paul

PS: Wobei ich mich natürlich auch freue, dass es mir mit über 80 Jahren immer noch so gut geht. 

vor einer Stunde schrieb Richard-Paul:

... warum mir - in/zu einer völlig normalen Zeit - ganz plötzlich eiskalt wird ( vor allem an Händen und Füßen).

Dieses "Phänomen" hat nichts damit zu tun, wenn ich ganz normal kalte Hände und/oder kalte Füße bekomme, weil ich im Winter von draußen komme; - oder (bei uns läuft immer eine Absauganlage; = gut, dass sich kein Schimmelpilz bildet; schlecht, weil viel mehr Staub vorhanden ist und im Winter die abgesaugte Luft von außen wieder ins Zimmer gesaugt wird: da flackert die Flamme vom Teelicht am Boden- als Test -  ziemlich stark)  die Füße kalt werden durch die kalte Zugluft. 

Gemeint ist, dass ich eine innerliche Kälte - aufsteigen - spüre, und die äußeren Anzeichen dann kalte Hände und Füße sind. Eine Hautveränderung habe ich dabei noch nicht festgestellt. 

  • Ersteller
vor 3 Stunden schrieb Richard-Paul:

2 extra großen Daunendecken und "freue" mich, wie schön es ist, den eiskalten, unteren Fuß gegen eine warme Stelle am Bein zu halten. - Vorbei ist "das Ganze" meistens nur, wenn ich dabei eingeschlafen bin. - Dann allerdings werden die vorher kalten Stellen so warm, dass ich sie aus der Daunendecke rausstrecke. Gefährlich ist jetzt, wenn ich schwitze, ... wegen der Verdunstungskälte: - oh wie angenehm auf der Haut, aber gefährlich für die Organe [Erkältung].

@Richard-Paul, auch wenn ich mal großes Gelächter geerntet hatte, als bei einer Junge-Eltern-Beratung gefragt wurde, welche Zudecke wir für unser Baby anschaffen wollten und ich sagte: "Eine Rheuma-Decke". Das innere dieser Decke hat eine flauschige Wollfüllung, mit dem Vorteil, dass die Wolle sehr gut wärmt, aber man nicht schwitzt (es sei denn man hat Fieber oder schwere Neurodermitis - und dabei lässt sich die Decke mehrmals umdrehen) - die Wolle lässt die Feuchtigkeit raus.

Als ich 9J alt war, hatte ich meine erste Rheuma-Decke bekommen, mein Zimmer unterm Dach war nicht beheizbar und bei minus 10 Grad draußen, schon lausig kalt. - Seitdem haben ich und die ganze Familie, die Kinder von Anfang an (siehe oben) nur unter den wunderbar klimatisierten Rheuma-Decken geschlafen. Doch heute brauche ich für die Füße noch Schlafsocken (meine warmen Beine mögen die kalten Füße nicht) zum Einschlafen, die aber im laufe der Nacht wieder herausfliegen.

Früher gingen wir im Winter mit kupferner Wärmflasche oder einem Wärmstein aus Basalt, die anfangs (wegen der Hitze) in ein Handtuch gewickelt ins Bett kamen, zum Schlafen.

vor 3 Stunden schrieb Richard-Paul:

Daher reise ich auch lieber in den Süden, um mich bei z.B. 40 °C zu sonnen.

Ihr scheint ein wärmeliebender guter Jahrgang zu sein... mein Bruder feierte seinen 81. Geburtstag in Dakar/Senegal.

LG aus dem wieder sonnigen Bergischen Land.

Burg

  • Ersteller
vor 3 Stunden schrieb Richard-Paul:

in/zu einer völlig normalen Zeit - ganz plötzlich eiskalt wird ( vor allem an Händen und Füßen). Z.B.: ich sitze im Sessel und freue mich, dass es mir gut geht; Temperatur im Zimmer (durch Sonneneinstrahlung) über 23 °C; mir kommt es dabei vor, als wären nur 16 ° C im Zimmer.

@Richard-Paul, das Alter???

Wenn wir zur Ruhe kommen, wird der Kreislauf herunter reguliert und wenn wir uns hier im Forum keinen geistigen Kapriolen hingeben, lässt auch die Durchblutung nach.

Das Unterhautfettgewebe nimmt, je älter wir werden, stark ab und wir strahlen dadurch viel mehr Wärme ab. Eine 90jährige setzte sich mal in Mantel und Schal zu mir auf die Bank bei 36 Grad im Sommer. Sie war schlank und hätte ohne die äußere Hülle gefroren.

Früher gab es für die Älteren einen Schaukelstuhl (stärkt besonders die Bauch-Rückenmuskulatur inkl. Beckenboden) und die Oma- bzw. Opa-Decke. Sehr sinnvoll! Die Oma-Decke benutze ich schon seit 10J, weil ich lieber "kühle" Raumluft atme. 

LG Burg

Hängt das nicht auch vom Blutdruck ab? Ich kenne jüngere Leute mit niedrigem Blutdruck, die einschließlich kalter Hände frieren. Selber bin ich ziemlich old  mit Bluthochdruck und habe die beschriebenen Temperaturbeschwerden von R.P. nicht.  Aber ein Schaukelstuhl, das wäre gut, geht leider aus Platzgründen nicht. 

  • Ersteller
vor 8 Stunden schrieb Pinie:

Aber was soll er über den Winter tun - in der Sauna überwintern?

Hallo @Pinie,

das bringt mich wieder darauf, dass ich vor einigen Jahrzehnten feststellte, dass die Pso günstig zu beeinflussen sei durch Licht, Luft und Bewegung.

Darauf achten, dass die Durchblutung den Körper auf angenehme Körpertemperaturen bringt?

Ist hier ein Zusammenhang zwischen Pso und Körpertemperatur???

Als ich vor 45J extrem schwer an Pso erkrankt war, hatte ich nach dem Krkenhs besonders viel Schönes in mein Leben gepackt - durch die Ablenkung eines interessanten Berufes, konnten große Pso-Areale ungestört (durch etwaiges Kratzen) abheilen.

Sogar Familie und Kinder wurden gleichzeitig zum Beruf möglich. Die Pso war immer da, aber sie spielte keine große Rolle.

Meine Dermatologin (auch mit Familie+Beruf) mit leichter Pso sieht ihre Stellen nur in der kühlen Jahreszeit. 

Wie kann man sich eine "Sauna" für die Pso modellieren?

Ich fange mal mit einigen Ideen (die Ihr vervollständigen könnt) an:

- Warme, leichte, lockere, angenehme, weiche Kleidung, Schuhe

- Als Inspirationen: Eure tollen Reisen, Museumsbesuche, Musik- und Landschafts-CDs, Sauna-Besuche, usw

- Am Jetzt freuen

- Infrarot-Strahler bei Erkältungen

- warme Decken, Wärmflasche, evtll Wollsocken, Heißgetränke (zB Hollunderblüten-Tee), Suppen (zB mit Ingwer)

-

-

So war mir das alles noch nicht bewusst gewesen.

LG Burg

  • Ersteller

Hallo @Waldfee,

die Leute, die ich mit hohem Blutdruck kenne, haben immer schön warm, aber wenn sie älter werden, können sie auch die kalten Hände+Füße bekommen.

Einige haben, wenn sie älter werden, wechselnde Blutdruckhöhen, mal Hypertonie, mal Hypotonie.

Ich habe auch noch keinen Schaukelstuhl; man sollte ihn sich aber früh genug zulegen, damit unsere Muskulatur soweit daran trainiert ist, dass es im höheren Alter keine Schwierigkeiten gibt, in ihn hinein zu kommen. (Meine alte Mutter hatte den richtigen Zeitpunkt verpasst.)

Es gibt auch feststehende wippende Stühle.

Noch benutze ich meinen großen Gymnastiksitzball und habe darauf schon so manche unangenehmen und schmerzenden Zustände (Rücken, Drehschwindel, Sodbrennen,...) "weggehüpft". 

LG Burg

vor einer Stunde schrieb Burg:

Wenn wir zur Ruhe kommen, wird der Kreislauf herunter reguliert und wenn wir uns hier im Forum keinen geistigen Kapriolen hingeben, lässt auch die Durchblutung nach.

Nein, es muss andere "Dinge" geben (bei mir):   "es" kann ganz plötzlich geschehen, wenn ich hier schon mehrere Stunden gesessen habe; - oder: "es" passiert Mitten in der Nacht, wenn ich aufwache; oder: "es" passierte zuletzt am Mittwoch, den 26.10.2022, als ich mit dem E-Bike unterwegs war (eher eine kleine Tour) und 1 Stunde auf einer Bank die Natur im Wald genossen habe, da bemerkte ich plötzlich, dass "etwas" nicht stimmt. Als ich um 17.00 Uhr in der Wohnung ankam, bekam ich einen "Schwächeanfall", eher: als käme ein Schlaganfall [aber anders, als es tatsächlich bei meinem Schlaganfall 2017 war]! Sofort Blutdruckwerte messen: die Werte waren so niedrig, dass sie nicht mehr messbar waren (so auch die Anzeige). Erst im dritten Versuch gab es wieder eine Anzeige: 65/36/101!  Ich habe etwas gegessen, getrunken und mich ins Bett gelegt; mir war eiskalt. Am Donnerstag habe ich bis 14:00 Uhr im Bett gelegen; es hatte sich alles wieder normalisiert. - Dennoch habe ich morgens eine geplante, größere Fahrradtour am Freitag mit meinem Freund abgesagt. 

vor einer Stunde schrieb Burg:

Unterhautfettgewebe nimmt, je älter wir werden, stark ab

Ja!!! Aber bei einer Größe von 176 cm und einem Gewicht von 73,5 kg ist nicht viel Unterhautfettgewebe vorhanden (bei meinen schweren Knochen). 

vor einer Stunde schrieb Burg:

Eine 90jährige setzte sich mal in Mantel und Schal zu mir auf die Bank bei 36 Grad im Sommer

Als ich ca. 1975 in Marokko war, staunte ich, dass viele (meist die Älteren, vor allem Männer) Marokkaner dicke Jacken und Mäntel in der Hitze anhatten. Man klärte mich auf, dass die Jacken die Hitze abhalten. - Heute ist es dort auch schon anders. 

vor einer Stunde schrieb Burg:

... für die Älteren einen Schaukelstuhl ... 

... und Sessel mit Ohrenbacken. 

vor 2 Stunden schrieb Burg:

Früher gingen wir im Winter mit kupferner Wärmflasche oder einem Wärmstein aus Basalt,

Ja, so war es früher. - Und in einer Dachschräge haben meine 2 Brüder und ich in Stuttgart auch lange geschlafen, mit Temperaturen weit unter 0 (null) Grad im Winter. Da war morgens unter der Nase oder an der Bettdecke schon mal Eis gefroren. 

LG  Richard-Paul

"es" = und Gott sei Dank in dieser Stärke nur ca. 2-mal jährlich.

PS: Ich habe noch gut 3 Jahre im Krieg gelebt (obwohl wir als Kinder nichts davon gemerkt haben);  vielleicht halte ich noch die 3 Jahre, bis der jetzige Krieg - hoffentlich - zu Ende ist.  Die Zukunft sieht nicht gut aus. 

  • Ersteller
vor 56 Minuten schrieb Richard-Paul:

[aber anders, als es tatsächlich bei meinem Schlaganfall 2017 war]! Sofort Blutdruckwerte messen: die Werte waren so niedrig, dass sie nicht mehr messbar waren (so auch die Anzeige). Erst im dritten Versuch gab es wieder eine Anzeige: 65/36/101! 

@Richard-Paul, da hast Du schnell reagiert und mit dem warmen Bett Deine Körpertemperatur wieder reguliert!

Hattest Du das schon mit Deinem Arzt besprochen?

Es gibt auch ischämische Attacken (Ischämie) mit vielen Ursachen, sie sollen ernst genommen werden - ich bin kein Arzt und kann es nicht beurteilen.

Ist das evtll eine Nachwirkung nach Deiner SARS CoV2-Infektion?

Ich hatte als Jugendliche und junge Erwachsene über viele Jahre den niedrigen Blutdruck und kannte keinen anderen Zustand; also fühlte ich mich gut. (zwischen 70/50 und 65/50, bei 52kg und 166) Und bei seltenem plötzlich einsetzenden Schwindel hatte ich gelernt, sofort den Kopf mit Schwung nach unten (etwa Kniehöhe) zu bringen. Umgefallen war ich nie. - Durch Schwangerschaft und viel mehr essen hatte es sich normalisiert.

Dir alles Gute und denken wir uns eine positive Zukunft aus, vielleicht kommen wir somit besser aus der Talsohle heraus.

LG Burg

 

vor 54 Minuten schrieb Burg:

Hattest Du das schon mit Deinem Arzt besprochen?

Bei dieser Attacke vom 26.10.2022 nicht. 

vor 55 Minuten schrieb Burg:

Ist das evtll eine Nachwirkung nach Deiner SARS CoV2-Infektion?

... dadurch hat sich mit Sicherheit etwas verändert.

Bei diesen "Schwächeanfallen, auch mit Schwindel" (ich nenne sie mal so) handelt es sich - vermutlich - um "Herzstolpern" oder "Vorhofflimmern". Ich spüre dann etwas hinter dem Brustbein. - Dies habe ich schon oft genug mit meinem Hausarzt besprochen; es wurden immer wieder EKG's gemacht, sogar Langzeit-EKG. -  Lt. meinem Hausarzt ist alles in Ordnung in dieser Beziehung. ---- Und, wenn ich beim Arzt bin, ist mit dem Herz alles in Ordnung; in den Momenten beim Arzt gibt es keine Störungen am Herzen.

Dazu mal folgende Geschichte: eine Cousine von mir, schlankes Persönchen, 2 Jahre jünger + früher in der DDR lebend, lebte 70 Jahre mit einem Herzklappenfehler. Kein Arzt hat etwas bemerkt, obwohl sie beste Kontakte zu Ärzten hat, aufgrund ihrer gehobenen Position. Immer, wenn meine Cousine etwas mit ihrem Herzen bemerkt hat, hat sie sich schnell auf den Boden gelegt, um nicht umzufallen. Wir waren auch viel mit ihrem Mann zusammen unterwegs; sie hat auch nie davon etwas erwähnt.  Erst vor ca. 5 Jahren ist man auf den Fehler aufmerksam geworden; es gab dann viele Diskussionen mit vielen Ärzten, "wie" und "wann" und "ob überhaupt" etwas gemacht werden soll. Man hat sich dann für eine Operation am offenen Brustkorb entschieden. Wurde gemacht (sie wurde auch auf die Risiken hingewiesen, mit wieviel Prozent es auch schief gehen könnte), und es ist alles gut gegangen. Seit kurzem geht sie wieder auf Reisen und auch zum Tanzen.

Diese, meine Attacke am 26.10. war allerdings besonders heftig; es war auch die Erste nach meinen Corona-Infektionen. - Dazu etwas anderes, worüber ich noch nie hier im Forum geschrieben habe: Oberhalb vom Brustbein, leicht versetzt auf meine rechte Seite, habe ich seit Jahrzehnten eine Stelle, die - so würdet ihr sofort sagen - aussieht, als wäre es eine PSO-Stelle. Es ist keine PSO-Stelle. Sie ist (war) da und tut mir nichts, hat sich nie verändert, hat nie weh getan. Es gab immer nur Ausnahmen, wenn ich in der Türkei im Thermalbad in Pamukkale war: dann fing die Stelle an zu bluten (das 1. Mal haben mich erst Frauen darauf aufmerksam gemacht). Im Thermalbad, z.B. in Schwangau macht diese Stelle nichts. Auch vor Corona hat es beim Duschen überhaupt nicht gestört. 

"Sie" war ein Teil von mir und auch die Ärzte wussten keinen Rat.

Seit Corona hat sich etwas verändert: es ist eine offene Wunde geworden, die sich mit einer Blutschorfkruste "zugesetzt" hat; diese löst sich sehr leicht, z.B. nach dem Duschen; darunter bleibt aber immer eine offene Wunder, die dann blutet und nicht heilt. Pflaster drauf und es bildet sich wieder ein Schorf; sie wird nicht größer und nicht kleiner. - Auch die UVB-Lampe - mit der ich all meine PSO-Stellen beseitigen konnte - hat nichts geholfen an dieser Stelle, vor Corona. - Es hat in dieser Beziehung noch nie Schmerzen gegeben. - Ich habe davon mehrere hundert Bilder gemacht. - Deshalb habe ich beim Duschen diese Stelle - jetzt mit Schorf  - mal geschützt, damit sie nicht nass wird; es bleibt derselbe Schorf, es bleibt dieselbe offene Wunde darunter, die sich auch nach 10 Tagen nicht verändert hat.  

vor 1 Stunde schrieb Burg:

... ischämische Attacken (Ischämie) ... 

Nach meinem Schlaganfall 2017 am Freitagabend [als Anmerkung: für den nächsten Tag hatte ich einen Urlaubs-Flug nach Ägypten gebucht], am Montag mit dem Taxi zum Arzt, mit einem anderen Taxi zum Krankenhaus in Pasing mit langen Wartezeiten bei der Untersuchung, kein Bett frei, lange Telefonate des Krankenwagens, mit Blaulicht - und vielen Scherzen - Späße - im Krankenwagen - ins Bogenhausener Krankenhaus, mit Nachtwache, später in ein 2-Bett-Zimmer (wo ein Patient lag, der immer ins Bett gepinkelt hat, damit die Schwestern es wieder reinigen) und mit sehr guten, unendlichen Untersuchungen; die Neurodoppler haben sich sehr genau mein Gehirn vorgenommen: - dabei wurde auch festgestellt, dass es schon mein 2. Schlaganfall war. - Hinten auf der Rückseite des Kopfes, wo sich eine Ader zum Gehirn verzweigt, hatte  ein Blutgerinnsel für eine "Verstopfung" gesorgt. - Bei der ersten Visite des Chefarztes: "Ah, Sie sind der Patient, der keine Medikamente nimmt". 

LG  und einen schönen Abend noch

Richard-Paul

  • Ersteller

Hallo @Richard-Paul,

darf ich Dir eine PN zum Thema schreiben?

Am 1.11.2022 um 18:54 schrieb Richard-Paul:

eine PSO-Stelle. Es ist keine PSO-Stelle. Sie ist (war) da und tut mir nichts, hat sich nie verändert, hat nie weh getan.

LG Burg

Zu diesem ganzen, schwierigen Thema noch 3 Hinweise von mir: @Burg schrieb von "Kranenwasser", also Wasser aus der Leitung. Seitdem ich bei mir in München (nicht so bei Schwerin)  alles mit "VOLVIC Wasser" (Problem ist das Schleppen) zubereite (außer Kartoffel kochen), setzt sich bei mir auf der Zahnspange aus Edelstahl  kein Kalk  mehr ab (den konnte man mit dem Finger abkratzen). - - Kalk spielt auch bei der Verkalkung der Adern eine Rolle.

Chemische, nicht deklarierbare Zusatzstoffe: In der normalen "Frische Bio-Vollmilch" (meistens von glücklichen Kühen) sind Stoffe (Chemikalien) enthalten, die die Milch länger haltbar machen, die nicht bei den Inhaltsstoffen angegeben werden müssen (wie ich schon öfters berichtet habe). So hatte ich vor kurzem eine Milch, die schon 2 Tage vor dem Haltbarkeitsdatum sauer (gestockt) war. (Die Molkereien schreiben dann auf Anfrage, dass sie ein Rückstellmuster geöffnet haben [was gelogen ist], das in Ordnung war).  Heute hatte ich eine Milch mit Haltbarkeitsdatum 31.10.2022, die auch heute 3 Tage später noch gut war. Die Milch steht nur in einer Kühlkette. Die Molkereien geben - logischerweise  - keine Auskunft.  - Und - natürlich - spielen noch andere Faktoren eine Rolle. - In diesem Zusammenhang: Möglichst keine Nahrungsmittel kaufen, die mehr als 5 unbekannte, chemische Zusatzstoffe enthalten, (hilft nur der Industrie, könnte deinem Immunsystem schaden). 

Putzmittel: Wer hat nicht schon mal bei unverpackten Lebensmitteln (wie Obst oder Fleisch/Wurst) bemerkt: "die haben heute aber einen komischen Beigeschmack". Natürlich müssen die Vorratsräume in den Märkten auch geputzt werden (mit Kontrollen), um Bakterien (Schimmelpilze und dgl.) abzutöten. Dabei geht das Reinigungspersonal z.T. großzügig mit den "Putzmitteln" um; beim Gießen auf die - meist schwarzen - Böden kann natürlich auch etwas auf die "Ware" spritzen, bzw. giftige Dämpfe lagern sich auf die "Ware" ab. Diese Mengen sind für ein gesundes Immunsystem - meistens - ungefährlich; bei einem angegriffenen Immunsystem sieht es anders aus. - Und wer hatte nicht schon mal unerklärliche Beschwerden nach dem Verzehr von Waren, evtl. mit Durchfall; - darin könnten die Ursachen liegen. 

LG  Richard-Paul

vor 10 Stunden schrieb Burg:

darf ich Dir eine PN zum Thema schreiben?

Aber gerne

  • Ersteller

Menschliche Körpertemperatur sinkt

Der Normalwert liegt heute nur noch bei durchschnittlich 36,6 Grad Celsius gegenüber 37 Grad von 1860.

Ein veränderter Stoffwechsel könnte mit den niedrigeren Körpertemperaturen zusammenhängen.

Wärme entsteht im Körper durch chemische Reaktionen: Was wir essen und wieviel wir uns bewegen, wirkt sich darauf aus, wie stark wir uns aufheizen.

Entsteht weniger Wärme, weil wir heute gesünder essen, uns weniger bewegen und seltener unter Infektionen als früher leiden? 

Senken auch gleichmäßigere Raumtemperaturen unsere Stoffwechselaktivität?

Die normale Körpertemperatur ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, etwa zwischen 35,7 und 37,3 Grad und sie sinkt während wir schlafen? Das sollte man mal testen, um wieviel? 

Bei Fieber ist die abendliche Temperatur immer höher als morgens, auch wenn sie dann zum Abend hin wieder ansteigt.

https://www.br.de/radio/bayern1/menschliche-koerpertemperatur-100.html

  • Ersteller
vor 9 Stunden schrieb Richard-Paul:

Aber gerne

@Richard-Paul,  zur PN, das klappt nur dann, wenn Du das Dich-Anschreiben freigibst (Biefumschlagsymbol=Nachrichten neben Glockensymbol oben), evtll runterscrollen und links ganz unten PN aktivieren.

LG Burg

vor 15 Stunden schrieb Burg:

Ein veränderter Stoffwechsel könnte mit den niedrigeren Körpertemperaturen zusammenhängen.

Auf die Körpertemperatur wurde im Krankenhaus früher viel mehr geachtet als heute. Früher wurde morgens - oft schon vor 05:00 Uhr - mit dem Eintreten der Krankenschwester im (bis) 6-Bett-Zimmern (notfalls wurden auch noch Betten hinzugestellt): "Guten Morgen, Fieber messen" alle geweckt: Fieber wurde bis vor 1960 im Po gemessen; später unter den Achseln. Schlaumeier (?) haben bei Fieber das Quecksilber-Thermometer zurückgeschüttelt, um bessere Fieberkurven auf dem allgewärtigem Kranken-Blatt zu erhalten. 

Dann kamen die Fieberthermometer (Körperthermometer) mit digitaler Anzeige; jetzt die (kontaktlosen) infrarot Fieberthermometer (wobei man auf der Stirn oder auch im Ohr misst). 

Misst man mit allen Möglichkeiten  gleichzeitig  , erhält man verschiedene Werte, wie @Burg schon richtig dargestellt hat. Was im Link von @Burg gut dargestellt wird, was minimale Abweichungen der Körpertemperatur für Folgen bei der Verstoffwechselung im Körper haben (können); das ist Chemie. - Wichtig ist: täglich, fortlaufende Werte mit derselben Messmethode zu erhalten. 

LG Richard-Paul

  • 1 Monat später...
  • Ersteller

Aus Sauerstoffbad mit Körpertemperaturmessung:

Vorher 36,1 Grad, beim Ruhen danach 36,7 Grad.

Die Temperatur steigt nach dem Baden (bei 37-39 Grad) an.

Beim Messen ist mir aufgefallen, dass mein digitales Thermometer etwa 5 Minuten braucht, bis es nicht mehr steigt, aber viel früher das Signal für die beendete Messung gibt. 

Ob das ein Grund ist, warum die Körpertemperatur allgemein gesunken sein soll?

Messfehler?

Update vom 6.11.22:

https://www.psoriasis-netz.de/forums/topic/41758-neu-hier-sauerstoffbaeder/#comment-463329

LG Burg

vor 22 Minuten schrieb Burg:

Beim Messen ist mir aufgefallen, dass mein digitales Thermometer etwa 5 Minuten braucht, bis es nicht mehr steigt, aber viel früher das Signal für die beendete Messung gibt. 

Verwendest Du ein Ohr-/Stirn-Thermometer?
Wo misst Du die Körpertemperatur?

Am genauesten ist wohl die rektale Messung und ich verwende dazu ein analoges, batterieloses, klassisches Glasthermometer (aber schon ohne Quecksilber"faden"). Eine Messung dauert eine gute Minute und vor einer neuen Messung muss das Thermometer "heruntergeschüttelt" werden.

  • Ersteller
vor 32 Minuten schrieb GrBaer185:

Verwendest Du ein Ohr-/Stirn-Thermometer?
Wo misst Du die Körpertemperatur?

Ich messe immer unter der Achsel.

Das Thermometer stammt aus der Apotheke und zZ ist es ein digitales von der Firma Hartmann.

- Mein Arzt hatte mal bei einem grippalen Infekt mit erhöhter Temperatur (zu Hause gemessen - 38 Grad) mit seinem Stirnthermometer keine Temperaturerhöhung feststellen können. Falschmessung?

- Beim unterm Arm  messen, kann ich sehen, wann das Thermometer nicht mehr steigt (so wie früher auch mit den gläsernen Quecksilber-Thermometern).

LG Burg

Beim Stirnthermometer dürfen keine Haare im Weg sein. Ich bin dazu übergegangen mit den Fingern um den Messkopf einen Kreis zu bilden. So habe ich auch immer den gleichen Abstand zum Kopf und keine Fehler- messungen mehr.

Gruss Anne

Am 4.11.2022 um 08:46 schrieb Richard-Paul:

Abweichungen der Körpertemperatur für Folgen bei der Verstoffwechselung im Körper haben (können); das ist Chemie. - Wichtig ist: täglich, fortlaufende Werte mit derselben Messmethode zu erhalten. 

Danke an @Burg, dass du wieder dieses Thema aktiviert hat. 

In unseren Zellen finden ununterbrochen Tausende von chemischen Reaktionen statt; hierbei ist es wichtig, dass alle notwendigen "Bedingungen" - möglichst - vorhanden sind, um unseren Körper am Leben und gesund zu halten; viele dieser Vorgänge laufen  bei der Verstoffwechselung in miteinander verbundenen "Ketten" (voneinander abhängige Vorgänge) ab. Die Chemie ist bei fast allen täglichen Vorgängen in und um unseren Körper tätig: dabei spielt die momentane Körpertemperatur + der pH-Wert + die (notwendigen) Atome/Moleküle (in der Nahrung > Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente  und  in den Medikamenten, usw.) + der hydrostatische Druck + Blutdruck + vieles andere die wichtigsten Rollen, vor allem was Impfungen und Medikamenteneinnahme betrifft (was ein Arzt wissen/können sollte), um aus den Ausgangsstoffen neue, notwendige Stoffe für unser Immunsystem entstehen zu lassen. Alle diese Vorgänge brauchen Energie oder setzen Energie frei. - All dieses lernt unser Körper (Zellen) nur im ersten Drittel unseres Lebens. - Vieles wird auch nur als Katalysator gebraucht: dient nur dazu, um eine chemische Reaktion/Verstoffwechselung im Körper "anzustoßen", ohne selbst dabei verbraucht zu werden.  

vor 3 Stunden schrieb GrBaer185:

Am genauesten ist wohl die rektale Messung ... 

 Halte ich auch für richtig; nur ist diese Methode heute nicht mehr "brauchbar"; hier kann auch am meisten "geschummelt" werden. - So ein Glasthermometer habe ich auch noch hier, benutze es aber nicht mehr. 

vor 3 Stunden schrieb Burg:

 ... Stirnthermometer ... 

 Diese abweichenden Werte stelle ich auch immer wieder fest. - Grundsätzlich sollte man 0,5 Grad bei dieser Methode hinzurechnen. - Jeder kann mit seiner Hand feststellen, ob sich der Kopf (Stirn) bei der Messung "kalt" oder "warm" anfühlt. - Ich messe - als wichtigste Aussage für mich - mit einem digitalen Thermometer unter der Zunge. 

Vergesst nicht die Rekapillarisierungszeit: am Fingernagel oder der Haut (ist keine Chemie, bitte Googlen).  

Ein unendliches Thema, um gesund zu bleiben, bzw. zu werden. 

LG  Richard-Paul

vor 11 Minuten schrieb Richard-Paul:
vor 4 Stunden schrieb GrBaer185:

Am genauesten ist wohl die rektale Messung ... 

 Halte ich auch für richtig; nur ist diese Methode heute nicht mehr "brauchbar"; hier kann auch am meisten "geschummelt" werden.

Für den Krankenhausbereich stimme ich Dir zu.
Im privaten Bereich zur eigenen Temperaturmessung und wenn man noch genügend beweglich ist, mit der eigenen Hand noch zum Po kommt und das Thermometer einstecken kann, wüsste ich jetzt nicht, was dagegen spricht - man sollte natürlich dann nicht einschlafen oder sich auf den Rücken drehen...

 

Die Mitarbeiterin der Kinderarztpraxis hat für Teenager die Messung im Ohr empfohlen, die soll genauer sein als die Stirnmessung.

  • Ersteller
vor 2 Stunden schrieb Richard-Paul:

Grundsätzlich sollte man 0,5 Grad beim Stirnthermometer hinzurechnen. - Jeder kann mit seiner Hand feststellen, ob sich der Kopf (Stirn) bei der Messung "kalt" oder "warm" anfühlt. - Ich messe - als wichtigste Aussage für mich - mit einem digitalen Thermometer unter der Zunge

Bei richtiger Messung unter der Achsel sollte man 0,2 Grad hinzurechnen. Kommt das hin? (Das sind unsere familiären Temperaturerhöhungswerte.)

@Richard-Paul, wann hörst Du mit der digitalen Messung unter der Zunge auf? Wenn das Signal ertönt? Oder später?

Die Messwerte unter der Zunge bzw bei der rektalen Messung sollten fast gleich hoch sein?

vor 2 Stunden schrieb GrBaer185:

In der Kinderarztpraxis hat für Kinder und Teenager die Messung im Ohr empfohlen, die soll genauer sein als die Stirnmessung.

Bei Krankheitsgefühl ist mir die exakte Temperatur egal, ich messe nur, um eine ungefähre Vorstellung davon zu bekommen.

Allerdings verlasse ich bei über 41 Grad nicht mehr das Bett und schon gar nicht die Wohnung - schwierig dann einen Arzt zu bekommen, der Hausbesuche macht.

LG Burg

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