Rheumatisch-entzündliche Erkrankungen (wie die Psoriasis arthritis) sind vielfältig – und viele Betroffene fragen sich: Kann ich mit Ernährung, Bewegung, Schlaf oder Stress tatsächlich etwas für meine Gesundheit tun? Was ist wissenschaftlich belegt und was gehört eher ins Reich der Mythen?
In diesem Vortrag wirft Dr. Sorwe Mojtahed Poor von der Klinik für Innere Medizin I, Sektion Rheumatologie, einen Blick auf den aktuellen Wissensstand. Sie beleuchtet, welchen Einfluss Ernährung, Bewegung, Schlaf und andere Lebensstilfaktoren auf Krankheitsaktivität, Fatigue und Lebensqualität haben können – und wo die Möglichkeiten derzeit noch begrenzt sind. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse einzuordnen und Orientierung für informierte Entscheidungen im Alltag zu geben.
Nähere Informationen: Telefon 0431 500-10741, per Mail an gesundheitsforum.kiel@uksh.de.
Veranstalter: UKSH Gesundheitsforum Kiel, Campus Kiel
Veranstaltung vor Ort: UKSH Gesundheitsforum, CITTI-Park Kiel, Mühlendamm 1, 24113 Kiel
Anmeldung
per E-Mail an Gesundheitsforum.Kiel@uksh.de oder unter Telefon 0431 500-10741
Bitte nennen Sie Datum, Veranstaltungstitel und Anzahl der teilnehmenden Personen.
27. Oktober 2026 17:00
bis
18:00
Hallo,
ich habe erst kürzlich die Diagnose Psoriasis Arthritis Sapho Syndrom erhalten. Gibt es hier Menschen, die diese Erkrankung auch haben?
Bei mir fing eigentlich alles vor 3 Jahren an. Ich hatte mich durch einen sehr anstrengenden Umzug zu stark überlastet und bekam eine Wurstzehe. Die Schwellung ging erst nach fast 2 Jahren wieder zurück. Damals meinte der Rheumatologe bereits, es sei Psoriasis Arthritis, aber ich hab das nicht geglaubt, da ich keine Schuppenflechte hatte.
Nun, 3 Jahre später, ging dann wohl der erste richtige Schub los. Ich hatte durch das Tragen eines schweren Rucksacks meine Schultern überlastet und massive Schmerzen mit einer extremen Muskelverhärtung gekriegt. Dazu eine Schwellung am Schlüsselbein und Entzündungen am Brustbein und den Rippen. Monatelang geplagt, kam dann auch noch ganz plötzlich eine extrem schmerzhafte Sehnenscheidenentzündung in der Hand mit angeschwollenem Mittelfinger und zuletzt noch ein weiterer angeschwollener Zeh hinzu. Ich hatte andauernd Schmerzen und war nur noch verzweifelt. In meiner Handinnenfläche hatte ich bereits seit längerer Zeit eine ganz kleine Stelle mit eitrigen Pusteln.
Daraufhin dann die Diagnose Sapho Syndrom. Der Arzt wollte mir natürlich direkt MTX andrehen, was ich abgelehnt habe. Ich habe mich dazu entschieden, ohne Medikamente meinen eigenen Weg zu gehen. Denn die Medis haben allesamt krasse Nebenwirkungen auf den Körper. Aber jeder muss seinen eigenen Weg gehen.
Ich habe mich mit dem Thema Rheuma intensiv beschäftigt, habe radikal meine Ernährung umgestellt, baue meinen Darm auf und entgifte, nehme entzündungshemmende Mittel und mache eine homöopathische Kur. Ich mache das jetzt seit ein paar Wochen und was soll ich sagen? Es geht mir tatsächlich besser. Die Schmerzen in der Schulter und am SC-Gelenk sowie am Brustbein haben sich deutlich reduziert und die pustelige Stelle in der Hand ist komplett verschwunden.
Aber ich brauche Geduld, denn mein Zustand ist zwar besser, aber noch nicht gut. Die Schulter ist noch immer verspannt und den Mittelfinger kann ich aufgrund der Entzündung nicht mehr beugen, was mir ein wenig Sorgen macht. Denn ich habe gelesen, dass dann vielleicht eine OP gemacht werden muss, wenn der Zustand auf Dauer so bleibt...das wäre so eine Ringbandspaltung mit Ausspülen der Entzündung...hat hier noch jemand Erfahrungen mit Sehnenscheidenentzündungen und Blockaden der Finger? Würde mich sehr freuen, davon zu hören.