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Unerträglicher Juckreiz auf der Kopfhaut

Hallo, ich bin 53 und habe (wahrscheinlich) durch hormonelle Umstellung auf Grund der Wechseljahre eine starke Schuppenflechte auf der Kopfhaut, teilweise auch Ohren und Gesicht entwickelt. Ich ernähre mich gesund, esse viel Gemüse und Obst, keinen Zucker, Kuchen, Fertigprodukte oder Wurst, meide seit Jahren entzündliche Lebensmittel. Trotzdem habe ich nun massive Probleme, unerträgliches Kopfhautjucken, Schuppenbildung, Rötungen, Haarausfall...

Teure Shampoos aus der Apotheke bringen nicht wirklich Besserung. Kortison wirkt kurzzeitig, verstärkt aber meiner Meinung nach die Problematik. Deshalb möchte ich es auch nicht weiter nutzen. Mein Hautarzt hat keinen Plan. Ich nehme Magnesium, Vitamin B, D, MSM, Biotin und seit kurzem Norsan Omega 3 Öl.

Ich habe lange lockige Haare, die ich nur 2x wöchentlich wasche. Im Moment probiere ich gerade Rosmarinöl aus. Das kann ich aber nur am Wochenende nutzen, da es die Haare stark fettet und ich so nicht ins Büro gehen kann.

Wer hat weitere Tipps für mich? Ich bin verzweifelt und für alles dankbar.

Hervorgehobene Antworten

Hallo @pwimmler

heftige Pso auf der Kopfhaut ist ein Übel und die Therapie war bei mir anfangs viel zu zeitaufwendig - so musste ich experimentieren. Ergebnisse wirst Du in den Kommentaren dieses Links finden. Der Bericht selbst ist sehr umfangreich, sodass Du ihn erst mal nur überfliegen kannst und Dir nur wichtiges herauspickst oder Du siehst mal hier im Forum unter mehr - Ratgeber - Kopf und Gesicht - nach. LG Burg 

Ich verwende immer Abends vor dem Haarwaschtag (wasche meine Haare immer morgens), die Loyon Lösung. Diese schuppt die Haut ab und zum waschen das Sorion Shampoo (lass ich mindestens 20 Minuten einwirken). Damit hält sich der Juckreiz in Grenzen. Meiner Arbeitskollegin (sie hat auch Schuppenflechte) hat aber das Sorion Shampoo leider nicht geholfen. Die Loyon Lösung hat sie noch nicht ausporibert.  Sie hat sich den Kopf übernacht mit Olivenöl eingeölt. Das hilft ihr gegen den Juckreiz. Was ich damit sagen will, leider muss man Sachen ausprobieren und nicht jeder Tipp wird dir helfen. Der Haarausfall könnte auch durch die Wechseljahre kommen. Vielleicht kannst du da mal deine Frauenärztin drauf ansprechen? Seit ich mal stärkeren Haarausfall hatte (bei mir war es vermutlich Eisenmangel, Vitamin D (war beides sehr niedrig) und Stress), lasse ich immer einmal im Jahr meine Kopfhaut anschauen. Da wird mit ner Kamera ausgemessen, wie dick die Haare sind und wieviele Haare da sind usw. Damit hab ich einen Überblick, ob es sich noch im Rahmen hält, oder der Haarausfall bedenklich ist. 

Hallo, ich habe auch Schuppenflechte u.a. auf der Kopfhaut. Ich benutze auch Sorion Shampoo, das beruhigt bei mir etwas die Kopfhaut. Ansonsten ab und zu Cortison mit Vitamin D3. Oder gelegentlich Salzwasser anmischen. Ich glaube, dass tatsächlich bei jedem was anderes hilft. Ich muss alle 2 Tage meine Haare waschen ansonsten wird die PSO noch schlimmer. Und was auch helfen könnte ist Shampoo mit Salicylsäure. Haarausfall hab ich an den Stellen tatsächlich auch. Lg 

Hat Dein Hautarzt denn schon den PASI-Score ermittelt? Damit wird eingestuft, wie schwerwiegend die Psoriasis ist. Bei meiner Hautärztin wird auch abgefragt, wie die Haut die Lebensqualität und das Alltagsleben beeinträchtigt. Daraus ergibt sich dann auch, wie die Therapie aussieht, also ob mit Cremes oder Salben lokal therapiert wird oder ob eine sogenannte systemische Therapie angesagt ist.

Meine Dermatologin hat mir bestätigt, dass die Kopfhaut-Pso besonders schwierig zu behandeln ist. Die Schuppenlöser haben, außer das sie meine Haare grauenhaft fettig gemacht haben, nur meine Kopfhaut noch weiter gereizt. Und gegen den Juckreiz hat bei mir keine Salbe oder Tinktur wirklich geholfen.

Bei mir war letztendlich der Gamechanger eine Therapie mit einem Biologikum (Antikörper gegen TNF-alpha). 

Vielleicht schaust Du Dich nach einem neuen Hautarzt um, bei dem Du Dich besser aufgehoben fühlst?

 

  • Ersteller

Guten Morgen, da könntest du tatsächlich recht haben. Mein Hautarzt hat immer nur kurz drauf geschaut, dann kam das nächste Cortison Präparat. Geholfen hat nichts, dauerhaft gleich gar nicht. Wie funktioniert die Therapie mit einem Biologikum (Antikörper gegen TNF-alpha)? Welche Nebenwirkungen gibt es?

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