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Hallo! Ich bin neu in der Gruppe und möchte mich kurz vorstellen.

Ich heiße Silvia, komme aus Österreich, Salzburg und bin sportliche 😉60 Jahre alt. Ich habe seit meiner Kindheit Psoriasis (mittelschwer) und im Alter von ca. 55 Jahren kam die Arthritis (leicht-mittel) hinzu. Seit ca. 5 Jahren spritze ich Cosentyx, sonst nehme ich keine Medikamente, nehme noch Nahrungsergänzungsmittel und das hat zusammen sehr gut geholfen. Mit Cosentyx wurde meine Psoriasis zu 100% unterdrückt und die Arthritis hatte ich damit gut im Griff. Leider hat das Medikament seine Wirkung verloren und die Psoriasis kommt gefühlt am ganzen Körper hervor, die Arthritis ist noch stabil. Eine Umstellung auf Taltz ist jetzt geplant. Grundsätzlich wäre aber mein langfristiges Anliegen von den Medikamenten wieder weg zu kommen. Meine Frage: Hat jemand im Zusammenhang mit PSA, Autoimmunerkrankungen positive Erfahrungen mit den Methoden der Epigenetik, Orthomolekulare Medizin etc.? 

Vielen Dank für eure Informationen.

 

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Hallo Silivia,

ich bin leider erst jetzt auf deine Frage gestoßen. Ich bin 58 J. alt und habe seit fünf Jahren diagnostizierte Schuppenflechte (die Jahre zuvor natürlich Beschwerden aber keine richtige Diagnose) und neu dazugekommen ist die Arthritis vor 2 Jahren. Nach langem Rumprobieren aufgrund diverser Beschwerden bekomme ich nun Taltz (von meiner Dermatologin) und habe aufgrund meiner weiteren gesundheitlichen Probleme (obstruktive Schlafapnoe, Hashimoto, Arhtrose, Hypercholesterinämie, Hyperhomocysteinämie, Fettleber, leichte Nierenschwäche, Wechseljahresbeschwerden, Sicca Syndrom) fast alle meine Ärzte gewechselt und bin nun relativ zufrieden. Seit ca. 1/2 Jahr habe ich viel weniger Beschwerden und enorm an Lebensqualität gewonnen. Mein neuer Hausarzt hat neben dem Schwerpunkt innere Medizin auch orthomolekulare Erfahrung und von ihm bekomme ich verschiedene Supplements. Darunter sind:  Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D, Curcuma, Vitamin C, Selen, Tebonin Konzent 240, Glucosamin und Chondroitin, B Vitamine, Probiotika, Nattokinase und AC 7 Komplex). Bei ihm lasse ich regelmäßig in einem Speziallabor Blut und Urin untersuchen und die wichtigsten Nährstoffe messen und dann mit der entsprechenden Dosis "auffüllen" bzw. auf einem guten "Gesund-Level" einstellen. Gestartet habe ich mit einer Darmsanierung. Ich hatte zwar kein Leaky Gut, aber eine Darmdysfunktion und habe nach der Darmsanierung als erstes die Ernährung auf anti-entzündlich umgestellt. Jetzt unterstütze ich den Darm mit der Einnahme von Probiotika und speziellen Lebensmitteln (z.B. Joghurt mit bulgarischen Kuturen).  Von meiner Frauenärztin und meiner Endokrinologin wurden die weiblichen und die Schilddrüsenhormone richtig eingestellt (bioidentische Hormonersatztherapie + L-Thyroxin). Daneben habe ich meinen ganzen Lebensstil umgekrempelt, was mich viel Zeit, Geld und Disziplin kostet (nur noch Bio-Lebensmittel, gluten- und möglichst zuckerfrei, kein Alkohol, 3x/Woche Sport, darunter 2x/Woche Funktionsgymnastik, Stressreduktion durch einen Schritt zurück im Berufsleben und Yoga, 1x/Jahr Kuraufenthalt in Heviz in einem Sanatorium für Rheuma, regelmäßiger Besuch beim Osteopathen und im Jod-Schwefelbad usw.) - aber: es lohnt sich muss ich sagen! Frage mich bloß nicht was genau hilft, aber die Summe der Maßnahmen macht für mich absolut Sinn und hilft mir enorm. Noch zur Orthomolekularmedizin: ich finde das Feld unglaublich spannend und habe darüber auch ein paar Bücher gelesen (darunter die Spiegel-Bestseller von Dr. med. Orfanos-Boeckel) und schaue mir regelmäßig die Neuigkeiten aus der Szene in Foren oder auf Youtube oder Live-Veranstaltungen an. Allerdings muss ich sagen, dass manches auch mit Vorsicht zu genießen ist, was da verbreitet wird. Wichtig finde ich ein spezialisiertes Labor und ein Heilpraktiker oder Arzt, der Ahnung davon hat und einen begleitet.

Viele Grüße

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