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Hallo, 

ich bin neu hier, habe mich schon etwas eingelesen und bin ganz dankbar, diese Seite gefunden zu haben. 
Zu mir: bin 59 J alt, hatte nie Hauterkrankungen, mütterlicherseits aber Psoriasis.

2021 wurde mir aufgrund schwerer Episode Depression Lithium verordnet, nehme es reduziert bis heute, Ausschleichung geplant. Ca 4 Monate nach Lithium hatte ich am Kopf Schuppenflechte. Kleinere Herde am Körper kamen dazu, seit ca 1 Jahr genital, Augenwinkel, Ohren innen. Im März kam die Diagnose  Psoriasis u Therapie mit BetaGalen. Inzwischen habe ich auch zwei Ergüsse (Bursitis Knie u Ellenbeuge). Fast zeitgleich, keine äußerlichen Ursachen dafür. Ebenso sind beide Hände schmerzhaft, heiß, im Grunde wie vor OP Karpaltunnel 2019. 

Schmerzsymptome schrieb ich bis vor Kurzem der Fibromyalgie zu, die ich ebenfalls habe.

Allmählich bin ich mir nicht sicher, ob es bei mir nicht Richtung Psoriasis Arthritis geht: Nägelsymptomatik, Gefühl von Hitze/Entzündung,… Demnächst steht ein Termin beim Orthopäden an, danach Rheumatologe.

Was mich jetzt schon ärgert: habe hier von Vit D Salbe gegen die übermäßige Hautschuppung gelesen. Bekomme ich das gleich von der Hautärztin verschrieben? 
Nein, natürlich nicht. Bei den Ohren ist die Schuppung extrem unangenehm, ich hatte das Gefühl, das wächst alles zu. Also noch mal hin 🙄 

Bin gespannt über weitere Tips, werde mich hier weiter einlesen.

Dankeschön an die Initiatorin und Redaktion für diese Seite.


Liebe Grüße, alljazz

Hervorgehobene Antworten

Guten Morgen alljazz😀

herzlich willkommen hier im Forum.

Nach dem was du schreibst, klingen deine Beschwerden nach Psoriasis- Arthritis. Die habe ich auch- ganz ohne Hautbeschwerden...und war zunächst beim Orthopäden, weil ich niemals eine rheumatische Erkrankung einkalkuliert habe... (seronegativ, keine Entzündungszeichen)

Damit habe ich wichtige Zeit verschenkt bis zur Diagnose. Ich denke ein Rheumatologe sollte  hier -schnellstmöglich!- der erste Ansprechpartner sein. Der kann auch Biologika verordnen. Es ist wichtig das richtige Medikament zu finden, es entstehen sonst schnell Gelenkschäden, wie ich leider bei mir fesstellen musste.

Und manchmal muss  man einiges ausprobieren,  da bin ich auch noch auf der Suche.

Hier wirst du etliche Infos und Anregungen finden, aber jeder reagiert anders auf die Medis. 

Alles Gute für dich!

LG

Kirsten

  • Ersteller

Hallo liebe Kirsten,

Dankeschön für deine Einschätzung und Erfahrungen. 
Rheumatologie steht schon auf dem Plan, bis zum Termin dauert es noch (gesetzlich versichert).

Alles Gute dir im handeling mit der Erkrankung.

LG alljazz

  • 2 Monate später...
  • Ersteller

Hallo,

ich berichte mal kurz über weitere Entwicklungen, vllt ist es für einige hier interessant od hilfreich.

Inzwischen hatte ich einen Orthopädietermin wegen der zwei Ergüsse, MRT, das übliche. Der Arzt war gründlich, zugewandt und hat über seinen fachlichen Tellerrand geblickt. 
Gelenke gut, sein Rat, Blutuntersuchung u dann davon abhängig Rheumatologie.

Dann hatte ich hier auf der Seite noch einen Hinweis für einen Online-Termin entdeckt (vielen Dank dafür @redaktion): „Auswirkung von chronischem Pruritus auf die Lebensqualität“, Dr. Lea-Sophie Stahl, Klinik für Hautkrankheiten, UKM Münster.

Das ist natürlich ein breit gefasstes Thema. Dachte mir, schaden kann es nicht, da mal rein zu hören. Hat mir gezeigt, dass eben auch anders gearbeitet werden kann (Anamnese, Fragebögen, Fotodokumentation, Hinzuziehen von fachübergreifenden Ärzten, Schulungen, etc. - vs. meine bisherige Hautärztin). Fand das positiv und ermutigend für mich und warte nun den Termin Mitte November ab. Bin zuversichtlich, dass dort dann auch die Rheumatologie mit ins Boot geholt wird, sofern erforderlich. Ohne ewige Terminsuche, alles unter einem Dach.

Mir hat dieser Online-Termin auch gezeigt, dass ich durch mein Aktiv-werden dieser blöden Hilflosigkeitsspirale etwas entgegen setzten kann. Ich bin weit entfernt von Hypochondrie, werde aber nervös und irgendwann auch ungehalten, wenn mein hautärztliches Gegenüber mir das Gefühl gibt, mich nicht ernst zu nehmen.
Wenn außer Rp’s und dem Spruch: „Das ist leider eine chronische Erkrankung…“ nichts kommt (Anamnese?, sich die betroffenen Stellen anschauen? Alternativen zu Kortison?, etc). 

Ich wünsche uns allen hier im Forum, dass wir Wege für einen erträglicheren Umgang mit der PS/A finden und jeden Tag auch immer wieder Momente erleben können, die uns Kraft und Ruhe schenken. 

alljazz

 

 

 

 

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