Die Selbsthilfegruppe in Neustadt am Rübenberge ist offen für Menschen mit Schuppenflechte, Neurodermitis und Rosazea. Bei den Treffen geht es darum, sich über Auswirkungen der Krankheit, Behandlungsarten und -hilfen auszutauschen – über Reha, Akut-Einweisung, Grad der Behinderung, Vorträge, Broschüren...
Die Treffen finden jeweils am zweiten Montag im Monat statt.
Eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Organisatorin ist unter 05032-18 21 zu erreichen.
Die Einrichtung kann mit einem Rollstuhl erreicht werden.
Mehr Informationen gibt es hier.
13.07.2026 13:00
bis
15:00
Hi!
Hätte gerne mal euren Rat eingeholt.
Es geht darum, das ich in einem Chemie-Betrieb arbeite und dort ständig in Kontakt mit Säuren und Laugen bin.
Um es etwas genauer zu erklären, ich arbeite in einer Spinnerei. Ja genau, ich bin nicht nur ein Schuppi, ich bin auch noch ein Spinner!!!
Ne, also ich trage den ganzen Arbeitstag Handschuhe, die knapp über das Handgelenk gehen. Meine Unter - und Oberarme sind also frei.
Bei diesem Spinnvorgang spritzt ständig Säure aus der Maschine, auf meine Arme.
Die Säure ist zwar verdünnt, aber gerade so, das sie für "normale" Haut erträglich ist.
Auch Gesicht und Kopfhaut bleiben davon nicht verschohnt. Es gibt kaum eine Möglichkeit sich davor zu schützen. Gerade an den Armen gibt es keine Möglichkeit, da an den Maschinen bewegliche Teile sind und dort das arbeiten mit Schützern oder langen Ärmeln verboten ist.
Das eigentliche Problem ist, das ich seit diesem ersten Schub noch nicht an meinem Arbeitsplatz war. Ich hatte in 4 Wochen, 3 mal Mandelentzündung und Pfeifisches-Drüsenfieber. Letzten Montag dann eine Mandel-OP und jetzt bin ich noch ne Weile Krank geschrieben.
Im Moment weis ich also noch nicht wie sich alles entwickeln wird.
Meine Frage wäre nun, obwohl es eher unwahrscheinlich ist, ob hier jemand vielleicht schon Erfahrungen in einem solchen Job hatte und was allgemein eure Meinung zu diesem Thema ist?
Danke im vorraus!!!
Gruß
Oli