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Altersstarrsinn

Ich bin jetzt auf das Thema gestoßen, weil in meinem Verwandten/ Bekanntenkreis einige Leute auf diese Eigenschaft hinweisen. Sie leben in verschiedenen Gegenden Deutschlands. Sie sind nicht mehr jung, so ab 70 und ich hoffe  inständig, daß mich das nicht so schnell ereilt. Da kommen Interesselosigkeit, Rechthaberei, eine Art Dumpfheit und Ergebenheit am Leben zum Vorschein, wo ich erschrocken bin. Natürlich spielen Krankheiten mehr oder weniger eine Rolle, das Satthaben, auch am Leben, wenn man nicht mehr aus der Wohnung kann, wenn man allein ist. Das ist verständlich und traurig. Aber ich muß auch feststellen, daß bei manchen der Geist bei sich geblieben ist, die  jammern, aber nichts mehr verändern wollen oder können und sich damit abfinden. Sie warten…..Ich glaube, da war ich immer zu rebellisch und zu neugierig noch auf das Leben, um so mit allen Widrigkeiten  fertig zu werden. LG Waldfee

 

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Hervorgehobene Antworten

  • Ersteller

Unsensibeligkeit wäre richtig

vor 7 Stunden schrieb Supermom:

Die Frau, die mal so viel Wissen hatte, zu der ich  einst hoch geschaut habe, deren Lebenswerk meine volle Achtung hervorrief... so klein und zerbrechlich zu sehen, war dennoch eigenartig.

Ich denke, die Wertschätzung für ein gelebtes Leben sollte nie verloren gehen.

Das ist zwar für die engsten Verwandten ein komisches Gefühl, aber im Gegensatz zur Starrsinnigkeit/Bockigkeit doch etwas besser auszuhalten.

Wenn die alten Leute "loslassen" und sich helfen lassen ist das für uns "Kinder" ein befremdliches Gefühl.

Die Eltern, die immer stark waren, die Richtung im Leben angeben konnten, die immer die starke Schulter für einen hatten, dass ist mit einem mal weg.

Da dreht sich die Situation im Leben mit einem Mal um.

Aber wenn alte Menschen keine Hilfe und Ratschläge annehmen, dann vergeht viel Zeit in denen man etwas regeln kann. So etwas kann dann auch schon mal in einer kleinen Katastrophe enden (wie z.B. mal eine Entmündigung) weil dann gar nichts mehr geht.

vor einer Stunde schrieb Speedcat:

So etwas kann dann auch schon mal in einer kleinen Katastrophe enden (wie z.B. mal eine Entmündigung) weil dann gar nichts mehr geht.

bevor jemand entmündigt wird bekommt,  diese Person einen Betreuer/Vormund, der die Geschäfte und dgl. regelt.

hallo, Speedcat -

meinst du - du hast etwas versäumt oder antwortest du allgemein - was wäre usw. -

nur mal so eine Frage -

oder kennst du so eine Situation aus deinem Bekanntenkreis -

nette Grüsse sendet - Bibi -

Bearbeitet ( von Bibi)

@Bibi hi, ich bin zwar nicht Speetcat, aber für meine Mutter wurde ein Betreuer von Amts wegen bestellt. Ich habe, da ich auch so immer am rennen für sie war, diesen Posten abelehnt. Hat dann mein  älterer Bruder gemacht.

hallo, Tenorsaxofon -

danke für deine Antwort -

Speedcat schreibt vielleicht noch mal - bezüglich meiner Frage -

mein Mann hat für seine Mutter beim Gericht die Betreuung beantragt - er hat sechs Geschwister - aber echt - alle hatten lieber den Hintern dich gemacht - als der Mutter zu helfen -

entschuldige meine Ausdrucksweise - aber da kommt schon mal Wut hoch - auch nach so vielen Jahren -

wir haben alles gemeinsam gemacht - Pflegedienst und dann das Mittagessen - die Hilfe tagsüber und eine Haushaltshilfe - usw.usw. -

als Michas Mutti dann gestorben ist nach nur zwei Wochen im Pflegeheim - weil es zu Hause nicht mehr ging -

dann habe ich den ganzen Schriftverkehr übernommen - also für Micha als Betreuer bzw. Vormund -

alles war gut - ich bin ja ein Büromensch und das kann ich -

Zusatzrenten - noch einige Versicherungen - usw.usw. - ich habe alles gewuppt - habe alle Ordner eingesehen - und hatte eine Übersicht - besser als alle ' Kinder ' - hmmmm -

niemals kam ein Dankeschön von Micha's Geschwistern - aber bei der Auszahlung des Erbes waren alle da -  ich habe nur die Umschläge mit dem Geld fertig gemacht für jeden seiner Brüder uns Schwestern -

ich war nicht dabei - Micha hat die Umschläge übergeben -

mal ganz ehrlich - ist das nicht total entwürdigend deren Mutter gegenüber -

sieben Kinder und nur einer kümmert sich -

sicherlich hat das nichts mit dem Thread Allterssarsin zu tun -

wie ihr lest - es geht auch vielen Menschen echt am Arsch vorbei - Mutti baut sichtlich ab - wir fühlen uns nicht verantwortlich - macht ja nur Arbeit -

ich möchte gern anmerken - man kann Altersstarrsin gegenwirken - Hilfe bieten - und auch mal Arbeit auf sich zukommen lassen wenn man die Mutti echt lieb hat -

Micha hat das gemacht und ich habe geholfen nach dem Tod seiner Mutti -

nachdenkliche Grüsse sendet - Bibi -

 

 

 

 

 

 

 

vor 12 Minuten schrieb Bibi:

ich möchte gern anmerken - man kann Altersstarrsin gegenwirken - Hilfe bieten - und auch mal Arbeit auf sich zukommen lassen wenn man die Mutti echt lieb hat -

Wenn sie sich helfen lassen. Ich hatte und habe, auch nach ihrem Tod, meine Mutter lieb, aber ich bin bei ihr echt an meine Grenzen gestoßen und mein Bruder lebte in Rostock. Er konnte mir nicht helfen. 

Ich wüsste i.M. welches meiner Kinder die Hauptlast tragen müsste im Falle des Falls bei mir, die die am nächsten dran und alleinstehend, aber ich wüsste auch, dass ihre Geschwister sie nicht hängen lassen würden....

 

 

Und auch bei meinem Eltern,wäre klar, dass wir Geschwister das gemeinsam wuppen... Jeder auf seine Art.

 

Erstaunlich beruhigend der Gedanke.

vor 11 Stunden schrieb Bibi:

meinst du - du hast etwas versäumt oder antwortest du allgemein - was wäre usw. -

Ich sehe es in der engen Verwandtschaft, das keine fremde Hilfe (Pflegedienst) zugelassen wird ."Fremde Leute lasse ich nicht ins Haus."

Das gleiche mit der Beantragung der Pflegestufe:" Ich kann ja noch alles."

Wenn die Person nicht mitspielt, hängt man fest!

vor einer Stunde schrieb Speedcat:

dass keine fremde Hilfe (Pflegedienst) zugelassen wird ."Fremde Leute lasse ich nicht ins Haus."

Hallo @Speedcat,

diese Haltung von alten Menschen kann für sie auch nicht so gut ausgehen. Wenn sie alleinstehend sind, wird evtll das Amt einschreiten (müssen)... so geschehen bei einer 93jährigen Dame, die sich nicht helfen lassen wollte (im Haus roch es öfters nach angebranntem Essen, das die Nachbarn alarmierte und beunruhigte...) oder einer 90jährigen, die dann von ihren Angehörigen ins Altersheim gebracht wurde.

Die "fremde" Hilfe in der eigenen Wohnung ist da sicher vorzuziehen.

LG Burg

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